Rechtsprechung
   BGH, 10.01.2006 - VI ZR 43/05   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer

    BGB § 249 Hd
    Zur Ersatzfähigkeit von Rechtsverfolgungskosten, die dem Geschädigten durch die anwaltliche Geltendmachung von Ansprüchen gegen seinen eigenen Unfallversicherer entstehen

  • Jurion

    Ersatzfähigkeit von Rechtsverfolgungskosten, die dem Geschädigten durch die anwaltliche Geltendmachung von Ansprüchen gegen seinen eigenen Unfallversicherer entstehen; Zurechnung der durch die Anmeldung eines Kfz-Schadens entstandenen Anwaltskosten zum Schädiger; Erforderlichkeit der Inanspruchnahme anwaltlicher Hilfe; Kausalität zwischen der Leistung des eigenen Versicherers und des vom Schädiger zu ersetzenden Schadens; Grenzen der Ersatzpflicht im Fall der Verletzung einer Person

  • captain-huk.de (Volltext und Kurzanmerkung)

    Anwaltskosten als Unfallschaden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 249
    Ersatzfähigkeit von Rechtsverfolgungskosten des Geschädigten aus einem Verkehrsunfall gegenüber der eigenen Unfallversicherung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Insassenunfallversicherung - RA-Kostenersatz vom Unfall-Schädiger

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
  • nwb (Leitsatz)

    BGB § 249 Hd

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Anwaltskosten als Unfallschaden

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Anwaltskosten sind Teil des Unfallschadens - BGH zur Erstattung von Rechtsverfolgungskosten nach einem Unfall

Besprechungen u.ä. (4)

  • IWW (Kurzanmerkung)

    Versicherungsprozess - Rechtsverfolgungskosten gegen Unfallversicherer vom Pflichtversicherer des Schädigers einfordern?

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Anwaltskosten als Unfallschaden

  • captain-huk.de (Volltext und Kurzanmerkung)

    Anwaltskosten als Unfallschaden

  • kanzlei-gronau.eu (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Einholung der Deckungszusage beim Rechtsschutzversicherer - ein Schadensposten?

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 1065
  • MDR 2006, 929
  • NZV 2006, 244
  • VersR 2006, 52
  • VersR 2006, 521
  • AnwBl 2006, 357



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Wird zitiert von ... (144)  

  • BGH, 12.12.2006 - VI ZR 175/05  

    Keine Erstattung der Anwaltskosten bei Abmahnung im Selbstauftrag

    Ein Schädiger hat nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs jedoch nicht schlechthin alle durch das Schadensereignis (hier: den unerbetenen Werbeanruf) adäquat verursachten Anwaltskosten zu ersetzen, sondern nur solche, die aus der maßgeblichen Sicht des Geschädigten mit Rücksicht auf seine spezielle Situation (sogenannte "subjektbezogene Schadensbetrachtung"; vgl. Senat, BGHZ 66, 239, 245, 248 f.; 115, 364, 369; 155, 1, 5; 163, 362, 365; Urteil vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - VersR 2005, 381) zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (vgl. Senat, BGHZ 127, 348, 350 f.; Urteile vom 10. Januar 2006 - VI ZR 43/05 - VersR 2006, 521, 522, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 08.05.2012 - XI ZR 262/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Beweislastumkehr bei

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Schädiger allerdings nicht schlechthin alle durch das Schadensereignis adäquat verursachten Rechtsanwaltskosten zu ersetzen, sondern nur solche, die aus der Sicht des Geschädigten zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (BGH, Urteile vom 10. Januar 2006 - VI ZR 43/05, NJW 2006, 1065 Rn. 5 und vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 249/02, NJW 2004, 444, 446, jeweils mwN).
  • BGH, 16.07.2015 - IX ZR 197/14  

    Rechtsanwaltshaftung: Beweiserleichterung für den Ursachenzusammenhang zwischen

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Schädiger aber nicht schlechterdings alle durch das Schadensereignis adäquat verursachten Rechtsanwaltskosten zu ersetzen, sondern nur solche, die aus der Sicht des Geschädigten zur Wahrnehmung seiner Rechte erforderlich und zweckmäßig waren (BGH, Urteil vom 23. Oktober 2003 - IX ZR 249/02, NJW 2004, 444, 446; vom 10. Januar 2006 - VI ZR 43/05, NJW 2006, 1065 Rn. 5; vom 8. Mai 2012 - XI ZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 70; vom 23. Januar 2014 - III ZR 37/13, BGHZ 200, 20 Rn. 48).

    Die Einschaltung eines Rechtsanwalts ist in einfach gelagerten Fällen nur erforderlich, wenn der Geschädigte geschäftlich ungewandt ist oder die Schadensregelung verzögert wird (BGH, Urteil vom 8. November 1994 - VI ZR 3/94, BGHZ 127, 348, 351 f; vom 10. Januar 2006, aaO Rn. 8; vom 6. Oktober 2010 - VIII ZR 271/09, NJW 2011, 296; Beschluss vom 31. Januar 2012 - VIII ZR 277/11, NZM 2012, 607 Rn. 8; Palandt/Grüneberg, BGB, 74. Aufl. § 249 Rn. 57).

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