Rechtsprechung
   BGH, 08.10.1996 - VI ZR 247/95   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Vermehrte Bedürfnisse - Ersatzanspruch des Verletzten - Kongruente Leistungen

  • archive.org
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines Verkehrsunfalls ohne Mitverschulden des Geschädigten, Haushaltsführungsschaden und Leistungen häuslicher Pflegehilfe aus der Sozialversicherung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • verkehrslexikon.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Die Mithilfe von Haushaltsangehörigen ist nicht auf den Haushaltsführungsanspruch anzurechnen, wenn der/die Geschädigte vor dem Unfall den Haushalt allein geführt hat

  • verkehrslexikon.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Haushaltsführungsanspruch

Besprechungen u.ä.

  • nomos.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Der Haushaltsführungsschaden (Rüdiger Balke; SVR 2006, 321)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 256
  • MDR 1997, 146
  • NZV 1997, 71
  • VersR 1996, 1565



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 03.02.2009 - VI ZR 183/08  

    Orientierung eines Tatrichters an dem Tabellenwerk von Schulz-Borck/Hofmann

    Das Berufungsgericht ist mit Recht davon ausgegangen, dass auch der Klägerin als allein stehender Person mit eigenem Haushalt ein Anspruch auf Ersatz ihres unfallbedingten Haushaltsführungsschadens unter dem Gesichtspunkt der vermehrten Bedürfnisse im Sinne des § 843 Abs. 1, 2. Alt. BGB zusteht (vgl. Senatsurteile vom 25. September 1973 - VI ZR 49/72 - VersR 1974, 162, 163; vom 18. Februar 1992 - VI ZR 367/90 - VersR 1992, 618, 619 und vom 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95 - VersR 1996, 1565 ).
  • BGH, 21.11.2006 - VI ZR 115/05  

    Abwägung der Verursachungsanteile bei Fehlen der Fahrerlaubnis; Umfang des

    Maßgebend ist vielmehr, ob sich eine Fahruntüchtigkeit als Gefahrenmoment in dem Unfall niedergeschlagen hat (Senat, Urteile vom 19. Januar 1962 - VI ZR 78/61 - VersR 1962, 374, 375; vom 10. Januar 1995 - VI ZR 247/95 - aaO, m. w. N.).
  • BGH, 08.11.2001 - IX ZR 64/01  

    Pflichten des Rechtsanwalts beim Abschluß eines Abfindungsvergleichs;

    b) Leistungen des Sozialhilfeträgers wegen unfallbedingt vermehrter Bedürfnisse sind dem Anspruch des Empfängers auf Ersatz seines Erwerbsschadens nicht kongruent (im Anschluß an BGH NJW 1997, 256).

    Insoweit stellte sich die Einschränkung der Fähigkeit, Hausarbeiten zu verrichten, als Erwerbsschaden im Sinne von § 843 Abs. 1 Alt. 1 BGB dar (BGH, Urt. v. 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95, NJW 1997, 256 f.).

    Diese Leistungen des Sozialhilfeträgers waren dem Anspruch der Klägerin auf Ersatz ihres Erwerbsschadens nicht kongruent (vgl. BGH, Urt. v. 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95, aaO S. 257).

    Fällt die Arbeitskraft einer Hausfrau aus, kann der Schaden anhand der in der Praxis entwickelten Berechnungsmodelle hinreichend genau erfaßt werden (vgl. etwa BGH, Urt. v. 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95, NJW 1997, 256, 257 m.w.N.).

  • BGH, 17.06.2008 - VI ZR 197/07  

    Anerkennung eines Schadensersatzanspruchs durch Zahlung eines Pflegegeldbetrages

    Der Anspruch wegen vermehrter Bedürfnisse ist mit dieser Leistung sachlich und zeitlich kongruent (Senat, Urteil vom 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95 - VersR 1996, 1565).
  • BGH, 27.06.2006 - VI ZR 337/04  

