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   BGH, 23.02.2005 - VIII ZR 129/04   

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https://dejure.org/2005,321
BGH, 23.02.2005 - VIII ZR 129/04 (https://dejure.org/2005,321)
BGH, Entscheidung vom 23.02.2005 - VIII ZR 129/04 (https://dejure.org/2005,321)
BGH, Entscheidung vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04 (https://dejure.org/2005,321)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • lexetius.com

    BGB § 138 Abs. 1, § 817 Satz 2; StVO § 23 Abs. 1 b

  • IWW
  • openjur.de

    §§ 817 Satz 2, 138 Abs. 1 BGB; § 23 Abs. 1b StVO
    Zur Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrages; Kauf eines Radarwarngerätes

Kurzfassungen/Presse (12)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über den Erwerb eines Radarwarngeräts

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Ein Kaufvertrag über den Erwerb eines Radarwarngeräts ist sittenwidrig

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Kaufverträge über Radarwarngeräte in der Regel sittenwidrig

  • nomos.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Sittenwidriger Kaufvertrag über Erwerb eines Radarwarngeräts

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrags über den Erwerb eines Radarwarngeräts

  • Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. (Kurzmitteilung)

    Kaufvertrag über Radarwarngerät ist sittenwidrig

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Radarwarngerät funktioniert nicht Keine Rückzahlung des Kaufpreises bei sittenwidrigem Kaufvertrag

  • recht-gehabt.de (Kurzinformation)

    Darf man ein Radarwarngerät im Auto haben?

  • aerztezeitung.de (Pressebericht)

    Verbraucher bei Telefon- und Internetgeschäften gestärkt

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Keine Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein Radarwarngerät

  • 123recht.net (Pressemeldung, 23.2.2005)

    Kein Geld zurück für defektes Radarwarngerät

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 138, 812, 817 Satz 2; StVG § 6; StVO §§ 23, 49
    Sittenwidrigkeit des Kaufs eines Radarwarngeräts

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Widerrufsrecht des Verbrauchers im Fernabsatz besteht auch bei sittenwidrigem Vertrag über ein Radarwarngerät

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 1490
  • MDR 2005, 1046
  • NZV 2005, 363
  • WM 2005, 1384
  • DB 2005, 1680
  • JR 2006, 123
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BGH, 25.11.2009 - VIII ZR 318/08

    Widerrufsrecht bei nichtigen und sittenwidrigen Fernabsatzverträgen

    b) Das Widerrufsrecht besteht auch bei einem wegen beiderseitiger Sittenwidrigkeit nichtigen Fernabsatzvertrag, der den Kauf eines Radarwarngeräts zum Gegenstand hat (Fortführung des Senatsurteils vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490).

    a) Der Kaufvertrag über den Erwerb eines Radarwarngeräts ist, wie das Berufungsgericht nicht verkannt hat, nach der Rechtsprechung des Senats sittenwidrig und damit nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn der Kauf nach dem für beide Seiten erkennbaren Vertragszweck auf eine Verwendung des Radarwarngeräts im Geltungsbereich der deutschen Straßenverkehrsordnung gerichtet ist (Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, unter II 1 b; zustimmend Emmerich, JuS 2005, 746 f.; Möller, EWiR 2005, 529; Singer, LMK 2005, II, 80 f.; Hardung, SVR 2005, 339 f.; Diehl, ZfS 2005, 442; Albrecht, DAR 2006, 481, 485; Hufnagel, NJW 2008, 621, 624; Palandt/Ellenberger, BGB, 68. Aufl., § 138 Rdnr. 42; Staudinger/S. Lorenz, BGB (2007), § 817 Rdnr. 21; Martinek in: jurisPK-BGB, 4. Aufl., § 817 Rdnr. 28).

    Vielmehr fällt bei dem nichtigen Kaufvertrag über das Radarwarngerät, wie unter 3 a ausgeführt, beiden Parteien - auch der Beklagten - ein Verstoß gegen die guten Sitten zur Last (vgl. Senatsurteil vom 23. Februar 2005, aaO, unter II 2).

  • OLG Saarbrücken, 17.08.2016 - 1 U 159/14

    Vertragsabschluss unter bewusster und gewollter Außerachtlassung der

    Die Sittenwidrigkeit kann sich auch aus den Begleitumständen des Geschäfts, insbesondere den zu Grunde liegenden Motiven und den verfolgten Zwecken ergeben (BGH, Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04 - NJW 2005, 1490 f., juris Rn. 7 m. w. N.).
  • BGH, 14.12.2016 - IV ZR 7/15

    Ausschluss bereicherungsrechtlicher Rückforderungsansprüche: Teilnichtigkeit von

    b) Die Vorschrift schließt die Rückforderung hierbei grundsätzlich nur bei einem bewussten Gesetzes- oder Sittenverstoß aus (BGH, Urteil vom 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310 unter II 1 [juris Rn. 21]); dem steht es gleich, dass sich der Leistende einer Einsicht in die Sittenwidrigkeit seines Handelns leichtfertig verschließt (BGH, Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490 unter II 2 a [juris Rn. 14]).
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