Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 15.01.2014 - 10 S 1748/13   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Vorläufige Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach strafgerichtlicher Entziehung; fehlerhafte Gutachtensanordnung; Vorwegnahme der Hauptsache

  • verkehrslexikon.de

    Zur vorläufigen Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach strafgerichtlicher Entziehung im Eilverfahren

  • kanzlei-heskamp.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Partielle Vorwegnahme der Hauptsache durch einstweilige Verpflichtung zur Erteilung einer Fahrerlaubnis; Auslösung der Notwendigkeit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung für ein Wiedererteilungsverfahren durch die strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Partielle Vorwegnahme der Hauptsache durch einstweilige Verpflichtung zur Erteilung einer Fahrerlaubnis; Auslösung der Notwendigkeit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung für ein Wiedererteilungsverfahren durch die strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Jurion (Kurzinformation)

    Strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis kann MPU erforderlich machen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    MPU schon nach Trunkenheitsfahrt mit 1,1 Promille

  • schadenfixblog.de (Kurzinformation)

    MPU ab 1,1 Promille!?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Bereits ab 1,1 Promille ist Fahreignungsgutachten (MPU) erforderlich

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    MPU schon ab 1,1 Promille beim Ersttäter!

  • anwalt24.de (Kurzinformation und Auszüge)

    MPU schon ab 1,1

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Keine Wiedererteilung einer vom Strafgericht entzogenen Fahrerlaubnis bei Nichtvorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens - Anordnung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens gemäß § 13 Satz 1 Nr. 2 d) der Fahrerlaubnisverordnung zulässig

Besprechungen u.ä. (3)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis kann MPU erforderlich machen

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis kann MPU erforderlich machen

  • schadenfixblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Bereits ab 1,1 Promille ist Fahreignungsgutachten (MPU) erforderlich

Sonstiges (4)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "MPU nach jeder Entziehung wegen Trunkenheit?" von RA/FAVerkR Frank-Roland Hillmann, original erschienen in: DAR 2015, 1 - 2.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Wie verändern sich verkehrspsychologische Diagnostik und Therapie im Zuge der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden Württemberg?" von Dr. Jürgen Ehret, original erschienen in: NZV 2016, 405 - 410.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "1,1 oder 1,6 Promille? - Der aktuelle Stand zur MPU-Diskussion" von RegRat Dr. Adolf Rebler, original erschienen in: DAR 2016, 486 - 491.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Das Verhältnis von strafrechtlicher und verwaltungsbehördlicher Eignungsprüfung von Fahrerlaubnisinhabern" von RegR Dr. Adolf Rebler, original erschienen in: SVR 2016, 18 - 23.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2014, 1833
  • NZV 2014, 541
  • VBlBW 2014, 348
  • DÖV 2014, 402



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BVerwG, 06.04.2017 - 3 C 24.15  

    Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheit im Verkehr

    Das Berufungsgericht ist der Auffassung, nach einer strafgerichtlichen Entziehung der Fahrerlaubnis (§ 69 StGB), die auf einer Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss beruht, sei im Wiedererteilungsverfahren unabhängig von der Blutalkoholkonzentration die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens anzuordnen (im Anschluss an die Rechtsprechung des VGH Mannheim, Urteile vom 18. Juni 2012 - 10 S 452/10 - VBlBW 2013, 19 und vom 7. Juli 2015 - 10 S 116/15 - ZfS 2015, 539 sowie Beschluss vom 15. Januar 2014 - 10 S 1748/13 - VBlBW 2014, 348; diesem folgend auch OVG Greifswald, Beschluss vom 22. Mai 2013 - 1 M 123/12 - VRS 127, 269 = juris Rn. 14 ff.; zustimmend Rebler, in: Müller/Rebler, Die Klärung von Eignungszweifeln im Fahrerlaubnisrecht, 2. Aufl. 2017, S. 159; offen lassend OVG Münster, Beschluss vom 21. Januar 2015 - 16 B 1374/14 - DAR 2015, 606 = juris Rn. 10 sowie OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. Juli 2015 - OVG 1 S 123.14 - VerkMitt 2015 Nr. 55 = juris Rn. 4; ablehnend VG Würzburg, Beschluss vom 21. Juli 2014 - W 6 E 14.606 - DAR 2014, 541; VG Regensburg, Beschluss vom 12. November 2014 - RO 8 K 14.1624 - DAR 2015, 40; VG München, Urteil vom 9. Dezember 2014 - M 1 K 14.2841 - DAR 2015, 154; Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl. 2017, § 13 FeV Rn. 26b; Koehl, DAR 2016, 47; Mahlberg, DAR 2014, 419 und 603; Zwerger, DAR 2015, 157; kritisch auch Dronkovic/Kalus, DAR 2016, 191).
  • VGH Bayern, 17.11.2015 - 11 BV 14.2738  

    Anordnung der Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens nach

    Der Senat schließt sich insoweit der Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in seinen Entscheidungen vom 15. Januar 2015 (10 S 1748/13 - juris), vom 18. Juni 2012 (10 S 452/10 - juris) und vom 7. Juli 2015 (10 S 116/15 - DAR 2015, 592 Rn. 34 ff.) an (ebenso OVG MV, B.v. 22.5.2013 - 1 M 123/12 - ZfSch 2013, 595; VG München, B.v. 19.8.2014 - M 6b E 14.2930 - DAR 2014, 712; offen gelassen von OVG NW, B.v. 21.1.2015 - 16 B 1374/14 - juris; OVG BB, B.v. 17.7.2015 - OVG 1 S 123.14; bereits BayVGH, B.v. 8.10.2014 - 11 CE 14.1776 - DAR 2015, 35; v. 28.11.2014 - 11 CE 14.1962 - juris; a.A. VG München, U.v. 9.12.2014 - M 1 K 14.2841 - DAR 2015, 154; VG Würzburg, B.v. 21.7.2014 - W 6 E 14.606 - DAR 2014, 541; VG Regensburg, B.v. 12.11.2014 - RO 8 K 14.1624 - DAR 2015, 40).
  • BVerwG, 06.04.2017 - 3 C 13.16  

    Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheit im Verkehr

    Das Berufungsgericht ist der Auffassung, nach einer strafgerichtlichen Entziehung der Fahrerlaubnis (§ 69 StGB), die auf einer Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss beruht, sei im Wiedererteilungsverfahren unabhängig von der Blutalkoholkonzentration die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens anzuordnen (im Anschluss an die Rechtsprechung des VGH Mannheim, Urteile vom 18. Juni 2012 - 10 S 452/10 - VBlBW 2013, 19 und vom 7. Juli 2015 - 10 S 116/15 - ZfS 2015, 539 sowie Beschluss vom 15. Januar 2014 - 10 S 1748/13 - VBlBW 2014, 348; diesem folgend auch OVG Greifswald, Beschluss vom 22. Mai 2013 - 1 M 123/12 - VRS 127, 269 = juris Rn. 14 ff.; zustimmend Rebler, in: Müller/Rebler, Die Klärung von Eignungszweifeln im Fahrerlaubnisrecht, 2. Aufl. 2017, S. 159; offen lassend OVG Münster, Beschluss vom 21. Januar 2015 - 16 B 1374/14 - DAR 2015, 606 = juris Rn. 10 sowie OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 17. Juli 2015 - OVG 1 S 123.14 - VerkMitt 2015 Nr. 55 = juris Rn. 4; ablehnend VG Würzburg, Beschluss vom 21. Juli 2014 - W 6 E 14.606 - DAR 2014, 541; VG Regensburg, Beschluss vom 12. November 2014 - RO 8 K 14.1624 - DAR 2015, 40; VG München, Urteil vom 9. Dezember 2014 - M 1 K 14.2841 - DAR 2015, 154; Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 44. Aufl. 2017, § 13 FeV Rn. 26b; Koehl, DAR 2016, 47; Mahlberg, DAR 2014, 419 und 603; Zwerger, DAR 2015, 157; kritisch auch Dronkovic/Kalus, DAR 2016, 191).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.07.2015 - 10 S 116/15  

    Erhebung der Untätigkeitsklage hindert keine behördliche Aufklärungsmaßnahme;

    Die strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss gemäß § 69 StGB löst im Sinne einer Tatbestandswirkung ohne Weiteres die Notwendigkeit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung aus; die Vorschrift des § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst d FeV knüpft explizit nicht an eine Kumulation der Gründe a) bis c) für die frühere Entziehung der Fahrerlaubnis an, sondern alternativ an das frühere Vorliegen eines dieser Gründe (Fortführung der Senatsrechtsprechung, vgl. Urteil vom 18.06.2012 - 10 S 452/10 - VBlBW 2013, 19; sowie Senatsbeschluss vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - VBlBW 2014, 348).

    So genügt bei Anknüpfung an Buchstabe a insoweit die Feststellung, dass die frühere (verwaltungsbehördliche oder strafgerichtliche) Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Alkoholmissbrauchs erfolgt ist (vgl. auch Senatsbeschluss vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - NJW 2014, 1833; ebenso OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22.05.2013 - 1 M 123/12 - ZfSch 2013, 595; VG München, Beschluss vom 19.08.2014 - M 6b E 14.2930 - DAR 2014, 712; offen gelassen von OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 21.01.2015 - 16 B 1374/14 - juris; und nunmehr von Bay.VGH, Beschlüsse vom 08.10.2014 - 11 CE 14.1776 - DAR 2015, 35; sowie vom 28.11.2014 - 11 CE 14.1962 - juris, a.A. VG München, Urteil vom 09.12.2014 - M 1 K 14.2841 - DAR 2015, 154; VG Würzburg, Beschluss vom 21.07.2014 - W 6 E 14.606 - DAR 2014, 541).

  • VG Saarlouis, 09.11.2016 - 5 K 872/16  

    Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU nach strafrechtlicher Entziehung der

    Die Kammer schließt sich der Auffassung des VGH Baden-Württemberg im Beschluss vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - und des Bayerischen VGH in den Urteilen vom 17.11.2015 - 11 BV 14.2738 - und vom 08.03.2016 - 11 BV 15.1589 - an und lässt die Berufung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zu.

    Zur Klagebegründung sei zu erwidern, dass sich der Beklagte der mittlerweile einhelligen obergerichtlichen Rechtsprechung angeschlossen habe.(VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 18.06.2012 - 10 S 452/10 - Beschluss vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - Urteil vom 07.07.2015 - 10 S 116/15 - OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 22.05.2013 - 1 M 123/12 - Bay. VGH, Urteile vom 17.11.2015 - 11 BV 14.2738 - und vom 08.03.2016 - 11 BV 15.1589 - alle bei juris; ebenso: VG Berlin, Urteil vom 01.07.2014 - 18 K 536.13 -, Beschluss vom 22.12.2014 - 4 L 298.14 - VG München, Beschluss vom 19.08.2014 - M 6b E 14.2930 - VG Schleswig, Gerichtsbescheid vom 14.10.2014 - 3 A 254/13 -, VG Karlsruhe, Urteile vom 12.11.2015 - 3 K 380/15 - und vom 06.04.2016 - 11 K 1290/15 - VG Augsburg, Beschluss vom 07.04.2016 - Au 7 K 15.1781 -, alle bei juris) Es treffe auch nicht zu, dass die Regelungen in § 13 Satz 1 Nr. 2 a bis c FeV bei dieser Auslegung keinen praktischen Anwendungsbereich mehr hätten.

    Soweit der Kläger weiter geltend macht, die Auslegung des Begriffes "Alkoholmissbrauch" in § 13 FeV werde allein vom VGH Baden-Württemberg, vom Bayerischen VGH und vom OVG Mecklenburg-Vorpommern vertreten, ist darauf hinzuweisen, dass es keine Entscheidung eines anderen Obergerichts gibt, die seit dem grundlegenden Beschluss des VGH Baden-Württemberg vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - die Ansicht des Klägers vertritt.

    Mit dem Beschluss vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - hat der VGH Baden-Württemberg eine Beschwerde gegen die Ablehnung einer einstweiligen Anordnung zurückgewiesen, mit der die vorläufige Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse B nach einer Trunkenheitsfahrt mit einer 1 ½ Stunden später festgestellten BAK von 1, 2 %o erfolgt war.

    Die strafgerichtliche Erkenntnis ersetzt bzw. erübrigt insoweit eine bei isolierter Anwendung der Vorschrift erforderliche originäre Prüfung (so auch VGH Mannheim, Beschluss vom 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - Rdnr. 9 - zitiert nach juris).

  • VGH Bayern, 08.03.2016 - 11 BV 15.1589  

    Erfolgloser Antrag auf Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach vorangegangener

    Mit Verfügung vom 25. Juli 2014 ordnete die Fahrerlaubnisbehörde unter Bezugnahme auf den vorstehenden Sachverhalt die Beibringung eines medizinisch-psychologischen Gutachtens bis spätestens 27. Oktober 2014 an und begründete dies unter Hinweis auf die Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (B.v. 15.1.2014 - 10 S 1748/13) damit, dass beim Kläger eine Entziehung der Fahrerlaubnis aus dem Grund des § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a, 2. Alt. Fahrerlaubnisverordnung - FeV - durch das Strafgericht erfolgt sei, weshalb gemäß § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. d FeV ein medizinisch-psychologisches Gutachten anzuordnen sei.

    Der Senat schließt sich insoweit der Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg in seinen Entscheidungen vom 15. Januar 2015 (10 S 1748/13 - juris), vom 18. Juni 2012 (10 S 452/10 - juris) und vom 7. Juli 2015 (10 S 116/15 - DAR 2015, 592 Rn. 34 ff.) an (ebenso bereits BayVGH, U.v. 17.11.2015 - 11 BV 14.2738 - DAR 2016, 41; OVG MV, B.v. 22.5.2013 - 1 M 123/12 - ZfSch 2013, 595; VG München, B.v. 19.8.2014 - M 6b E 14.2930 - DAR 2014, 712; offen gelassen von OVG NW, B.v. 21.1.2015 - 16 B 1374/14 - juris; OVG BB, B.v. 17.7.2015 - OVG 1 S 123.14; bereits BayVGH, B.v. 8.10.2014 - 11 CE 14.1776 - DAR 2015, 35; v. 28.11.2014 - 11 CE 14.1962 - juris; a.A. VG München, U.v. 9.12.2014 - M 1 K 14.2841 - DAR 2015, 154; VG Würzburg, B.v. 21.7.2014 - W 6 E 14.606 - DAR 2014, 541; VG Regensburg, B.v. 12.11.2014 - RO 8 K 14.1624 - DAR 2015, 40).

  • VG Karlsruhe, 06.04.2016 - 11 K 1290/15  

    Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis; Anordnung einer MPU nach einmaliger

    Denn im Rahmen des § 13 S. 1 Nr. 2 lit. d) FeV ersetze seit der Entscheidung des VGH Baden-Württemberg vom 15.01.2014 (Az. 10 S 1748/13) die strafgerichtliche Erkenntnis eine bei isolierter Anwendung der Vorschrift erforderliche originäre Prüfung.

    2) In der Rechtsprechung ist des Weiteren geklärt, dass sogar die ausschließliche Angabe einer formal unzutreffenden Rechtsgrundlage für eine Gutachtensanordnung nicht zur deren Rechtswidrigkeit führt, wenn gleichwohl einer der in § 13 S. 1 Nr. 2 FeV benannten Tatbestände erfüllt ist (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 15.01.2014 â?? 10 S 1748/13 â?? NJW 2014, 1833 â?? juris, Rn. 8).

    Denn die Fahrerlaubnisbehörde ist in einem solchen Fall nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis von der Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens abhängig zu machen (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 15.01.2014 â?? 10 S 1748/13 â?? NJW 2014, 1833 â?? juris, Rn. 10).

    Die Kammer schließt sich insoweit der - soweit ersichtlich mittlerweile einhelligen - obergerichtlichen Rechtsprechung an, der zufolge die tatbestandliche Voraussetzung einer vorausgegangenen Entziehung der Fahrerlaubnis "aus einem der unter den Buchstaben a bis c genannten Gründe" im Sinne einer Tatbestandswirkung nur an die den genannten Buchstaben jeweils zugrunde liegenden Sachgründe anknüpft, ohne dass auch die Tatbestandsvoraussetzungen der jeweiligen Bestimmungen für eine Gutachtensanordnung vorliegen und geprüft werden müssten (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 07.07.2015 - 10 S 116/15 - DAR 2015, 592 - juris, Rn. 34; Beschl. v. 15.01.2014 - 10 S 1748/13 - NJW 2014, 1833 - juris, Rn. 10; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschl. v. 22.05.2013 - 1 M 123/12 - ZfSch 2013, 595 - juris, Rn. 14 ff.; ebenso mittlerweile BayVGH, Urt. v. 17.11.2015 - 11 BV 14.2738 - DAR 2016, 41 - juris, Rn. 32 ff. unter ausdrücklicher Aufgabe seiner gegenteiligen Rechtsprechung in BayVGH, Beschl. v. 20.03.2009 - 11 CE 08.3308 - juris, Rn. 13; Beschl. v. 09.02.2009 - 11 CE 08.3028 - juris, Rn. 14 und Beschl. v. 11.06.2007 - 11 CS 06.3023 - juris, Rn. 16; eine anderer Ansicht wird mitunter in der Literatur vertreten; vgl. hierzu stellvertretend Mahlberg, DAR 2014, 419 und Zwerger, jurisPR-VerkR 5/2015, Anm. 1).

  • VGH Bayern, 08.10.2014 - 11 CE 14.1776  

    Strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis; Anordnung einer MPU;

    Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 15. Januar 2014, 10 S 1748/13, führe die strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss für ein Wiedererteilungsverfahren ohne weiteres zur Notwendigkeit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung.

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg vertritt demgegenüber die Auffassung, dass eine strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss ohne weiteres die Notwendigkeit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung auslöst, und zwar im Sinne einer Tatbestandswirkung, ohne dass auch die Tatbestandsvoraussetzungen der jeweiligen Bestimmungen für eine Gutachtensanordnung vorliegen und geprüft werden müssten (VGH BW, B.v. 15.1.2014 - 10 S 1748/13 - ZfSch 2014, 235 mit ablehnender Anmerkung Haus - ZfSch 2014, 479; U.v. 18.6.2012 - 10 S 452/10 - SVR 2013, 230).

  • VGH Bayern, 17.11.2014 - 11 ZB 14.1755  

    Führen eines Fahrrads

    Daher kommt es nicht mehr darauf an, ob die Fahrerlaubnisbehörde vor Erteilung einer Fahrerlaubnis an den Kläger ein Fahreignungsgutachten nach § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. d FeV vom Kläger verlangen kann, weil dem Kläger wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr bei einer BAK von 1, 52 Promille am 26. April 2012 strafgerichtlich die Fahrerlaubnis entzogen wurde (vgl. VGH BW, B.v. 15.1.2014 - 10 S 1748/13 - Blutalkohol 51, 31; BVerwG, B.v. 26.6.2013 - 3 B 71.12 - NJW 2013, 3670).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2015 - 16 B 1374/14  

    Entziehung der Fahrerlaubnis bei Ungeeignetheit zum Führen eines Kfz aufgrund

    BVerwG, Beschluss vom 24. Juni 2013 - 3 B 71.12 -, NJW 2013, 3670 = juris; VGH Bad-Württ., Beschluss vom 15. Januar 2014 - 10 S 1748/13 -, NJW 2014, 1833 = juris, Rn. 9; Bay. VGH, Beschluss vom 8. Oktober 2014 - 11 CE 14.1776 -, a.a.O. = juris, Rn. 18.

    Bislang hat der erkennende Senat aber noch nicht entschieden, ob eine strafgerichtlichen Entziehung der Fahrerlaubnis wegen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss in jedem Fall die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung rechtfertigt, so VGH Bad-Württ., Beschluss vom 15. Januar 2014 - 10 S 1748/13 -, a.a.O.; a.A. Mahlberg, DAR 2014, S. 419, oder ob zusätzlich die Tatbestandsvoraussetzungen einer anderen Bestimmung des § 13 Satz 1 Nr. 2 FeV erfüllt sein müssen.

  • VG Karlsruhe, 12.11.2015 - 3 K 380/15  

    Alkoholverstoß (einmalig, unter 1,6 Promille) - Nichtbeibringung des Gutachtens -

  • VG Regensburg, 12.11.2014 - RO 8 K 14.1624  

    Fahrerlaubnis, Entziehung, Alkoholmissbrauch

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2015 - 16 E 1307/14  

    Zumutbarkeit eines Zuwartens auf den Abschluss eines Hauptsacheverfahrens i.R.

  • VG München, 21.11.2016 - M 26 K 16.1079  

    Medizinisch-psychologisches Gutachten im Wiedererteilungsverfahren nach

  • VGH Bayern, 26.06.2015 - 11 BV 15.487  

    Fortsetzungsfeststellungsklage; Fortsetzungsfeststellungsinteresse;

  • VG München, 26.06.2015 - M 6a K 15.1122  

    Zeitablauf der Sperrfrist nicht ausschlaggebend für Fahreignung

  • VG München, 09.12.2014 - M 1 K 14.2841  

    Einmalige Trunkeinheitsfahrt; Fahrerlaubnisentzug durch Strafgericht; Anordnung

  • VGH Bayern, 28.11.2014 - 11 CE 14.1962  

    Strafgerichtliche Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Alkoholfahrt

  • VG München, 19.08.2014 - M 6b E 14.2930  

    Einstweilige Anordnung; Vorwegnahme der Hauptsache; keine Hauptsacheklage;

  • VG Düsseldorf, 29.09.2015 - 6 L 2768/15  
  • VG Würzburg, 21.07.2014 - W 6 E 14.606  

    Einstweilige Anordnung; Unzulässigkeit des Eilantrags; fehlendes

  • OVG Schleswig-Holstein, 25.02.2015 - 3 MB 9/15  

    Recht der Fahrerlaubnisse - Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung

  • VG München, 08.03.2016 - M 1 K 15.2809  

    Neuerteilung einer Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt

  • VG Berlin, 22.12.2014 - 4 L 298.14  

    Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis erfordert ein medizinisch-psychologisches

  • VG Berlin, 01.07.2014 - 18 K 536.13  

    Erneute Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klasse B

  • OVG Berlin-Brandenburg, 17.07.2015 - 1 S 91.14  

    Wiedererteilung der Fahrerlaubnis; strafgerichtliche Entziehung der

  • VG Augsburg, 07.04.2016 - Au 7 K 15.1781  

    Unbegründeter Antrag auf prüfungsfreie Neuerteilung der Fahrerlaubnis - Grenzen

  • VG München, 09.06.2015 - M 6a E 15.1123  

    Neuerteilung einer Fahrerlaubnis (nach Trunkenheitsfahrt)

  • VG Schleswig, 14.10.2014 - 3 A 254/13  

    Entziehung der Fahrerlaubnis: Angabe einer falschen Rechtsgrundlage für eine

  • VG Schleswig, 23.02.2017 - 3 A 302/16  

    Anordnung einer MPU bei vorheriger Entziehung der Fahrerlaubnis durch Strafbefehl

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