Weitere Entscheidungen unten: BGH, 10.07.1985 | LG Frankfurt/Main, 24.06.1985

Rechtsprechung
   BGH, 19.09.1985 - III ZR 214/83   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,229
BGH, 19.09.1985 - III ZR 214/83 (https://dejure.org/1985,229)
BGH, Entscheidung vom 19.09.1985 - III ZR 214/83 (https://dejure.org/1985,229)
BGH, Entscheidung vom 19. September 1985 - III ZR 214/83 (https://dejure.org/1985,229)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1985,229) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Kreditbürgschaftsvertrag - Formularklausel - Bürge - Kreditnehmer - Anfechtung - Inhaltskontrolle - AGBG - Verzicht auf Einreden

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit der sog. Trennungsklausel in Kreditverträgen bei "kundenfeindlichster" Auslegung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    AGBG § 9; AbzG § 6; BGB § 433

Papierfundstellen

  • BGHZ 95, 350
  • NJW 1986, 43
  • NJW-RR 1986, 55 (Ls.)
  • ZIP 1985, 1257
  • MDR 1986, 126
  • WM 1985, 1307
  • BB 1985, 2004
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (42)

  • BGH, 15.05.1991 - VIII ZR 38/90

    Formularklauseln in Wohnungsmietvertrag

    Eine weitergehende Bedeutung kommt der fraglichen Klausel auch bei der im Rahmen des § 13 AGBG vorzunehmenden "kundenfeindlichsten" Auslegung (BGHZ 91, 55, 61; 95, 350, 353 [BGH 19.09.1985 - III ZR 214/83]; 95, 362, 366) [BGH 19.09.1985 - III ZR 213/83]nicht zu.
  • BGH, 08.03.2001 - IX ZR 236/00

    Formularmäßige Vereinbarung einer Bürgschaft auf erstes Anfordern zur Ablösung

    Bestimmungen, die diesen in § 768 BGB verankerten Akzessorietätsgrundsatz aushebeln, verändern die Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses (BGHZ 95, 350, 356 f).
  • BGH, 29.06.1989 - IX ZR 175/88

    Ausgleich zwischen mehreren auf gleicher Stufe stehenden Sicherungsgebern

    Das ist richtig und stimmt mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs überein (BGHZ 78, 137, 141 ff.; BGH Urt. vom 23. Juni 1982 aaO; Senatsurt. vom 16. Februar 1984 - IX ZR 106/83, WM 1984, 425, 426; BGHZ 95, 350, 358) [BGH 19.09.1985 - III ZR 214/83].
  • OLG Frankfurt, 14.05.2020 - 21 U 74/19

    Gewährleistungsbürgschaft: Verzicht auf die Einrede der Anfechtbarkeit nach § 770

    Dem Anspruch stehe nicht die geltend gemachte Einrede gemäß §§ 821, 768 BGB entgegen, da der Ausschluss der Einrede der Anfechtbarkeit der zutreffenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 95, 350, zit. nach juris Rn. 35 f.) zufolge nicht unangemessen sei.

    Ob der formularmäßig vorgesehene Verzicht des Bürgen auf die Einrede der Anfechtung eine unangemessene Klausel für den Hauptschuldner darstellt, ist in der Literatur und der Rechtsprechung umstritten (keine Unwirksamkeit BGHZ 95, 350, zit. nach juris Rn. 35, Förster WM 2010, 1677, 1680; Staudinger/Horn, BGB, 2013, § 770 Rn. 17; BeckOGK/Madaus, BGB, 2019, § 770 Rn. 33; Palandt/Sprau, BGB, 2020, § 770 Rn. 7a; BeckOK BGB/Rohe, 2019, § 770 Rn. 4; Unwirksamkeit: OLG München, Beschluss vom 24.09.2018 - 9 U 1903/18, juris; Windorfer, NZBau 2017, 460, 462; Tiedke, JZ 2016, 940, 948; Habersack/Schürnbrand, JZ 2003,.

    Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung aus dem Jahr 1986 (BGHZ 95, 350) eine Unwirksamkeit der Klausel abgelehnt.

    Das Bestehen eines Anfechtungsrechts bleibe, solange der Hauptschuldner es noch nicht ausgeübt habe, ohne Einfluss auf die Wirksamkeit der Hauptverbindlichkeit (vgl. BGHZ 95, 350, zit. nach juris Rn. 35).

    Wenn aber der Gläubiger die sich daraus ergebenden Nachteile dem Bürgen aufbürde, könne darin kein Verstoß gegen Treu und Glauben gesehen werden, zumal dem Bürgen die Arglisteinrede nach §§ 853, 768 Abs. 1 Satz 1 verbleibe, wenn der Gläubiger bei Abschluss des Hauptvertrags eine unerlaubte Handlung begangen habe (vgl. BGHZ 95, 350, zit. nach juris Rn. 36).

  • BGH, 21.04.1998 - IX ZR 258/97

    Keine Anwendung des Verbraucherkreditgesetzes auf Bürgschaften für

    Es kann dahingestellt bleiben, in welchem Umfang diese Klausel mit § 9 AGBG zu vereinbaren ist (vgl. dazu BGHZ 78, 137; 95, 350; BGH, Urt. v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85, ZIP 1986, 85; v. 5. Juli 1990 - IX ZR 294/89, ZIP 1990, 1186; v. 20. Dezember 1990 - IX ZR 268/89, ZIP 1991, 647; v. 28. Mai 1991 - XI ZR 214/90, ZIP 1991, 867; v. 18. September 1997 - IX ZR 283/96, WM 1997, 2117, 2118, z.V.b. in BGHZ), insbesondere ob die bisherige Rechtsprechung, soweit sie dem Gläubiger günstig ist, uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann; denn die Unwirksamkeit der Klausel hätte lediglich zur Folge, daß der Bürge die Einwendungen nach den genannten Vorschriften der Klage entgegenhalten kann (§ 6 Abs. 2 AGBG).
  • BGH, 18.09.1997 - IX ZR 283/96

    Sittenwidrigkeit der Bürgschaftsverpflichtung eines Ehegatten oder Lebenspartners

    Zwar hat die Rechtsprechung eine solche Klausel bisher nach dem AGB-Gesetz nicht beanstandet (vgl. BGHZ 78, 137; 95, 350; BGH, Urt. v. 7. November 1985 - IX ZR 40/85 -, ZIP 1986, 85, 88).
  • OLG Celle, 29.12.1989 - 2 U 200/88
    Die Frage, wie die Klausel auszulegen ist, wobei der Grundsatz der kundenfeindlichsten Auslegung zu gelten hätte (vgl. hierzu BGHZ 91, 56, 61; BGHZ 95, 350, 353 und OLG München, WuM 1989, 128 ), stellt sich nicht.

    Für das Kontrollverfahren nach § 13 AGBG gilt der Grundsatz der für den Gegner des Verwenders ungünstigsten Auslegung, der sogenannte Grundsatz der kundenfeindlichsten Auslegung (vgl. BGHZ 91, 56, 61; BGHZ 95, 350, 353 und OLG München, WuM 1989, 128 ).

    Jedenfalls gilt für das Kontrollverfahren nach § 13 AGBG der Grundsatz der für den Gegner des Verwenders ungünstigsten Auslegung, der sogenannte Grundsatz der kundenfeindlichsten Auslegung (vgl. BGHZ 91, 56, 61; BGHZ 95, 350, 353; OLG München, WuM 1919, 128).

