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   BGH, 25.01.2018 - VII ZR 74/15   

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https://dejure.org/2018,2621
BGH, 25.01.2018 - VII ZR 74/15 (https://dejure.org/2018,2621)
BGH, Entscheidung vom 25.01.2018 - VII ZR 74/15 (https://dejure.org/2018,2621)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 (https://dejure.org/2018,2621)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 254 Abs 1 BGB, § 633 Abs 2 BGB, § 634 Nr 4 BGB
    Kausalität eines Werkmangels für einen Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Inhabers einer unbewohnten Wohnung

  • Wolters Kluwer

    Kausalität eines Werkmangels für einen Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Inhabers einer unbewohnten Wohnung; Einschränkung der Verantwortlichkeit des Schädigers durch die Zurechnungskriterien der Adäquanz des Kausalverlaufs und des Zurechnungszusammenhangs; ...

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB § 633 Abs. 2, § 634 Nr. 4, § 254
    Schadensersatzpflicht für durch mangelhafte Werkleistung verursachten Wasserschaden auch bei längerer Abwesenheit des Wohnungsinhabers

  • rabüro.de

    Zur Kausalität eines Werkmangels für einen Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Inhabers einer unbewohnten Wohnung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Kausalität eines Werkmangels für einen Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Inhabers einer unbewohnten Wohnung

  • rewis.io
  • blogspot.de (Kurzinformation und Volltext)

    Werkvertrag: Haftungsabwägung bei Wasserschaden durch Werkmangel in unbewohnter und nicht kontrollierter Wohnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kausalität eines Werkmangels für einen Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Inhabers einer unbewohnten Wohnung; Einschränkung der Verantwortlichkeit des Schädigers durch die Zurechnungskriterien der Adäquanz des Kausalverlaufs und des Zurechnungszusammenhangs; ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wasserschaden in unbewohnter Wohnung: Entfällt die Haftung des Installateurs?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zur Kausalität eines Werkmangels für einen Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Inhabers einer unbewohnten Wohnung

  • hoffmann-christlein.de (Kurzinformation)

    Wasserschaden, Kausalität und Mitverschulden bei längerer Abwesenheit des Eigentümers

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Werkmangel: Wasserschaden bei längerer Abwesenheit des Wohnungsinhabers

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wasserschaden in unbewohnter Wohnung: Entfällt die Haftung des Installateurs? (IBR 2018, 198)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2018, 944
  • MDR 2018, 401
  • NZBau 2018, 212
  • NZM 2018, 414
  • ZMR 2018, 813
  • VersR 2018, 565
  • WM 2018, 1279
  • BauR 2018, 823
  • ZfBR 2018, 348
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 08.05.2018 - VI ZR 295/17

    Anspruch des Betreibers eines Elektrizitätsverteilernetzes auf Schadensersatz für

    Eine Haftung besteht nur für diejenigen äquivalenten und adäquaten Schadensfolgen, die aus dem Bereich der Gefahren stammen, zu deren Abwendung die verletzte Norm erlassen wurde (Senat, Urteile vom 20. Mai 2014 - VI ZR 381/13, BGHZ 201, 263 Rn. 10; vom 26. Februar 2013 - VI ZR 116/12, NJW 2013, 1679 Rn. 12; vom 10. Juli 2012 - VI ZR 127/11, NJW 2012, 2964 Rn. 13; BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, NJW 2018, 944; Versäumnisurteil vom 22. September 2016 - VII ZR 14/16, BGHZ 211, 375 Rn. 14 jeweils mwN).
  • BGH, 18.02.2020 - VI ZR 115/19

    Berücksichtigung einer Preiserhöhung der Reparaturkosten bei fiktiver

    Dieses Verschulden bedeutet nicht die vorwerfbare Verletzung einer gegenüber einem anderen bestehenden Leistungspflicht, sondern ein Verschulden gegen sich selbst, also die Verletzung einer im eigenen Interesse bestehenden Obliegenheit (BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, NJW 2018, 944 Rn. 25 mwN).

    Von der Verletzung einer Obliegenheit kann nur ausgegangen werden, wenn der Geschädigte unter Verstoß gegen Treu und Glauben diejenigen Maßnahmen unterlässt, die ein ordentlicher und verständiger Mensch an der Stelle des Geschädigten zur Schadensabwehr oder -minderung ergreifen würde (vgl. Senatsurteile vom 12. Februar 2019 - VI ZR 141/18, VersR 2019, 564 Rn. 23; vom 7. Februar 2017 - VI ZR 182/16, NJW 2017, 2182 Rn. 9; vom 18. März 2014 - VI ZR 10/13, VersR 2014, 849 Rn. 28; BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, NJW 2018, 944 Rn. 25).

  • OLG Celle, 07.04.2021 - 14 U 135/20

    Hausratversicherung: Mitverschulden des Versicherungsnehmers bei Unterlassen des

    Welche Maßnahmen zur Verhinderung eines Wasserschadens danach zu treffen sind, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 -, Rn. 25, juris).

    Eine Obliegenheitsverletzung kann aber nur als Mitverschulden berücksichtigt werden, wenn feststeht, dass und inwieweit sie überhaupt mitursächlich für den eingetretenen Schaden gewesen ist (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 -, Rn. 36, juris).

    Welche Maßnahmen zur Verhinderung eines Wasserschadens zu treffen sind, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls, zum Beispiel nach dem Alter des Anwesens und seinen Versorgungsleitungen, nach der Aufteilung der Wohneinheiten, nach der Umgebung des Hauses sowie nach der jeweiligen jahreszeitlichen Witterung (BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 -, Rn. 25, juris).

    In dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 - hatte ein Dichtungsschaden in einer unbewohnten Wohnung zu einem Wasserschaden geführt.

    Nach den vom Berufungsgericht verlangten Anforderungen wäre ein Wohnungsinhaber auch bei einer Dienstreise oder einem Kurzurlaub gehalten, für mehrfache Kontrollen in der Woche zur Abwendung eines Wasserschadens zu sorgen (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 -, Rn. 27, juris).

    Im Hinblick auf das Absperren der Hauptwasserleitung äußert er zwar, dass sich Kontrollen jedenfalls erübrigt hätten, wenn die Hauptwasserleitung abgesperrt gewesen wäre (BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15 -, Rn. 29, juris), dies bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass der Bundesgerichtshof das Unterlassen des Abstellens des Hauptwasserhahnes bei längerer Abwesenheit als Obliegenheitsverletzung wertet.

  • BGH, 09.12.2020 - VIII ZR 238/18

    Zu Ansprüchen des Mieters auf Schadensersatz nach einem Auszug aus der

    Die Adäquanz kann fehlen, wenn der Geschädigte selbst in völlig ungewöhnlicher oder unsachgemäßer Weise in den schadensträchtigen Geschehensablauf eingreift und eine weitere Ursache setzt, die den Schaden endgültig herbeiführt (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 11. Januar 2005 - X ZR 163/02, NJW 2005, 1420 unter 2 b; vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, NJW 2018, 944 Rn. 16).
  • BGH, 09.12.2020 - VIII ZR 371/18

    Zu Ansprüchen des Mieters auf Schadensersatz nach einem Auszug aus der

    Die Adäquanz kann fehlen, wenn der Geschädigte selbst in völlig ungewöhnlicher oder unsachgemäßer Weise in den schadensträchtigen Geschehensablauf eingreift und eine weitere Ursache setzt, die den Schaden endgültig herbeiführt (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 11. Januar 2005 - X ZR 163/02, NJW 2005, 1420 unter 2 b; vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, NJW 2018, 944 Rn. 16).
  • BGH, 21.01.2021 - III ZR 70/19

    Revision einer Klage auf Schadensersatz gegen eine Stadt wegen der Verletzung von

