Rechtsprechung
   BGH, 10.07.2007 - VI ZR 199/06   

Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • ra-skwar.de

    Leasinggeber - Haftung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anrechnung eines Mitverschuldens des Leasingnehmers oder des Fahrers des Leasingfahrzeugs bei Geltendmachung eines Schadensersatzanspruches des Leasinggebers; Anspruchsminderende Zurechnung der Betriebsgefahr; Verletzung des Eigentums des Leasinggebers bei einem Verkehrsunfall

  • rabüro.de

    Zu den Ansprüchen des Leasinggebers in der Unfallschadenregulierung

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Halterbegriff nach §§ 9, 17 StVG beim Leasing; Mitverschulden von Hilfspersonen über § 254 im Rahmen von § 823 BGB; Zurechnung der Betriebsgefahr im Rahmen der deliktischen Haftung

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Ungeminderter Schadensersatzanspruch des Leasinggebers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 254 § 823; StVG § 9 § 17
    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen durch den Kfz-Leasinggeber

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Schadensrecht - Verkehrsunfall mit Leasingfahrzeug

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • verkehrslexikon.de (Auszüge)
  • rkkm.de (Kurzinformation/Kurzanmerkung)

    Zurechnung der Betriebsgefahr und eines Mitverschulden des Halters zu Lasten des Leasinggebers

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Stellung des Leasinggebers/-nehmers in der Unfallschadenregulierung

Besprechungen u.ä. (5)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfallschadensregulierung - Unfall mit Leasingwagen: Wichtiges BGH-Urteil

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Unfall mit Leasingfahrzeug - Voller Schadenersatzanspruch des Leasinggebers trotz Haftungsquote?

  • rkkm.de (Kurzinformation/Kurzanmerkung)

    Zurechnung der Betriebsgefahr und eines Mitverschulden des Halters zu Lasten des Leasinggebers

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Zur (Nicht-)Anrechnung von Fahrzeugführerverschulden und Betriebsgefahr gegenüber dem Leasinggeber

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Halterbegriff nach §§ 9, 17 StVG beim Leasing; Mitverschulden von Hilfspersonen über § 254 im Rahmen von § 823 BGB; Zurechnung der Betriebsgefahr im Rahmen der deliktischen Haftung

Sonstiges (8)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.7.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Keine Zurechnung von Mitverschulden oder Betriebsgefahr des Leasingnehmers für Leasinggeber im Schadensfall)" von RA Dr. Frank Krahe, FAVersR, original erschienen in: DAR 2007, 637 - 638.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum BGH-Urteil vom 10.07.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Haftungszurechnung bei Leasing)" von der Redaktion NJW Spezial, original erschienen in: NJW Spezial 2007, 442 - 442.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.07.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Keine Mitverschuldenszurechnung bei Klage des Leasinggebers)" von RA Jan Weber, original erschienen in: NJW 2007, 3122.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum BGH-Urteil vom 10.07.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Ansprüche des Kfz-Leasinggebers nach Unfall)" von RA Hermann Lemcke, VorsRiOLG a. D., original erschienen in: r+s 2007, 437.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum BGH-Urteil vom 10.07.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Keine Zurechnung des Mitverschuldens des Leasingnehmers bei Klage des Leasinggebers)" von RA Dr. Rainer Heß, LL.M., original erschienen in: NZV 2007, 611 - 612.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.7.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Ungeminderter Schadensersatzanspruch des Leasinggebers)" von Prof. Dr. Christian Armbrüster, original erschienen in: JZ 2008, 153 - 156.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH v. 10.07.2007, Az.: VI ZR 199/06 (Haftung des Schädigers gegenüber dem Leasinggeber)" von Ass. iur. Martin Müller, original erschienen in: SVR 2008, 18.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Quotenbildung bei einem Verkehrsunfall mit einem Leasingfahrzeug" von RA/FAVerkehrsR/FAVersR Dr. Michael Nugel, original erschienen in: NJW Spezial 2011, 265 - 266.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 173, 182
  • NJW 2007, 3120
  • MDR 2007, 1307
  • NZV 2007, 610
  • VersR 2007, 1387



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 07.03.2017 - VI ZR 125/16  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Zurechnung der Betriebsgefahr des sicherungsübereigneten

    (Festhalten an den Senatsurteilen vom 30. März 1965, VI ZR 257/63, NJW 1965, 1273 f.; vom 10. Juli 2007, VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182 ff. und vom 7. Dezember 2010, VI ZR 288/09, BGHZ 187, 379 ff.).