    Übergang von Ansprüchen eines Unfallgeschädigten wegen vermehrter Bedürfnisse auf

    aa) Das Berufungsgericht nimmt zutreffend an, dass die Leistungen zur Pflegehilfe aus §§ 53 ff. SGB V a.F. (nunmehr §§ 14 ff. SGB XI) kongruent sind mit den Ansprüchen des Geschädigten auf Erstattung seiner vermehrten Bedürfnisse (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile BGHZ 146, 108, 110 f.; 134, 381, 384; vom 3. Dezember 2002 - VI ZR 142/02 - VersR 2003, 267 und vom 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95 - VersR 1996, 1565).
  • OLG Brandenburg, 25.02.2004 - 7 U 86/03  

    Ersatz des materiellen und immateriellen Schadens aus einem Unglücksfall auf

    Arbeitsleistungen im Haushalt, die in Erfüllung gesetzlicher Unterhaltspflichten für Familienangehörige geleistet werden, stellen Erwerbstätigkeiten dar und unterfallen als solche der Regelung des § 843 Abs. 1 1. Fall BGB (BGH NJW 1997, 256; NJW-RR 1990, 34; Palandt/Thomas, a.a.O., 62. Aufl., § 843, Rn. 2, 8).

    Soweit die Haushaltstätigkeit der eigenen Bedarfsdeckung dient, liegt, wenn sie verletzungsbedingt nicht mehr ausgeübt werden kann, ein Fall vermehrter Bedürfnisse gemäß § 843 Abs. 1 2. Fall BGB vor (BGH NJW 1997, 256 f.; NJW-RR 1990, 34; Palandt/Thomas, a.a.O., § 843, Rn. 8).

    Mithin kommt es hier nicht darauf an, in welchem Umfang die Klägerin Haushaltstätigkeiten für sich selbst einerseits und für Familienangehörige andererseits verrichtet hat, da beides zu berücksichtigen ist und zu denselben Rechtsfolgen führt; etwaige Erstattungsleistungen Dritter, für deren Anrechenbarkeit zu differenzieren sein könnte (vgl. BGH NJW 1997, 256, 257), sind nicht dargetan.

    (2) Die Höhe der Schadensrente bemisst sich in beiden Fallalternativen des § 843 Abs. 1 BGB an der Entlohnung, die für die Durchführung der nicht mehr ausführbaren Hausarbeit an eine Hilfskraft bezahlt wird oder werden müsste, wobei bei tatsächlicher Anstellung einer Hilfskraft der Brutto- und ansonsten der Nettolohn zugrunde zu legen ist (BGH NJW 1997, 256, 257; NJW-RR 1990, 34; Palandt/Thomas, a.a.O., § 843, Rn. 8).

  • BGH, 12.04.2011 - VI ZR 158/10  

    Gesetzlicher Forderungsübergang auf Sozialversicherungsträger: Zeitpunkt des

    aa) Wie das Landgericht, auf dessen Ausführungen das Berufungsgericht Bezug genommen hat, zutreffend angenommen hat, sind die Leistungen zur häuslichen Pflegehilfe sachlich und zeitlich kongruent mit den Ansprüchen des Geschädigten auf Ausgleich seiner vermehrten Bedürfnisse (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. Senatsurteile vom 18. Februar 1997 - VI ZR 70/96, aaO; vom 28. November 2000 - VI ZR 352/99, BGHZ 146, 108, 110 f.; vom 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95, VersR 1996, 1565; vom 3. Dezember 2002 - VI ZR 142/02, aaO; vom 27. Juni 2006 - VI ZR 337/04, aaO; vom 17. Juni 2008 - VI ZR 197/07, aaO Rn. 17).
  • OLG Frankfurt, 31.08.2018 - 8 U 53/15  

    Rückforderung einer unter Vorbehalt geleisteten Schmerzensgeldzahlung

    Für diese konkrete Schadensbestimmung, die auf § 249 BGB beruht, ist es ohne Belang, zu welchem Ausmaß von Haushaltstätigkeit der Kläger familienrechtlich verpflichtet gewesen wäre; entscheidend ist allein, welche Tätigkeit er ohne den Unfall auch künftig geleistet haben würde (vgl. etwa BGH, Urteil vom 08.10.1996 - VI ZR 247/95, NJW 1997, 256, 257; OLG München, Urteil vom 09.04.1999 - 10 U 3601/98, DAR 1999, 407; Huber, in: Dauner-Lieb/Langen (Hrsg.), BGB, Band 2, 3. Aufl. 2016, § 843, Rdnr. 183; Schulz-Borck/Pardey, Der Haushaltsführungsschaden, 7. Aufl. 2009, S. 52; Wagner, in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Aufl. 2017, § 843, Rdnr. 52).
  • BGH, 03.12.2002 - VI ZR 142/02  

    Gesetzlicher Übergang von Ansprüchen aus der Pflegeversicherung

    Allerdings geht das Berufungsgericht mit Recht davon aus, daß die Leistungen zur Pflegehilfe kongruent mit den Ansprüchen des Geschädigten auf Erstattung seiner vermehrten Bedürfnisse sind (ständige Rechtsprechung des Senats, vgl. BGHZ 134, 381, 384; 146, 108, 110 f.; Urteil vom 8. Oktober 1996 - VI ZR 247/95 - VersR 1996, 1565).
  • OLG München, 26.05.2010 - 20 U 5620/09  

    Haushaltsführungsschaden und Schmerzensgeld: Anspruchsverlust durch Leistungen

    Soweit die Haushaltstätigkeit der Klägerin der Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse gedient hat, gehört der teilweise Ausfall dieser Tätigkeit zur Schadensgruppe der vermehrten Bedürfnisse im Sinne von § 843 Abs. 1 Alt. 2 BGB (BGH vom 08.10.1996 Az. VI ZR 247/95, NZV 1997, 71, m.w.Nw.).

    Entscheidend ist allein, welche Tätigkeit die Klägerin ohne den Unfall auch künftig geleistet haben würde, die unfallbedingt wegfällt (BGH NJW 1997, 256, 257).

  • OLG Saarbrücken, 21.10.2008 - 4 U 454/07  

    Zum Beweismaß für die Kausalität eines Unfalls für dauerhafte psychische

  • LG Nürnberg-Fürth, 25.03.2010 - 8 O 3107/08  

    Schmerzensgeldanspruch nach Unfall mit einem Gabelstapler:

  • LG Stuttgart, 26.01.2005 - 14 O 542/01  

    Materieller Schaden bei Körperverletzung: Wichtiger Grund für eine

  • OLG Bamberg, 15.06.2004 - 5 U 186/03  

    Schadenersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall

  • KG, 21.10.2004 - 12 U 22/04  

    Haushaltsführungsschaden bei Kfz-Unfall: Beeinträchtigung von 20%; Zeitaufwand

  • OLG Naumburg, 21.12.2004 - 9 U 100/04  

    Zivilprozessrecht: Voraussetzungen für eine Verfahrensaussetzung nach § 108 Abs.

  • OLG Hamm, 24.09.2001 - 6 U 86/01  

    Krankengeldzahlung nach Körperverletzung: Übergang des Anspruchs auf Ersatz des

  • OLG Düsseldorf, 17.12.2001 - 1 U 41/01  

    Zur Entschädigung wegen dreiwöchigen Nutzungsausfalls eines durch Verkehrsunfall

  • OLG Celle, 12.03.2008 - 14 U 175/07  

    Berechnung des Haushaltsführungsschadens; Schmerzensgeld bei schweren

  • OLG Köln, 30.11.2009 - 3 U 110/09  

    Ersatzfähigkeit der durch die Pflege des haushaltsführenden Ehegatten

  • LG Nürnberg-Fürth, 08.01.2008 - 11 O 8426/05  

    Arzthaftung: Unterlassung einer HCG-Bestimmung bei Anzeichen für eine

  • OLG Köln, 10.09.2012 - 12 U 25/12  

    Haushaltsführungsschaden bei haushaltsspezifischer Beeinträchtigung nicht nur

  • LG Heidelberg, 23.11.2004 - 2 O 199/03  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

  • AG Halle/Saale, 12.01.2007 - 91 C 2990/06  

    Verkehrsunfall eines Pkw-Fahrers mit einem Radfahrer beim Überqueren des

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