Weitere Entscheidung unten: BFH, 24.01.2000

Rechtsprechung
   BFH, 23.11.2000 - V R 49/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,664
BFH, 23.11.2000 - V R 49/00 (https://dejure.org/2000,664)
BFH, Entscheidung vom 23.11.2000 - V R 49/00 (https://dejure.org/2000,664)
BFH, Entscheidung vom 23. November 2000 - V R 49/00 (https://dejure.org/2000,664)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Wolters Kluwer

    Vorsteuerabzug - Übernachtungskosten

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Kein Ausschluss des Vorsteuerabzugs für Übernachtungskosten bei Geschäfts- und Dienstreisen

  • Judicialis

    UStG 1999 § 3 Abs. 9 a Satz 1 Nr. 2; ; UStG 1999 § 15 Abs. 1 a Nr. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kein Vorsteuerausschluss bei Übernachtungskosten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Begrenzung des Vorsteuerabzugs für Übernachtungskosten bei Geschäfts- und Dienstreisen

  • IWW (Kurzinformation)

    Übernachtungskosten von Arbeitnehmern - Vorsteuerabzugs-Verbot rechtswidrig!

  • IWW (Kurzinformation)

    Übernachtungskosten von Arbeitnehmern - Vorsteuerabzugs-Verbot rechtswidrig!

  • BRZ (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Vorsteuerabzug bei Übernachtungskosten

Besprechungen u.ä. (3)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Vorsteuerabzugsverbot für bestimmte Reisekosten verstößt gegen EU-Recht

  • IWW (Entscheidungsanmerkung)

    Vorsteuerausschluss für Übernachtungskosten nicht EG-konform

  • BRZ (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Vorsteuerabzug bei Übernachtungskosten

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    UStG § 15 Abs 1a Nr 2 J: 1999, EWGRL 388/77 Art 17 Abs 2, Richtlinie 77/388/EWG Art 17 Abs 2
    Arbeitnehmer; Personal; Übernachtungskosten; Vorsteuerabzug

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 193, 170
  • NJW 2001, 847
  • BB 2001, 136
  • BB 2001, 232
  • DB 2001, 77
  • BStBl II 2001, 266
 
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Wird zitiert von ... (26)Neu Zitiert selbst (11)

  • EuGH, 06.07.1995 - C-62/93

    BP Soupergaz / Griechischer Staat

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Der erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen den von der Klägerin bezogenen Übernachtungsleistungen und ihren Ausgangsleistungen ist vorhanden, weil die Aufwendungen dafür zu den Kostenelementen ihrer besteuerten Umsätze zählen (vgl. dazu Urteile des EuGH vom 8. Juni 2000 Rs. C-98/98 - Midland Bank, UR 2000, 342 Rdnr. 30; vom 6. Juli 1995 Rs. C-62/93 - BP Soupergaz, Slg. 1995, I-1883, UR 1995, 404 Rdnr. 19).

    Ausnahmen sind nur zugelassen, wenn sie in der Richtlinie 77/388/EWG selbst vorgesehen sind (EuGH-Urteil in Slg. 1995, I-1883, UR 1995, 404 Rdnr. 18).

    c) Die Klägerin kann sich wegen der Unvereinbarkeit des Ausschlusses der Reisekosten, die auf Übernachtungskosten entfallen, vom Vorsteuerabzugsrecht durch § 15 Abs. 1 a Nr. 2 UStG auf das ihr günstigere Gemeinschaftsrecht (Art. 17 Abs. 2 Buchst. a der Richtlinie 77/388/EWG) berufen (vgl. EuGH-Urteil in Slg. 1995, I-1883, UR 1995, 404).

  • EuGH, 08.03.1988 - 165/86

    Intiem / Staatssecretaris van Financiën

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Die Klägerin bleibt Leistungsempfängerin, auch wenn sie die Übernachtungsmöglichkeiten tatsächlich ihren Arbeitnehmern einräumte (vgl. dazu auch Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften --EuGH-- vom 8. März 1988 Rs. 165/86 - Intiem, Slg. 1988, 1471, UR 1989, 190 Rdnr. 14).
  • BVerfG, 08.04.1987 - 2 BvR 687/85

    Kloppenburg-Beschluß

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Der Senat übt mit der (teilweisen) Nichtanwendung des § 15 Abs. 1 a Nr. 2 UStG lediglich die vom BVerfG für verfassungskonform beurteilte Befugnis zur vorrangigen Anwendung des Gemeinschaftsrechts gegenüber unzutreffend umgesetztem innerstaatlichem Recht aus (BVerfG-Beschluss vom 8. April 1987 2 BvR 687/85, Neue Juristische Wochenschrift 1988, 1459).
  • BFH, 24.06.1999 - V R 99/98

    Vorsteuerabzug aus Rechnungen über Bauleistungen

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Leistungsempfänger ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) grundsätzlich derjenige, der aus dem der Leistung zugrunde liegenden Schuldverhältnis als Auftraggeber berechtigt und verpflichtet ist (vgl. BFH-Urteile vom 24. Juni 1999 V R 99/98, BFH/NV 1999, 1648; vom 16. Mai 1995 XI R 50/93, BFH/NV 1996, 185; vom 1. Juni 1989 V R 72/84, BFHE 157, 255, BStBl II 1989, 677).
  • BFH, 16.05.1995 - XI R 50/93

    Vorsteuerabzug bei einer Bauherrengemeinschaft

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Leistungsempfänger ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) grundsätzlich derjenige, der aus dem der Leistung zugrunde liegenden Schuldverhältnis als Auftraggeber berechtigt und verpflichtet ist (vgl. BFH-Urteile vom 24. Juni 1999 V R 99/98, BFH/NV 1999, 1648; vom 16. Mai 1995 XI R 50/93, BFH/NV 1996, 185; vom 1. Juni 1989 V R 72/84, BFHE 157, 255, BStBl II 1989, 677).
  • BFH, 01.06.1989 - V R 72/84

    1. Keine Versagung rechtlichen Gehörs bei nicht ausreichender Darlegung von

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Leistungsempfänger ist nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) grundsätzlich derjenige, der aus dem der Leistung zugrunde liegenden Schuldverhältnis als Auftraggeber berechtigt und verpflichtet ist (vgl. BFH-Urteile vom 24. Juni 1999 V R 99/98, BFH/NV 1999, 1648; vom 16. Mai 1995 XI R 50/93, BFH/NV 1996, 185; vom 1. Juni 1989 V R 72/84, BFHE 157, 255, BStBl II 1989, 677).
  • BFH, 21.07.1994 - V R 21/92

    Hotelübernachtung für österreichische Arbeitnehmer

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Dass dem Unternehmer der Vorsteuerabzug aus Rechnungen für die Überlassung von Hotelzimmern zusteht, die er Arbeitnehmern zur Übernachtung bei Auswärtstätigkeiten zur Verfügung stellt, entspricht schon der bisherigen Rechtsprechung des Senats (BFH-Urteil vom 21. Juli 1994 V R 21/92, BFHE 175, 169, BStBl II 1994, 881 zu IV.).
  • EuGH, 28.06.2018 - C-219/16

    Lowell Financial Services/ Kommission - Rechtsmittel - Staatliche Beihilfen -

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Die EG-Kommission habe vorgeschlagen, den Vorsteuerabzug aus Reisekosten auf 50 v.H. zu begrenzen (Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie zur Änderung der Richtlinie 77/388/EWG bezüglich des Vorsteuerabzugs, Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften --ABlEG-- 1998, Nr. C 219/16 vom 15. Juli 1998, BRDrucks 668/98).
  • EuGH, 19.09.2000 - C-177/99

    Ampafrance

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Nach ständiger Rechtsprechung des EuGH kann das Recht auf Vorsteuerabzug wegen seiner Bedeutung für das System der Mehrwertsteuer grundsätzlich nicht eingeschränkt werden (EuGH-Urteil vom 19. September 2000 Rs. C-177/99 - Ampafrance, Rs. C-181/99 - Sanofi Synthelabo, UR 2000, 474 Rdnr. 61, 62).
  • EuGH, 08.06.2000 - C-98/98

