Rechtsprechung
   BGH, 23.09.2008 - XI ZR 253/07   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Vereinfachter und nicht lesbarer Namenszug als ordnungsgemäße Unterzeichnung einer Berufungsschrift bei auch sonst gleicher oder ähnlicher Unterschrift des Unterzeichners; Anlegung eines großzügigen Maßstabs an die Vergleichbarkeit der Unterschriften bei gesicherter Urheberschaft; Hemmung des in einem Mahnbescheid geltend gemachten Anspruchs durch die Zustellung eines Mahnbescheides; Hemmung auch verjährungsrechtlich selbstständiger und im Hinblick auf den relevanten Sachverhalt und die Anspruchsvoraussetzungen und die Rechtsfolgen wesensmäßig verschiedener Ansprüche

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Beweislast des Darlehensnehmers für das Fehlen der Voraussetzungen einer Rechtsscheinvollmacht bei der Leistungskondiktion gegen die Bank

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage, ob die Zustellung eines Mahnbescheides mit der Anspruchsbezeichnung "Schadensersatz wegen Beratungsverschuldens" die Verjährung eines Bereicherungsanspruchs hemmt; zur Darlegungs- und Beweislast des Bereicherungsklägers, der geltend macht, der Vertrag sei mangels wirksamer Vertretung unwirksam

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Schadensersatz wegen Beratungsverschuldens, Verjährung eines Bereicherungsanspruchs, Fehlen der Vertretungsmacht

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Beweislast bei der Leistungskondiktion; Verjährung von Bereicherungsansprüchen, subjektive Anforderungen an den Beginn der Regelverjährung (§ 199 I BGB); Hemmung der Verjährung nach § 204 BGB bei konkurrierenden Ansprüchen

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 171 § 172 § 204 § 812; ZPO § 690 § 692
    Anforderungen an die Bezeichnung des Anspruchs im Mahnbescheid; Darlegungs- und Beweislast bei Vertretung ohne Vertretungsmacht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Mahnbescheid: "Schadensersatz wegen Beratungsverschuldens"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

Besprechungen u.ä. (4)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 171, 172, 204, 812; ZPO §§ 690, 692
    Beweislast des Darlehensnehmers für das Fehlen der Voraussetzungen einer Rechtsscheinvollmacht bei der Leistungskondiktion gegen die Bank

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Anforderungen an Anspruchsbezeichnung im Mahnantrag zur Verjährungshemmung; Beweislast für Rechtsscheinvollmacht bei Vollmachtsmangel

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Beweislast bei der Leistungskondiktion; Verjährung von Bereicherungsansprüchen, subjektive Anforderungen an den Beginn der Regelverjährung (§ 199 I BGB); Hemmung der Verjährung nach § 204 BGB bei konkurrierenden Ansprüchen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Beschränkte Verjährungshemmung durch Mahnbescheid! (IBR 2009, 59)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2009, 544
  • ZIP 2008, 2255
  • MDR 2009, 14
  • VersR 2010, 125
  • WM 2008, 2158



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Wird zitiert von ... (85)  

  • BGH, 28.07.2015 - XI ZR 434/14  

    Unwirksame Entgeltklausel für Buchungen bei der Führung von Geschäftsgirokonten

    Dies gilt auch für eine negative Tatsache wie das Fehlen des rechtlichen Grundes gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB (vgl. nur Senatsurteile vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07, WM 2008, 2158 Rn. 36 und XI ZR 262/07, WM 2008, 2155 Rn. 21, jeweils mwN).
  • BGH, 10.11.2009 - VI ZR 247/08  

    Verjährung von Schadensersatzsansprüchen wegen eines ärztlichen

    Grob fahrlässige Unkenntnis liegt dann vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis fehlt, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und auch ganz naheliegende Überlegungen nicht angestellt oder das nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten müssen (st. Rspr.; zuletzt vgl. Senatsurteile vom 10. Februar 2009 - VI ZR 28/08 - a.a.O. und vom 17. Februar 2009 - VI ZR 86/08 - a.a.O., S. 840 m.w.N.; BGH, Urteile vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07 - NJW-RR 2009, 544, 546 und vom 23. September 2008 - XI ZR 395/07 - a.a.O. m.w.N.).

    Für den Gläubiger müssen konkrete Anhaltspunkte für das Bestehen eines Anspruchs ersichtlich sein und sich ihm der Verdacht einer möglichen Schädigung aufdrängen (zu § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB: vgl. BGH, Urteil vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07 - a.a.O.; OLG Köln, GRUR-RR 2003, 187, 188; OLG Celle, OLG-Report 2009, 422 f.; Erman/Schmidt-Räntsch, a.a.O.; Palandt/Heinrichs, BGB, 68. Aufl., § 199, Rn. 36; vgl. Staudinger/Greger, BGB [2007], § 199, Rn. 54 f.; vgl. Bäune/Dahn, MedR 2004, 645, 653; Geiß/Greiner, a.a.O.; zu § 932 Abs. 2 BGB: BGHZ 77, 274, 277; BGH, Urteile vom 22. Juni 1966 - VIII ZR 141/64 - a.a.O.; vom 1. Juli 1987 - VIII ZR 331/86 - a.a.O.; vom 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91 - a.a.O. und vom 13. April 1994 - II ZR 196/93 - NJW 1994, 2022, 2023; vgl. Otto, Die Bestimmung des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, Diss.

    Im Übrigen ist weder festgestellt noch vorgetragen, dass eine etwaige Nachfrage der Klägerin vor dem 1. Januar 2002 Klarheit über die Ursache ihrer Beschwerden gebracht hätte, um ihr die Möglichkeit zu geben, aussichtsreich, wenn auch nicht risikolos Klage - sei es auch nur in Form einer Feststellungsklage - zu erheben (vgl. BGH, Urteil vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07 - a.a.O.; vgl. BGH, Urteil vom 23. September 2008 - XI ZR 395/07 - a.a.O.; Mansel, a.a.O., S. 91 f.; Bäune/Dahn, a.a.O.; Winkhart, Arzthaftungsrecht, 2. Aufl., S. 858 f., 882 f.; Otto, a.a.O., S. 274; Palandt/Heinrichs, a.a.O., § 199, Rn. 37; anders Erman/Schmidt-Räntsch, a.a.O.).

  • BGH, 18.06.2015 - III ZR 189/14  

    Keine Verjährungshemmung durch Mustergüteanträge

    Wann diesen Anforderungen Genüge getan ist, kann nicht allgemein und abstrakt festgelegt werden; vielmehr hängen Art und Umfang der erforderlichen Angaben im Einzelfall von dem zwischen den Parteien bestehenden Rechtsverhältnis und der Art des Anspruchs ab (st. Rspr.; s. etwa BGH, Urteile vom 23. Januar 2008 - VIII ZR 46/07, NJW 2008, 1220 f Rn. 13 mwN; vom 21. Oktober 2008 aaO Rn 18; vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07, NJW-RR 2009, 544 Rn. 18; vom 17. November 2010 - VIII ZR 211/09, NJW 2011, 613 Rn. 9 und vom 10. Oktober 2013 aaO Rn. 14).
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