Rechtsprechung
   BGH, 30.11.2010 - VI ZR 15/10   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 7 Abs 1 StVG, § 17 Abs 1 StVG, § 18 Abs 1 StVG, § 18 Abs 3 StVG, § 286 ZPO
    Anscheinsbeweis bei Verkehrsunfall: Auffahrunfall beim Verlassen der Autobahn

  • verkehrslexikon.de

    Zum Anscheinsbeweis bei einem Auffahrunfall beim Verlassen der Autobahn

  • ra-skwar.de

    Auffahrunfall - Anscheinsbeweis

  • Jurion

    Anscheinsbeweis i.R.e. Auffahrunfalls beim Verlassen der Autobahn gem. § 7 Abs. 1 Straßenverkehrsordnung (StVO)

  • rabüro.de

    Auch bei Auffahrunfall auf Autobahn gilt grundsätzlich der erste Anschein für ein Verschulden des Auffahrenden

  • streifler.de (Kurzinformation und Volltext)

    Unfallschadensregulierung: Kein Anscheinsbeweis beim Auffahrunfall auf Autobahnabfahrt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StVG § 7 Abs. 1; StVG § 17 Abs. 2; StVO § 7 Abs. 5
    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall zweier Fahrzeuge beim Abfahren von der Autobahn

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Anscheinsbeweis bei einem Auffahrunfall

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Auffahrunfall beim Verlassen der Autobahn

  • bld.de (Leitsatz/Kurzmitteilung)

    Kein Anscheinsbeweis bei einem Auffahrunfall nach Fahrstreifenwechsel

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Ungeklärter Auffahrunfall auf BAB

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Auffahrunfall an der Autobahnausfahrt Schuld ist nicht immer und überall der Auffahrende

  • taxi-zeitschrift.de (Kurzinformation)

    Schadenteilung bei ungeklärter Unfallursache

Besprechungen u.ä.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 685
  • MDR 2011, 157
  • NZV 2011, 177
  • VersR 2011, 234
  • AnwBl 2011, 97
  • JR 2012, 247



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 15.12.2015 - VI ZR 6/15  

    Verkehrsunfallhaftung: Unanwendbarkeit des Anscheinsbeweises gegen den

    aa) Danach setzt die Anwendung des Anscheinsbeweises auch bei Verkehrsunfällen Geschehensabläufe voraus, bei denen sich nach der allgemeinen Lebenserfahrung der Schluss aufdrängt, dass ein Verkehrsteilnehmer seine Pflicht zur Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt verletzt hat; es muss sich um Tatbestände handeln, für die nach der Lebenserfahrung eine schuldhafte Verursachung typisch ist (vgl. Senatsurteile vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10, VersR 2011, 234 Rn. 7; vom 13. Dezember 2011 - VI ZR 177/10, BGHZ 192, 84 Rn. 7 mwN).
  • BGH, 13.12.2011 - VI ZR 177/10  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Anwendbarkeit eines Anscheinsbeweises bei Auffahrunfall

    Die Anwendung des Anscheinsbeweises setzt auch bei Verkehrsunfällen Geschehensabläufe voraus, bei denen sich nach der allgemeinen Lebenserfahrung der Schluss aufdrängt, dass ein Verkehrsteilnehmer seine Pflicht zur Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt verletzt hat; es muss sich um Tatbestände handeln, für die nach der Lebenserfahrung eine schuldhafte Verursachung typisch ist (vgl. Senatsurteile vom 24. März 1959 - VI ZR 82/58, VersR 1959, 518, 519; vom 19. November 1985 - VI ZR 176/84, VersR 1986, 343, 344; vom 19. März 1996 - VI ZR 380/94, VersR 1996, 772; vom 16. Januar 2007 - VI ZR 248/05, VersR 2007, 557 Rn. 5; vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10, VersR 2011, 234 Rn. 7).

    Demnach kann bei Unfällen durch Auffahren, auch wenn sie sich auf Autobahnen ereignen, grundsätzlich der erste Anschein für ein Verschulden des Auffahrenden sprechen (vgl. Senatsurteil vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10, aaO mwN).

  • OLG Naumburg, 02.02.2015 - 12 U 105/14  

    Haftungsverteilung bei Kfz-Unfall: Vollhaftung des Spurwechslers kraft

    Steht aber fest, dass sich der Auffahrunfall in zeitlichem und räumlichen Zusammenhang mit dem Fahrstreifenwechsel ereignet hat, liegt eine Verkehrssituation vor, die sich von derjenigen, die den Schluss auf das Verschulden des Auffahrenden zulässt, grundlegend unterscheidet (vgl. BGH VersR 2011, 234).

