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   BGH, 01.02.2017 - XII ZB 71/16   

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https://dejure.org/2017,5285
BGH, 01.02.2017 - XII ZB 71/16 (https://dejure.org/2017,5285)
BGH, Entscheidung vom 01.02.2017 - XII ZB 71/16 (https://dejure.org/2017,5285)
BGH, Entscheidung vom 01. Februar 2017 - XII ZB 71/16 (https://dejure.org/2017,5285)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    BGB §§ 127 a, 1378 Abs. 3 Satz 2; ZPO § 278 Abs. 6; FamFG § 113 Abs. 1

  • IWW

    § 113 Abs. 1 FamFG, § ... 278 Abs. 6 ZPO, §§ 1378, 1379 BGB, §§ 112 Nr. 1, 2, 113 Abs. 1 FamFG, § 127 a BGB, § 1410 BGB, § 1378 Abs. 3 Satz 2 BGB, § 114 FamFG, § 162 Abs. 1 ZPO, § 242 BGB, § 113 Abs. 1 Satz 2 FamFG, § 254 ZPO, § 1378 Abs. 1 BGB, § 278 Abs. 6 BGB, § 1378 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 1 BGB, § 1378 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 2 BGB, § 113 Abs. 1 Satz 1 FamFG, § 160 ZPO, § 7 Abs. 2 VersAusglG, § 278 Abs. 6 Satz 3 ZPO, § 164 ZPO, §§ 159 ff. ZPO, § 57 Abs. 3 Nr. 1 des Beurkundungsgesetzes, §§ 17 ff. BeurkG, § 1 Abs. 1 BeurkG, § 1 Abs. 2 BeurkG, § 128 BGB, § 57 Abs. 3 BeurkG, § 794 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 492 Abs. 3 Halbsatz 2 ZPO, § 118 Abs. 1 Satz 3 Halbsatz 2 ZPO, § 491 Abs. 4 BGB, § 160 Abs. 3 Nr. 1 ZPO, § 163 ZPO, § 415 Abs. 1 ZPO, § 17 BeurkG, § 123 Abs. 1 BGB

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 127a BGB, § 1378 Abs 3 S 2 BGB, § 278 Abs 6 ZPO, § 113 Abs 1 FamFG
    Familiensache: Formwirksamkeit eines gerichtliche festgestellten Vergleichs über den Verzicht auf Zugewinnausgleichsansprüche

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 127a, 1378 Abs. 3 S. 2; ZPO § 278 Abs. 6; FamFG § 113 Abs. 1
    Analoge Anwendung des § 127a BGB auf Beschlussvergleiche nach § 278 Abs. 6 ZPO

  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit eines Scheidungsfolgenvergleichs; Formbedürftigkeit des gegenseitigen Verzichts auf Zugewinnausgleichsansprüche; Wechselseitige Annahme dieser Verzichtserklärung; Formersetzende Wirkung eines gerichtlichen Vergleichs

  • Anwaltsblatt

    § 127a BGB, § 1378 BGB, § 278 ZPO, § 113 FamFG
    Gerichtlich festgestellter Vergleich ersetzt notarielle Beurkundung

  • Anwaltsblatt

    § 127a BGB, § 1378 BGB, § 278 ZPO, § 113 FamFG
    Gerichtlich festgestellter Vergleich ersetzt notarielle Beurkundung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wirksamkeit eines Scheidungsfolgenvergleichs; Formbedürftigkeit des gegenseitigen Verzichts auf Zugewinnausgleichsansprüche; Wechselseitige Annahme dieser Verzichtserklärung; Formersetzende Wirkung eines gerichtlichen Vergleichs

  • rechtsportal.de

    Wirksamkeit eines Scheidungsfolgenvergleichs; Formbedürftigkeit des gegenseitigen Verzichts auf Zugewinnausgleichsansprüche; Wechselseitige Annahme dieser Verzichtserklärung; Formersetzende Wirkung eines gerichtlichen Vergleichs

  • datenbank.nwb.de

    Familiensache: Formwirksamkeit eines gerichtliche festgestellten Vergleichs über den Verzicht auf Zugewinnausgleichsansprüche

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Gerichtlicher Vergleich ersetzt notarielle Beurkundung!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • zpoblog.de (Kurzinformation)

    Auch schriftlicher Vergleich gem. § 278 Abs. 6 ZPO ersetzt notarielle Beurkundung

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Familienrecht - Scheidungsfolgenvergleich über den Verzicht auf Zugewinnausgleichsansprüche

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Ausweitung des Anwendungsbereichs des §127a BGB auf gerichtlich festgestellte Vergleiche

  • famrz.de (Kurzinformation)

    Formerfordernisse von Scheidungsfolgenvergleichen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Formwahrung durch gerichtlich festgestellten Vergleich

Besprechungen u.ä. (2)

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    § 127 a BGB, 1378 Abs. 3 S. 2 BGB, § 278 Abs. 6 ZPO; § 113 Abs. 1 FamFG
    Gerichtlich festgestellter Vergleich erfüllt Beurkundungserfordernis

  • Alpmann Schmidt | RÜ2(kostenpflichtig) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Auch ein Beschlussvergleich ersetzt die notarielle Form

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Ehegüterrecht/sonstiges Familienvermögensrecht - Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 01.02.2017" von RA/FAFamR Dr. Ludwig Bergschneider, original erschienen in: FamRZ 2017, 603 - 608.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 214, 45
  • NJW 2017, 1946
  • MDR 2017, 416
  • MDR 2017, 630
  • NJ 2017, 200
  • FamRZ 2017, 603
  • AnwBl 2017, 673
  • AnwBl Online 2017, 359
  • BauR 2017, 1086
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 12.07.2017 - XII ZR 26/16

    Gewerberaummiete: Fehlende Identität zwischen Vermieter und Veräußerer bei

    Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (Senatsbeschluss vom 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 - FamRZ 2017, 603 Rn. 31 mwN).
  • BGH, 13.11.2019 - IV ZR 317/17

    Verjährung des einem pflichtteilsberechtigten Abkömmling gemäß § 2329 BGB gegen

    Der Grundsatz, dass über mehrere in einer Stufenklage verbundene Ansprüche eine einheitliche Entscheidung ergehen kann, wenn sich schon bei der Prüfung des Auskunftsanspruchs ergibt, dass dem Hauptanspruch die materiell-rechtliche Grundlage fehlt (vgl. BGH, Beschluss vom 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16, NJW 2017, 1946 Rn. 19 m.w.N.), gilt hier mit der Maßgabe, dass wegen der durchgreifenden Einrede der Verjährung gemäß § 2332 Abs. 2 BGB a.F. auch das Bedürfnis für die geforderte Auskunft und Wertermittlung entfällt (vgl. zum Auskunftsanspruch Senatsurteil vom 4. Oktober 1989 - IVa ZR 198/88, BGHZ 108, 393, 399 [juris Rn. 16]).
  • BGH, 06.09.2017 - XII ZB 42/17

    Beitreibung eines rechtskräftig festgesetzten Zwangsgeldes im

    Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (st. Rspr., vgl. etwa Senatsbeschlüsse vom 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 - FamRZ 2017, 603 Rn. 31 und vom 24. August 2016 - XII ZB 351/15 - FamRZ 2016, 1849 Rn. 19 mwN).
  • OLG Hamm, 28.02.2018 - 15 W 292/17

    Wirksamkeit einer in einem Vergleich gemäß § 278 Abs. 6 ZPO erklärten Auflassung

    Aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom 01.02.2017 - XII ZB 71/16 - folgt nichts anderes.

    Der Beteiligte meint, dies werde insbesondere bestätigt durch die Entscheidung des BGH vom 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 (MDR 2017, 416 ff), in der der BGH entschieden habe, dass auf einen gerichtlich festgestellten Vergleich nach § 278 Abs. 6 ZPO § 127 a BGB entsprechende Anwendung finde.

    Damit befindet sich der Senat in Übereinstimmung mit der herrschenden Auffassung in Rechtsprechung und Literatur (OLG Jena Rpfleger 2015, 261 f; OLG Düsseldorf NJW-RR 2006, 1609 ff; Grün in BeckOK BGB, Bamberger/Roth/Hau/Poseck, 43. Edition, 2017, § 925 Rdn. 21; Palandt/Herrler, a.a.O., Rn. 8; Artz in Erman, BGB, 15. Aufl., § 925 Rn. 21; Stein/Jonas/ Leipold, ZPO, 22. Aufl., § 278 Rn. 89; Zöller/Greger, ZPO, 32. Aufl., § 278 Rn. 35; Kössinger in Bauer/von Oefele, GBO, 3. Aufl., § 20 Rn. 201; Schöner/Stöber, Grundbuchrecht, 15. Aufl., Rn. 3338; Hügel, GBO, 2. Aufl., § 20 Rn. 48; Müller-Teckhoff MDR 2014, 249, 251; Rupietta ZfIR 2017, 381; Schneider NZFam 2017, 279; Demharter, GBO, 30. Aufl., § 20 Rn. 16; a. A. Bergschneider FamRZ 2017, 607 f; Adam NJW 2016, 3484 ff).

    Entgegen der Auffassung des Antragstellers spricht für die hier vertretene Auffassung nicht die Entscheidung des BGH vom 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 (MDR 2017, 416 f), in der dieser entschieden hat, dass der nach § 278 Abs. 6 ZPO zustande gekommene Beschlussvergleich auch die Form der notariellen Beurkundung ersetzt.

    Im Übrigen betrifft die oben zitierte Entscheidung des BGH vom 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 (MDR 2017 416 f), wie sich aus der Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz ergibt (vgl. dazu OLG Schleswig, Beschluss vom 13. Januar 2016 -15 UF 79/15), nicht den Fall der Auflassung, sondern - neben einem Verzicht auf nachehelichen Unterhalt und der Regelung von Zugewinnausgleichsansprüchen - lediglich die schuldrechtliche Verpflichtung zur späteren Veräußerung der gemeinsamen Immobilie (§ 311b Abs. 1 Satz 1 BGB).

  • OLG Brandenburg, 06.11.2019 - 4 U 123/19

    Anspruch eines aus einer Berufsausübungsgemeinschaft ausgeschiedenen

    Zum anderen muss die Vergleichbarkeit der zur Beurteilung stehenden Sachverhalte gegeben sein, also der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar sein, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (BGH, Beschluss vom 10.10.2018 - XII ZB 231/18, NJW 2019, 153 Rn. 16; Beschluss vom 1.2.2017 - XII ZB 71/16, NJW 2017, 1946 Rn. 28, 31).
  • BGH, 05.12.2018 - XII ZR 116/17

    Familienrecht - Zugewinnausgleich - wenn das Unternehmen versilbert werden muss

    Unzulässig ist es, die Zulassung auf einzelne von mehreren Anspruchsgrundlagen oder auf bestimmte Rechtsfragen zu beschränken (Senatsbeschlüsse BGHZ 214, 45 = FamRZ 2017, 603 Rn. 17 und BGHZ 205, 241 = FamRZ 2015, 1268 Rn. 7; Senatsurteil vom 19. September 2012 - XII ZR 136/10 - FamRZ 2012, 1789 Rn. 8 mwN).
  • OLG Frankfurt, 18.01.2018 - 20 W 308/17

    Dingliche Einigung als Eintragungsvoraussetzung

    Hierauf hat der Verfahrensbevollmächtigte mit seinem Schriftsatz vom 28.09.2017 (Bl. 1/19 der Akten) reagiert, in dem er auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 01.02.2017, XII ZB 71/16, verwiesen hat, nach der ein gerichtlich festgestellter Vergleich gemäß § 278 Abs. 4 ZPO die notarielle Beurkundung wahre.

    Demgemäß wird auch in Ansehung dieser höchstrichterlichen Entscheidung - nach wie vor - weit verbreitet vertreten, dass in einem schriftlichen Vergleich nach § 278 Abs. 6 ZPO aufgrund der fehlenden gleichzeitigen Anwesenheit der Beteiligten die Auflassung nicht erklärt werden kann (so Hügel in BeckOK GBO, Stand: 01.10.2017, § 20 Rz. 48; Zöller/Greger, a.a.O., § 278 Rz. 35; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 76. Aufl., § 278 Rz. 59; Palandt/Herrler, a.a.O., § 925 Rz. 8, unter Verweis auf Palandt/Ellenberger, a.a.O., § 127a Rz. 2; Schneider NZFam 2017, 279; Rupietta ZfIR 2017, 381; offensichtlich auch Junker in jurisPK-BGB, Stand: 10.03.2017, § 127a Rz. 43, 44.3); andere lehnen dieses Erfordernis für einen gerichtlichen Vergleich ab (neben der von der Beschwerde aufgeführten Literaturstelle etwa Bergschneider FamRZ 2017, 607; Maurer LMK 2017, 388794, beck online).

  • LAG Baden-Württemberg, 15.03.2017 - 9a Sa 16/17

    Richterausschluss bei vorangegangener Güterichtertätigkeit; Güterichter;

    Analoge Gesetzesanwendung erfordert darüber hinaus, dass der gesetzlich ungeregelte Fall nach Maßgabe des Gleichheitssatzes und zur Vermeidung von Wertungswidersprüchen nach der gleichen Rechtsfolge verlangt wie die gesetzessprachlich erfassten Fälle (BAG 12. Juli 2016 - 9 AZR 537/15 - Rn. 25; vgl. auch BGH 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 - Rn. 30 ff.) .

    Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar ist, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (BGH 1. Februar 2017 - XII ZB 71/16 - Rn. 31) .

  • LG München I, 26.06.2019 - 1 S 5268/18

    Genehmigung einer notariell beurkundeten Änderung der Teilungserklärung und

    Soweit nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auf einen gerichtlich festgestellten Vergleich nach § 278 VI ZPO § 127a BGB entsprechende Anwendung findet (vgl. BGH, Beschluss vom 01.02.2017, Az: XII ZB 71/16, juris Rn 25ff), ergibt sich daraus nicht, dass gem. § 127a BGB eine notarielle Beurkundung durch einen gerichtlichen Vergleich auch dann ersetzt werden kann, wenn die der Beurkundungspflicht unterliegenden Erklärungen in einem Schriftstück enthalten sind, auf welches in dem protokollierten Vergleich verwiesen, welches aber dem Protokoll nicht gem. § 160 V ZPO als Anlage beigefügt wird.

    Vielmehr begründet der Bundesgerichtshof die vorgenannte Entscheidung u. a. gerade damit, dass das Verfahren nach § 278 VI ZPO auch die mit einer notariellen Beurkundung verbundene Schutzzwecke in gleicher Weise wie die gerichtliche Protokollierung eines Vergleichs erfüllt (vgl. BGH, Beschluss vom 01.02.2017, Az: XII ZB 71/16, juris Rn 36ff).

  • OLG Brandenburg, 15.01.2019 - 10 UF 14/18
    Zum anderen muss die Vergleichbarkeit der zur Beurteilung stehenden Sachverhalte gegeben sein, also der zu beurteilende Sachverhalt in rechtlicher Hinsicht so weit mit dem Tatbestand, den der Gesetzgeber geregelt hat, vergleichbar sein, dass angenommen werden kann, der Gesetzgeber wäre bei einer Interessenabwägung, bei der er sich von den gleichen Grundsätzen hätte leiten lassen wie bei dem Erlass der herangezogenen Gesetzesvorschrift, zu dem gleichen Abwägungsergebnis gekommen (BGH, Beschluss vom 10.10.2018 - XII ZB 231/18, NJW 2019, 153 Rn. 16; Beschluss vom 1.2.2017 - XII ZB 71/16, NJW 2017, 1946 Rn. 28, 31).
  • OLG Brandenburg, 16.10.2017 - 9 UF 147/17

    Durchführung des Versorgungsausgleichs hinsichtlich Versorgungsanwartschaften

  • OLG Brandenburg, 14.02.2019 - 10 UF 14/18

    Räumungs- und Herausgabeanspruch für ein Saunahaus zwischen Ehegatten

  • AG Ahaus, 09.05.2018 - 8 Lw 107/17

    Nachabfindung, Verzicht, weichende Erben, Wegfall der Geschäftsgrundlagen

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