    Midland Bank

    Auszug aus BFH, 23.11.2000 - V R 49/00
    Der erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen den von der Klägerin bezogenen Übernachtungsleistungen und ihren Ausgangsleistungen ist vorhanden, weil die Aufwendungen dafür zu den Kostenelementen ihrer besteuerten Umsätze zählen (vgl. dazu Urteile des EuGH vom 8. Juni 2000 Rs. C-98/98 - Midland Bank, UR 2000, 342 Rdnr. 30; vom 6. Juli 1995 Rs. C-62/93 - BP Soupergaz, Slg. 1995, I-1883, UR 1995, 404 Rdnr. 19).
  • EuGH, 16.10.1997 - C-258/95

    Fillibeck

  • BFH, 05.06.2014 - XI R 36/12

    PKW-Nutzung durch einen Unternehmer für Fahrten zwischen Wohnung und

    Denn seine Fahrten zwischen Wohnort und Unternehmen (Betrieb) dienen der Ausführung von Umsätzen (Rothenberger, UStB 2013, 7, 8) und werden grundsätzlich durch die "Erfordernisse des Unternehmens" (vgl. dazu EuGH-Urteil --Fillibeck-- in Slg. 1997, I-5577, UR 1998, 61, Leitsatz 2, Rz 29 und 33; ferner z.B. BFH-Urteile vom 23. November 2000 V R 49/00, BFHE 193, 170, BStBl II 2001, 266, unter II.1.; vom 29. Januar 2014 XI R 4/12, BFHE 244, 131, BFH/NV 2014, 992, Orientierungssatz 1, Rz 57 f., m.w.N.) gerechtfertigt (zutreffend Obermair, NWB Fach 7, 6867, 6875; vgl. auch Huschens, SteuK 2013, 127).
  • FG Hamburg, 04.04.2006 - III 105/05

    Vorsteuer für Umzugskosten

    Es ist festzustellen, ob unter besonderen Umständen die Erfordernisse des Unternehmens es gebieten, dass der Arbeitgeber Aufwendungen wie Organisation der Beförderung, Verpflegung, Übernachtung u.s.w. übernimmt und dadurch nicht den generellen privaten Bedarf, sondern nur den durch unternehmerische Tätigkeit hervorgerufenen Mehraufwand seiner Mitarbeiter deckt (BFH vom 23. November 2000, V R 49/00, BFHE 193, 170 , BStBl II 2001, 266 betr.

    Nach Auffassung des Senats können vielmehr die vom BFH zu den Bewirtungs- und Reisekosten entwickelten Grundsätze aufgrund der vergleichbaren Situation auch auf die Umzugskosten angewendet werden (vgl. zu § 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG : BFH vom 10. Februar 2005, V R 76/03, BFHE 208, 507 , BStBl II 2005, 509 , vorgehend FG München vom 13. November 2003, 14 K 3488/02, EFG 2004, 377, DStRE 2004, 344 ; zu § 15 Abs. 1a Nr. 2 UStG : BFH vom 23. November 2000, V R 49/00, BFHE 193, 170 , BStBl II 2001, 266 , vorgehend FG Hamburg vom 19. Juli 2000, VI 205/99, EFG 2000, 1150 , DStRE 2000, 1211).

    Ebenso sieht das erkennende Gericht im Ergebnis keinen Unterschied gegenüber der Unwirksamkeit des Vorsteuerausschlusses bei Reise-Übernachtungskosten gemäß § 15a Abs. 1 Nr. 2 UStG in der inzwischen aufgehobenen Fassung vom 1. April 1999 (vgl. BFH vom 23. November 2000, V R 49/00, BFHE 193, 170 , BStBl II 2001, 266 , m. Anm. Nieskens, BFH-Praxisreport 2001, 26, vorgehend FG Hamburg vom 19. Juli 2000, VI 205/99, EFG 2000, 1150 , DStRE 2000, 1211; BMF vom 28. März 2001, BStBl I 2001, 251; vom 6. November 2000, BStBl I 2000, 1505; Nieskens, UR 1999, 137, 145; zu § 15 Abs. 1a Nr. 2 und 3 UStG Bewirtungs- und Reisekosten: Nieskens in Rau/Dürrwächter, UStG , § 15 Rd. A 5; s. insgesamt zu § 15 Abs. 1a Nr. 1 -3 UStG mit Wohnungs-Umzugskosten die oben zu bb zitierte Literatur).

    Denn das Gemeinschaftsrecht - insbesondere die 6. EG-Richtlinie - genießt Anwendungsvorrang vor dem nationalen Recht, d.h. dem deutschen UStG (vgl. Bundesverfassungsgericht -BVerfG- vom 8. April 1987, 2 BvR 687/85, BVerfGE 75, 223 , Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 1988, 1459 ; BFH vom 1. Juli 2004, V R 64/02, BFH/NV 2005, 252 ; vom 23. November 2000, V R 49/00, BFHE 193, 170 , BStBl II 2001, 266 ; vom 11. Juni 1997, XI R 65/95, BStBl II 1999, 420 ).

    Auch einer Vorlage an den Europäischen Gerichtshof bedarf es nicht, weil die Auslegung der im Streitfall bedeutsamen Vorschriften der 6. EG-Richtlinie nicht zweifelhaft ist (vgl. BVerfG vom 9. Juni 1971, 2 BvR 225/69, BVerfGE 31, 145, 174; BFH-Urteile vom 23. November 2000, V R 49/00, BFHE 193, 170 , BStBl II 2001, 266 ; vom 20. April 1988, I R 219/82, BStBl II 1990, 701, 702).

    Die Klägerin kann daher - entgegen § 15 Abs. 1a Nr. 3 UStG - den Vorsteuerabzug für Umzugskosten unmittelbar aus Art. 17 Abs. 1 und 2 der 6. EG-Richtlinie beanspruchen, weil das Gemeinschaftsrecht für sie günstiger ist (vgl. zu § 15 Abs. 1a Nr. 2 UStG und Art. 17 der 6. EG-Richtlinie: BFH vom 23. November 2000, V R 49/00, BFHE 193, 170 , BStBl II 2001, 266 , vorgehend FG Hamburg vom 19. Juli 2000, VI 205/99, EFG 2000, 1150 , DStRE 2000, 1211).

  • BFH, 23.08.2007 - V R 14/05

    Vorliegen einer Geschäftsveräußerung im Ganzen nach § 1 Abs. 1a UStG 1999

    Leistungsempfänger ist nach der ständigen Rechtsprechung des BFH grundsätzlich derjenige, der aus dem der Leistung zugrunde liegenden Schuldverhältnis als Auftraggeber berechtigt und verpflichtet ist (vgl. BFH-Urteile vom 24. August 2006 V R 16/05, BFHE 215, 311, BStBl II 2007, 340; vom 16. Mai 1995 XI R 50/93, BFH/NV 1996, 185; vom 23. November 2000 V R 49/00, BFHE 193, 170, BStBl II 2001, 266).
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Rechtsprechung
   BFH, 24.01.2000 - X B 99/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2000,3008
BFH, 24.01.2000 - X B 99/99 (https://dejure.org/2000,3008)
BFH, Entscheidung vom 24.01.2000 - X B 99/99 (https://dejure.org/2000,3008)
BFH, Entscheidung vom 24. Januar 2000 - X B 99/99 (https://dejure.org/2000,3008)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Steuerbescheid - Aussetzung der Vollziehung - Aufhebung der Vollziehung - Vorauszahlungen - Steuerfestsetzung

  • Judicialis

    GG Art. 3 Abs. 1; ; GG Art 19 Abs. 4; ; FGO § 69 Abs. 2 Satz 8; ; AO 1977 § 361 Abs. 2 Satz 4

  • rechtsportal.de

    Beschränkung der Aussetzung der Vollziehung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 192, 197
  • NJW 2001, 847 (Ls.)
  • BB 2000, 2191
  • DB 2000, 2204
  • BStBl II 2000, 559
 
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Wird zitiert von ... (10)Neu Zitiert selbst (1)

  • BFH, 02.11.1999 - I B 49/99

    Beschränkung der Vollziehungsaussetzung nach § 361 Abs. 2 Satz 4 AO bzw. § 69

    Auszug aus BFH, 24.01.2000 - X B 99/99
    Die in § 361 Abs. 2 Satz 4 AO 1977 und in § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO i.d.F. des JStG 1997 enthaltenen Beschränkungen der Möglichkeit, die Vollziehung eines Steuerbescheids auszusetzen oder aufzuheben, sind mit dem GG vereinbar (Anschluss an BFH-Beschluss vom 2. November 1999 I B 49/99, BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57).

    Vielmehr vertritt er im Anschluss an den Beschluss des I. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 2. November 1999 I B 49/99 (BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57) die Auffassung, dass die in § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO --ebenso wie die im inhaltsgleichen § 361 Abs. 2 Satz 4 AO 1977-- enthaltenen Beschränkungen der Möglichkeit, die Vollziehung eines Steuerbescheids auszusetzen oder aufzuheben, mit dem Grundgesetz (GG) vereinbar sind und deswegen im Streitfall die vom FG befürwortete verfassungskonforme Auslegung nicht in Betracht kommt.

    Wegen der Begründung im Einzelnen wird auf den Beschluss in BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57 Bezug genommen.

  • BFH, 20.05.2010 - V R 42/08

    Erlass von Säumniszuschlägen aus sachlichen Billigkeitsgründen -

    Die Einführung dieser verfassungsgemäßen Regelung (BFH-Beschluss vom 24. Januar 2000 X B 99/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559) war eine Reaktion des Gesetzgebers auf den Beschluss des Großen Senats des BFH vom 3. Juli 1995 GrS 3/93 (BFHE 178, 11, BStBl II 1995, 730), wonach im Wege der Aufhebung der Vollziehung auch eine Auskehrung bereits einbehaltener oder vorausgezahlter Steuerbeträge zu erreichen sein sollte.
  • BFH, 13.03.2012 - I B 111/11

    Ernstliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des § 8a Abs. 2 Alternative 3 KStG

    Diese Beschränkung ist mit dem GG vereinbar und nicht im Wege verfassungskonformer Auslegung zu korrigieren (BFH-Beschluss vom 24. Januar 2000 X B 99/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559).
  • FG Münster, 29.04.2013 - 9 V 2400/12

    Keine Aussetzung der Vollziehung trotz ernstlicher Zweifel an der

    Mit derselben Begründung hatten bereits zuvor der I. und der X. des BFH die Verfassungsmäßigkeit des § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO bejaht (BFH-Beschlüsse vom 02.11.1999 I B 49/99, BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57; vom 24.01.2000 X B 99/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559).

    Denn zum einen sind bei Erlass eines Bescheides über die künftigen Vorauszahlungen die späteren Besteuerungsgrundlagen noch gar nicht bekannt und zum anderen nützt dem Steuerpflichtigen selbst eine Anfechtung und ein Antrag auf AdV eines Vorauszahlungsbescheides wegen ernstlicher Zweifel an dessen Rechtmäßigkeit letztlich nichts, weil eine AdV des nachfolgenden, den Vorauszahlungsbescheid ersetzenden Jahressteuerbescheides allein aufgrund rechtlicher Zweifel an dessen Rechtmäßigkeit gem. § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO gleichwohl ausgeschlossen sein soll (BFH-Beschluss vom 24.01.2000 X B 99/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559; BFH-Beschluss I B 111/11 vom 13.03.2012, BFHE 236, 501, BStBl II 2012, 611: AdV der Körperschaftsteuerbescheide 2008 und 2009 wegen ernstlicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit des § 8a Abs. 2 Alternative 3 KStG, nicht aber des zum Verfahrensgegenstand gewordenen Körperschaftsteuerbescheides 2010, der den Vorauszahlungsbescheid 2010 ersetzte).

  • FG Münster, 01.08.2011 - 9 V 357/11

    Verstoß der Sanierungsklausel gegen Gemeinschaftsrecht?

    Der BFH hat nämlich ausdrücklich entschieden, dass die Beschränkung der AdV sogar dann gilt, wenn bezüglich der inzwischen durch Jahresbescheide ersetzten Vorauszahlungsbescheide bereits AdV durch das FA gewährt oder ggf. vom Steuerpflichtigen erstritten wurde (so BFH-Beschluss vom 24.1.2000 X B 99/99, BStBl II 2000, 559).

    Nach der Rechtsprechung des BFH ist die Regelung auch verfassungsgemäß und nicht im Wege einer verfassungskonformen Auslegung zu korrigieren (vgl. BFH-Beschlüsse in BStBl II 2000, 559; in BStBl II 2004, 367, unter II.3.a bb).

  • BFH, 22.12.2003 - IX B 177/02

    Aufhebung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken

    Diese Beschränkung ist mit dem Grundgesetz vereinbar und nicht im Wege verfassungskonformer Auslegung zu korrigieren (BFH-Beschluss vom 24. Januar 2000 X B 99/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559).
  • FG Niedersachsen, 22.02.2007 - 5 K 262/02

    Erlass von Säumniszuschlägen; Sachliche Unbilligkeit

    Die unterschiedliche Behandlung der Aussetzung in den Jahren 1997 bzw. 1998/1998 beruhe allein darauf, dass nach Ergehen des Aussetzungsbeschluss wegen Umsatzsteuer 1997 (5 V 575/98) vom 28. September 1999 Entscheidungen des BFH ergangen seien, die in Widerspruch zum Aussetzungsbeschluss des Niedersächsischen Finanzgerichts gestanden hätten ( BFH-Beschluss vom 2. November 1999 1 B 49/99, BStBl II 2000, 57 [BFH 02.11.1999 - I B 49/99] ; vom 24. Januar 2000 X B 99/99 , BStBl II 2000, 559).

    Unabhängig davon hat der Beklagte vorgetragen, dass nach Ergehen des Aussetzungsbeschluss wegen Umsatzsteuer 1997 (5 V 575/98) vom 28. September 1999 zwei Entscheidungen des BFH ergangen seien, die in Widerspruch zum Aussetzungsbeschluss des Niedersächsischen Finanzgerichts gestanden hätten ( BFH-Beschluss vom 2. November 1999 1 B 49/99, BStBl II 2000, 57 [BFH 02.11.1999 - I B 49/99] ; vom 24. Januar 2000 X B 99/99 , BStBl II 2000, 559).

  • FG Baden-Württemberg, 29.08.2013 - 1 V 1086/13

    Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 8 Buchst. g UStG für die Finanzierung

    Es sei kein Raum für eine engere Auslegung des § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO, so dass AdV in Höhe der festgesetzten Vorauszahlungen nur gewährt werden könne, wenn es zur Abwendung wesentlicher Nachteile nötig erscheine (vgl. BFH-Beschluss X B 99/99, BStBl. II 2000, 559).
  • BFH, 26.01.2010 - VI B 115/09

    Aussetzung und Aufhebung der Vollziehung wegen verfassungsrechtlicher Bedenken

    Diese Beschränkung ist mit dem Grundgesetz vereinbar und nicht im Wege verfassungskonformer Auslegung zu korrigieren (BFH-Beschlüsse vom 24. Januar 2000 X B 99/99, BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559, und vom 22. Dezember 2003 IX B 177/02, BFHE 204, 39, BStBl II 2004, 367).
  • BFH, 22.11.2001 - V B 100/01

    AdV; Beschränkungen nach § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO

    In den Beschlüssen vom 2. November 1999 I B 49/99 (BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57) und vom 24. Januar 2000 X B 99/99 (BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559) habe der BFH die in § 69 Abs. 2 Satz 8 FGO enthaltenen Beschränkungen, denen die AdV unterliege, für mit dem GG vereinbar angesehen.

    Im Übrigen schließt sich der erkennende Senat den Ausführungen in den erwähnten Beschlüssen in BFHE 190, 59, BStBl II 2000, 57 und in BFHE 192, 197, BStBl II 2000, 559 an.

  • FG Niedersachsen, 23.05.2001 - 5 V 124/01

    Besteuerung von Individual-Software mit ermäßigtem Steuersatz?

    Unter Hinweis auf den Beschluss des BFH vom 24. Januar 2000 X B 99/99, BStBl II 2000, 559 sprach der Antragsgegner diesen Widerruf später aus.
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