  • BGH, 30.03.1995 - IX ZR 98/94

    Auslegung einer Bürgschaftserklärung; Sittenwidrigkeit einer Bürgschaft für

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist es grundsätzlich nicht zu beanstanden, daß der Bürge auf die Rechte aus den §§ 770 und 776 BGB verzichtet (vgl. BGHZ 78, 137, 141 ff; 95, 350, 357 ff [BGH 19.09.1985 - III ZR 214/83]; BGH, Urt. v. 24. November 1980 - VIII ZR 317/79, WM 1981, 5, 6 f; v. 12. Dezember 1985 - IX ZR 47/85, WM 1986, 257, 258).
  • BGH, 10.02.1993 - XII ZR 74/91

    Langfristige Bindung an Breitbandkabelanschluß

    a) Liegen die Voraussetzungen des § 13 AGBG nur für eine bestimmte ausgliederbare Gruppe von Rechtsgeschäften vor, so ist das Klauselverbot gemäß § 17 Nr. 2 AGBG entsprechend zu beschränken (BGHZ 95, 350, 356 [BGH 19.09.1985 - III ZR 214/83] m.w.N.; vgl. auch Wolf/Horn/Lindacher aaO. § 17 Rdn. 5).

    Der Inhaltskontrolle nach §§ 9 bis 11 AGBG - mit der Möglichkeit einer sich danach ergebenden Unwirksamkeit - unterliegen gemäß § 8 AGBG (nur) - konstitutive - Vertragsregelungen, die den Vertragspartner des Verwenders benachteiligen (BGHZ 91, 55, 61; 95, 350, 353 [BGH 19.09.1985 - III ZR 214/83]; 100, 157, 178; 105, 160, 167), [BGH 14.07.1988 - IX ZR 254/87]wobei diejenigen Vereinbarungen konstitutiv wirken, in denen die Klauseln nach ihrem Wortlaut und Textzusammenhang inhaltlich von der gesetzlichen Regelung abweichen (BGHZ 95 aaO.).

  • OLG Köln, 04.07.2019 - 15 U 190/18

    Ansprüche aus Höchstbetragsbürgschaften

    Gemäß §§ 773 Abs. 1 Nr. 1, 766 BGB kann der Bürge bei Abschluss des Bürgschaftsvertrages schriftlich den Verzicht auf die Einrede der Vorausklage erklären, wobei der Verzicht im Grundsatz auch in allgemeinen Geschäftsbedingungen erklärt werden kann (vgl. BGH v. 19.09.1985 - III ZR 214/83, NJW 1986, 43 zur Klausel " Selbstschuldnerische Bürgschaft... Die Einreden ... nach § 770 und 776 BGB sind ausgeschlossen. Die Verpflichtungen aus der Bürgschaft sind also insbesondere zu erfüllen, ... wenn Kreditnehmer das zugrunde liegende Rechtsgeschäft anfechten sollten, wenn sich die Gläubigerin durch Aufrechnung ganz oder teilweise befriedigen kann oder einzelne von mehreren Kreditnehmern durch die Gläubigerin nicht in Anspruch genommen werden. ").
  • BGH, 06.05.1993 - IX ZR 73/92

    Bestand und Umfang einer Bürgschaft zugunsten einer Personengesellschaft bei

  • OLG Stuttgart, 09.07.2019 - 10 U 247/18

    Formularmäßiger Bauvertrag mit einem öffentlichen Auftraggeber: Wirksamkeit einer

  • BGH, 08.07.1998 - VIII ZR 1/98

    Formularmäßige Abwälzung der Nachnahmekosten im Versandhandel; Formularmäßige

  • BGH, 07.11.1985 - IX ZR 40/85

    Schriftform bei Verbürgung für künftige Ansprüche

  • OLG Stuttgart, 21.04.2015 - 6 U 148/12

    Verbraucherdarlehensvertrag: Rückabwicklung nach Widerruf; Voraussetzungen eines

  • BGH, 17.03.1994 - IX ZR 174/93

    Geschäftsgrundlage einer Bürgschaftsverpflichtung; Pflichten des Gläubigers bei

  • OLG Karlsruhe, 15.02.2000 - 3 REMiet 1/99

    Unwirksamkeit einer Mietvertragsklausel über die pauschale Abgeltung der Kosten

  • OLG Dresden, 03.11.2010 - 12 U 782/10

    Bürgschaft - Keine wirksame Kündigung, keine Fälligkeit: Keine Verjährung!

  • OLG München, 15.01.1987 - 29 U 4348/86

    Unwirksame Bauvertragsklauseln in Subunternehmervertrag

  • OLG Düsseldorf, 22.11.2001 - 6 U 29/01

    Reisebedingungen ; Pauschalreisen; Nachträgliche Reisepreiserhöhungen;

  • OLG Stuttgart, 21.02.2008 - 2 U 84/07

    Allgemeine Geschäftsbedingungen im Werkvertrag: Unangemessene Benachteiligung

  • BGH, 13.12.1990 - IX ZR 79/90

    Schuldübernahme durch Übernahme von Verbindlichkeiten

  • KG, 09.01.2006 - 8 U 86/05

    Bürgschaft: Unwirksamkeit des formularmäßigen Ausschlusses der Einrede der

  • BGH, 15.05.1990 - XI ZR 205/88

    Behandlung eines Bankkredits als Teil eines finanzierten Abzahlungsgeschäfts

  • BGH, 16.02.1989 - IX ZR 256/87

    Berechnung der Bürgschaftsschuld nach Verwertung eines Grundpfandrechts

  • OLG Düsseldorf, 22.11.2001 - 6 U 30/01

    Reisebedingungen ; Pauschalreisen; Nachträgliche Reisepreiserhöhungen;

  • OLG Frankfurt, 12.03.2008 - 3 U 14/07

    Gewährleistungsbürgschaft: Zahlung des Bürgen ohne Prüfung des

  • BGH, 15.11.1996 - V ZR 132/95

    Überprüfbarkeit einer Vertragsauslegung des Berufungsgerichts durch den BGH (BGH)

  • LG Berlin, 23.05.2007 - 21 O 32/07

    Zur Rechtshängigkeit und Verjährungshemmung, wenn die beim Mahngericht

  • LG Stuttgart, 20.05.2003 - 20 O 101/03

    Allgemeine Geschäftsbedingungen der Banken: Vergütung für die Übertragung von

  • BGH, 12.12.1985 - IX ZR 47/85

    Verrechnung von Leistungen auf ungesicherte Forderungen

  • LG Wiesbaden, 02.12.2020 - 7 O 308/18

    Einrede der Anfechtbarkeit im Rahmen eines Bürgschaftsvertrages

  • OLG Düsseldorf, 20.01.2016 - 27 U 16/14
  • LG Stuttgart, 22.03.2005 - 20 O 541/04

    Lebensversicherungsvertrag im Rahmen betrieblicher Altersvorsorge: Stornogebühren

  • OLG Stuttgart, 28.03.1988 - 2 U 273/87

    Rechtliche Qualifizierung eines Agenturvertrages; Voraussetzungen eines

  • BGH, 17.09.1987 - III ZR 198/86

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Grundsätze des sog.

  • OLG Stuttgart, 15.07.1988 - 2 U 16/88

    Anspruch des Verwenders Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) auf eine

  • LG Wiesbaden, 05.09.2019 - 7 O 308/18

    Bauvertrag angefochten: Bürgschaft hinfällig!

  • LG Frankfurt/Main, 21.04.2003 - 13 O 130/03

    Formularmäßiger Ausschluss von § 768 BGB: Bürgschaft unwirksam?

  • AG Demmin, 05.05.2006 - 84 C 51/05

    Bürgschaft a.e.A. in AGB: keine ergänzende Vertragsauslegung?

  • OLG München, 20.05.1987 - 15 U 6283/86
  • OLG Düsseldorf, 05.12.1991 - 6 U 4/91
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Rechtsprechung
   BGH, 10.07.1985 - IVa ZR 15/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,1122
BGH, 10.07.1985 - IVa ZR 15/84 (https://dejure.org/1985,1122)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1985 - IVa ZR 15/84 (https://dejure.org/1985,1122)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1985 - IVa ZR 15/84 (https://dejure.org/1985,1122)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1985,1122) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Zahlung einer Maklercourtage nach Zustandekommen eines wirksamen Maklervertrages - Zustandekommen eines Maklervertrages durch ein Antwortschreiben eines Maklerkunden - Sittenwidrigkeit eines Maklervertrages bei Zustandekommen durch Vorspiegelung eines ...

