Rechtsprechung
   BGH, 25.09.1973 - VI ZR 49/72   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anskpruch auf Zahlung einer monatlichen Erwerbsunfähigkeitsrente - Grundsatz der kongruenten (gleichartigen) Schadensdeckung - Übergang der Schadensersatzansprüche des Geschädigten auf den Sozialversicherungsträger - Verlust der Fähigkeit einer Ehefrau zur Verrichtung von Hausarbeit - Anwendbarkeit des Begriffs der "Vermehrung der Bedürfnisse" - Vorliegen eines schadensbedingt vermehrten Bedarfs für die persönliche Lebensführung - Gleichwertigkeit dieser gesetzlich geschuldeten Haushaltführung mit einer Erwerbstätigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • verkehrslexikon.de (Auszüge)

    Haushaltsführungsansprüche stehen auch Alleinlebenden zu

  • verkehrslexikon.de (Kurzinformation)

    Sozialleistungen müssen auf den Teil des Haushaltsführungsschadens angerechnet werden, der dem Ersatz der vermehrten Bedürfnisse dient

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Grundsatzentscheidung zur Beurteilung des Haushaltsführungsschadens teils als vermehrte Bedürfnisse, teils als Erwerbsschaden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB §§ 842, 843
    Begriff der vermehrten Bedürfnisse eines Unfallverletzten

Papierfundstellen

  • NJW 1974, 41
  • NJW 1974, 640 (Ls.)
  • MDR 1974, 302
  • VersR 1974, 162



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BGH, 03.02.2009 - VI ZR 183/08  

    Orientierung eines Tatrichters an dem Tabellenwerk von Schulz-Borck/Hofmann

    Das Berufungsgericht ist mit Recht davon ausgegangen, dass auch der Klägerin als allein stehender Person mit eigenem Haushalt ein Anspruch auf Ersatz ihres unfallbedingten Haushaltsführungsschadens unter dem Gesichtspunkt der vermehrten Bedürfnisse im Sinne des § 843 Abs. 1, 2. Alt. BGB zusteht (vgl. Senatsurteile vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162, 163; vom 18. Februar 1992 - VI ZR 367/90 - VersR 1992, 618, 619 und vom 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95 - VersR 1996, 1565 ).
  • BFH, 25.10.1994 - VIII R 79/91  

    1. Schadensersatzrenten zum Ausgleich vermehrter Bedürfnisse (sog.

    Wirtschaftlich betrachtet handelt es sich bei der Abgeltung vermehrter Bedürfnisse in Gestalt des auf den konkreten, durch den Schädiger auszugleichenden Mehrbedarfs (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 25. September 1973 VI ZR 49/72, NJW 1974, 41, 42) um lediglich "durchlaufendes Geld" (vgl. RFH in RStBl 1939, 907, 908; Schick, NJW 1967, 962, 963).

    Sie sollen die Nachteile ausgleichen, die dem Verletzten infolge dauernder Störungen seines körperlichen Wohlbefindens entstehen (BGH in NJW 1974, 41, 42; BGH-Urteil vom 11. Februar 1992 VI ZR 103/91, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht - NJW-RR - 1992, 791).

  • BGH, 20.01.2004 - VI ZR 46/03  

    Umfang des Schadensersatzes bei Querschnittslähmung; Umbau eines Motorrades

    Der Begriff der "Vermehrung der Bedürfnisse" umfaßt nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats alle unfallbedingten Mehraufwendungen, die den Zweck haben, diejenigen Nachteile auszugleichen, die dem Verletzten infolge dauernder Beeinträchtigung seines körperlichen Wohlbefindens entstehen (Senatsurteile vom 20. Mai 1958 - VI ZR 130/57 - VersR 1958, 454; vom 30. Juni 1970 - VI ZR 5/69 - VersR 1970, 899; vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162 und vom 19. Mai 1981 - VI ZR 108/79 - VersR 1982, 238).
  • BGH, 30.06.2015 - VI ZR 379/14  

    Übergang eines Schadensersatzanspruchs auf den Sozialversicherungsträger:

    Das macht aber nicht die Prüfung entbehrlich, ob Sinn und Zweck des § 116 SGB X die Geltendmachung des Ersatzanspruchs durch den Leistungsträger anstelle des Geschädigten rechtfertigen (Senatsurteile vom 24. Februar 1981 - VI ZR 154/79, aaO mwN; vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72, VersR 1974, 162, 163; vom 20. März 1973 - VI ZR 19/72, VersR 1973, 566, 567; KassKomm/Kater, aaO; Kreikebohm/Waltermann, aaO; Geigel/Plagemann, Haftpflichtprozess, 26. Aufl., 30. Kap., Rn. 22; vgl. auch bereits Senatsurteil vom 27. Oktober 1970 - VI ZR 47/69, BGHZ 54, 377, 381 ff.).
  • BGH, 04.12.1984 - VI ZR 117/83  

    Berechnung des Haushaltsführungsschadens einer verletzten Ehefrau und Mutter;

    In der Regel wird die Abgrenzung dieses Aufwandes von dem Aufwand für den eigenen Mehrbedarf der Verletzten im Haushalt nach der Anzahl der zum Haushalt gehörenden Personen vorzunehmen sein (Ergänzung zum Senatsurteil vom 25. September 1973 - VI ZR 49/70 - VersR 1974, 162).

    Dies hat der Senat für Erwerbsunfähigkeitsrenten nach § 1247 RVO (s. Urteil vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162) ausgesprochen.

    Entgegen der Ansicht des Berufungsgerichts kommt der Frage, ob der Verletzte im Zeitpunkt des Unfalls bereits aus dem Erwerbsleben ausgeschieden war (wie im Fall des Urteils vom 25. September 1973 aaO), oder ob er sich (wie die Klägerin im Streitfall) noch in der Berufsausbildung befindet, in diesem Zusammenhang keine Bedeutung zu.

  • OLG Saarbrücken, 28.02.2013 - 4 U 587/10  

    Anforderungen an die richterliche Überzeugungsbildung hinsichtlich

    Erfüllte der Geschädigte in gesunden Tagen mit seiner Haushaltsführung eine Unterhaltsleistung für Familienangehörige, so führen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die den Ausfall der Haushaltstätigkeit bedingen, zu einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (so die allg. Meinung; statt aller: BGH, Urt. v. 10.10.1989 - VI ZR 247/88, NJW-RR 1990, 34; 25.9.1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162, 163).
  • BGH, 08.10.1996 - VI ZR 247/95  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    Soweit die Haushaltstätigkeit der Klägerin der Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse gedient hat, gehört der teilweise Ausfall dieser Tätigkeit zur Schadensgruppe der vermehrten Bedürfnisse im Sinne von § 843 Abs. 1, 2. Alt. BGB (vgl. Senatsurteil vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - NJW 1974, 41, 42 - VersR 1974, 162, 163, vgl. ferner Wussow/Dressler, UHR, 14. Aufl., TZ 1611 m.w.N.).
  • BGH, 06.06.1989 - VI ZR 66/88  

    Ersatz für Hilfeleistungen unfallbedingter Beeinträchtigungen - Verrichtung von

    Er stellt sich je nach dem, ob die Hausarbeit als Beitrag zum Familienunterhalt oder ob sie den eigenen Bedürfnissen des Verletzten diente, entweder als Erwerbsschaden i.S. des § 843 Abs. 1 1. Alt. BGB oder als Vermehrung der Bedürfnisse i.S. des § 843 Abs. 12, Alt. BGB dar (Senatsurteil vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162, 163; s. auch Senatsurteil vom 7. Mai 1974 - VI ZR 10/73 - VersR 1974, 1016, 1017 m.w.N.).
  • BGH, 10.10.1989 - VI ZR 247/88  

    Anspruch einer Patienten gegenüber ihrem Arzt auf Ersatz ihrer Kosten für den

    Er stellt sich je nach dem, ob die Hausarbeit als Beitrag zum Familienunterhalt oder den eigenen Bedürfnissen des Verletzten diente, entweder als Erwerbsschaden i.S. des § 843 Abs. 1 Alt. 1 BGB oder als Vermehrung der Bedürfnisse i.S. des § 843 Abs. 1 Alt. 2 BGB dar (Senatsurteil vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162, 163; s. auch Senatsurteil vom 7. Mai 1974 - VI ZR 10/73 - VersR 1974, 1016, 1017 m.w.N.).
  • OLG Oldenburg, 20.06.2008 - 11 U 3/08  

    Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Haushaltsführungsschaden eines

    Bei vermehrten Bedürfnissen handelt es sich um unfallbedingte Aufwendungen zum Ausgleich von Nachteilen, welche aufgrund einer dauerhaften Beeinträchtigung des Wohlbefindens erforderlich werden (BGH VersR 1974, 162).
  • OLG Nürnberg, 13.12.2000 - 4 U 4590/99  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

  • BGH, 12.05.1980 - VII ZR 158/79  

    »Vertane Urlaubszeit«

  • OLG Saarbrücken, 31.01.2013 - 4 U 349/11  

    Berechnung des Haushaltsführungsschadens; Ermittlung des auf die Eigenversorgung

  • BGH, 19.05.1981 - VI ZR 108/79  

    Umfang des Schadensersatzes zur Abgeltung vermehrter Bedürfnisse eines

  • OLG Nürnberg, 10.06.2005 - 5 U 195/05  

    Verlust der Fähigkeit, Hausarbeiten zu verrichten, als Erwerbsschaden im Sinne

  • LG Wiesbaden, 27.05.2014 - 1 O 44/14  

    Zur Auslegung des Begriffs "vermehrte Bedürfnisse" im Sinne von § 843 BGB

  • OLG Bamberg, 15.06.2004 - 5 U 186/03  

    Schadenersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall

  • OLG Saarbrücken, 25.07.2013 - 4 U 244/12  

    Zur Kompensation einer unter 10% liegenden Beeinträchtigung durch Umorganisation

  • BVerwG, 12.10.1978 - 2 C 6.78  
  • BGH, 24.02.1981 - VI ZR 154/79  

    Rückgriff auf die wegen eines unfallbedingten Arbeitsausfalls nicht gezahlten

  • BGH, 11.02.1992 - VI ZR 103/91  

    Vermehrte Bedürfnisse und Erwerbsschaden bei erhöhten Ausbildungskosten und

  • OLG Hamm, 24.09.2001 - 6 U 86/01  

    Krankengeldzahlung nach Körperverletzung: Übergang des Anspruchs auf Ersatz des

  • LG Bochum, 04.07.2012 - 6 O 217/10  

    Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld für einen Privatpatienten aufgrund

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2001 - 1 U 41/01  

    Zur Entschädigung wegen dreiwöchigen Nutzungsausfalls eines durch Verkehrsunfall

  • OLG Köln, 18.03.1992 - 27 U 178/89  

    Aufklärungspflicht; Operation; Streßinkontinenz; Blasenhalshebung; Lyoduraband;

  • OLG Celle, 02.12.1976 - 5 U 26/76  
  • OLG Köln, 16.10.1990 - 9 U 104/88  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

  • LG Traunstein, 10.11.2009 - 8 O 2958/08  

    Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Schmerzensgeldanspruch des verletzten

  • KG, 11.07.1996 - 12 U 4464/94  

    Wirksamkeit einer Verzichtserklärung vor Inkrafttreten des Zivilgesetzbuchs der

  • OLG München, 12.07.1988 - 5 U 5554/87  

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Fußgängers mit einem anfahrenden Bus an

  • BGH, 21.06.1977 - VI ZR 16/76  

    Anspruch auf Schadensersatz für die Einstellung eines Vertreters auf Grund der

  • OLG Düsseldorf, 21.02.1991 - 13 U 177/90  
  • OLG Celle, 14.04.1977 - 10 U 118/76  

    Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfall; Wegeunfall; Forderungsübergang auf

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