    Bei der hier vorliegenden Situation kann der Erfahrungssatz, dass der Auffahrende diesen Unfall infolge zu hoher Geschwindigkeit, Unaufmerksamkeit und / oder unzureichenden Sicherheitsabstand unter Verstoß gegen § 4 Abs. 1 StVO verschuldet habe, hingegen nicht mehr herangezogen werden (vgl. BGH VersR 2011, 234).

  • BGH, 13.12.2016 - VI ZR 32/16  

    Haftungsverteilung bei Auffahrunfall auf der Autobahn: Anscheinsbeweis für

    aa) In der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass bei Auffahrunfällen, auch wenn sie sich auf Autobahnen ereignen, der erste Anschein dafür sprechen kann, dass der Auffahrende den Unfall schuldhaft dadurch verursacht hat, dass er entweder den erforderlichen Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat (§ 4 Abs. 1 StVO), unaufmerksam war (§ 1 StVO) oder aber mit einer den Straßen- und Sichtverhältnissen unangepassten Geschwindigkeit gefahren ist (§ 3 Abs. 1 StVO) (Senatsurteile vom 13. Dezember 2011 - VI ZR 177/10, BGHZ 192, 84 Rn. 7; vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10, NJW 2011, 685 Rn. 7; vom 16. Januar 2007 - VI ZR 248/05, NJW-RR 2007, 680 Rn. 5; vom 18. Oktober 1988 - VI ZR 223/87, NJW-RR 1989, 670, 671; vom 6. April 1982 - VI ZR 152/80, NJW 1982, 1595, 1596; ferner von Pentz, zfs 2012, 124, 126).
  • OLG München, 23.01.2015 - 10 U 299/14  

    Anscheinsbeweis bei Kollision zwischen Grundstücksabbieger und alkoholisiertem

    Der Anscheinsbeweis ist als Element der Beweiswürdigung von Amts wegen zu berücksichtigen (etwa Senat, Urt. v. 14.02.2014 - 10 U 2815/13 [juris]; v. 14.03.2014 - 10 U 4774/13 [juris]; v. 25.04.2014 - 10 U 1886/13 [juris]), und nicht von einer Geltendmachung durch den Beweispflichtigen abhängig, wirkt allerdings nur bei "typischen Geschehensabläufen" (BGH NZV 1996, 277; NJW 2001, 1140; Senat, Urt. v. 22.02.2008 - 10 U 4455/07 [juris]), also wenn sich unter Prüfung und Bewertung aller unstreitigen und festgestellten Einzelumstände und besonderen Merkmale des Sachverhalts nach der allgemeinen Lebenserfahrung der Schluss aufdrängt, dass ein Verkehrsteilnehmer seine Pflicht zur Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt verletzt hat (BGH VersR 2007, 557; VersR 2011, 234).
  • LG Saarbrücken, 28.03.2014 - 13 S 196/13  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Vorfahrtverletzung im Kreisverkehr

    Dabei muss es sich um einen Tatbestand handeln, für den nach der Lebenserfahrung eine schuldhafte Verursachung typisch ist (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2011 - VI ZR 177/10, BGHZ 192, 84 ff.; Urteil vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10, VersR 2011, 234; Urteil vom 16. Januar 2007 - VI ZR 248/05, VersR 2007, 557, jew. mwN.).
  • OLG Oldenburg, 21.03.2012 - 3 U 69/11  

    Haftungsverteilung bei Autobahnunfall: Kollision eines die Richtgeschwindigkeit

    In einem solchen Fall kann der Erfahrungssatz, dass der Auffahrende den Unfall infolge zu hoher Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit oder fehlenden Sicherheitsabstandes verschuldet hat, daher keine Geltung beanspruchen (vgl. BGH NJW 1982, 1595 für den Fall eines Auffahrunfalls im Zusammenhang mit dem Einfahren eines Fahrzeugs auf die Autobahn und BGH NJW 2011, 685 für einen Auffahrunfall bei Verlassen der Autobahn sowie jüngst BGH NJW 2012, 608, s. u.).
  • LG Saarbrücken, 11.05.2015 - 13 S 21/15  