  • zimmermann-notar-rostock.de PDF

    Zustandekommen eines Maklervertrages bei unverlangter Maklertätigkeit

  • rechtsportal.de

    BGB § 151 S. 1, § 652, § 653
    Zustandekommen eines Maklervertrages durch Antwort auf unverlangt gegebenen Nachweis

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 50
  • NJW-RR 1986, 55 (Ls.)
  • MDR 1986, 36
  • BB 1986, 282
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 25.09.1985 - IVa ZR 22/84

    Maklertätigkeit ohne Provisionsversprechen

    Das schlichte Entgegennehmen von Informationen drückt noch nicht die Bereitschaft aus, dem Informanten für den Fall des Zustandekommens des Hauptvertrages ein Entgelt zu zahlen (Senatsurteil v. 10. Juli 1985 - IVa ZR 15/84 unter 1 b, zur Veröffentlichung vorgesehen).

    Auch das Verwerten der erlangten Kenntnis vermag dann die Annahme einer Provisionsabrede nicht zu begründen (vgl. auch Senatsurteil vom 10. Juli 1985 aaO).

  • BGH, 24.09.2009 - III ZR 96/09

    Darlegungs- und Beweislast für die Vergütungspflichtigkeit einer Maklerleistung

    Der Zugang einer ausdrücklichen Annahmeerklärung ist gemäß § 151 Satz 1 BGB nicht erforderlich (vgl. BGH, Beschluss vom 13. März 1985 - IVa ZR 152/83-, Urteil vom 10. Juli 1985 - IVa ZR 15/84 - NJW 1986, 50, 51), sodass für die Feststellung eines konkludenten Vertragsschlusses nicht einmal darauf abgestellt zu werden braucht, dass die Klägerin der Beklagten im Anschluss an das Angebot der Beklagten Informationen über geeignete Objekte übermittelt hat.
  • BGH, 19.11.2020 - I ZR 110/19

    Erfüllung der Voraussetzungen eines Maklerlohnanspruchs gemäß § 652 BGB aus einem

    Der Zugang einer ausdrücklichen Annahmeerklärung ist gemäß § 151 Satz 1 BGB nicht erforderlich (vgl. BGH, Urteil vom 10. Juli 1985 - IVa ZR 15/84, NJW 1986, 50, 51 [juris Rn. 20]; BGH, NJW-RR 2010, 257 Rn. 3).
  • FG Düsseldorf, 29.10.2010 - 1 K 4206/08

    Abzug von Vorsteuer aus Rechnungen von Spielervermittlern

    Jedenfalls bei der Vermittlung gewerbsmäßiger Geschäftsräume soll ein Zugang der Annahme nach § 151 Satz 1 BGB nicht erforderlich sein (BGH-Urteil vom 10. Juli 1985 IVa ZR 15/84, NJW 1986, 50; Roth in: MüKo, BGB § 652 Rn. 53).
  • OLG Düsseldorf, 10.02.2006 - 7 U 139/05

    Keine Maklerprovision bei fehlender Ausnutung der vom Makler nachgewiesenen

    Der Vermittlungsmakler soll seine Provision durch Verhandeln mit beiden Seiten und durch ein Einwirken auf den potentiellen Vertragsgegner des Auftragsgebers, das die Abschlussbereitschaft möglichst zu Bedingungen des Auftraggebers herbeiführt, verdienen (vgl. hierzu BGH, NJW 1976, 1844; BGH, MDR 1968, 405; BGH, WM 1985, 1232; OLG Koblenz, NJW-RR 1992, 891).
  • OLG Köln, 08.08.2000 - 24 U 38/00

    Keine Beurkundungspflicht von Maklerverträgen

    Dazu muss der Makler unmittelbar oder mittelbar auf den Willensentschluss des vorgesehenen Vertragspartners eingewirkt haben (BGH NJW 1986, 50; Roth a.a.O. § 652 Rn. 96).
  • BGH, 06.11.1985 - IVa ZR 266/83

    Abbedingung des Kausalitätserfordernisses beim Maklervertrag; Wirksamkeit einer

    Dann aber wäre der Kläger als Vermittlungsmakler im Sinne von § 652 BGB (dazu zuletzt Senatsurteil vom 10.7.1985 - IVa ZR 15/84 - WM 1985, 1232) anzusehen.
  • OLG Hamm, 24.08.1998 - 18 U 20/98

    Voraussetzungen eines Maklerprovisionsanspruchs; Nachweis der Erbringung einer

    Vermittlungstätigkeit ist die Einwirkung des Maklers auf den zukünftigen Hauptvertragspartner seines Auftraggebers mit dem Ziel der Herbeiführung des Hauptvertrages (vgl. BGH WM 1985, S. 1232).
  • OLG Brandenburg, 30.05.2001 - 14 U 128/00

    Zur Frage der Entstehung einer Maklerprovision für die Vermittlung von

    Vermittlung bedeutet das unmittelbare oder mittelbare Einwirken auf den Willensentschluß des vorgesehenen Vertragspartners (BGH NJW 1986, 50).
  • OLG Stuttgart, 24.09.2003 - 3 U 85/03

    Maklerlohnanspruch des Immobilienmaklers: Erfordernisse für den Abschluss eines

    Erforderlich aber auch ausreichend für eine Vermittlungsleistung ist ein Verhalten des Maklers im Sinne eines Kontaktes mit der Gegenseite mit dem Ziel der Einwirkung auf diese, das Geschäft mit dem Auftraggeber zu Stande zu bringen (vgl. nur BGH NJW 1986, 50 f; Palandt/Sprau, BGB, 62. Aufl., § 652 Rn. 27 und Schwerdtner, a. a. O., Rn. 223 ff, 225 f jeweils m. w. N.).
  • OLG Düsseldorf, 26.06.1998 - 7 U 216/97

    Zustandekommen eines Maklervertrages

  • OLG Karlsruhe, 18.02.1987 - 7 U 52/81

    Bauverzögerung: Kündigung des Bauvertrages wegen positiver Vertragsverletzung des

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Rechtsprechung
   LG Frankfurt/Main, 24.06.1985 - 2/24 S 5/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,4277
LG Frankfurt/Main, 24.06.1985 - 2/24 S 5/85 (https://dejure.org/1985,4277)
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 24.06.1985 - 2/24 S 5/85 (https://dejure.org/1985,4277)
LG Frankfurt/Main, Entscheidung vom 24. Juni 1985 - 2/24 S 5/85 (https://dejure.org/1985,4277)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1985,4277) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1986, 55
  • MDR 1985, 1028
  • VersR 1987, 318
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Frankfurt, 31.05.2001 - 16 U 164/00

    Zur Kündigung und Minderung des Reisepreises wegen eines Hurrikans am Urlaubsort

    Wohl aber ist die dem Reiseveranstalter zu gewährende Entschädigung zu mindern, soweit die Leistungen mangelhaft waren (vgl. OLG Frankfurt, NJW-RR 1986, 55), und zwar auch dann, wenn die Nicht- oder Schlechtleistung auf höhere Gewalt zurückzuführen ist (vgl. Führich, Reiserecht, 3. Aufl., Rn. 446; LG Frankfurt, NJW-RR 1990, 1017 und NJW-RR 1991, 691).
  • LG Köln, 06.02.2007 - 8 O 184/06

    Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises; Auslandsaufenthalt eines Schülers im

    Die Anreise ist nur Mittel zum Zweck und daher insoweit nutzlos, als die Reise infolge der Kündigung verkürzt wird, sofern ihm nicht ausnahmsweise ein eigener Erlebniswert zukommt (vgl. LG Frankfurt, Urt. vom 24.06.1985 - 2/24 S 5/85 - NJW-RR 1986, 55 (56)).
  • AG St. Blasien, 18.03.1986 - C 222/85
    insbesondere hinsichtlich der Frage, ob bei der Bemessung des pauschalen Abschlages der Wert der Transportleistung auszuklammern ist (LG Hannover, NJW 1985, 2419 ) oder nicht (LG Frankfurt, NJW-RR 1986, 55).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht