Rechtsprechung
   BGH, 10.02.2005 - IX ZR 211/02   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,34
BGH, 10.02.2005 - IX ZR 211/02 (https://dejure.org/2005,34)
BGH, Entscheidung vom 10.02.2005 - IX ZR 211/02 (https://dejure.org/2005,34)
BGH, Entscheidung vom 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02 (https://dejure.org/2005,34)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2005,34) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    InsO §§ 133, 131
    Keine Vorsatzanfechtung bei Zwangsvollstreckungshandlungen außerhalb der Krise

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vorsätzliche Benachteiligung gemäß § 133 Abs. 1 der Insolvenzordnung (InsO); Anfechtbarkeit von Zwangsvollstreckungshandlungen (Forderungspfändung); Notwendigkeit einer vorsätzlichen Rechtshandlung des Schuldners; Veranlassung zur verspäteten Stellung eines ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Vorsatzanfechtung einer Zwangsvollstreckungshandlung des Gläubigers ohne Rechtshandlung des Insolvenzschuldners

  • zvi-online.de

    InsO §§ 129, 133 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 2, § 826; GmbHG § 84 Abs. 1 Nr. 2
    Keine Vorsatzanfechtung einer Zwangsvollstreckungshandlung des Gläubigers ohne Rechtshandlung des Insolvenzschuldners

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen des Gläubigers nach § 133 Abs. 1 InsO anfechtbar sind; zur Frage deliktischer Haftung des Gläubigers, der den Schuldner veranlasst, den Insolvenzantrag im Hinblick auf 131 InsO hinauszuschieben

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Insolvenz - Anfechtung - Rechtshandlung - Zwangsvollstreckung - Pfandrecht

  • streifler.de

    Bei Zwangsvollstreckung des Gläubigers: keine Erweiterung des Zeitraums für Insolvenzanfechtung über drei Monate hinaus

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anfechtbarkeit von Zwangsvollstreckungshandlungen des Gläubigers

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

Besprechungen u.ä. (3)

  • nomos.de PDF, S. 39 (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 129, 133 InsO; §§ 823, 826 BGB; § 84 GmbHG
    Insolvenzanfechtung von Zwangsvollstreckungshandlungen des Gläubigers (RA Dr. Kristof Biehl; Neue Justiz 8/2005, S. 370-371)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    InsO § 133 Abs. 1, § 129 Abs. 1, 2; BGB §§ 826, 823 Abs. 2
    Keine Vorsatzanfechtung einer Zwangsvollstreckungshandlung des Gläubigers ohne Rechtshandlung des Insolvenzschuldners

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Vorsatzanfechtung (§ 133 Abs. 1 InsO) für Zwangsvollstreckungen vor der Dreimonatsfrist

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anfechtungsrisiko und Gläubigertaktik in der Forderungsvollstreckung" von PräsLG Prof. Dr. Michael Huber, original erschienen in: ZInsO 2005, 628 - 632.

Papierfundstellen

  • BGHZ 162, 143
  • NJW 2005, 1121
  • ZIP 2005, 494
  • MDR 2005, 832
  • NZI 2005, 215
  • NJ 2005, 370
  • WM 2005, 564
  • BB 2005, 734
  • JR 2006, 21
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (143)

  • BGH, 22.06.2017 - IX ZR 111/14

    Insolvenzanfechtung: Rückschluss von der erfolgreichen zwangsweisen Durchsetzung

    Fördert der Schuldner eine Vollstreckungsmaßnahme, kann dies die Qualifizierung der Vermögensverlagerung als Rechtshandlung des Schuldners rechtfertigen (vgl. BGH, Urteil vom 27. Mai 2003 - IX ZR 169/02, BGHZ 155, 75, 79; vom 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02, BGHZ 162, 143, 147 ff; vom 3. Februar 2011 - IX ZR 213/09, WM 2011, 501 Rn. 5, 12; vom 19. September 2013 - IX ZR 4/13, WM 2013, 2074, Rn. 9; vom 21. November 2013 - IX ZR 128/13, WM 2014, 44 Rn. 7; vom 16. Januar 2014 - IX ZR 31/12, WM 2014, 272 Rn. 7; vom 1. Juni 2017 - IX ZR 48/15, Rn. 15 zVb).

    aa) Im Rahmen der Vorsatzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO ist zu berücksichtigen, dass diese nicht auf der Gläubigergleichbehandlung beruht, sondern das Interesse der Gläubiger schützt, dass der Schuldner ihre prinzipiell gleichen Befriedigungschancen nicht beeinträchtigt (BGH, Urteil vom 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02, BGHZ 162, 143, 150; vom 16. Januar 2014 - IX ZR 31/12, WM 2014, 272 Rn. 17).

  • BGH, 26.04.2012 - IX ZR 74/11

    Insolvenzanfechtung: Vorsatzanfechtung bei vereinbarungsgemäßer Weiterleitung von

    Mithin ist der Anfechtungsgegner zugleich regelmäßig über den Benachteiligungsvorsatz im Bilde (BGH, Urteil vom 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02, BGHZ 162, 143, 153; vom 18. März 2010, aaO Rn. 19 ff; vom 30. Juni 2011, aaO Rn. 21; vom 29. September 2011, aaO Rn. 15).
  • BAG, 29.01.2014 - 6 AZR 345/12

    § 133 InsO - Bargeschäft - subjektive Voraussetzungen

    Die Masse ist in diesen Fällen durch § 826 BGB geschützt (BGH 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02 - zu II 3 c und d der Gründe, BGHZ 162, 143) .

    Das Prioritätsprinzip gilt insoweit uneingeschränkt (BGH 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02 - zu II 2 b aa der Gründe, BGHZ 162, 143) .

    Nur der Leistungsempfänger, der diesen Vorsatz des Schuldners kennt, ist rückgewährpflichtig (BGH 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02 - zu II 2 b bb der Gründe, BGHZ 162, 143; 10. Dezember 2009 - IX ZR 128/08 - Rn. 9) .

    Eine Auslegung, die dazu führte, dass die Vorsatzanfechtung schon unter den Voraussetzungen des § 130 Abs. 1 InsO durchgreifen würde und damit der letztgenannte Tatbestand im praktischen Ergebnis nicht auf den Drei-Monats-Zeitraum beschränkt, sondern auf zehn Jahre ausgedehnt würde, stünde im unvereinbaren Widerspruch zu dem eindeutig zeitlich begrenzten Anwendungsbereich des § 130 InsO (BGH 10. Februar 2005 - IX ZR 211/02 - zu II 2 d der Gründe, BGHZ 162, 143) .

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht