Rechtsprechung
   BGH, 10.02.2015 - VI ZR 8/14   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 253 Abs 2 BGB, § 254 Abs 2 S 1 BGB, § 823 Abs 1 BGB
    Schadensersatz bei Verkehrsunfall mit Personenschaden: Haftung für psychische Beeinträchtigungen einer Kindesmutter nach Auffinden ihres unfallverletzten Kindes; Wegfall des Zurechnungszusammenhangs bei Ablehnung weiterer Therapiemöglichkeiten; Voraussetzungen materiellen und immateriellen Schadensersatzes für Schockschäden

  • ra-skwar.de

    Schockschaden - Haftung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Haftung des Schädigers bei einem Verkehrsunfall für psychische Beeinträchtigungen des Geschädigten

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    PTBS nach Auffinden des eigenen, verletzten Kindes nach Unfall - haftungsausfüllender Zurechnungszusammenhang - Nichtfortführung einer Therapie - Schadenminderungspflicht - ICD10: F43.1

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    PTBS nach Auffinden des eigenen, verletzten Kindes nach Unfall - haftungsausfüllender Zurechnungszusammenhang - Nichtfortführung einer Therapie - Schadenminderungspflicht - ICD10: F43.1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung des Schädigers bei einem Verkehrsunfall für psychische Beeinträchtigungen des Geschädigten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • Verkehrsrecht Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Mitverschulden des Geschädigten bei abgebrochener Behandlung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schadensersatz für psychische Beeinträchtigungen - und die verweigerte Behandlung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Haftung des Schädigers für psychische Beeinträchtigungen bei unterlassener Weiterbehandlung

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Mitverschulden bei nicht fortgesetzter erfolgversprechender Therapie nach posttraumatischem Belastungssyndrom aufgrund eines Unfalls eines nahen Angehörigen

  • Jurion (Kurzinformation)

    Unterlässt Geschädigter weitere Therapien wegen psychischer Beeinträchtigungen haftet Schädiger eingeschränkt

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Schmerzensgeld bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) nach Verkehrsunfall des eigenen Kindes

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Psychische Folgeschäden durch Miterleben eines Unfalls

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld für psychische Folgen bei Eltern eines Unfallopfers

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Zum Anspruch wegen Schockschadens bei unterlassener Therapie

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Haftungsausschluss bei Unterbrechung einer Therapie

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Unterbrechung einer Therapie kann Haftung des Schädigers für psychische Beeinträchtigung des Geschädigten ausschließen - Verstoß gegen Schadensminderungspflicht

Besprechungen u.ä. (2)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Therapieabbruch bei psychischen Beeinträchtigungen kann grundsätzlich im Rahmen eines Mitverschuldens berücksichtigt werden

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Therapieabbruch bei psychischen Beeinträchtigungen kann grundsätzlich im Rahmen eines Mitverschuldens berücksichtigt werden

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Brennpunkte des Personenschadensrechts in der neueren Rechtsprechung des BGH" von RA Dr. Michael Burmann und RA Prof. Dr. Rainer Heß, original erschienen in: NJW 2016, 200 - 203.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2015, 2246
  • MDR 2015, 510
  • NZV 2015, 281
  • VersR 2015, 590



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Wird zitiert von ... (16)  

  • OLG Saarbrücken, 23.11.2017 - 4 U 26/15

    Schadensersatzklage eines nach Wiederaufnahme des Strafverfahrens

    Die Bemessung des Schmerzensgelds der Höhe nach ist grundsätzlich Sache des nach § 287 ZPO besonders frei gestellten Tatrichters (BGH NJW 2015, 2246 Rn. 7).
  • AG Brandenburg, 04.06.2015 - 34 C 60/14

    Haftung bei psychischen Erkrankungen (hier: posttraumatische Belastungsstörung)

    Aufgrund des Erlebnisses dieses Unfalls trat somit bei dem Zeugen B... entsprechend den fachkundigen Ausführungen der Kinder- und Jugendpsychotherapeutin M... M... eine posttraumatische Belastungsstörung - PTBS - ein (vgl. BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.).

    Nach ständiger herrschender Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 10.07.2012, Az.: VI ZR 127/11, u.a. in: NJW 2012, Seiten 2964 ff.; BGH, Urteil vom 16.03.2004, Az.: VI ZR 138/03, u.a. in: VersR 2004, Seite 874; BGH, BGHZ 137, Seiten 142 ff. = NJW 1998, Seiten 810 ff.; BGH, VersR 1997, Seiten 752 f.; BGH, NJW 1996, Seiten 2425 ff. = VersR 1996, Seiten 990 ff. BGH, VersR 1991, Seiten 704 f.; OLG München, Urteil vom 21.05.2010, Az.: 10 U 2853/06, u.a. in: "juris"; LG Bonn, Schaden-Praxis 2010, Seiten 249 f.) hat ein Schädiger nämlich selbst für eine psychische Fehlverarbeitung des Geschädigten als haftungsausfüllende Folgewirkung eines Unfallgeschehens einzustehen.

    Für die Ersatzpflicht als haftungsausfüllende Folgewirkung des Unfallgeschehens genügt hierbei die hinreichende Gewissheit, dass diese Folge ohne den streitigen Unfall nicht eingetreten wäre (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 10.07.2012, Az.: VI ZR 127/11, u.a. in: NJW 2012, Seiten 2964 ff.; BGH, Urteil vom 16.03.2004, Az.: VI ZR 138/03, u.a. in: VersR 2004, Seite 874; BGH, BGHZ 137, Seiten 142 ff. = NJW 1998, Seiten 810 ff.; BGH, VersR 1997, Seiten 752 f.; BGH, NJW 1996, Seiten 2425 ff. = VersR 1996, Seiten 990 ff. BGH, VersR 1991, Seiten 704 f.; OLG München, Urteil vom 21.05.2010, Az.: 10 U 2853/06, u.a. in: "juris"; LG Bonn, Schaden-Praxis 2010, Seiten 249 f.).

    Der Zurechnungszusammenhang wäre nur ausnahmsweise dann zu verneinen, wenn der Geschädigte den Unfall in neurotischem Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlass genommen hätte, um den Schwierigkeiten und Belastungen des Erwerbslebens auszuweichen (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 10.07.2012, Az.: VI ZR 127/11, u.a. in: NJW 2012, Seiten 2964 ff.; BGH, BGHZ 137, Seiten 142 ff. = NJW 1998, Seiten 810 ff.; BGH, NJW 1996, Seiten 2425 ff. = VersR 1996, Seiten 990 ff.).

    Ein solcher - übergegangener - Schadensersatzanspruch aus § 7 Abs. 1, § 823 Abs. 1, in Verbindung mit § 115 VVG ist aber ein eigener Schadensersatzanspruch des Zeugen B... wegen der Verletzung seines eigenen Rechtsguts (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 20.03.2012, Az.: VI ZR 114/11, u.a. in: BGHZ 193, Seiten 34 f.; BGH, Urteil vom 06.02.2007, Az.: VI ZR 55/06, u.a. in: VersR 2007, Seite 803; BGH, VersR 1976, Seiten 539 f.; BGH, BGHZ 56, Seiten 163 ff.).

    Dies widerspräche der Intention des Gesetzgebers, die Deliktshaftung gerade in § 823 Abs. 1 BGB sowohl nach den Schutzgütern als auch den durch sie gesetzten Verhaltenspflichten auf klar umrissene Tatbestände zu beschränken (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 20.03.2012, Az.: VI ZR 114/11, u.a. in: BGHZ 193, Seiten 34 f.; BGH, VersR 1989, Seiten 853 f.).

    Dabei hat der Bundesgerichtshof stets dem Umstand Bedeutung beigemessen, ob die von dem Dritten geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen auf seine direkte Beteiligung an einem Unfall oder das Miterleben eines Unfalls zurückgeführt werden oder ob sie "nur" durch den Erhalt einer Unfallnachricht ausgelöst worden sein sollen (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: BGHZ 172, Seite 263 f.; BGH, Urteil vom 16.01.2001, Az.: VI ZR 381/99, u.a. in: VersR 2001, Seiten 874 ff.; BGH, NJW 1986, Seiten 777 ff.; BGH, BGHZ 56, Seiten 163 ff.).

  • OLG Karlsruhe, 28.09.2016 - 7 U 196/15

    Verkehrssicherungspflicht eines Reiseveranstalters: Sturz eines 5 1/2-jährigen

    Unter Berücksichtigung der Schwere der Verletzungen, des durch diese bedingten Leidens, dessen Dauer, des Ausmaßes der Wahrnehmung der Beeinträchtigung durch den Verletzten und des Grades des Verschuldens des Schädigers (zu diesen Bemessungsfaktoren des Schmerzensgeldes BGH, Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14, juris, Rn. 8), erscheint im Streitfall ein Schmerzensgeld von 10.000 EUR angemessen.
  • BGH, 17.04.2018 - VI ZR 237/17

    Psychische Gesundheitsverletzung eines Polizisten infolge Beteiligung an durch

    Erhöhte Anforderungen an das Vorliegen einer Gesundheitsverletzung, wie sie in Fällen sogenannter Schockschäden infolge des Todes oder der schweren Verletzung Dritter, namentlich naher Angehöriger, gestellt werden (vgl. nur Senatsurteile vom 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14, VersR 2015, 590 Rn. 9, 19; vom 27. Januar 2015 - VI ZR 548/12, VersR 2015, 501 Rn. 7, jeweils mwN), sind vorliegend nicht zu erfüllen.
  • OLG Frankfurt, 06.09.2017 - 6 U 216/16

    Schmerzensgeld für Schockschaden eines miterlebenden Angehörigen

    Schockschäden, d.h. psychische Beeinträchtigungen infolge des Todes naher Angehöriger, sind dabei nur als Gesundheitsverletzung anzusehen, wenn sie pathologisch fassbar sind und über die gesundheitlichen Beeinträchtigungen hinausgehen, denen Hinterbliebene bei der Benachrichtigung vom tödlichen Unfall eines Angehörigen erfahrungsgemäß ausgesetzt sind (BGH, NJW 2015, 2246, 2248 [BGH 10.02.2015 - VI ZR 8/14] ; BGH, NJW 2015, 1451, 1452 [BGH 27.01.2015 - VI ZR 548/12] Tz. 6 f. m.w.N.).

    Soweit der Bundesgerichtshof stets dem Umstand maßgebliche Bedeutung beigemessen hat, ob psychische Beeinträchtigungen eines "Schockgeschädigten" auf seine direkte Beteiligung am Unfall oder das Miterleben des Unfalls zurückzuführen oder durch den Erhalt der Unfallnachricht ausgelöst worden sind (BGH, NJW 2015, 2246, 2248 [BGH 10.02.2015 - VI ZR 8/14] ; BGH, NJW 2015, 1451, 1452 Tz. 10 m.w.N.), mag die Klägerin zu 1) zwar nicht direkt am eigentlichen Unfallgeschehen beteiligt gewesen sein, sie hat den Unfall aber - wie das Landgericht zu Recht festgestellt hat - unmittelbar miterlebt (vgl. insofern auch BGH, NJW 2015, 1451, 1452 [BGH 27.01.2015 - VI ZR 548/12] Tz. 11).

    Sofern der Unfall einen Auslöser für die psychische Reaktion bildet, spielt es haftungsrechtlich keine Rolle, ob es sich um eine psychische Fehlverarbeitung handelt oder ob gegebenenfalls weitere Ursachen für die Erkrankung bestehen (BGH, NJW 2015, 2246, 2247 [BGH 10.02.2015 - VI ZR 8/14] ; BGH, NJW 1996, 2425, 2526 [BGH 30.04.1996 - VI ZR 55/95] ).

    (b) Von einer sog. Renten- oder Begehrensneurose ist ebenfalls nicht auszugehen (vgl. insofern BGH, NJW 2015, 2246, 2247 [BGH 10.02.2015 - VI ZR 8/14] ; BGH, NJW 1996, 2425, 2526 [BGH 30.04.1996 - VI ZR 55/95] ).

  • OLG Saarbrücken, 21.04.2016 - 4 U 76/15

    Höhe des Schmerzensgeldes bei drohender schmerzfreier Versteifung eines

    b) Die Bemessung des Schmerzensgeldes der Höhe nach ist grundsätzlich Sache des nach § 287 ZPO besonders frei gestellten Tatrichters (BGH NJW 2015, 2246 Rn. 7).
  • LG Nürnberg-Fürth, 06.10.2016 - 2 S 8390/15

    Kein Vorrecht von Radfahrern am Fußgängerüberweg

    Im Vordergrund der Bemessung steht die mit der Verletzung verbundene Lebensbeeinträchtigung durch die Heftigkeit und Dauer der Schmerzen und Leiden (BGH NJW 2004, 1243) und das Ausmaß der Wahrnehmung der Beeinträchtigung durch den Verletzten (BGH r+s 2015, 260; BGH VersR 1998, 1034), insbesondere die Art der Verletzungen, die Zahl etwaiger Operationen, die Dauer stationärer und ambulanter Behandlung, die Dauer der Arbeitsunfähigkeit (OLG Saarbrücken BeckRS 2008, 1338) und das Ausmaß eines Dauerschadens (OLG Hamm BeckRS 2008, 5175); weiter sind im Rahmen einer Gesamtschau die Auswirkung des Unfalls auf den jeweils Betroffenen in dessen spezieller Lebenssituation und das Ausmaß des Verschuldens des Schädigers (BGH r+s 2015, 260; BGH NJW 1998, 2741) zu betrachten (vgl. BGHZ 18, 149, 154 OLG Nürnberg VersR 1998, 231).
  • OLG Oldenburg, 08.03.2016 - 13 U 69/15

    Jetski-Fahrer nach tödlichem Unfall auf der Ems zum Schadensersatz verurteilt

    Die vom Landgericht (LGU 11 ff., unter IV) aufgrund des eingeholten Sachverständigengutachtens mit Recht bejahte Gesundheitsbeschädigung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB, die pathologisch fassbar ist und über die "normalen" gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei der Benachrichtigung von dem Unfall eines nahen Angehörigen hinausgeht (vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14, NJW 2015, 2246, Rn. 9), hat der Beklagte in der Berufungsinstanz zunächst nicht bestritten (siehe Berufungsbegründung, S. 8 = GA II 152 unten).

    Eine besondere Schadensanfälligkeit des Verletzten ist aber dem Schädiger haftungsrechtlich zuzurechnen; dieser Grundsatz gilt auch für psychische Schäden (vgl. BGH, Urteil vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341 = NJW 1996, 2425, zitiert nach juris, Rn. 18 m.w.N.; vgl. auch BGH, Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14, NJW 2015, 2246, Rn. 11).

    Allerdings muss vom Geschädigten grundsätzlich verlangt werden, dass er, soweit er dazu imstande ist, zur Heilung oder Besserung seiner Krankheit oder Schädigung die nach dem Stand der ärztlichen Wissenschaft sich darbietenden Mittel anwendet (BGH, Urteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14, NJW 2015, 2246, Rn. 15 m.w.N.; vgl. dazu auch Dörr, MDR 2015, 1209, 1211).

  • LG Saarbrücken, 14.12.2018 - 13 S 111/18

    Zur Haftung für psychische Primärschäden wegen vorsätzlich falscher

    cc) Ob die genannten Einschränkungen nach ihrem Sinn und Zweck (vgl. hierzu BGHZ 132, 341; Urteile vom 10.07.2012 - VI ZR 127/11, VersR 2012, 1133, vom 20.03.2012 - VI ZR 114/11, VersR 2012, 634 und vom 10.02.2015 - VI ZR 8/14, VersR 2015, 590; zustimmend Lange aaO Rn. 57) auch in Fällen wie dem vorliegenden Anwendung finden, erscheint zweifelhaft, bedarf aber im Ergebnis keiner abschließenden Entscheidung.

    Dies gilt auch in Fällen psychischer Schäden wie hier (BGH, st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 10.02.2015 - VI ZR 8/14, VersR 2015, 590).

  • BGH, 10.07.2018 - VI ZR 580/15

    Schadenersatzanspruch eines Geschädigten auf Zukunftsschäden wegen eines

    Eine Zurechnung kann auch dann ausscheiden, wenn das Schadensereignis ganz geringfügig ist (Bagatelle; vgl. Senatsurteil vom 10. Februar 2015 - VI ZR 8/14, NZV 2015, 281, 282 mwN).
  • OLG Köln, 12.07.2017 - 5 U 144/16

    Voraussetzungen von Schadensersatzansprüchen naher Angehöriger des Verletzten

  • OLG München, 16.05.2018 - 7 U 3130/17

    Haftung des Geschäftsführers einer GmbH für Schäden der Gesellschaft im

  • OLG München, 18.04.2018 - 7 U 3130/17

    Geschäftsführer, Zustimmung, Mietvertrag, Aufhebungsvereinbarung,

  • OLG Düsseldorf, 07.06.2016 - 18 U 1/16

    Ansprüche eines Angehörigen der Berufsfeuerwehr der Stadt Duisburg wegen

  • OLG Frankfurt, 11.06.2015 - 15 U 189/13

    Arzthaftung: Gabe von Oxytocin und unterlassene Wehenaufzeichnung bei Geburt

  • OLG Köln, 30.08.2017 - 5 U 130/16

    Voraussetzungen der Ersatzfähigkeit sog. Schockschäden naher Angehöriger

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