    Zur Haftung wegen eines Verkehrsunfalls nach französischem Recht

    Zwar weist die Berufung im Ausgangspunkt zutreffend darauf hin, dass im Falle eines Auffahrunfalls der Beweis des ersten Anscheins dafür spricht, dass der Auffahrende zu schnell oder unaufmerksam war oder den gebotenen Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat (vgl. BGH, Urteile vom 30. November 2010 - VI ZR 15/10, VersR 2011, 234; vom 18. Oktober 1988 - VI ZR 223/87, VersR 1989, 54 und vom 23. Juni 1987 - VI ZR 188/86, VersR 1987, 1241, Kammerurteile vom 15. November 2013 - 13 S 134/13; vom 11. Februar 2011 - 13 S 150/10 - und vom 26. Juni 2009 - 13 S 141/09; Kammerbeschlüsse vom 22. April 2009 - 13 S 137/09 - und vom 14. Juni 2011 - 13 S 90/11).
  • OLG München, 07.07.2016 - 10 U 76/14  

    Haftungsverteilung bei Verkehrsunfall

    Er übersieht dabei, dass jeglicher Anscheinsbeweis nur bei "typischen Geschehensabläufen" (BGH, NJW 1996, 1828; NJW 2001, 1140, Senat, NJW 2015, 1892 [m. w. N.]) wirkt also wenn sich unter Prüfung und Bewertung aller unstreitigen und festgestellten Einzelumstände und besonderen Merkmale des Sachverhalts nach der allgemeinen Lebenserfahrung der Schluss aufdrängt, dass ein Verkehrsteilnehmer seine Pflicht zur Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt verletzt habe (BGH, NJW-RR 2007, 680; NJW 2011, 685).
  • OLG München, 26.02.2016 - 10 U 153/15  

    Erfolgreiche Berufung nach abgewiesener Klage auf Schadensersatz und

    Er gilt grundsätzlich nur bei "typischen Geschehensabläufen" (BGH NZV 1996, 277; NJW 2001, 1140; Senat, Urt. v. 22.02.2008 - 10 U 4455/07 [juris]), also wenn sich unter Prüfung und Bewertung aller unstreitigen und festgestellten Einzelumstände und besonderen Merkmale des Sachverhalts nach der allgemeinen Lebenserfahrung der Schluss aufdrängt, dass ein Verkehrsteilnehmer seine Pflicht zur Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt verletzt habe (BGH VersR 2007, 557; VersR 2011, 234).
  • OLG Frankfurt, 17.03.2011 - 17 U 276/09  

    Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Auffahrunfall beim Einfahren eines Fahrzeugs

  • OLG München, 11.03.2016 - 10 U 4087/15  

    Unvollständige Beweiserhebung und unzulängliche Beweiswürdigung in einem

  • LG Essen, 12.02.2014 - 5 O 125/13  

    Schadensersatzbegehren in Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall; Entkräftung des

  • OLG München, 17.05.2013 - 10 U 3024/12  

    Haftungsverteilung bei einem Auffahrunfall mit einem Spurwechsler

  • LG Bonn, 27.01.2017 - 1 O 181/16  

    Auffahrunfall, Fahrspurwechsel, Anscheinsbeweis, Quote

  • OLG Koblenz, 16.03.2015 - 12 U 1010/14  

    Schadenersatz aus Verkehrsunfall: Schadensverteilung bei einem Auffahrunfall

  • KG, 20.11.2013 - 22 U 72/13  

    Haftung bei Auffahrunfall: Beweis des ersten Anscheins für Verschulden des

  • OLG Hamm, 03.03.2012 - 6 U 174/10  

    Haftungsverteilung bei Kollision zweier Fahrzeuge auf der Autobahn

  • OLG Koblenz, 26.10.2015 - 12 U 325/13  

    Schadenersatz nach Verkehrsunfall: Unaufklärbarkeit des Unfallgeschehens;

  • AG Bochum, 21.10.2014 - 40 C 325/13  

    Schadensersatzanspruch aufgrund eines Verkehrsunfalls hinsichtlich Haftungsquote;

  • OLG Zweibrücken, 13.11.2013 - 1 U 152/12  

    Haftungsverteilung bei Kfz-Unfall: Beweisschwierigkeiten bei Kollision zwischen

  • OLG Rostock, 18.11.2011 - 5 U 169/10  

    Haftungsverteilung bei Kfz-Unfall: Fahrspurwechsel und Verstoß gegen

  • LG Wuppertal, 03.04.2014 - 9 S 175/13  

    Haftungsverteilung i.R.e. Schadensersatzanspruchs eines Geschädigten aufgrund

  • AG Rüsselsheim, 16.10.2016 - 3 C 5397/14  
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