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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 28.10.1987 - 9 U 161/87   

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https://dejure.org/1987,2436
OLG Stuttgart, 28.10.1987 - 9 U 161/87 (https://dejure.org/1987,2436)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 28.10.1987 - 9 U 161/87 (https://dejure.org/1987,2436)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 28. Januar 1987 - 9 U 161/87 (https://dejure.org/1987,2436)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beeinträchtigung der Grundstücksnutzung; Nachbargrundstück; Pflanzliche Immissionen; Blütenfall; Laubfall; Umweltbewußtsein der Bevölkerung

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Laubrente: Kein Anspruch auf Entschädigung aufgrund Blüten- und Laubfall - Einwirkungen stellen unwesentliche Beeinträchtigung dar

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 906 Abs. 1

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1988, 204
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 14.11.2003 - V ZR 102/03

    Kiefern in Nachbars Garten

    Das trifft auf das Abfallen von Laub, Nadeln, Blüten und Zapfen von Sträuchern und Bäumen zu (vgl. BayObLG, AgrarR 1992, 312, 313; OLG Karlsruhe, NJW 1983, 2886; OLG Stuttgart, NJW 1986, 2768; NJW-RR 1988, 204; OLG Frankfurt a.M., NJW 1988, 2618, 2619; NJW-RR 1991, 1364, 1365; MünchKomm/Säcker, aaO, § 906 Rdn. 81; Palandt/Bassenge, aaO, § 906 Rdn. 13; Staudinger/Roth, aaO, § 906 Rdn. 169; Horst, DWW 1991, 322, 323; Müller, NJW 1988, 2587; zweifelnd OLG Düsseldorf, NJW-RR 1990, 144, 145).
  • OLG Hamm, 28.09.1998 - 5 U 67/98

    Bäume - Anspruch auf Beseitigung oder Rückschnitt von Bäumen

    Ob pflanzliche Immissionen entsprechend einer in der Rechtsprechung (OLG Stuttgart, NJW-RR 1988, 204) und Literatur (Säcker in Münchener Kommentar, 3. Aufl., § 906 BGB Rdn. 81; Schäfer, Nachbarrechtsgesetz NRW, Vorbemerkungen §§ 40 - 48 Rdn. 4) vertretenen Ansicht dem Grunde nach zu den abwehrfähigen "ähnlichen Einwirkungen" gemäß § 906 Abs. 1 BGB zu rechnen sind oder ob ein Anspruch aus § 1004 BGB in Bezug auf die von einem Nachbargrundstück durch Naturkräfte herübergewehten Pflanzenteile aufgrund der gesetzgeberischen Wertung zum Interessenausgleich der widerstreitenden Nachbarinteressen schon vom Ansatz her ausgeschlossen ist (vgl. Dehner, Nachbarrecht, B § 16 II. 2.; Horst, MDR 1998, 688; im Ergebnis ähnlich OLG Düsseldorf, NJWE-MietR 1996, 2), kann hierbei im Ergebnis ebenso offenbleiben wie die Frage, ob die von den Bäumen der Beklagten ausgehenden Immissionen als "nur unwesentliche Beeinträchtigungen" im Sinne von § 906 Abs. 1 BGB anzusehen sind.
  • OLG Hamm, 01.12.2008 - 5 U 161/08

    Beeinträchtigung eines Grundstücks durch Bäume auf dem Nachbargrundstück

    Laubabfall bzw. das Abfallen von Bucheckern und Blüten auf ein Nachbargrundstück gehören auch - anders als die vom Kläger ebenfalls gerügte Verschattung durch die Buchen (vgl. Senat MDR 1999, 930 f.; Palandt-Bassenge, BGB, § 906 Rn 4) - zu den "ähnlichen Einwirkungen" i.S. des § 906 Abs. 1 S. 1 BGB (vgl. BGH NJW 04, 1037 ff.; OLG G NJW 1988, 2618 ff.; OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 204 f.).

    Billigte man hier großzügig Ausgleichsansprüche zu, würde dies dazu führen, dass viele Eigentümer sich ihrer Bäume entledigten, nur um solchen Ansprüchen zu entgehen (vgl. OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 204 f.).

  • AG Lebach, 30.03.2007 - 3A C 80/06

    Entschädigungsanspruch gegen einen Bergbaubetrieb wegen Schäden an einem

    Maßgeblich ist, in welchem Ausmaß die Benutzung nach der tatsächlichen Zweckbestimmung des Grundstücks gestört wird, wobei auf vorhandene Störanfälligkeiten von dem beeinträchtigenden Nachbarn Rücksicht zu nehmen ist (vgl. Säcker, a.a.O.; BGHZ 69, 118, 127; BGHZ 70, 102, 209 f.; OLG Frankfurt NJW-RR 1991, 1364; OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 204); BGH NJW 1984, 2207).
  • OLG Stuttgart, 12.10.2016 - 3 U 60/13

    Nachbarschutz: Vorliegen einer unzulässigen "besonderen Leitung" bei

    Die Frage, ob die Benutzung eines Grundstücks durch eine Einwirkung im Sinne des § 906 Abs. 1 Satz 1 BGB wesentlich oder unwesentlich beeinträchtigt ist, beurteilt sich auf der Grundlage der tatsächlichen Nutzung und Beschaffenheit des gestörten Grundstücks (BGH, NJW 1984, 2207, 2208; NJW 1993, 925, 930 OLG Stuttgart, NJW-RR 1988, 204 f.; MünchKomm-BGB/Säcker, 6. Aufl., § 906 Rn. 55; Staudinger/Roth, BGB, 2016, § 906 Rn. 177; BeckOK-BGB/Fritzsche, Stand 01.08.2016, § 906 Rn. 37; Palandt/Bassenge, BGB, 75. Aufl., § 906 Rn. 17 vgl. auch Geigel/Pardey, Haftpflichtprozess, 27. Aufl., 22. Kap. Rn. 51).
  • AG Frankfurt/Main, 28.07.1989 - 32 C 2723/88
    Daß unter dem Begriff "ähnliche beeinträchtigende Einwirkungen" i. S. von § 906 BGB auch pflanzliche Immissionen, insbesondere Blüten- und Laubfall fallen, entspricht inzwischen gefestigter Rechtsprechung (vgl. OLG Stuttgart, NJW-RR 1988, 204; zuletzt OLG Frankfurt, NJW 1988, 2618).

    Diese sind deshalb hinzunehmen (vgl. OLG Frankfurt, NJW 1988, 2618; OLG Stuttgart, NJW-RR 1988, 204; LG Saarbrücken, MDR 1988, 54; OLG Frankfurt, NJW-RR 1987, 1101; OLG Stuttgart, NJW 1986, 2768; LG Saarbrücken, NJW-RR 1986, 1341; LG Ulm, NJW 1985, 440; LG Karslruhe, MDR 1984, 401 LG Cleve, MDR 1982, 230; LG Stuttgart, NJW 1980, 2087).

  • OLG München, 20.12.1988 - 25 U 6367/87
    aa) Pflanzliche Immissionen der hier vorliegenden Art fallen unter den Begriff der den sog. Imponderabilien ähnlichen Einwirkungen i.S. von § 906 Abs. 1 BGB (vgl. OLG Karlsruhe, NJW 1983, 2886;.OLG Frankfurt, NJW-RR 1987, 1101; NJW 1988, 2618 f; OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 204 ).

    Mit Recht weist das OLG Stuttgart (NJW-RR 1988, 204, 205) darauf hin, daß derartige Ausgleichsansprüche die Schuldner veranlassen können, ihre Bäume zu entfernen.

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   AG Frankfurt/Main-Höchst, 03.10.1986 - Hö 3 C 2297/86   

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https://dejure.org/1986,15203
AG Frankfurt/Main-Höchst, 03.10.1986 - Hö 3 C 2297/86 (https://dejure.org/1986,15203)
AG Frankfurt/Main-Höchst, Entscheidung vom 03.10.1986 - Hö 3 C 2297/86 (https://dejure.org/1986,15203)
AG Frankfurt/Main-Höchst, Entscheidung vom 03. Januar 1986 - Hö 3 C 2297/86 (https://dejure.org/1986,15203)
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Papierfundstellen

  • NJW-RR 1988, 204
 
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Wird zitiert von ...

  • AG Darmstadt, 28.02.2019 - 308 C 7/19

    Keine Räumungsvollstreckung aus elf Jahre altem Räumungstitel

    Ist ein Vermieter, der ein Räumungsurteil erwirkt hat, über einen längeren Zeitraum mit der weiteren Nutzung durch den Mieter einverstanden und nimmt er die Mietzahlungen weiter widerspruchslos entgegen, so ist eine Vollstreckung aus dem Räumungstitel unzulässig (AG Frankfurt Urteil v. 3.10.1986 - 3 C 2297/86).
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