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   VGH Baden-Württemberg, 25.11.2010 - 10 S 2162/10   

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VGH Baden-Württemberg, 25.11.2010 - 10 S 2162/10 (https://dejure.org/2010,1985)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25.11.2010 - 10 S 2162/10 (https://dejure.org/2010,1985)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 25. November 2010 - 10 S 2162/10 (https://dejure.org/2010,1985)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Burhoff online

    Entziehung der Fahrerlaubnis, Blutprobe, Haarprobe

  • IWW
  • openjur.de

    Verwertbarkeit einer Haaranalyse im Fahrerlaubnisrecht

  • Justiz Baden-Württemberg

    Verwertbarkeit einer Haaranalyse im Fahrerlaubnisrecht

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 3 Abs 1 StVG, § 46 Abs 1 FeV, Anl 4 Nr 9.1 FeV
    Verwertbarkeit einer Haaranalyse im Fahrerlaubnisrecht

  • verkehrslexikon.de

    Zu den Anforderungen an einen positiven oder negativen Nachweis von Kokainkonsum - Blutuntersuchung versus Haarprobe

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Haaranalyse - Nachweis Drogenkonsum

  • blutalkohol PDF, S. 60
  • schadenfixblog.de (Entscheidungsbesprechung und Volltext)

    Haarprobe zweifelhaften Ursprungs ist ungeeignet, um festgestellten Kokainkonsum zu widerlegen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Sichere Identifizierung eines Probanden als Voraussetzung einer Verwertbarkeit einer Haaranalyse zum positiven oder negativen Nachweis eines Drogenkonsums; Ausschluss einer Manipulation einer Haarprobe im Zeitraum zwischen Probennahme und Analyse als formelle ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Sichere Identifizierung eines Probanden als Voraussetzung einer Verwertbarkeit einer Haaranalyse zum positiven oder negativen Nachweis eines Drogenkonsums; Ausschluss einer Manipulation einer Haarprobe im Zeitraum zwischen Probennahme und Analyse als formelle ...

Besprechungen u.ä.

  • schadenfixblog.de (Entscheidungsbesprechung und Volltext)

    Haarprobe zweifelhaften Ursprungs ist ungeeignet, um festgestellten Kokainkonsum zu widerlegen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 1303
  • NZV 2012, 608 (Ls.)
  • NZV 2014, 192
  • DVBl 2011, 186
  • DÖV 2011, 246
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • VGH Baden-Württemberg, 31.01.2017 - 10 S 1503/16

    Cannabiskonsum; Fahreignung; gleichzeitige Einnahme von legal und illegal

    Es ist Sache des betroffenen Fahrerlaubnisinhabers, das Bestehen solcher atypischen Umstände in seiner Person substantiiert darzulegen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 25.11.2010 - 10 S 2162/10 - NJW 2011, 1303 und vom 24.05.2002 - 10 S 835/02 - Blutalkohol 39, 379; BayVGH, Beschluss vom 05.05.2015 - 11 CS 15.334 - juris; Dauer a.a.O. Rn. 52).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.04.2014 - 10 S 404/14

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen eingeräumten Konsums harter Drogen -

    Der Konsum von sogenannten harten Drogen (d.h. von Betäubungsmitteln mit Ausnahme von Cannabis) führt nach der Regelannahme gemäß Nr. 9.1 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung zum Verlust der Kraftfahreignung, ohne dass es darauf ankommt, ob eine regelmäßige Einnahme von Betäubungsmitteln vorliegt oder ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt worden ist (Bestätigung der ständigen Senatsrechtsprechung, vgl. etwa Beschluss vom 25.11.2010 - 10 S 2162/10 - NJW 2011, 1303).

    5 1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats schließt bereits der einmalige Konsum sogenannter harter Drogen - wie von Amphetamin, vgl. Anlage III zu § 1 Abs. 1 BtMG - im Regelfall die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen aus, ohne dass es darauf ankommt, ob eine regelmäßige Einnahme von Betäubungsmitteln vorliegt oder ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt worden ist (vgl. Senatsbeschlüsse vom 24.05.2002 - 10 S 835/02 - VBlBW 2003, 23; vom 19.02.2007 - 10 S 3032/06 - VBlBW 2007, 314; sowie vom 25.11.2010 - 10 S 2162/10 - NJW 2011, 1303).

  • VGH Bayern, 21.11.2012 - 11 CS 12.2171

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Einnahme von Amphetamin und Methamphetamin;

    Es bestehen zumindest erhebliche Zweifel, ob eine Haaruntersuchung überhaupt geeignet ist, einen einmaligen Rauschgiftkonsum auszuschließen (vgl. BayVGH vom 5.12.2011 Az. 11 CS 11.2571, vom 28.6.2010 Az. 11 CS 10.508, VGH BW vom 25.11.2010 Az. 10 S 2162/10 ).

    (vgl. hierzu ausführlich BayVGH vom 28.6.2010 Az. 11 CS 10.2010 Rn 60 ff., VGH BW vom 25.11.2010 a.a.O.).

  • VG Freiburg, 26.01.2012 - 4 K 1256/11

    Wiedererlangung der Fahrerlaubnis nach Cannabiskonsum

    3.1 Nach überwiegender Auffassung ( und im Einklang mit dem Wortlaut von Nr. 9.5 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnisverordnung ) erfordert der Nachweis der Wiedererlangung der Fahreignung den lückenlosen Beleg der Betäubungsmittelabstinenz mindestens für die Dauer eines Jahres ( vgl. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 30.09.2003, VBlBW 2004, 151, und Beschluss vom 25.11.2010, NJW 2011, 1303, jew. m.w.N. ).

    Jedoch erfordert der Nachweis der wiedererlangten Kraftfahreignung (darüber hinaus) einen tiefgreifenden und stabilen Einstellungswandel ( vgl. hierzu VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 25.11.2010, a.a.O.; OVG Berl.-Brandenb., Beschluss vom 07.10.2011 - 1 M 65/11 -, juris; OVG Saarl., Beschlüsse vom 26.06.2009 - 1 B 373/09 -, juris, und vom 07.09.2006 - 1 W 39/06 -, juris; OVG NW, Beschluss vom 28.04.2004, a.a.O., m.w.N. ).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 01.10.2014 - 3 M 406/14

    Bezugnahme auf Vorbringen aus dem erstinstanzlichen Verfahren im

    Der Nachweis einer wiedererlangten Fahreignung setzt allerdings in Anlehnung an die Wertung in Ziffer 9.5 der Anlage 4 zur FeV nicht nur den Nachweis einer einjährigen Drogenabstinenz voraus, sondern erfordert neben einer positiven Veränderung der körperlichen Befunde zugleich einen nachhaltige und stabilen Einstellungswandel, der es wahrscheinlich erscheinen lässt, dass der Betroffene auch in Zukunft drogenfrei bleibt, mithin an seinem Konsumverzicht auch zukünftig festhalten wird (vgl. Bay.VGH, Beschl. v. 14.09.2006 - 11 CS 06.1475 -, juris; Beschl. v. 04.12.2012 - 11 ZB 12.2267 -, juris; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 25.11.2010 - 10 S 2162/10 -, NJW 2011, 1303 = Rn. 13 juris).
  • VG Saarlouis, 27.11.2013 - 6 K 935/13

    Wiedererlangung der Fahrerlaubnis nach Cannabiskonsum - stabiler

    etwa BayVGH, u.a. Beschlüsse vom 04.12.2012, 11 ZB 12.2267, und vom 09.05.2005, 1 CS 04.2526, jeweils zitiert nach juris; ferner VGH Baden Württemberg, Beschluss vom 25.11.2010, NJW 2011, 1303,.

    etwa BayVGH, u.a. Beschluss vom 14.09.2006, 11 CS 06.1475, zitiert nach juris, sowie VGH Baden Württemberg, Beschluss vom 25.11.2010, NJW 2011, 1303, jeweils m.w.N.

  • VG Bayreuth, 22.01.2014 - B 1 K 12.663

    Entziehung der Fahrerlaubnis

    Soweit nach Vorbemerkung Nr. 3 Satz 2 der Anlage 4 zur FeV hier Kompensationen der Wirkungen des Betäubungsmittelkonsums durch besondere menschliche Veranlagung, durch Gewöhnung, durch besondere Einstellung oder durch besondere Verhaltenssteuerungen und -umstellungen in Betracht kommen, verbleibt es dem jeweiligen Drogenkonsumenten, die normative Regelvermutung zu entkräften (so z.B. BayVGH, B.v. 31.7.2013 - 11 CS 13.1395 -juris Rn. 8 - zu VG Bayreuth, B.v. 6.6.2013 - B 1 S 13.283, B.v. 27.5.2013 - 11 CS 13.718 - juris Rn. 12, B.v. 31.5.2012 - 11 CS 12.807 - juris Rn. 8 - und B.v. 30.3.2012 - 11 CS 12.307 - juris Rn. 9; OVG NW, B.v. 2.4.2012 - 16 B 356/12 - juris Rn. 4; VGH BW, B.v. 25.11.2010 - 10 S 2162/10 - NJW 2011, 1303 - juris Rn. 15; OVG Brandenburg, B.v. 22.7.2004 - 4 B 37/04 - VRS 107, 397; VGH BW, B.v. 24.5.2002 - 10 S 835/02 - NZV 2002, 475 ff).
  • VGH Bayern, 28.02.2013 - 11 CS 12.2190

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Amphetamin und Methamphetamin;

    Offen bleiben kann auch, ob die vorgelegte Haaranalyse den - rückwirkenden - Nachweis einer mindestens einjährigen Drogenabstinenz belegen kann (vgl. hierzu BayVGH, B. 21.11.2012 - 11 CS 12.2171 -, B. v. 5.12.2011 - 11 CS 11.2571 -, B. v. 28.6.2010 - 11 CS 10.508 -, VGH BW, B. v. 25.11.2010 - 10 S 2162/10 - ).
  • VGH Bayern, 28.02.2011 - 11 CS 10.2648

    Österreichischer Staatsangehöriger

    Ob die geringfügigen Unterschiede (vgl. die Nummern 7.2.1 bis 7.2.4 einer- und die Nummern 7.3.1 bis 7.3.3 in Abschnitt I.B des Anhangs II andererseits) unter europarechtlichem Blickwinkel die Annahme rechtfertigen, ein EU-Mitgliedstaat sei berechtigt, die Anerkennung der in einem anderen Mitgliedstaat (im Fall des Antragstellers: in Tschechien) unter Verstoß gegen das Wohnsitzerfordernis erteilten Fahrerlaubnis weiterhin abzulehnen, obwohl zwischenzeitlich im EU-Ausland eine den europarechtlichen Anforderungen genügende Eignungs- und Befähigungsprüfung stattgefunden hat, erscheint nicht zweifelsfrei (vgl. den eine ähnliche Problematik betreffenden Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 23.11.2010 DAR 2011, 100).
  • VG Lüneburg, 25.10.2018 - 1 B 44/18

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen die Entziehung der Fahrerlaubnis wegen

    Aufgrund der in seinem Blut-Serum nachgewiesenen Kokain-Abbauprodukte steht fest, dass er vor der Blutabnahme am 2. April 2018 Kokain, ein Betäubungsmittel im Sinne des § 1 Abs. 1 in Verbindung mit der Anlage III des Gesetzes über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (BtMG), eingenommen hatte (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 7.4.2014 - 16 B 89/14 -, juris Rn. 7 und Beschl. v. 11.9.2012 - 16 B 944/12 -, juris Rn. 5; VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 25.11.2010 - 10 S 2162/10 -, juris Rn. 7 jeweils zu Benzoylecgonin; Bay. VGH, Beschl. v. 15.3.2011 - 11 CS 11.15 -, juris Rn. 23, 25).
  • VGH Bayern, 05.12.2011 - 11 CS 11.2571

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Verlust der Fahreignung aufgrund der Einnahme von

  • VGH Bayern, 02.10.2014 - 11 CS 14.1687

    Entziehung der Fahrerlaubnis; unterschiedliche Haargutachten auf MDMA (Ecstasy);

  • VG Ansbach, 26.09.2012 - AN 10 S 12.01517

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Amphetamin/Methamphetamin; Konsum belegt

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