Rechtsprechung
   BGH, 22.05.2007 - VI ZR 35/06   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion
  • Jurion

    Umfang der Aufklärungspflicht eines Arztes bei Anwendung einer Außenseitermethode; Rechtfertigung der Anwendung des nicht sichersten therapeutischen Wegs mit einer im konkreten Fall günstigeren Heilungsprognose; Haftung des Arztes für die Behandlung insgesamt und für die daraus entstandenen und künftig entstehenden Schäden des Patienten mangels einer wirksamen Einwilligung

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Operation - Außenseitermethode - Aufklärungspflicht durch Arzt

  • info-krankenhausrecht.de

    Arzthaftung Schadensersatz Bandscheibenvorfall Operation Blase

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823
    Umfang der Aufklärungspflicht und Sorgfaltsmaßstab bei Anwendung einer ärztlichen Außenseitermethode

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Arztrecht - Anwendung einer Außenseitermethode. Sorgfaltsmaßstab?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • IWW (Kurzinformation)

    Arzthaftung - Vorsicht bei Anwendung einer Außenseitermethode

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    BGB § 823
    Umfang der Aufklärungspflicht des Arztes bei Anwendung einer Außenseitermethode; Arzthaftungsrecht

Besprechungen u.ä.

  • vertragsarztrecht.net (Entscheidungsbesprechung)

    Zum ärztlichen Sorgfaltsmaßstab bei Anwendung einer Außenseitermethode

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 35/06 (Erforderliche Sorgfalt und Umfang der Aufklärungspflicht bei Anwendung einer Außenseitermethode)" von Prof. Dr. Andreas Spickhoff, original erschienen in: MedR 2008, 89 - 90.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 172, 254
  • NJW 2007, 2774
  • MDR 2007, 1131
  • VersR 2007, 1273



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Wird zitiert von ... (35)  

  • BGH, 22.12.2010 - 3 StR 239/10  

    Urteil im "Zitronensaftfall" aufgehoben

    Im Rahmen der primär dem Arzt überlassenen Therapiewahl ist ihm zwar die Anwendung einer nicht allgemein anerkannten Heilmethode (BGH, Urteil vom 29. Januar 1991 - VI ZR 206/90, BGHZ 113, 297; Urteil vom 22. Mai 2007 - VI ZR 35/06, BGHZ 172, 254) nicht untersagt.
  • BGH, 30.05.2017 - VI ZR 203/16  

    Zahnarzthaftung: Wahl einer nicht allgemein anerkannten Behandlungsmethode

    Die Anwendung von nicht allgemein anerkannten Therapieformen ist rechtlich grundsätzlich erlaubt (vgl. etwa Senatsurteile vom 29. Januar 1991 - VI ZR 206/90, BGHZ 113, 297, 301 "Ozon-Therapie"; vom 13. Juni 2006 - VI ZR 323/04, BGHZ 168, 103 "Robodoc" und vom 22. Mai 2007 - VI ZR 35/06, BGHZ 172, 254 "Racz-Katheder", jeweils mwN).

    Die Entscheidung des Arztes für die Wahl einer nicht allgemein anerkannten Therapieform setzt allerdings eine sorgfältige und gewissenhafte medizinische Abwägung von Vor- und Nachteilen unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und des Wohls des konkreten Patienten voraus (vgl. Senatsurteile vom 13. Juni 2006 - VI ZR 323/04, BGHZ 168, 103 "Robodoc"; vom 27. März 2007 - VI ZR 55/05, BGHZ 172, 1, 8 "Epilepsie-Medikament" und vom 22. Mai 2007 - VI ZR 35/06, BGHZ 172, 254 "Racz-Katheder").

  • BGH, 08.07.2008 - VI ZR 259/06  

    Haftung des Gynäkologen nach erfolgloser Tubensterilisation

    Diese Ansicht stimmt bei der gebotenen kritischen Würdigung von Gutachten medizinischer Sachverständiger, welche eine gelegentlich auch kollegenschützende Haltung medizinischer Sachverständiger berücksichtigen muss (vgl. Senat, BGHZ 172, 254, 259 f.; Urteile vom 27. September 1977 - VI ZR 162/76 - VersR 1978, 41, 42 f.; vom 19. Januar 1993 - VI ZR 60/92 - VersR 1993, 835, 836; vom 16. Januar 2001 - VI ZR 408/99 - VersR 2001, 783), weitgehend mit den Ausführungen des Privatsachverständigen überein.
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