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   BGH, 17.02.2004 - XI ZR 140/03   

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BGH, 17.02.2004 - XI ZR 140/03 (https://dejure.org/2004,87)
BGH, Entscheidung vom 17.02.2004 - XI ZR 140/03 (https://dejure.org/2004,87)
BGH, Entscheidung vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03 (https://dejure.org/2004,87)
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Volltextveröffentlichungen (17)

  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 308 Nr. 4
    Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Unwirksame Zinsänderungsklausel in Sparverträgen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zinsanpassungsklauseln im Passivgeschäft; Gesetzliche Regelung einseitiger Leistungsbestimmungsrechte; Vermutung der Unwirksamkeit; Rechtfertigung einer Leistungsänderungsklausel; Unterschiedliche Zinssätze für Altverträge und Neuverträge; Veränderliche Gegebenheiten des ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit einer unbegrenzten Zinsänderungsbefugnis bei "Combispar-Verträgen"

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Unwirksamkeit einer Formularklausel, die dem Kreditinstitut in langfristig angelegten Sparverträgen eine inhaltlich unbegrenzte Zinsänderungsbefugnis einräumt (hier: Combi-Sparverträge)

  • Judicialis

    BGB § 308 Nr. 4

  • ra.de
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 308 Nr. 4
    Formularmäßige Vereinbarung einer inhaltlich unbegrenzten Zinsänderungsbefugnis bei langfristig angelegten Sparverträgen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kapitalanlage - Zinsänderungsklauseln bei langfristig angelegten Sparverträgen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (15)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Wirksamkeit von Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof zur Wirksamkeit von Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen

  • IWW (Kurzinformation)

    Zinsänderungsklausel ist unwirksam

  • IWW (Kurzinformation)

    Kapitalanlagen - Zinsänderungsklausel ist unwirksam

  • nomos.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 308 Nr. 4
    Unwirksamkeit einer unbegrenzten Zinsänderungsbefugnis bei "Combispar-Verträgen"

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Zinsänderungsklausel - Kreditinstitut darf bei Prämiensparverträgen die Höhe des Zinssatzes nicht frei bestimmen

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Zinsänderungsklauseln auch in Sparverträgen unwirksam

  • urteilsrubrik.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit von Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Zinsänderungsklauseln auch in Sparverträgen unwirksam -

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Zur Wirksamkeit von Zinsänderungsklauseln in Prämiensparverträgen

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Unbeschränkte Zinsanpassungsklauseln der Bank unzulässig

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Einseitige Zinsänderungsklausel zu Gunsten der Bank auch in Sparverträgen unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kündigung von Prämiensparverträgen durch Sparkassen und die Abrechnung zu geringer Zinsen

  • 123recht.net (Pressemeldung, 3.5.2004)

    Verbraucherschützer: Millionen Sparer können Zusatzzinsen einfordern // Experten empfehlen Überprüfung von Verträgen bis 1977

Besprechungen u.ä. (4)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 308 Nr. 4, 6, § 307
    Unwirksamkeit einer unbegrenzten Zinsänderungsbefugnis bei "Combispar-Verträgen"

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zinsänderungsklausel bei langfristig angelegten Sparverträgen

  • msg-gillardon.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Angemessenheit der Höhe von Vorschusszinsen (RA Dr. Patrick Rosier und Prof. Dr. Konrad Wimmer)

  • dr-schulte.de (Entscheidungsbesprechung)

    Die Unwirksamkeit von Zinsanpassungsklauseln bezieht sich auch auf Sparverträge

Papierfundstellen

  • BGHZ 158, 149
  • NJW 2004, 1588
  • ZIP 2003, 1142
  • ZIP 2004, 798
  • MDR 2004, 764 (Ls.)
  • WM 2004, 825
  • BB 2004, 1070
  • DB 2004, 1360
 
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Wird zitiert von ... (101)

  • OLG Dresden, 22.04.2020 - 5 MK 1/19

    Musterfeststellungsklage gegen die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig

    In seinem Urteil vom 17.2.2004 (XI ZR 140/03, BKR 2004, 247) formuliere der XI. Zivilsenat des BGH zwar konkrete Anforderungen an die Wirksamkeit von Zinsanpassungsklauseln.

    Der XI. Zivilsenat hat das in seinem Urteil vom 17.2.2004 - XI ZR 140/03 (NJW 2004, 1588, 1588 = BGHZ 158, 149, 153ff.) wie folgt begründet: "Zu Unrecht hat das Berufungsgericht die angegriffene Klausel jedoch auch insoweit gebilligt, als sie ein uneingeschränktes Leistungsbestimmungsrecht der Beklagten enthält.

    Spätestens nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 17.2.2004 (XI ZR 140/03, BKR 2004, 247) war den jeweiligen Verbraucher die Klageerhebung auch zumutbar (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 24.2.2012 - 3 U 687/11, zitiert nach juris, Rn. 132).

