Rechtsprechung
   LG Mönchengladbach, 16.04.2002 - 5 S 86/01   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • verkehrslexikon.de

    Auffahrunfall durch absichtliches starkes Abbremsen zur Maßregelung des nachfolgenden Fahrzeugführers

  • verkehrsrechtsforum.de

    Kommt es beim Ausbremsen zu einem Unfall, so trifft die Schuld den Ausbremsenden.

  • kanzlei-heskamp.de
  • kanzlei-heskamp.de
  • RA Kotz

    Auffahrunfall: Haftung des Vordermanns bei ausbremsen!

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Haftung für die Folgen eines Auffahrunfalls bei scharfem Abbremsen, um den nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren oder zu maßregeln; Voraussetzungen für eine Haftung wegen eines Verkehrsunfalls; Abwägung wechselseitiger Verursachungsbeiträge; Entkräftung des Anscheinsbeweis des Nichteinhaltens der erforderlichen Sorgfalt für den Auffahrenden; Verstoß gegen das Gebot der Vorsicht und Rücksichtnahme durch Selbstjustiz im Straßenverkehr

  • Jurion

    Umfang der Haftung für die Folgen eines Auffahrunfalles bei absichtlichem scharfen Abbremsen zur Disziplinierung des nachfolgenden Verkehrsteilnehmers

  • Jurion

    Umfang der Haftung für die Folgen eines Auffahrunfalles bei absichtlichem scharfen Abbremsen mit dem Ziel der Disziplinierung des nachfolgenden Verkehrsteilnehmers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    Wer auffährt, hat nicht immer Schuld!

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    "Verkehrserzieher" können für Schäden haften

  • anwalt-bauer.de (Kurzinformation)

    Haftung bei einem Auffahrunfall nach disziplinierendem Bremsen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Haftungsverteilung bei Auffahrunfall und scharfem Abbremsen des vorausfahrenden Fahrzeugs zur Disziplinierung des Auffahrenden

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsanmerkung)

    Gefahrenlage absichtlich herbeigeführt - Darum sollte der Geschädigte "kühlen Kopf" bewahren

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Auffahrunfall: Volle Haftung des Vordermanns

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 2186
  • MDR 2002, 819
  • NZV 2002, 375



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Wird zitiert von ... (5)  

  • OLG München, 22.02.2008 - 10 U 4455/07  

    Schadensersatz auf Grund eines Auffahrunfalls: Abbremsen des Vorausfahrenden zum

    Bei einem scharfen Abbremsen zum Zwecke der Disziplinierung/Verkehrserziehung des Nachfolgenden ergibt sich eine volle Haftung des Bremsers (LG Mönchengladbach VA 2002, 140 = NJW 2002, 2186).
  • LG Essen, 12.01.2018 - 17 O 235/16  

    Disziplinierendes Bremsen, Alleinhaftung

    Denn ausnahmsweise tritt hier nicht nur die Betriebsgefahr des Beklagtenfahrzeugs, sondern auch ein solches - hier mögliches, jedenfalls aber nicht gravierendes, weit untergeordnetes - Verschulden des Beklagten zu 1) vollständig hinter dem schwerwiegenden verkehrswidrigen Verhalten des Klägers zurück (vgl. LG Mönchengladbach, NJW 2002, 2186).

    Bei einem - wie hier vorliegenden - scharfen Abbremsen zum Zwecke der Disziplinierung/Verkehrserziehung des Nachfolgenden ergibt sich eine volle Haftung des Bremsers, da ein solcher Akt der Selbstjustiz im Straßenverkehr den in § 1 StVO verankerten Geboten der Vorsicht und Rücksichtnahme in schwerwiegender Weise widerspricht (vgl. OLG München, Urteil v. 22.02.2008 - 10 U 4455/07; LG Mönchengladbach, NJW 2002, 2186).

  • OLG Düsseldorf, 12.12.2005 - 1 U 91/05  

    Haftungsverteilung bei provoziertem Auffahrunfall

    Wer absichtlich nur deshalb scharf abbremst, um den nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu disziplinieren oder zu maßregeln, haftet für die Folgen eines Auffahrunfalls selbst dann zu 100 %, wenn der Nachfolgende den gegen ihn sprechenden Anscheinsbeweis dafür, dass er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt nicht beachtet hat, nicht entkräften kann (zuletzt Urteil vom 30. Juni 2003, Az. 1 U 226/02 mit Hinweis auf LG Mönchengladbach NJW 2002, 2186; im Ergebnis ebenso LG Frankfurt NJW-RR 1988, 1436).
  • OLG Hamburg, 07.04.2014 - 1-20/13  

    Kennzeichen der Hells Angels

    Auf einen gewissen Bekanntheitsgrad des Originalkennzeichens kommt es dabei nicht an (BGH, Beschl. v. 31. Juli 2002 - 3 StR 495/01, NJW 2002, 2186, 3188; BayObLG, Urt. v. 8. März 2005 - 4 St RR 207/04, BayObLGSt 2004, 180, 181).
  • LG Schweinfurt, 11.01.2006 - 42 O 365/05  

    Neuwagenhandel - Super oder Normal?

    Da die Beklagte hier sowohl in dem auf den Kläger zugeschnittenen Angebot als auch in den Prospektangaben schriftlich auf die Möglichkeit des Betankens mit Normalbenzin hingewiesen hat und der Kläger dies als ausschlaggebend für seine Kaufentscheidung bezeichnet hat, kann nicht von einem nur unerheblichen Mangel ausgegangen werden (so im Ergebnis auch LG Mainz, DAR 2002, 319).
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