    Die Zurechenbarkeit fehlt in derartigen Fällen erst dann, wenn das Eingreifen des Dritten den Kausalverlauf so verändert, dass der Schaden bei wertender Betrachtung in keinem inneren Zusammenhang mit dem von dem Anspruchsgegner zu vertretenden Fehler steht, dieser also ganz hinter die weitere Ursache zurücktritt und letztlich nur noch in einem äußeren rein zufälligen Zusammenhang mit der durch die erste Ursache geschaffenen Gefahrenlage steht (BGH, Urteile vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, NJW 2018, 944 Rn. 21; vom 22. September 2016 - VII ZR 14/16, BGHZ 211, 375 Rn. 15 und vom 18. Dezember 2008 aaO Rn. 21).
  • LG Berlin, 22.06.2018 - 85 S 23/17

    Wohnungseigentumsverfahren: Prozessführungsbefugnis und Aktivlegitimation der

    Wirken dagegen in dem Schaden die besonderen Gefahren fort, die durch die erste Ursache gesetzt wurden, kann der haftungsrechtliche Zurechnungszusammenhang nicht verneint werden (BGH NJW 2018, 944-947, zitiert nach juris, Rz. 21 m.w.N.).
  • OLG Hamm, 05.03.2020 - 13 U 326/18

    "Dieselskandal"; Nutzungsentschädigung; Reparaturkosten; Erweiterung des

    Verschulden bedeutet hierbei nicht die vorwerfbare Verletzung einer gegenüber einem anderen bestehenden Leistungspflicht, sondern ein Verschulden "gegen sich selbst" in eigener Angelegenheit (BGH, Urteil vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, juris Rn. 25).

    Von der Verletzung dieser Obliegenheit kann nur ausgegangen werden, wenn der Geschädigte unter Verstoß gegen Treu und Glauben diejenigen zumutbaren Maßnahmen unterlässt, die ein vernünftiger, wirtschaftlich denkender Mensch nach Lage der Dinge ergreifen würde, um Schaden von sich abzuwenden oder zu mindern (st. Rspr., etwa BGH, Urteile vom 12. Februar 2019 - VI ZR 141/18, juris Rn. 23; vom 25. Januar 2018 - VII ZR 74/15, aaO).

  • OLG Celle, 22.01.2020 - 14 U 106/18

    Nachweis einer posttraumatischen Belastungsstörung

    Die Zurechnung wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass außer dem zum Schadensersatz verpflichtenden Ereignis auch andere Ursachen (hier Zustände im Krankenhaus und womöglich subjektive Fehlvorstellungen des Klägers angesichts des dort Erlebten) zur Entstehung des Schadens beigetragen haben; eine Mitverursachung reicht aus [BGH, NJW 2018, 944; BGH, NJW-RR 2005, 897; Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, 79. Auflage, Bearbeiter Grüneberg vor § 249 Rn. 33].
  • OLG Hamm, 02.04.2020 - 13 U 560/18
    Verschulden bedeutet hierbei nicht die vorwerfbare Verletzung einer gegenüber einem anderen bestehenden Leistungspflicht, sondern ein Verschulden "gegen sich selbst" in eigener Angelegenheit (BGH, Urteil vom 25. Januar 2018, VII ZR 74/15, juris Rdnr. 25).

    Von der Verletzung dieser Obliegenheit kann nur ausgegangen werden, wenn der Geschädigte unter Verstoß gegen Treu und Glauben diejenigen zumutbaren Maßnahmen unterlässt, die ein vernünftiger, wirtschaftlich denkender Mensch nach Lage der Dinge ergreifen würde, um Schaden von sich abzuwenden oder zu mindern (st. Rspr., etwa BGH, Urteile vom 12. Februar 2019, VI ZR 141/18, juris Rdnr. 23; vom 25. Januar 2018, VII ZR 74/15, aaO).

  • OLG Bremen, 26.03.2019 - 1 U 1/19

    Schadensersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall

  • OLG Saarbrücken, 12.03.2020 - 4 U 47/18

    Kanal nicht gewartet: Abwasserentsorgungsbetrieb muss Mieter Schadensersatz

  • OLG Stuttgart, 09.07.2019 - 10 U 14/19

    Rückbau und Neuerrichtung erforderlich: Mangelbeseitigung unverhältnismäßig?

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