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   BGH, 12.09.2017 - X ZR 102/16, X ZR 106/16   

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https://dejure.org/2017,33790
BGH, 12.09.2017 - X ZR 102/16, X ZR 106/16 (https://dejure.org/2017,33790)
BGH, Entscheidung vom 12.09.2017 - X ZR 102/16, X ZR 106/16 (https://dejure.org/2017,33790)
BGH, Entscheidung vom 12. September 2017 - X ZR 102/16, X ZR 106/16 (https://dejure.org/2017,33790)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • IWW

    Gemeinsamer Standpunkt (EG) Nr. 27/2003, Verordnung (EG) Nr. 2111/2005, Artikels 9 der Richtlinie 2004/36/EG, VO 2111/2005, Art. 11 VO 2111/2005, Art. 2 Buchst. e VO 2111/2005, Ver... ordnung 2111/2005, § 563 Abs. 3 BGB, §§ 280 Abs. 1, 2, 286 Abs. 1 Satz 1 BGB, §§ 288 Abs. 1, § 91 Abs. 1 ZPO

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 2 Buchst b EGV 261/2004, Art 5 Abs 1 Buchst c EGV 261/2004, Art 7 Abs 1 S 1 Buchst b EGV 261/2004, Art 14 Abs 2 EGV 261/2004, Art 11 EGV 2111/2005
    Fluggastrechte: Flugdurchführung durch das gebuchte Luftfahrtunternehmen in Fällen einer Wet-Lease-Vereinbarung; Belehrungspflicht des ausführenden Luftfahrtunternehmens über Ansprüche bei Flugannullierung, Verspätung oder Nichtbeförderung

  • Wolters Kluwer

    Nutzung eines Flugzeugs durch ein Luftfahrtunternehmen durch Überlassen i.R.e. vertraglichen Vereinbarung ("Wet Lease") nebst Besatzung von einem anderen Luftfahrtunternehmen als Vermieter; Unterrichten des Fluggastes über die Ausführung des Fluges durch den Vermieter; ...

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Belehrungspflicht des ausführenden Luftfahrtunternehmens über Ansprüche bei Flugannullierung, Verspätung oder Nichtbeförderung

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Nutzung eines Flugzeugs durch ein Luftfahrtunternehmen durch Überlassen i.R.e. vertraglichen Vereinbarung ("Wet Lease") nebst Besatzung von einem anderen Luftfahrtunternehmen als Vermieter; Unterrichten des Fluggastes über die Ausführung des Fluges durch den Vermieter; ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Fluggastrechte bei "Wet Lease"

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Dry Lease oder Wet Lease? Das muss Fluggäste nicht interessieren

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fluggastrechte bei "Wet Lease"-Flügen - und die richtige Fluggesellschaft

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Fluggastrechte bei Wet Lease

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Wet-Lease-Vereinbarung: Gegenüber wem müssen Fluggäste Ansprüche auf Ausgleichsleistungen geltend machen?

  • archive.org (Pressemeldung, 13.09.2017)

    Airlines haften auch für Subunternehmen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Fluggastrechte bei "Wet Lease"

  • versr.de (Kurzinformation)

    Fluggastrechte bei "Wet-Lease"-Vereinbarung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Airline haftet auch für geleaste Flugzeuge

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Was Fluggäste wissen sollten, wenn sie einen Anspruch auf Ausgleichsleistung nach der Fluggastrechteverordnung geltend machen wollen

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Bei Wetlease haftet Vertragspartner auf Entschädigung nach der Fluggastrechteverordnung

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Ausgleichsleistungen bei sog. "Wet-Lease-Vereinbarung"

Besprechungen u.ä.

  • lto.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Fluggastrechte: Airline muss auch für Verspätung mit gemietetem Flugzeug zahlen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 1251
  • MDR 2018, 460
  • VersR 2018, 832
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 24.10.2017 - X ZR 64/16

    Ausgleichsanspruch nach der Fluggastrechteverordnung: Anspruchsgegner im Fall des

    Die Unterrichtung nach Art. 11 Abs. 1 dieser Verordnung dient vornehmlich der Information der Fluggäste über mögliche Sicherheitsrisiken und damit anderen Belangen als die Fluggastrechteverordnung (BGH, Urteile vom 12. September 2017 - X ZR 102/16 und X ZR 106/16).
  • BGH, 01.09.2020 - X ZR 97/19

    Ersetzen der Kosten für die vorgerichtliche Geltendmachung des Anspruchs auf

    Ferner muss der Anspruchsgegner jedenfalls dann ausdrücklich angegeben werden, wenn er für den Fluggast nicht ohne weiteres zu erkennen ist (BGH, Urteil vom 25. Februar 2016 - X ZR 35/15, NJW 2016, 2883 Rn. 22; Urteil vom 25. Februar 2016 - X ZR 36/15, BeckRS 2016, 7889 Rn. 22; Urteil vom 12. September 2017 - X ZR 102/16, NJW 2018, 1251 = RRa 2018, 76 Rn. 24; NJW 2019, 1373 Rn. 6 f.).

    Der Senat hat bereits in einer früheren Entscheidung ausgeführt, dass an einer Auslegung von Art. 14 Abs. 2 FluggastrechteVO im vorgenannten Sinne keine Zweifel bestehen (BGH, Urteil vom 12. September 2017 - X ZR 102/16, RRa 2018, 76 = NJW 2018, 1251 Rn. 25).

  • BGH, 12.02.2019 - X ZR 77/18

    Erstattung von Anwaltskosten für die vorgerichtliche Geltendmachung der

    Ferner muss, wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat (BGH, Urteil vom 12. September 2017 - X ZR 102/16, NJW 2018, 1251 = RRa 2018, 76) der Anspruchsgegner jedenfalls dann ausdrücklich angegeben werden, wenn er für den Fluggast nicht ohne weiteres zu erkennen ist.
  • BGH, 12.02.2019 - X ZR 24/18

    Anspruch auf eine Ausgleichszahlung wegen der erheblich verspäteten Ankunft eines

    Ferner muss, wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat (BGH, Urteil vom 12. September 2017 - X ZR 102/16, NJW 2018, 1251 = RRa 2018, 76) der Anspruchsgegner jedenfalls dann ausdrücklich angegeben werden, wenn er für den Fluggast nicht ohne weiteres zu erkennen ist.
  • BGH, 12.02.2019 - X ZR 88/18

    Erstattung von Anwaltskosten für die vorgerichtliche Geltendmachung der

    Ferner muss, wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat (BGH, Urteil vom 12. September 2017 - X ZR 102/16, NJW 2018, 1251 = RRa 2018, 76) der Anspruchsgegner jedenfalls dann ausdrücklich angegeben werden, wenn er für den Fluggast nicht ohne weiteres zu erkennen ist.
  • ArbG Berlin, 19.07.2018 - 41 Ca 15666/17

    Einzelne Flughafenstationen einer Luftverkehrsgesellschaft als übergangsfähige

    die Person [ist], die den Betrieb im eigenen Namen führt und nach außen als Betriebsinhaber auftritt" (BAG [21.02.2008] - 8 AZR 77/07 - Rn. 19 = NZA 2008, 825 = AP Nr. 343 zu § 613a BGB (Hotel); BAG [25.01.2018] - 8 AZR 309/16 - juris Rn. 56) und im Sinne der FluggastrechteVO "ein Flug, wenn das eingesetzte Flugzeug nebst Besatzung von einem Dritten (Vermieter) vertraglich überlassen worden ist ("Wet-Lease"), grundsätzlich nicht vom Vermieter, sondern vom Mieter durchgeführt [wird]" (BGH [12.09.2017] - X ZR 102/16 - Rn. 9 = NJW 2018, 125 (Flugdurchführung)).
  • AG Dresden, 07.11.2018 - 105 C 1927/18