    Der erkennende Senat hat in seiner Entscheidung vom 10. Juli 2007 (VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182 Rn. 8) seine Auffassung bekräftigt, dass § 17 StVG nur anzuwenden ist, wenn auch der Geschädigte nach den Bestimmungen des Straßenverkehrsgesetzes haftet (vgl. Senatsurteil vom 30. März 1965 - VI ZR 257/63, NJW 1965, 1273, 1274).

    c) Entgegen der Auffassung der Revision kommt eine Zurechnung gemäß § 278 BGB schon mangels Bestehens einer Sonderverbindung zwischen der Sicherungseigentümerin und den Beklagten nicht in Betracht (vgl. Senatsurteile vom 30. März 1965 - VI ZR 257/63, NJW 1965, 1273, 1274; vom 10. Juli 2007 - VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182 Rn. 15).

  • AG Brandenburg, 03.07.2015 - 31 C 163/14  

    Aktivlegitimation und Eigentumsvermutung zu Gunsten des Besitzers des Fahrzeugs

    "Halter" eines Kraftfahrzeugs ist aber, wer es für eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt besitzt, die ein solcher Gebrauch voraussetzt (BGH, BGHZ 13, Seite 351; BGH, BGHZ 87, Seiten 133 ff.; BGH, VersR 1969, Seiten 907 f.; BGH, VersR 2007, Seiten 1387 f. = NJW 2007, Seiten 3120 ff.), so dass hier wohl nur die Beklagte als tatsächliche "Halterin" dieses Kfz anzusehen ist, da sie unstreitig die laufenden Kosten bezüglich dieses Pkw´s getragen hat und insofern dem Kläger die Kfz-Steuer, die Kfz-Versicherung und Kfz-Reparaturkosten ersetzte, soweit dieser selbige Kosten bereits verauslagt hatte.

    Wer danach tatsächlich und wirtschaftlich der eigentlich Verantwortliche für den Einsatz des Kraftfahrzeuges im Verkehr ist, schafft die vom Fahrzeug ausgehenden Gefahren, für die der "Halter" nach den strengen Vorschriften des Straßenverkehrsgesetzes einstehen soll (BGH, BGHZ 87, Seiten 133 ff.; BGH, VersR 1969, Seiten 907 f.; BGH, VersR 2007, Seiten 1387 f. = NJW 2007, Seiten 3120 ff.).

    Zudem ist selbst der Halter eines Fahrzeugs oft gerade nicht auch immer der Eigentümer dieses Kraftfahrzeugs (BGH, BGHZ 87, Seiten 133 ff. = VersR 1986, Seite 169; BGH, VersR 1969, Seiten 907 f.; BGH, VersR 2007, Seiten 1387 f. = NJW 2007, Seiten 3120 ff.; LG Görlitz, SVR 2014, Seiten 389 f.; LG Essen, Urteil vom 17.12.2012, Az.: 2 O 126/12, u.a. in: "juris").

  • BGH, 07.12.2010 - VI ZR 288/09  

    Verkehrsunfallhaftung des Leasingnehmers und Halters des Kraftfahrzeugs gegenüber

    Unter der "Sache", für deren Beschädigung er bei Vorliegen der tatbestandlichen Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 StVG im Übrigen hafte, sei nur eine vom Fahrzeug verschiedene Sache zu verstehen, nicht dagegen das Fahrzeug selbst (vgl. Geyer, NZV 2005, 565, 568; Greger, Haftungsrecht des Straßenverkehrs, 4. Aufl., § 3 Rn. 252; Heß, NZV 2007, 610, 611 f.; Hohloch, NZV 1992, 1, 5; König in Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 40. Aufl., § 7 StVG Rn. 16a; van Bühren/Lemcke, Anwalts-Handbuch Verkehrsrecht, 2003, Teil 2 Rn. 237, 250 f. und ZfS 2002, 327; Müller in Himmelreich/Halm, Handbuch des Fachanwalts Verkehrsrecht, 3. Aufl., Kap. 6 Rn. 338; Nugel, NZV 2009, 313, 315; Schmitz, NJW 1994, 301).

