Rechtsprechung
   BGH, 29.03.2011 - VI ZR 133/10   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,2231
BGH, 29.03.2011 - VI ZR 133/10 (https://dejure.org/2011,2231)
BGH, Entscheidung vom 29.03.2011 - VI ZR 133/10 (https://dejure.org/2011,2231)
BGH, Entscheidung vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10 (https://dejure.org/2011,2231)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2011,2231) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (15)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 626 BGB, § 628 Abs 1 S 2 Alt 2 BGB
    Zahnärztlicher Behandlungsvertrag: Verlust des Vergütungsanspruchs wegen vertragswidrigen Verhaltens; Behandlungsfehler

  • ra-skwar.de

    Behandlungsvertrag - Kündigung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Zahnarztvertrag - Verlust Vergütungsanspruch

  • rabüro.de

    Zum Verlust des Vergütungsanspruch des Zahnarztes wegen Behandlungsfehler

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 626; BGB § 627; BGB § 628 Abs. 1 S. 2 Alt. 2
    Zahnärztlicher Behandlungsfehler als vertragswidriges Verhalten im Sinne des § 628 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 BGB; Voraussetzungen des Verlusts eines Vergütungsanspruchs wegen vertragswidrigen Verhaltens bei einem zahnärztlichen Behandlungsvertrag

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vertragswidriges Verhalten bei zahnärztlichem Behandlungsvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Zahnarzt ohne Vergütung

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Ein zahnärztlicher Behandlungsfehler kann ein vertragswidriges Verhalten im Sinne des § 628 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 BGB sein; Voraussetzungen des Verlusts eines Vergütungsanspruchs wegen vertragswidrigen Verhaltens bei einem zahnärztlichen Behandlungsvertrag

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Unzufriedene Patientin wechselt den Zahnarzt - Unter welchen Umständen verliert er den Anspruch auf sein Honorar?

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Verlust des Vergütungsanspruchs bei zahnärztlichem Behandlungsvertrag

  • auw.de (Kurzinformation)

    Honorarverlust auch bei kleineren Behandlungsfehlern möglich

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Verlust des Vergütungsanspruchs bei zahnärztlichem Behandlungsvertrag

Besprechungen u.ä. (2)

  • arzthaftung-wegen-behandlungsfehler.de (Entscheidungsbesprechung)

    Streichung oder Kürzung des (zahn-)ärztlichen Honorars als sachgerechte rechtliche Reaktion auf einfachen Behandlungsfehler

  • rpmed.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Konkretisierung der Voraussetzungen eines Honorarrückzahlungsanspruchs bei Kündigung eines zahnärztlichen Behandlungsvertrages

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 1674
  • MDR 2011, 724
  • NJ 2011, 421
  • VersR 2011, 883
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (61)

  • BGH, 13.09.2018 - III ZR 294/16

    Kein Honorar bei fehlerhafter zahnärztlich-implantologischer Leistung, wenn die

    Der Umstand, dass der Patient einzelne Implantate als Notmaßnahme zur Vermeidung eines eventuell noch größeren Übels weiterverwendet, ändert nichts an der völligen Unbrauchbarkeit der zahnärztlichen Leistung und dem Entfallen der Vergütungspflicht insgesamt (im Anschluss an BGH, Urteil vom 29. März 2011, VI ZR 133/10, NJW 2011, 1674).

    Der Zahnarzt verspricht regelmäßig nur eine den allgemeinen Grundsätzen der zahnärztlichen Wissenschaft entsprechende Behandlung, nicht aber ihr - immer auch von der körperlichen und seelischen Verfassung des Patienten abhängiges - Gelingen (vgl. nur BGH, Urteile vom 9. Dezember 1974 - VII ZR 182/73, BGHZ 63, 306, 309 und vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10, NJW 2011, 1674 Rn. 7; OLG Naumburg, NJW-RR 2008, 1056; OLG Nürnberg, NJOZ 2009, 4308, 4309; KG, MedR 2011, 45, 46; OLG Koblenz, MedR 2014, 247, 248 f; OLG Düsseldorf, BeckRS 2016, 13819 Rn. 4, 14; siehe nunmehr den durch das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten vom 20. Februar 2013 [BGBl. I S. 277 ] eingefügten § 630b BGB, der klarstellt, dass der Behandlungsvertrag ein besonderer Dienstvertrag ist, auf den grundsätzlich auch die allgemeinen Vorschriften der §§ 611 ff BGB anwendbar sind).

    Dies ist bei einem (Zahn-)Arzt regelmäßig der Fall (BGH, Urteil vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10, NJW 2011, 1674 Rn. 8).

    bb) Das Merkmal "Veranlassung" setzt ferner ein schuldhaftes Verhalten im Sinne der §§ 276, 278 BGB voraus (BGH, Urteil vom 29. März 2011 - VI ZR 133/10, NJW 2011, 1674 Rn. 13 m. zahlr. wN; BeckOGK/Günther aaO Rn. 70; MüKoBGB/Henssler, BGB, 7. Aufl., § 628 Rn. 17; Staudinger/Preis, BGB, Neubearbeitung 2016, § 628 Rn. 25).

  • BSG, 10.05.2017 - B 6 KA 15/16 R

    Vertrags(zahn)ärztliche Versorgung - Schadensregress gegen einen Zahnarzt bei

    Danach kam es für den Schadensersatzanspruch nicht auf die Zumutbarkeit für den Versicherten an, wenn eine Neuanfertigung erforderlich war (ähnlich im Ergebnis auch die zivilgerichtliche Rechtsprechung zu § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB, vgl zB: BGH Urteil vom 29.3.2011 - VI ZR 133/10 - NJW 2011, 1674 RdNr 18; OLG Frankfurt Urteil vom 27.11.2012 - 14 U 8/12 - Juris; KG Berlin Beschluss vom 1.7.2010 - 20 W 23/10 - GesR 2010, 609 f; OLG Oldenburg Urteil vom 27.2.2008 - 5 U 22/07 - GesR 2008, 252; OLG Hamburg, Urteil vom 25.11.2005 - 1 U 6/05 - OLGR Hamburg 2006, 128; OLG Zweibrücken Urteil vom 20.11.2001 - 5 U 20/01 - MedR 2002, 201) .

    Bezogen auf die Beurteilung der Zumutbarkeit geht der Senat allerdings davon aus, dass der ärztliche Behandlungsvertrag durch ein besonderes Vertrauensverhältnis geprägt ist (vgl auch BGH Urteil vom 29.3.2011 - VI ZR 133/10 - NJW 2011, 1674 RdNr 14) .

  • OLG Bamberg, 05.12.2011 - 4 U 72/11

    Arzthaftung wegen ruhigstellender (Zwangs-)Maßnahmen im Rahmen einer

    Die Darlegungsund Beweislast hierfür trifft den Dienstberechtigten (BGH NJW 1997, 188, 189; 2011, 1674, dort Rn.12).

    Erforderlich ist vielmehr auch hier ein schuldhaftes und nicht nur geringfügiges vertragswidriges Verhalten der Behandlungsseite (so nunmehr BGH NJW 2011, 1674, dort Rn.15ff.).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht