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   BayObLG, 15.03.1989 - BReg. 2 Z 17/89   

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BayObLG, 15.03.1989 - BReg. 2 Z 17/89 (https://dejure.org/1989,2365)
BayObLG, Entscheidung vom 15.03.1989 - BReg. 2 Z 17/89 (https://dejure.org/1989,2365)
BayObLG, Entscheidung vom 15. März 1989 - BReg. 2 Z 17/89 (https://dejure.org/1989,2365)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Antragsberechtigter i.S.v. § 13 Abs. 2 Grundbuchordnung (GBO) für die Eintragung einer Änderung einer Teilungserklärung in das Grundbuch; Bewilligung des Grundpfandgläubigers als Eintragungsvoraussetzung gem. § 19 GBO); Vermutungswirkung für den im Grundbuch Eingetragenen ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1989, 718
  • DNotZ 1990, 739
  • Rpfleger 1989, 396
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • OLG München, 12.08.2016 - 34 Wx 106/16

    Reichweite der Legitimationswirkung des Ausschließungsbeschlusses im

    Die vom Grundbuchamt zu prüfende formelle Bewilligungsberechtigung des namentlich eingetragenen Grundschuldgläubigers (vgl. Schöner/Stöber Rn. 100a) wird nach § 891 Abs. 1 BGB dann, wenn wie vorliegend für die Grundschuld ein Brief nach §§ 1192 Abs. 1, 1116 Abs. 1 BGB erteilt wurde und dadurch das Recht gemäß § 1154 Abs. 1 BGB außerhalb des Grundbuchs übertragen werden kann, nur vermutet, wenn der eingetragene Gläubiger auch in Besitz des Briefs ist (BGH DNotZ 2010, 710/713 m. w. N.; BayObLGZ 1973, 246/250; BayObLG Rpfleger 1983, 267; DNotZ 1990, 739/740; Meikel/Wagner GBO 11. Aufl. § 42 Rn. 1 mit § 41 Rn. 43; Schöner/Stöber Rn. 342a; MüKo/Kohler BGB 6. Aufl. § 891 Rn. 2 mit 9 m. w. N.; differenzierend Staudinger/Gursky BGB (2013) § 891 Rn. 48 f.).

    In dieser Situation kommt es nicht darauf an, ob der öffentliche Glaube des Grundbuchs durch Tatsachen widerlegt wäre, wofür bloße Zweifel an der Richtigkeit des Grundbuchs nicht ausreichen würden (BayObLG DNotZ 1990, 739/741; KG DNotZ 1973, 301/302 f.).

  • BayObLG, 03.07.1991 - BReg. 2 Z 71/91

    Eintragungsbewilligung bei abgetretener Eigentümerbriefgrundschul

    Die Vermutung des § 891 Abs. 1 BGB , daß dem im Grundbuch als Berechtigtem eines Rechts Eingetragenen das Recht zusteht, gilt auch für das Grundbuchamt (BayObLG DNotZ 1990, 739/741; KG Rpfleger 1973, 21/22; Horber/Demharter GBO 18. Aufl. Anh. zu § 13 Anm. 6 b und § 19 Anm. 11 b).

    In diesen Rückabtretungserklärungen liegt auch der entscheidende Unterschied zu dem Sachverhalt, der dem Senatsbeschluß vom 15.3.1989 (NJW-RR 1989, 718 = DNotZ 1990, 739) zugrunde lag.

  • OLG Frankfurt, 25.01.1991 - 20 W 523/89

    Vermutung der unbeschränkten Verfügungsbefugnis einer Vorerbin bei Eintragung

    Diese Vermutung, daß demjenigen, für den im Grundbuch ein Recht eingetragen ist, das Recht auch zusteht, ist allerdings auch vom Grundbuchamt zu beachten (KG NJW 1973, 56 = DNotZ 1973, 301 = OLGZ 1973, 76 = Rpfleger 1973, 21; BayObLG Rpfleger 1983, 17 und NJW-RR 1989, 718/719; Horber/Demharter aaO. Anh. zu § 13 Anm. 6 b, § 19 Anm. 1.1 b).

    Sie ist widerlegt, wenn dem Grundbuchamt Tatsachen bekannt oder nachgewiesen sind, welche die Unrichtigkeit der Eintragung ergeben, an die die Vermutung geknüpft ist; bloße Möglichkeiten oder Vermutungen genügen jedoch nicht (KG KGJ 40, 196/199 und NJW 1973, 56 = aaO; OLG. Köln MittRhNotK 1983, 52/53; BayObLG NJW-RR 1989, 718/719; Horber/Demharter aaO. Anh. zu § 13 Anm. 6 b, § 19 Anm. 11 b; Haegele/Schöner/Stöber aaO. Rn. 342).

    Die Nichtbeachtung des Eintritts der Nacherbfolge und damit des Wegfalls der Verfügungsmacht der Beteiligten zu 1) über die beiden Grundstücke Flurstücke 117/13 und 117/12 würde der Pflicht des Grundbuchamts zuwiderlaufen, das Grundbuch möglichst mit der wirklichen Rechtslage in Einklang zu halten und nicht dabei mitzuwirken, daß es durch Eintragungen unrichtig wird (BGHZ 35, 135 [BGH 28.04.1961 - V ZB 17/60] /139 f. = NJW 1961, 1301; BayObLGZ 1986, 81 = Rpfleger 1986, 369 sowie NJW-RR 1989, 718/719; Horber/Demharter aaO. Anh. zu § 13 Anm. 9 a; Palandt/Bassenge BGB 50. Aufl. § 892 Rn. 34; Meyer-Stolte in Anm. zu LG Freiburg Rpfleger 1981, 146).

  • OLG Hamm, 17.08.2011 - 15 W 242/11

    Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine Anordnung des Grundbuchamts hinsichtlich

    Dem eingetragenen Eigentümer steht auch gegenüber dem Grundbuchamt die Vermutung des § 891 BGB zur Seite (BayObLG DNotZ 1990, 739; KG Rpfleger 1973, 21).
  • OLG Frankfurt, 24.06.2003 - 20 W 274/02

    Grundbuchberichtigungsverfahren: Unbeschränkte Beschwerde zur Verfolgung eines

    Sie ist für das Grundbuchamt widerlegt, wenn ihm Tatsachen bekannt oder (auch außerhalb des § 29 GBO) nachgewiesen werden, die die Unrichtigkeit zweifelsfrei ergeben (BayObLG DNotZ 1990, 739; Demharter aaO., Anh. zu § 13, Rdnr. 10, 12; Palandt/Bassenge, aaO., § 891, Rdnr. 9,109).
  • OLG Frankfurt, 13.07.2010 - 20 W 248/10

    Grundbuchverfahren: Löschung einer Sicherungshypothek bei Erlöschen der

    Die Vermutung des § 891 BGB ist für das Grundbuchamt widerlegt, wenn ihm Tatsachen bekannt oder (auch außerhalb des § 29 GBO) nachgewiesen werden, die die Unrichtigkeit zweifelsfrei ergeben (BayObLG DNotZ 1990, 739; Demharter aaO., Anh. zu § 13, Rdnr. 15, 16; Palandt/Bassenge, aaO., § 891, Rdnr. 9,10).
  • OLG Köln, 22.05.2013 - 2 Wx 94/13

    Vermutung der Richtigkeit des Grundbuchs gilt auch für das Grundbuchamt

    Das Grundbuchamt muss in diesem Fall Tatsachen kennen, welche ihm die sichere Überzeugung vermitteln, dass die gesetzliche Vermutung der Wahrheit widerspricht (st. Rspr., vgl. etwa Senat, MittRhNotK 1983, 52 f. [juris-Rz. 3]; BayObLG, NJW-RR 1989, 718 [juris-Rz. 10]; OLG Frankfurt a.M., NJW-RR 2012, 784 [juris-Rz. 15]; OLG München, DNotZ 2012, 298 [juris-Rz. 11]; ebenso Demharter, GBO, 28. Aufl. 2012, § 19 Rdn. 59; Palandt/Bassenge, BGB, 72. Aufl. 2013, § 891 Rdn. 10).
  • OLG Saarbrücken, 06.11.2019 - 5 W 59/19

    1. Im Grundbuchverfahren ist die Verfügungsbefugnis von Ehegatten insoweit

    Diese Vermutung gilt auch für das Grundbuchamt selbst, sie ist aber bis zur Vollendung der Eintragung widerlegbar; daher darf das Grundbuchamt die Eintragung eines Grundstückserwerbers nicht vornehmen, wenn es die Grundbuchunrichtigkeit kennt und feststeht, dass sich der Rechtserwerb allenfalls kraft guten Glaubens vollziehen könnte (OLG Rostock, FGPrax 2014, 205; OLG München, DNotZ 2012, 298; OLG Zweibrücken, FGPrax 1997, 127; BayObLG, NJW-RR 1989, 718; Demharter, Grundbuchordnung 31. Aufl., Anhang zu § 13 Rn. 16; Hertel, in: Meikel, a.a.O., Einl. G Rn. 181).
  • OLG Zweibrücken, 12.03.2013 - 3 W 164/12

    Grundbuchverfahren: Widerlegung der Vermutung der Richtigkeit des Grundbuchs bei

    Die aus ihrer Eintragung im Grundbuch folgende Vermutung für das Bestehen der Verfügungsmacht der Verkäuferin war hier aber durch die anderweitig erlangte Kenntnis des Grundbuchamtes von dem Insolvenzverfahren zerstört (vgl. BayObLG, NJW-RR 1989, 718).
  • OLG Frankfurt, 04.09.1996 - 20 W 299/96

    Rechtsfähigkeitsvermutung zu Gunsten einer im Grundbuch eingetragenen Stiftung

    Diese Vermutung gilt zwar nach allgemeiner Ansicht auch für das Grundbuchamt (Senat in 20 W 523/89 vom 25.01.1991 = Rpfleger 1991, 361; BayObLG NJW-RR 1989, 718/719 und Rpfleger 1992, 56; Demharter a.a.O. Anh. zu § 13 Rn. 10).
  • OLG München, 07.03.2006 - 32 Wx 20/06

    Grundbuchrechtliche Bewilligung durch nicht eingetragenen Berechtigten

  • OLG Köln, 29.05.2013 - 2 Wx 94/13

    Zur Mitwirkung des Grundbuchamtes beim gutgläubigen Erwerb durch

  • OLG München, 24.02.2010 - 34 Wx 1/10

    Grundbuch: Pflicht zur Entgegennahme von Urkunden zu den Grundakten bei

  • BayObLG, 19.11.1992 - 2Z BR 101/92

    Voraussetzungen für Löschung einer Hypothek

  • BayObLG, 28.08.1997 - 2Z BR 96/97

    Keine Aufforderung zu veränderter Antragstellung durch Zwischenverfügung -

  • OLG Rostock, 05.05.1994 - 3 W 21/94

    Nachweis des Güterstandes bei Bodenreformland

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