Weitere Entscheidung unten: LG Trier, 20.09.2005

Rechtsprechung
   BGH, 15.02.2005 - VI ZR 70/04   

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https://dejure.org/2005,23
BGH, 15.02.2005 - VI ZR 70/04 (https://dejure.org/2005,23)
BGH, Entscheidung vom 15.02.2005 - VI ZR 70/04 (https://dejure.org/2005,23)
BGH, Entscheidung vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04 (https://dejure.org/2005,23)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • verkehrslexikon.de

    Ersatz von Reparaturaufwand bis zu 30% über dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Ersatz von Reparaturaufwand bis zu 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs; Fachgerechte Durchführung einer Reparatur; Reparatur in einem Umfang, wie ihn ein Sachverständiger zur Grundlage seiner Kostenschätzung gemacht hat; Ersatz ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ersatz von Reparaturaufwand bis zu 30 % über Kfz-Wiederbeschaffungswert nur bei fachgerechter Reparatur im Umfang der Kostenschätzung des Sachverständigen

  • Judicialis

    BGB § 249 Hb

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Naturalrestitution und Wertinteresse; Bereicherungsverbot im Schadensrecht: Kein Ersatz fiktiver Reparaturkosten über dem Wiederbeschaffungswert eines Kfz bei nicht fachgerechter Reparatur

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 249
    Voraussetzung einer den Wert eines beschädigten Fahrzeugs übersteigenden Schadensersatzleistung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Ohne Reperatur nur Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands bei Schäden an Kraftfahrzeugen, die den Wiederbeschaffungswert übersteigen

  • nomos.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Schadensersatz für bei Verkehrsunfall beschädigte Fahrzeuge

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Ohne Reparatur nur Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands bei Schäden an Kraftfahrzeugen, die den Wiederbeschaffungswert übersteigen

  • anwalt-bauer.de (Kurzinformation)

    Totalschaden und 130-Prozent-Grenze

  • 123recht.net (Pressemeldung, 15.2.2005)

    Reparaturersatz für Unfallautos eingegrenzt

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Zwei BGH-Entscheidungen zur 130-%-Grenze

  • nomos.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Integritätsinteresse versus Mobilitätsinteresse (Prof. Dr. Christian Huber; SVR 7/2005, S. 241-247)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Umfang des Schadensersatzes bei einer nur die Fahrbereitschaft eines Kfz wiederherstellenden Teilreparatur

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Naturalrestitution und Wertinteresse; Bereicherungsverbot im Schadensrecht: Kein Ersatz fiktiver Reparaturkosten über dem Wiederbeschaffungswert eines Kfz bei nicht fachgerechter Reparatur

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 162, 161
  • NJW 2005, 1108
  • ZIP 2005, 663
  • MDR 2005, 748
  • NZV 2005, 243
  • NJ 2005, 273
  • VersR 2005, 663
 
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Wird zitiert von ... (250)

  • BGH, 04.04.2014 - V ZR 275/12

    Begrenzung der Schadensersatzpflicht des Grundstücksverkäufers bei

    Sie beruht im Wesentlichen auf der Anerkennung eines besonderen Integritätsinteresses des geschädigten Eigentümers eines Kraftfahrzeuges, das nur durch die Reparatur des ihm vertrauten Fahrzeuges befriedigt werden kann (BGH, Urteil vom 15. Oktober 1991 - VI ZR 314/90, BGHZ 115, 364, 371; Urteil vom 15. Februar 2005 - VI ZR 70/04, NJW 2005, 1108, 1109).
  • BGH, 10.06.2008 - VI ZR 248/07

    Entschädigung der entgangenen Nutzung eines Freizeitzwecken dienenden Wohnmobils

    Auch für den Nutzungsausfallschaden gelten die schadensrechtlichen Grundsätze der subjektbezogenen Betrachtung des Schadens sowie des Bereicherungsverbots (Senatsurteile BGHZ 45, 212, 219 f.; 162, 161, 165 m.w.N. und Urteil vom 18. Dezember 2007 - VI ZR 62/07 - DAR 2008, 139).
  • BGH, 11.02.2014 - VI ZR 225/13

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Bestimmung der Höhe ersatzfähiger

    Der Geschädigte ist nach schadensrechtlichen Grundsätzen in der Wahl der Mittel zur Schadensbehebung frei (vgl. Senatsurteile BGHZ 154, 395, 398; 155, 1, 4; 162, 161, 165 f.; vom 20. Juni 1989 - VI ZR 334/88 - VersR 1989, 1056 f.).

    Der Geschädigte kann jedoch vom Schädiger nach § 249 Abs. 2 BGB als erforderlichen Herstellungsaufwand nur die Kosten erstattet verlangen, die vom Standpunkt eines verständigen, wirtschaftlich denkenden Menschen in der Lage des Geschädigten zur Behebung des Schadens zweckmäßig und angemessen erscheinen (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 369; 160, 377, 383; 162, 161, 165).

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Rechtsprechung
   LG Trier, 20.09.2005 - 1 S 112/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,26137
LG Trier, 20.09.2005 - 1 S 112/05 (https://dejure.org/2005,26137)
LG Trier, Entscheidung vom 20.09.2005 - 1 S 112/05 (https://dejure.org/2005,26137)
LG Trier, Entscheidung vom 20. September 2005 - 1 S 112/05 (https://dejure.org/2005,26137)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 7 StVG, § 3 PflVG, § 249 BGB, § 142 Abs 1 ZPO
    Anspruch auf Ersatz der in einem Gutachten angegebenen Stundensätze einer markengebundenen Fachwerkstatt trotz in einer freien Werkstatt durchgeführten Reparatur zu niedrigeren Stundensätzen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • rechtsportal.de
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Fiktive Reparaturkosten - Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 1108
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • AG Trier, 19.02.2010 - 32 C 500/09
    Mit dem Landgericht Trier ( = Urteil vom 20.9. 2005 - Az.: 1 S 112/05 ) geht das erkennende Gericht nämlich davon aus, dass die Mitarbeiter der markengebundenen Werkstatt auf die Reparatur von Maserati-Fahrzeugen spezialisiert sind.

    Damit geht der Bundesgerichtshof nach zutreffender Auffassung ( = Landgericht Trier, Urteil vom 20.9.2005 - Az.; 1 S 112/05 -), der sich das erkennende Gericht in vollem Umfang anschließt, davon aus, dass die Reparaturleistungen nicht ohne Weiteres gleichwertig sind, sondern dass beispielsweise die Erfahrung der Werkstatt mit dem betreffenden Fahrzeugtyp eine Rolle spielen kann.

    Mit dem Landgericht Trier ( = Urteil vom 20.9. 2005 - Az.: 1 S 112/05 ) geht das erkennende Gericht auch davon aus, dass jedenfalls bei höherwertigen Fahrzeugen der Aspekt von Wartungs- und Reparaturarbeiten in einer Hersteller - Vertragswerkstatt auch beim Wiederverkaufswert eine Rolle spielt und sich insoweit auf den merkantilen Minderwert auswirkt.

  • LG Frankfurt/Oder, 13.11.2007 - 6a S 96/07

    Ersatz der in einer markengebundenen Vertragswerkstatt anfallenden fiktiven

    Lediglich bei einer fiktiver Abrechnung wird in der Instanzrechtsprechung nicht einheitlich beurteilt, ob der Geschädigte ebenfalls die Erstattung von Reparaturkosten in der Höhe verlangen kann, wie sie in einer Markenwerkstatt anfallen würden (so die herrschende Auffassung, die auch in der Literatur geteilt wird: LG Aachen, Urteil vom 07.04.2005, Az.: 6 S 200/04; LG Essen, Urteil vom 27.05.2005, Az.: 13 S 115/05; LG Trier, Urteil vom 20.09.2005, Az.: 1 S 112/05; LG Bochum, Urteil vom 09.09.2005, Az.: 5 S 79/05; AG München, Urteil vom 20.06.2006, Az.: 343 C 34380/05; AG Hamm, Urteil vom 10.04.2007, Az.: 17 C 409/06; AG Aachen, Urteil vom 25.07.2005, Az.: 5 C 81/05; AG Hagen, Urteil vom 26.01.2006, Az.: 26.01.2006; AG Hamm, NZV 2005, 649; Sanden/Völz, Sachschadensrecht des Kraftverkehrs, 8. Auflage, Rn. 88; Böhme/Biela, Kraftverkehrs-Haftpflicht-Schäden, 23. Auflage Rn. D 26; Bamberger/Roth/Schubert, BGB, 2. Auflage, § 249 Rn. 217), oder ob nur diejenigen Reparaturkosten als erforderlich anzusehen sind, wie sie in einer freien Werkstatt entstehen würden, wenn der Schädiger den Geschädigten konkret auf eine derartige Möglichkeit verweist (so LG Heidelberg, Urteil vom 25.04.2006, Az.: 2 S 55/05; LG Berlin, NZV 2006, 656; AG Göttingen, Urteil vom 07.03.2007, Az.: 25 C 11/07; AG Dortmund, Urteil vom 07.06.2005, Az.: 121 C 909/05).
  • LG Bonn, 12.07.2006 - 5 S 72/06

    Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall; Inzahlunggabe eines verunglückten und

    Dies wird in der Rechtsprechung zum Teil unter Hinweis darauf verneint, die Mitarbeiter einer markengebundenen Werkstatt seien auf die Reparatur von Fahrzeugen der entsprechenden Marke spezialisiert und verfügten insoweit über größere Werkstatterfahrung, (vgl. LG Trier, Urteil vom 20.09.2005, 1 S 112/05, BeckRS: 2006 Nr. 02543; AG Aachen, Urteil vom 14.06.2005, 5 C 81/05, BeckRS: 2005 Nr. 09994); zudem besäßen sie Konstruktionspläne, Original-Ersatzteile und Spezialwerkzeug.
  • LG Wuppertal, 12.12.2007 - 8 S 34/07

    Fiktive Schadensberechnung auf Grundlage in Ansatz gebrachter

    Deshalb darf der Geschädigte bei der Schadensberechnung, gleich ob fiktiv oder nach real erfolgter Reparatur, regelmäßig die Stundensätze einer markengebundenen Fachwerkstatt zugrundelegen (vgl. Palandt-Heinrichs, BGB, 66. Aufl., § 249 Rn. 14; MüKo-Oetker, 5. Aufl., § 249 Rn. 350; OLG Düsseldorf, Urt. v. 5.11.2007, 1 U 64/07; LG Trier NJW 2005, 1108; LG Köln, Urt. v. 31.5.06, 13 S 4/06; LG Mainz, Urt. v. 31.5.06, 3 S 15/06; LG Essen, Urt. v. 27.5.05, 13 S 115/05; LG Bochum ZfSch 2006, 205; Diehl, ZfSch 2007, 30).
  • LG Wuppertal, 18.10.2007 - 8 S 60/07

    Berufung i.F.e. fiktiven Schadensberechnung anhang der Stundenverrechnungssätze

    Deshalb darf der Geschädigte bei seiner Schadensberechnung, gleich ob fiktiv oder nach real erfolgter Reparatur, auch weiterhin die Stundensätze einer solchen markengebundenen Fachwerkstatt zugrundelegen (vgl. Palandt-Heinrichs, BGB, 66. Aufl., § 249 Rn. 14; LG Trier NJW 2005, 1108; LG Köln, Urt. v. 31.5.06, 13 S 4/06; LG Mainz, Urt. v. 31.5.06, 3 S 15/06; LG Essen, Urt. v. 27.5.05, 13 S 115/05; LG Bochum ZfSch 2006, 205; Diehl, ZfSch 2007, 30).
  • LG Aachen, 28.06.2007 - 6 S 55/07

    Höhe des Ersatzes der in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallenden

    Dies entspricht dem Umstand, dass die Mitarbeiter einer markengebundenen Werkstatt allgemein als spezialisiert auf Fahrzeuge der konkret vertretenen Marke und diesbezüglich auch als besonders erfahren angesehen werden, womit gerade die dort verlangten höheren Stundensätze gerechtfertigt und in der allgemeinen Anschauung akzeptiert werden (wie hier: LG Trier, Urt. v. 20.09.2005, Az. 1 S 112/05).
  • AG Krefeld, 06.06.2007 - 4 C 37/07

    Erstattung fiktiver Reparaturkosten nach einem Verkehrsunfall;

    0 5 ( 1 S 112/05), des Landgerichts C vom 31.8.05 ( 21 S 110/05) und des Landgerichts G vom 27.5.05 (13 S 115/05).
  • AG Düsseldorf, 04.10.2006 - 40 C 5341/06

    Fiktive Abrechnung - Stundenverrechnungssätze, UPE-Aufschläge und

    Der Geschädigte ist nämlich, wenn er ein nachvollziehbares Gutachten einholt, nicht verpflichtet, Erkundigungen hinsichtlich fiktiver Werkstatterfahrungen anderer Unternehmen einzuholen oder fiktiv Preise zu vergleichen (vgl. LG Trier Urteil vom 20.09.2006, 1 S 112/05).
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