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   OLG Koblenz, 06.02.2006 - 2 Ws 70/06   

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https://dejure.org/2006,6624
OLG Koblenz, 06.02.2006 - 2 Ws 70/06 (https://dejure.org/2006,6624)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06.02.2006 - 2 Ws 70/06 (https://dejure.org/2006,6624)
OLG Koblenz, Entscheidung vom 06. Februar 2006 - 2 Ws 70/06 (https://dejure.org/2006,6624)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    RVG -VV Nr. 4110, Nr. 4116, Nr. 4117
    Rechtsanwaltsvergütung: Berechnung des sog. Längenzuschlags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 1149
  • NStZ 2006, 409
  • Rpfleger 2006, 338
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • OLG Celle, 12.08.2016 - 1 Ws 297/16

    Berücksichtigung von Pausen bei der Festsetzung von Längenzuschlägen zur

    Der Senat entscheidet gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 33 Abs. 8 Satz 1 RVG über die Beschwerde in der Besetzung mit drei Richtern, weil der angefochtene Beschluss des Landgerichts Hannover in der Besetzung mit drei Richtern erging, nachdem der zunächst mit der Sache befasste Einzelrichter das Verfahren mit Beschluss vom 24. Mai 2016 auf die Strafkammer übertragen hatte (vgl. OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 13. März 2012 - 2 Ws 18/12, juris; OLG Koblenz, Beschluss vom 6. Februar 2006 - 2 Ws 70/06, NJW 2006, 1149; OLG Stuttgart, Beschluss vom 8. August 2005 - 4 Ws 118/05, StV 2006, 200).

    bb) Die Zeit einer Mittagspause ist bei der Berechnung der Dauer der Hauptverhandlung stets in vollem Umfang in Abzug zu bringen (OLG Braunschweig, Beschluss vom 28. April 2014 - 1 Ws 132/14, juris; OLG Oldenburg, Beschluss vom 23. April 2014 - 1 Ws 153/14, juris; OLG Celle, Beschluss vom 12. März 2014 - 1 Ws 84/14, NdsRpfl. 2014, 217; OLG München, Beschluss vom 23. Oktober 2008 - 4 Ws 150/08 (K), juris; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22. Oktober 2007 - 1 Ws 541/07, juris; OLG Celle, Beschluss vom 10. Juli 2007 - 2 Ws 124/07, NStZ-RR 2007, 391; OLG Oldenburg, Beschluss vom 12. Juni 2007 - 1 Ws 310/07, juris; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 31. August 2006 - 1 Ws 342/06 , NStZ-RR 2006, 392; OLG Koblenz, Beschluss vom 6. Februar 2006 - 2 Ws 70/06, NJW 2006, 1149; OLG Bamberg, Beschluss vom 13. September 2005 - Ws 676/05, juris.

    cc) Hinsichtlich sonstiger Pausen wird in der oberlandesgerichtlichen Rechtsprechung überwiegend differenziert zwischen kürzeren Pausen, die nicht von der Hauptverhandlungsdauer abzuziehen seien, und längeren Sitzungsunterbrechungen, die bei der Berechnung der Sitzungsdauer in Abzug zu bringen seien (vgl. OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 19. Juni 2012 - 2 Ws 83/12, NStZ-RR 2012, 359; OLG München, Beschluss vom 23. Oktober 2008 - 4 Ws 150/08 (K), juris; KG Berlin, Beschluss vom 25. Mai 2007 - 1 Ws 36/07, juris; OLG Zweibrücken, Beschluss vom 31. August 2006 - 1 Ws 342/06 , NStZ-RR 2006, 392; OLG Koblenz, Beschluss vom 6. Februar 2006 - 2 Ws 70/06, NJW 2006, 1149; OLG Bamberg, Beschluss vom 13. September 2005 - Ws 676/05, juris; OLG Stuttgart, Beschluss vom 8. August 2005 - 4 Ws 118/05, StV 2006, 200.

  • OLG Celle, 10.07.2007 - 2 Ws 124/07

    Verteidigervergütung: Berechnung der Dauer der Teilnahme an einer

    In längeren Sitzungspausen, insbesondere in der Mittagspause, finde die Hauptverhandlung nicht statt und der Rechtsanwalt nehme demzufolge an ihr auch nicht teil (vgl. OLG Koblenz, 2. Strafsenat, NJW 2006, 1149; OLG Bamberg AGS 2006, 124 - unter Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung zu § 99 BRAGO - LG Berlin, Beschluss vom 26. Januar 2007 - [514] 83 Js 153/07 Kls 1/06 - zitiert nach juris).

    Vergütungsfähig seien nach Nr. 4116 VV RVG nur Zeiten, in denen der Verteidiger beruflich in Anspruch genommen sei, was für den Zeitraum der Mittagspause nicht zutreffe, zumal der Verteidiger eine Mittagspause auch bei anderen Tätigkeit einhalten werde (vgl. OLG Koblenz, 2. Strafsenat, NJW 2006, 1149; LG Kaiserslautern a. a. O.).

  • OLG Koblenz, 30.09.2019 - 1 StE 6 OJs 36/17

    Pflichtverteidigergebühren; Bemessung der Hauptverhandlungsdauer bei sog.

    Zur Begründung bezog sich die Urkundsbeamtin auf einen Beschluss des 2. Strafsenats des Oberlandesgerichts Koblenz vom 6. Februar 2006 (2 Ws 70/06).

    Der Vertreter der Staatskasse hat unter dem 15. Juli 2019 Stellung genommen und insbesondere unter Verweis auf die Rechtsprechung des 2. Strafsenates des Oberlandesgerichts Koblenz (Beschlüsse vom 6. Februar 2006 - 2 Ws 70/06 und vom 13. November 2007 - 2 Ws 566/07) den Abzug der Mittagspausen bei der Bemessung der Hauptverhandlungsdauer befürwortet.

    Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Koblenz vertrat in seinen Beschlüssen vom 6. Februar 2006 (2 Ws 70/06 -, juris) und vom 13. November 2007 (2 Ws 566/07 n.v.) die gegenteilige Auffassung, wonach bei der Feststellung der für die Zuerkennung einer Zusatzgebühr für eine überlange Verhandlungsdauer maßgeblichen Dauer der Hauptverhandlung längere Sitzungspausen, wie z. B. Mittagspausen, nicht zu berücksichtigen seien.

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