  • BGH, 06.10.2021 - XI ZR 234/20

    Revisionen im Musterfeststellungsverfahren zu Prämiensparverträgen

    % p.a. verzinst", nach der bei objektiver Auslegung eine Änderung des Zinssatzes mit der Änderung eines Aushangs im Kassenraum der Musterbeklagten in Kraft tritt, ist in Bezug auf die Ausgestaltung der Variabilität nach § 308 Nr. 4 BGB unwirksam, weil sie nicht das erforderliche Mindestmaß an Kalkulierbarkeit möglicher Zinsänderungen aufweist (Bestätigung der Senatsurteile vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149, 153 ff. und vom 13. April 2010 - XI ZR 197/09, BGHZ 185, 166 Rn. 15).

    Das Oberlandesgericht hat in Übereinstimmung mit der gefestigten Senatsrechtsprechung zu Recht angenommen, dass die angegriffene Klausel wegen eines Verstoßes gegen den nach Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB anwendbaren § 308 Nr. 4 BGB in Bezug auf die Ausgestaltung der Variabilität unwirksam ist, da sie nicht das erforderliche Mindestmaß an Kalkulierbarkeit möglicher Zinsänderungen aufweist (vgl. Senatsurteile vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149, 153 ff., vom 10. Juni 2008 - XI ZR 211/07, WM 2008, 1493 Rn. 12 ff., vom 13. April 2010 - XI ZR 197/09, BGHZ 185, 166 Rn. 15, vom 21. Dezember 2010 - XI ZR 52/08, WM 2011, 306 Rn. 11 und vom 14. März 2017 - XI ZR 508/15, WM 2017, 808 Rn. 18, jeweils zu vergleichbaren Klauseln).

    Darüber hinaus ist bei den Sparverträgen der vorliegenden Art davon auszugehen, dass das Recht des Kunden, den Vertrag ordentlich mit einer Frist von drei Monaten zu kündigen, angesichts der nach Jahren gestaffelten Sparprämie keine wirtschaftlich vernünftige Handlungsoption für den Kunden darstellt (Senatsurteile vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149, 157, vom 13. April 2010 - XI ZR 197/09, BGHZ 185, 166 Rn. 22, vom 21. Dezember 2010 - XI ZR 52/08, WM 2011, 306 Rn. 22 und vom 14. März 2017 - XI ZR 508/15, WM 2017, 808 Rn. 33, jeweils zu vergleichbaren Sparverträgen) und dass dem Kunden das Recht zukommt, einseitig zu bestimmen, ob er bis zum Erreichen der höchsten Prämienstufe und damit bis Ablauf des 15. Sparjahres spart (Senatsurteil vom 14. Mai 2019, aaO Rn. 38 f.).

    Es sei aber unbegründet, weil den Verbrauchern spätestens seit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 17. Februar 2004 (XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149) eine Klageerhebung zumutbar gewesen sei.

    Unter den Bezugsgrößen des Kapitalmarkts ist dabei diejenige oder eine Kombination derjenigen auszuwählen, die dem konkreten Geschäft möglichst nahe kommt (Senatsurteile vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03, BGHZ 149, 158 und vom 13. April 2010, aaO Rn. 21).

    Da die Marktzinsen zugleich die Wiederanlagemöglichkeiten der Institute angemessen reflektieren (vgl. Staub in Staub, HGB, 5. Aufl., 2. Abschnitt Das Passivgeschäft Rn. 52; Grundmann, Bankvertragsrecht, Band 1, 2. Abschnitt Rn. 54; Ellenberger, aaO, S. 1758, zum Aktivgeschäft), wird mit ihnen als Referenz auch dem berechtigten Interesse der Musterbeklagten Rechnung getragen, nach dem die von ihr auf die Sparverträge zu zahlenden Zinsen an die sich verändernden Gegebenheiten des Kapitalmarkts anzupassen sind (vgl. Senatsurteile vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149, 156, vom 10. Juni 2008 - XI ZR 211/07, WM 2008, 1493 Rn. 11 und vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257 Rn. 24).

    bb) Aus dem Senatsurteil vom 17. Februar 2004 (XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149) kann die Musterbeklagte ebenfalls nichts Günstiges für sich herleiten.

    Da die Sparprämien erstmals nach drei Sparjahren gezahlt und danach jeweils nur auf der Grundlage des jährlich erbrachten Sparbetrages berechnet werden, hat die laufende variable Verzinsung der gesamten (kapitalisierten) Einlage trotz der für die Sparprämien festgelegten beachtlichen Prozentsätze keine nur untergeordnete Bedeutung (vgl. Senatsurteil vom 17. Februar 2004 - XI ZR 140/03, BGHZ 158, 149, 157).

  • OLG Frankfurt, 28.10.2020 - 29 U 146/19

    Zahlreiche Klauseln nach dem neuen Bauvertragsrecht unwirksam

    Das setzt eine Fassung der Klausel voraus, die nicht zur Rechtfertigung unzumutbarer Änderungen dienen kann, und erfordert im Allgemeinen auch, dass für den anderen Vertragsteil ein gewisses Maß an Kalkulierbarkeit der möglichen Leistungsänderungen besteht (BGHZ 158, 149, 154 f.).
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