    Dieses Ergebnis ist nicht unbillig, insbesondere auch nicht im Hinblick auf das Urteil des erkennenden Senats vom 10. Juli 2007 (VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182).

  • BGH, 11.06.2013 - VI ZR 150/12  

    Verkehrsunfall zwischen Pkw und Straßenbahn: Anrechnung eines Mitverschuldens im

    Wie das Berufungsgericht richtig gesehen hat, ist die dem § 4 Halbsatz 2 HPflG entsprechende Regelung in § 9 StVG nach gefestigter Rechtsprechung des erkennenden Senats auf Ansprüche aus § 823 BGB nicht entsprechend anzuwenden, weil dies die vom Gesetzgeber gewollten Unterschiede beider Haftungssysteme verwischen würde (Senat, Urteile vom 30. März 1965 - VI ZR 257/63, VersR 1965, 523 f.; vom 25. März 1980 - VI ZR 61/79, VersR 1980, 740, 741, insoweit in BGHZ 76, 397 ff. nicht abgedruckt; vom 10. Juli 2007 - VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182 Rn. 10 ff.; so auch OLG Hamm VersR 1996, 347 f.; König, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 41. Aufl., § 9 StVG Rn. 1; aA Klimke VersR 1988, 329, 330).

    Im Übrigen hat der Gesetzgeber etwaige Billigkeitserwägungen, die für eine Übertragung der in den Spezialgesetzen bestehenden Regelungen auf den Bereich der Verschuldenshaftung sprechen könnten, im Rahmen der Änderungen des Schadensrechts durch das 2. Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften vom 19. Juli 2002 nicht zum Anlass genommen, an dieser Rechtslage etwas zu ändern (Senat, Urteil vom 10. Juli 2007 - VI ZR 199/06, aaO Rn. 13; Geyer, NZV 2005, 565, 567).

    Die Revisionserwiderung weist aber mit Recht darauf hin, dass sich nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats die Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs in erweiternder Auslegung des § 254 BGB anspruchsmindernd auswirken kann, wenn sich der Geschädigte die Betriebsgefahr seines Kraftfahrzeugs dem Schädiger gegenüber zurechnen lassen muss (vgl. Senat, Urteile vom 20. Januar 1954 - VI ZR 118/52, BGHZ 12, 124, 128; vom 13. April 1956 - VI ZR 347/54, BGHZ 20, 259, 260 ff.; vom 5. April 1960 - VI ZR 49/59, VersR 1960, 636, 637; vom 30. Mai 1972 - VI ZR 38/71, VersR 1972, 959, 960; vom 10. Juli 2007 - VI ZR 199/06, BGHZ 173, 182 Rn. 16; siehe auch BGH, Urteil vom 23. Juni 1952 - III ZR 297/51, BGHZ 6, 319, 320 ff.).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.11.2015 - L 11 AS 941/13  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung und -berechnung -

    Nach der in ständiger Rspr des Bundesgerichtshofes - BGH - (vgl. z.B. Urteil vom 29.05.1954 - VI ZR 111/53; Urteil vom 10.07.2007 - VI ZR 199/06) vertretenen Definition ist Halter, wer ein Kfz nicht nur ganz vorübergehend für eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt darüber besitzt, die ein solcher Gebrauch voraussetzt.

    Dieser Halterbegriff berücksichtigt, wer tatsächlich und wirtschaftlich der Verantwortliche für den Einsatz des Kfz im Verkehr ist und damit grundsätzlich die vom Fahrzeug ausgehenden Gefahren verursacht, für die er dann auch verschuldensunabhängig und damit haftungsrechtlich weitreichend nach § 7 StVG einstehen muss (vgl. BGH, Urteil vom 10.07.2007, a.a.O.).

  • BGH, 17.11.2009 - VI ZR 64/08  

    Zurechnung der einfachen Betriebsgefahr eines Fahrzeugs bei Haftung des Fahrers

    Die Auffassung, der nicht haltende Fahrer eines Kraftfahrzeugs müsse sich die einfache Betriebsgefahr gemäß § 7 Abs. 2 StVG a.F. zurechnen lassen, widerspricht aber der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der abzuweichen kein Anlass besteht (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 1/62 - VersR 1963, 380, 382; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 173, 182, 188; Staudinger/Schiemann (2005), § 254 BGB Rn. 11 f. m.w.N.).

    Eine entsprechende Zurechnung kommt nur in Betracht, wenn der Fahrer seinerseits für Verschulden gemäß § 823 BGB oder für vermutetes Verschulden gemäß § 18 StVG haftet (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 1/62 - VersR 1963, 380, 382; Senatsurteil BGHZ 173, 182, 188).

  • LG Stuttgart, 24.02.2016 - 13 S 46/15  

    Schadenersatzanspruch des Eigentümers eines unfallbeschädigten Fahrzeugs: Keine

    Der Eigentümerin könne bei den fahrzeugbezogenen Schadenspositionen die Betriebsgefahr nicht zugerechnet werden, da eine Zurechnungsnorm nicht existiere (vgl. BGH, Urteil vom 10.7.2007, VI ZR 199/06 und OLG Karlsruhe, Urteil vom 02.12.2013, 1 U 74/13).

    Ausgehend von diesem Verschulden sei eine Haftungsverteilung, wie das Amtsgericht vorgenommen, nicht zu beanstanden und ein Verschulden des klägerischen Fahrzeugs der Sicherungseigentümerin zurechenbar, zumal die Entscheidung des BGH (Urteil vom 10.7.2007, VI ZR 199/06) lediglich die deliktische Haftung betreffe.

    Das Amtsgericht hat nicht berücksichtigt, dass sich die Eigentümerin des klägerischen Fahrzeugs, da Sie nicht dessen Halterin ist, die Betriebsgefahr nicht zurechnen lassen muss und daher einen Anspruch auf Ersatz von 100 % ihres Schadens hat (vgl. BGH, Urteil vom 10.7.2007, VI ZR 199/06).

    Die Sicherungsnehmerin muss sich als Eigentümerin des Fahrzeugs, deren Ansprüche der Kläger vorliegend geltend macht, die Betriebsgefahr des klägerischen Fahrzeugs, mangels anwendbarer Zurechnungsnorm, nicht zurechnen lassen (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 10.07.2007, VI ZR 199/06; OLG Karlsruhe, Urteil vom 02.12.2013, 1 U 74/13).

    Eine Analogie scheidet daher sowohl mangels einer unbewussten Lücke als auch im Hinblick auf den eindeutigen Gesetzeswortlaut aus (vgl. BGH, Urteil vom 10.7.2007, VI ZR 199/06).

    Eine entsprechende verschuldensunabhängige Anwendung auf die mitwirkende Betriebsgefahr würde dem Haftungssystem des StVG, der die Abwägung der Betriebsgefahr ausschließlich in § 17 StVG regelt, nicht entsprechen (vgl. BGH, Urteil vom 10.7.2007, VI ZR 199/06).

  • AG Brandenburg, 22.09.2017 - 31 C 216/16  

    Fahrzeugunterstellung über mehrere Jahre - Eigentumsaufgabe

    Der Halter eines Kraftfahrzeugs ist insofern aber zunächst "nur", wer es für eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt besitzt, die ein solcher Gebrauch voraussetzt (BGH, BGHZ 13, Seite 351; BGH, BGHZ 87, Seiten 133 ff.; BGH, VersR 1969, Seiten 907 f.; BGH, NJW 2007, Seiten 3120 ff.).

    Aus diesem Grunde ist der Halter eines Fahrzeugs oft gerade nicht auch der Eigentümer dieses Kraftfahrzeugs (BGH, VersR 1986, Seite 169; BGH, VersR 1969, Seiten 907 f.; BGH, NJW 2007, Seiten 3120 ff.; LG Görlitz, SVR 2014, Seiten 389 f.; LG Essen, Urteil vom 17.12.2012, Az.: 2 O 126/12, u.a. in: "juris").

  • OLG Karlsruhe, 02.12.2013 - 1 U 74/13  

    Zurechnung der Betriebsgefahr eines KFZ an den Eigentümer, der nicht Halter ist.

    Die Leasinggeberin, deren Ansprüche die Klägerin vorliegend geltend macht, muss sich weder ihrem Schadensersatzanspruch wegen unfallbedingter Verletzung ihres Eigentums am Leasingfahrzeug aus § 823 BGB noch aus § 7 StVG dessen Betriebsgefahr anspruchsmindernd zurechnen lassen, da es hierfür keine Zurechnungsnorm gibt (vgl. BGHZ 173, 182 ff; Heß in Burmann/Heß/Jahnke/Janker: Straßenverkehrsrecht, 22. Aufl. 2010, StVG § 9 Rn. 9b; Lemcke, r+s 2011, 134, ders., aaO. S. 373).

    Die Haftungserweiterung des § 9 StVG gegenüber § 254 BGB durch die Zurechnung des Verschuldens dessen, der die tatsächliche Gewalt über die geschädigte Sache ausübt, dient gerade dem Ausgleich für die schärfere Gefährdungshaftung des Schädigers nach StVG gegenüber der Verschuldenshaftung des allgemeinen Deliktsrechts (vgl. BGHZ 173, 182, 186 und BGH NJW 2013, 3235).

  • BGH, 17.11.2009 - VI ZR 58/08  

    Voraussetzungen einer Zurechnung der Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs

    Die Auffassung, der nicht haltende Fahrer eines Kraftfahrzeugs müsse sich die einfache Betriebsgefahr gemäß § 7 Abs. 2 StVG a. F. zurechnen lassen, widerspricht der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, von der abzuweichen kein Anlass besteht (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 1/62 - VersR 1963, 380, 382; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 173, 182, 188; Staudinger/Schiemann (2005), § 254 BGB Rn. 11 f. m. w. N.).

    Eine entsprechende Zurechnung kommt nur in Betracht, wenn der Fahrer seinerseits für Verschulden gemäß § 823 BGB oder für vermutetes Verschulden gemäß § 18 StVG haftet (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1962 - III ZR 1/62 - aaO; Senatsurteil BGHZ 173, 182, 188).

  • OLG Düsseldorf, 19.01.2009 - 1 U 209/07  

    Haftungsverteilung bei einem gestellten Unfallereignis hinsichtlich eines

  • OLG Düsseldorf, 05.10.2010 - 1 U 190/09  

    Zum Rechtsmissbrauch bei Unfallbetrug und Beweis der Unfallmanipulation durch ein

  • LG Münster, 20.04.2011 - 1 S 128/10  

    Bloße Betriebsgefahr wird von der Zurechnung der §§ 9 , 17 StVG , 254 BGB (hier:

  • LG Karlsruhe, 05.09.2008 - 6 O 86/08  

    Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall: Beweislast hinsichtlich eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.06.2014 - 8 B 110/14  

    Bestimmung des Halters eines Tatfahrzeugs im Sinne des § 31a StVZO im

  • OLG München, 12.01.2018 - 10 U 2718/15  

    Schadensersatz wegen Auffahrunfall

  • AG Steinfurt, 10.06.2010 - 4 C 17/10  

    Schadensersatzanspruch des an dem im Sicherungseigentum stehenden Fahrzeug

  • LG Nürnberg-Fürth, 13.07.2017 - 2 O 8806/16  

    Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls

  • AG Oldenburg/Holstein, 20.07.2010 - 23 C 927/09  

    Haftungsverteilung bei einem Unfall aufgrund Greifens in das Lenkrad durch den

  • OLG München, 28.10.2016 - 10 U 2602/16  

    Geltendmachung von unfallbedingten Fahrzeugschäden durch den Leasinggeber

  • LG Köln, 18.03.2008 - 8 O 96/06  
  • OLG Düsseldorf, 25.02.2014 - 1 U 86/13  

    Haftung des Sicherungseigentümers für die Kosten der polizeilichen Sicherstellung

  • LG Nürnberg-Fürth, 15.01.2015 - 8 O 5750/14  

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen des Leasinggebers durch den

  • OLG Düsseldorf, 05.06.2012 - 1 U 141/11  

    Abweisung der Klage wegen Beschädigung eines geleasten Fahrzeugs, da es sich um

  • VG Köln, 13.01.2014 - 18 L 1930/13  
  • OLG Frankfurt, 10.05.2016 - 10 U 144/15  

    Verfügungsmöglichkeit eines Dritten beendet nicht per se Haltereigenschaft eines

  • OLG Bamberg, 03.06.2008 - 5 U 208/07  

    Schadenersatz auf Grund eines Verkehrsunfalls: Anspruch auf Mietwagen-, Umbau-

  • LG Bonn, 13.04.2011 - 1 O 378/08  

    Schadensersatz und Amtshaftung aus der Beschädigung eines Reisebusses i.R.e.

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