    Ausgleichsansprüche nach der Fluggastrechte-Verordnung wegen Verspätung des

    Betreffend die Beklagte zu 1) ist Verzug nicht erforderlich, weil die Beklagte zu 1) die Klägerseite nicht nach Art. 14 Abs. 2 FluggastrechteVO über ihre Ansprüche aufgeklärt hat (vgl. BGH, VU vom 12.9.2016, X ZR 102/16; LG Köln, Urteil vom 4.9.2018, 11 S 265/17).
  • LG Frankfurt/Main, 21.02.2019 - 24 S 143/18

    EU-Ausgleichszahlung ist vom ausführenden Luftfahrtunternehmen zu verlangen!

    Die Fluggesellschaft, die den Flug " durchgeführt" hat im Sinne der Verordnung Nr. 2111/2005, ist nicht zugleich das ausführende Luftfahrtunternehmen im Sinne der Fluggastrechteverordnung (vgl. EuGH, Urteil 4.7.2018, Az. C-532/17, NJW 18, 2381, Rn. 25; BGH, Urteil 12.9.17, Az. X ZR 102/16; NJW 18, 1251).
  • AG Hannover, 24.04.2020 - 410 C 14994/19

    Mahnung eines in Deutschland ansässigen Luftfahrtunternehmens auf Englisch

    Im zuletzt genannten Fall können Erforderlichkeit und Zweckdienlichkeit selbst dann vorliegen, wenn der Gläubiger zuvor einen auf die Beitreibung von Ansprüchen nach der Fluggastrechteverordnung spezialisierten Rechtsdienstleister beauftragt hatte und die Tätigkeit seines mandatierten Rechtsanwaltes sich in der Wiederholung der bereits ausgebrachten Zahlungsaufforderung erschöpft (vgl. BGH, Urt. v. 12.09.2017, X ZR 102/16, Rn. 34 - juris).

    Ebenso wie der Fluggast, der nach erfolgloser Einschaltung eines spezialisierten Inkassounternehmens seiner Forderungsstellung durch Anwaltsmandatierung Nachdruck verleihen darf (so im Fall des BGH, Urt. v. 12.09.2017, X ZR 102/16), darf im Falle der Forderungsabtretung an den spezialisierten Rechtsdienstleister auch dieser in entsprechender Weise nach erfolglosen Eigenmahnungen, also nach Ausschöpfung seines Beitreibungsrepertoires, vorgehen.

  • LG Hamburg, 08.01.2020 - 321 S 100/18

    Ausführendes Luftfrachtunternehmen bei Wet-Lease-Vereinbarung

    Nach Ansicht des Berufungsgerichts überzeugt auch für das Montrealer Übereinkommen die Argumentation des Bundesgerichtshofs (BGH Versäumnisurteil vom 12.09.2017, Az.: X ZR 102/16, NJW 2018, 1252) und des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 04.07.2018, Az.: C-532/17).

    Diese potentiell irreführende Information, welche auf Art. 11 Abs. 1 der Verordnung 2111/2005 zurückzuführen ist, ist jedoch hinzunehmen, weil diese Verordnung dem Schutz vor Sicherheitsrisiken den Vorrang vor allgemeinen Erfordernissen des Verbraucherschutzes einräumt (BGH Versäumnisurteil vom 12.09.2017, Az.: X ZR 102/16, NJW 2018, 1252 Rn 23 mit Verweis auf Erwägungsgrund 1 der Verordnung 2111/2005).

  • ArbG Berlin, 05.07.2018 - 41 Ca 15846/17
  • AG Bremen, 18.01.2018 - 9 C 61/17

    Nichtbeförderung wegen nachträglicher Flugverlegung - Ausgleichszahlungsanspruch

  • AG Köln, 01.10.2020 - 124 C 271/20
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