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Rechtsprechung
   BGH, 23.02.1990 - V ZR 231/88   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion

    Eigengrenzüberbau - Stammgrundstück - Absichten des Erbauers - Wirtschaftliche Interessenlage - Zweckbeziehung - Räumliche Erschließung

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 912 ff.
    Zur Frage nach dem Stammgrundstück beim Eigengrenzüberbau

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 912 ff.
    Rechtsfolgen des Eigengrenzüberbaus

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Oberbau

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Überbau: Wer ist Eigentümer des hinübergebauten Gebäudeteils? (IBR 1990, 379)

Papierfundstellen

  • BGHZ 110, 298
  • NJW 1990, 1791
  • NJW-RR 1990, 908 (Ls.)
  • MDR 1990, 609
  • DNotZ 1991, 595
  • WM 1990, 718
  • DB 1990, 2518
  • BauR 1990, 373



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Wird zitiert von ... (33)  

  • AG Brandenburg, 07.12.2016 - 31 C 160/14  

    Überbau unterhalb der 25 cm-Grenze muss der Nachbar hinnehmen!

    Diese gesetzlichen Regelungen dienen nach den Motiven des Gesetzgebers der Verhütung wertvernichtender Zerstörung von Sachverbindungen und zur Möglichkeit der Aufbringung einer Wärmedämmung und gehören deshalb als Überbau bzw. übergreifendes Bauteil zu dem Eigentum des Gebäudes bzw. der Baulichkeit, der es als wesentlicher Bestandteil zuzuordnen ist (BGH, NJW 1975, Seite 1553; BGH, NJW 1990, Seite 1791; BGH, NJW 1985, Seite 789; BGH, VIZ 2004, Seite 130; BGH, NJW 2004, Seite 1237; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 26.09.2012, Az.: 19 U 110/12, u. a. in: NJW 2012, Seiten 3729 ff.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 08.06.2006, Az.: 3 U 143/05, u. a. in: OLG-Report 2006, Seiten 860 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 19.05.2009, Az.: 34 C 77/08, u. a. in: beckonline, BeckRS 2009, Nr.: 14511).
  • BGH, 15.11.2013 - V ZR 24/13  

    Garagenüberbau: Duldungspflicht als Inhalt einer Grunddienstbarkeit; Recht zur

    Die gesetzliche Pflicht des Nachbarn, einen Überbau bei Vorliegen der in § 912 Abs. 1 BGB bestimmten Voraussetzungen zu dulden, beruht allerdings nicht auf einer dinglichen Einigung nach § 873 BGB und ist daher als solche nicht eintragungsfähig (Senat, Urteil vom 3. Dezember 1954 - V ZR 93/53, LM Nr. 1 zu § 912 BGB; Urteil vom 16. Januar 2004 - V ZR 243/03, BGHZ 157, 301, 306); wenn jedoch - wie insbesondere nach einem früheren Eigengrenzüberbau - nicht ohne weiteres klar ist, welches der beiden Grundstücke das Stammgrundstück und welches das überbaute Grundstück ist (zu den Kriterien für die Entscheidung dieser Frage: Senat, Urteil vom 23. Februar 1990 - V ZR 231/88, BGHZ 110, 298, 302 f.), können solche Zweifel durch eine Vereinbarung der Eigentümer der benachbarten Grundstücke und deren Eintragung in Form einer Grunddienstbarkeit behoben werden, um künftige Streitigkeiten über das Eigentum am Bauwerk und über die Duldungspflicht des Nachbarn auszuschließen (vgl. OLG Düsseldorf, OLGZ 1978, 19, 20; OLG Hamm, OLGZ 1984, 54, 59; Tersteegen, RNotZ 2006, 433, 449).

    Die Vorschriften der §§ 912 ff. BGB sind auf den hier vorliegenden Fall, dass der frühere Eigentümer beider Grundstücke mit dem Bau der Garage auf einem derselben die Grenze des anderen überschritten hatte und in der Folge die Grundstücke in das Eigentum verschiedener Personen gelangten, sinngemäß anzuwenden (vgl. Senat, Urteil vom 23. Februar 1990 - V ZR 231/88, BGHZ 110, 298, 300).

  • BGH, 17.01.2014 - V ZR 292/12  

    Nachbarschutz in Nordrhein-Westfalen: Anspruch auf Beseitigung einer

    a) Muss der Grundstückseigentümer gemäß § 912 Abs. 1 BGB den Überbau des Nachbarn dulden, unterliegt der hinübergebaute Gebäudeteil nicht der in § 94 Abs. 1, § 946 BGB enthaltenen Grundregel, dass der Duldungspflichtige Eigentümer ist; vielmehr tritt entsprechend § 95 Abs. 1 Satz 2 BGB die Wirkung ein, dass der Gebäudeteil als Scheinbestandteil des überbauten Grundstücks gemäß § 93, § 94 Abs. 2 BGB wesentlicher Bestandteil des Grundstücks bleibt, von welchem aus übergebaut wurde (siehe nur Senat, Urteil vom 23. Februar 1990 - V ZR 231/88, BGHZ 110, 298, 300 mwN).
  • BGH, 16.01.2004 - V ZR 243/03  

    Rechtsverhältnisse an einem Überbau nach Ablauf einer schuldrechtlichen

    Immobiliareigentum, zu dem der Überbau zählt (Senat, BGHZ 62, 141, 145; 110, 298, 300), ist auf Zeit im Sachenrecht nicht vorgesehen (vgl. § 925 Abs. 2 BGB).
  • BGH, 22.11.2013 - V ZR 199/12  

    Überbaurente bei Durchschneiden eines Gebäudes durch eine Grundstücksteilung

    Da hier nach den Feststellungen der Vorinstanzen der weitaus größere Teil des Gebäudes auf dem Grundstück der Beklagten steht und ihm die überwiegende wirtschaftliche Bedeutung zukommt, steht es insgesamt im Eigentum der Beklagten (vgl. Senat, Urteil vom 20. Juni 1975 - V ZR 206/74, BGHZ 64, 333, 338; Senat, Urteil vom 23. Februar 1990 - V ZR 231/88, BGHZ 110, 298, 302; Urteil vom 15. Februar 2008 - V ZR 222/06, BGHZ 175, 253, 259 Rn. 14) und ist von der Klägerin entsprechend § 912 Abs. 1 BGB zu dulden.
  • OLG Frankfurt, 08.06.2006 - 3 U 143/05  

    Überbau: Voraussetzungen des Vorliegens eines Überbaus bei fehlenden

    Dem steht es gleich, wenn ein Gebäude nach Grundstückteilung von der Grenze durchschnitten wird, sofern sich ein Stammgrundstück feststellen läßt, dem der durch die Grenze abgetrennte Gebäudeteil zuzuordnen ist (vgl. Palandt/Bassenge, BGB, § 912 Rn. 15 ; BGZ 110, 298 = NJW 1990, 1791).

    Die Regelung dient nach den Motiven zum BGB der Verhütung wertvernichtender Zerstörung von Sachverbindungen (Palandt/Bassenge a.a.O. § 912 Rn. 1) und nach ihr gehört deshalb ein Überbau zu dem Eigentum des Gebäudes, dem es als wesentlicher Bestandteil zuzuordnen ist (Palandt/Bassenge a.a.O. § 912 Rn. 12; Staudinger/Jickeli/Stieper, BGB, Neubearbeitung 2004, § 94 Rn. 12; RGZ 160, 166 [177], BGHZ 64, 333 [337] = NJW 1975, 1553; BGHZ 110, 298 [302 f] = NJW 1990, 1791; BGH, NJW 1985, 789; BGH, VIZ 2004, 130 = ZfIR 2004, 104; BGHZ 157, 301= NJW 2004, 1237).

    Eine sinngemäße Anwendung der §§ 912 ff. BGB greift nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 160, 166 [181]) auch dann, wenn das Grundstück, das überbaut wurde, sowie das Grundstück, von dem aus der Überbau erfolgt ist, zunächst in einer Hand gewesen sind, also ein sog. Eigengrenzüberbau vorliegt, weil spätestens dann, wenn die Grundstücke in verschiedene Hände geraten, widerstreitende Eigentumsbelange aufeinandertreffen (vgl. auch Staudinger a.a.O. Rn. 13 m.w.N.; BGHZ 110, 298 = NJW 1990, 1791; BGH, VIZ 2004, 130 = ZfIR 2004, 104 m. N.).

    b) Für die Frage, ob ein Überbau vorliegt, ist zunächst auf die Absichten und Interessen des Erbauers (BGHZ 62, 141 = NJW 1974, 794) abzustellen, und zwar auch im Falle eines Eigengrenzüberbaus (BGHZ 110, 298 = NJW 1990, 1791).

    c) Sind - wie hier - Absichten und Interessen des Erbauers nicht festzustellen, kann und muß auf die objektiven Gegebenheiten zurückgegriffen werden (Staudinger a.a.O., § 94 Rn. 14; Palandt a.a.O., § 912 Rn. 14), wobei die objektiven Gegebenheiten auch die Vermutung rechtfertigen können, daß sie den Absichten des Erbauers entsprechen (BGHZ 110, 298 [303] = NJW 1990, 1791).

  • BGH, 10.10.2003 - V ZR 96/03  

    Eigentum an von der Grundstücksgrenze durchschnittenen Gebäuden

    Nach der Rechtsprechung des Senats ist dieser Konflikt auch für Grundstücke in den neuen Bundesländern anhand der für den sogenannten Eigengrenzüberbau entwickelten Grundsätze (vgl. Senat, BGHZ 64, 333; 102, 311; 105, 202, 204; 110, 298, 302) zu lösen (vgl. Senat, Urt. v. 24. Januar 1997, V ZR 172/95, aaO).

    Gelangen diese Grundstücke in das Eigentum verschiedener Personen, so ist das Eigentum an dem Gebäude als Ganzem, wenn sich der nach Umfang, Lage und wirtschaftlicher Bedeutung eindeutig maßgebende Teil auf einem der Grundstücke befindet, mit dem Eigentum an diesem Grundstück verbunden (Senat, BGHZ 64, 333; 102, 311; 105, 202, 204; 110, 298, 302).

    Die streitgegenständlichen Flächen sind vielmehr wesentlicher Bestandteil des Grundstücks, auf dem das Gebäude steht, welchem sie von der Größe, der Lage, ihrer baulichen Eigenart und wirtschaftlichen Nutzung her zugehörig sind (sog. Stammgrundstück, vgl. Senat, BGHZ 110, 298, 302 f.).

  • BGH, 27.03.2015 - V ZR 216/13  

    Ufergrundstücke an einem Flusslauf im früheren Ostteil von Berlin:

    Für die Anwendung der Vorschriften über den Überbau spielt es keine Rolle, wie der Überbau ausgeführt worden ist (vgl. Senat, Urteile vom 22. Februar 1974 - V ZR 103/73, BGHZ 62, 141, 146 und vom 23. Februar 1990 - V ZR 231/88, BGHZ 110, 298, 302; BGH, Urteil vom 12. Juli 1984- IX ZR 124/83, NJW 1985, 789, 790; Staudinger/Roth, BGB [2009], § 912 Rn. 13).
  • OLG Stuttgart, 19.12.2011 - 10 U 63/11  

    Bauträgervertrag: Eigentumserwerb eines über die Grenze gebauten

    Diese Grundsätze sind auch auf den sog. Eigengrenzüberbau anzuwenden (BGHZ 102, 311, juris Rn. 8 f; BGHZ 64, 333, juris Rn. 26 f; zum Eigengrenzüberbau siehe auch BGHZ 110, 298, juris Rn. 8).

    Soweit das Recht des Eigentümers zur Duldung seines Überbaus durch den Nachbarn besteht, tritt entsprechend § 95 Abs. 1 S. 2 BGB die Wirkung ein, dass er als Scheinbestandteil des überbauten Grundstücks gemäß §§ 93, 94 Abs. 2 BGB wesentlicher Bestandteil des Grundstücks bleibt, von dem aus übergebaut wurde (BGHZ 110, 298, juris Rn. 10).

    Indizien für die maßgeblichen Absichten des Erbauers können bestimmte objektive Gegebenheiten wie z. B. die wirtschaftliche Interessenlage, die Zweckbeziehung des überbauten Gebäudes und die räumliche Erschließung durch einen Zugang sein (BGHZ 110, 298, juris Rn. 15).

  • OLG München, 24.11.2011 - 14 U 656/11  

    Eigentum an einem der Ölversorgung der Heizungsanlage eines Gebäudes dienenden

    Auf derartige Fallgestaltungen finden nach allgemeiner Ansicht die Regelungen des sog. Eigengrenzüberbaus Anwendung (s. Palandt-Bassenge, BGB, 70. Aufl. 2011, § 912 BGB/15; Staudinger-Jickeli/Stieper, BGB, 2004, § 94 BGB/13 f; BGH, Urteil vom 23.2.1990, V ZR 231/88, Juris -Recherche).
  • OLG Brandenburg, 22.05.2008 - 5 U 58/07  

    Grenzüberbau: Herausgabe- und Räumungsanspruch des Grundstückseigentümers gegen

  • BVerwG, 29.07.1999 - 7 C 31.98  

    Investiver Verkauf; Erlösauskehr; Rückgabeausschlußgrund;

  • KG, 19.08.2015 - 1 W 765/15  

    Begründung von Wohnungseigentum an einem auf das Nachbargrundstück

  • BVerwG, 01.09.2000 - 7 B 87.00  

    Anforderungen an den Revisionsgrund der grundsätzlichen Bedeutung einer

  • BGH, 24.01.1997 - V ZR 172/95  

    Zuordnung des Eigentums bei Teilung eines Grundstücks durch den Eigentümer;

  • BVerwG, 18.10.2005 - 7 C 23.04  

    Ausgleich; Eigentumsrecht; Gebäudeeigentum; Grundstück; Grundstückseigentum;

  • OLG Stuttgart, 05.07.2011 - 8 W 229/11  

    Wohnungsgrundbuch: Vollzugshindernis zur Grundstücksaufteilung in Miteigentum an

  • BVerwG, 11.01.2001 - 7 C 11.00  

    Restitutionsausschluss; komplexer Wohnungsbau; Unmöglichkeit der Rückgabe von der

  • OLG Brandenburg, 10.11.2010 - 4 U 65/10  

    Erwerb selbstständigen Gebäudeeigentums durch eine Produktionsgenossenschaft

  • BGH, 12.07.2012 - V ZR 99/12  

    Eigentumsverhältnisse an einem nur vom Nachbargrundstück aus zugänglichen

  • BGH, 26.09.2013 - V ZA 4/13  

    Beschwer bei Abweisung einer Klage auf Feststellung der Eigentümerschaft bzgl.

  • OLG Schleswig, 03.08.2011 - 2 W 125/10  

    Zulässigkeit einer Zwischenverfügung des Grundbuchamts; Teilbarkeit eines

  • OLG Hamm, 20.08.2015 - 5 U 2/15  

    Eigentumsverhältnisse bei Errichtung eines Gebäudes auf mehreren Grundstücken

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.01.2004 - 20 A 718/02  

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen einer wasserrechtlichen Ordnungsverfügung

  • OLG Düsseldorf, 19.02.2001 - 9 U 178/00  

    Vereinbarung über Eigentum bei gestattetem Überbau

  • FG Hessen, 10.09.2014 - 4 K 101/12  

    Abbruchabsicht; Abbruchverpflichtung; Bilanzierung; Gebäude; Vollamortisation;

  • VG Berlin, 30.01.2012 - 29 K 262.11  

    Widerspruch gegen Grundstücksverkehrsgenehmigung

  • VG Berlin, 19.06.2001 - 9 A 63.97  

    Rückübertragung eines Grundstückes nach dem Gesetz zur Regelung offener

  • VG Leipzig, 15.02.2000 - 7 K 445/97  

    Rückübertragung von Eigentum nach dem Vermögensgesetz; Ausschluss der

  • OLG Köln, 27.09.1995 - 16 W 49/95  

    Eigengrenzüberbau und Gebäudeeigentum

  • VG Berlin, 25.08.2010 - 29 K 92.09  

    Rechtsschutz gegen Rückübertragung

  • VG Leipzig, 17.09.1998 - 2 K 1650/95  

    Anspruch auf anteiligen Auskehr des Erlöses aus der Veräußerung eines

  • LG Hamburg, 08.10.2002 - 321 T 53/02  

    Zu errichtende Tiefgarage ist auch dann eigenständiges Gebäude und kann daher

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Rechtsprechung
   BGH, 30.03.1990 - V ZR 13/89   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Prof. Dr. Lorenz

    Konkurrenz von §§ 459 ff BGB und c.i.c. bei fahrlässigen Falschangaben über die Kaufsache

  • Jurion

    Gaststätte - Eingeschränkte Öffnungszeiten - Bierumsatz - Eigenschaft des Grundstücks - Schadensersatzanspruch - Angaben bei Vertragsschluß - Verjährung

  • rechtsportal.de

    BGB § 459 Abs. 2, § 463 Satz 1, § 195, § 477
    Zusicherung des Bierumsatzes einer Gaststätte; Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen falscher Angaben bei Vertragsschluß

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Gaststättenkauf: Schadensersatz wegen falscher Angaben bei Vertragsschluß? (IBR 1990, 456)

Papierfundstellen

  • NJW 1990, 1658
  • NJW-RR 1990, 908 (Ls.)
  • MDR 1990, 1098
  • DNotZ 1991, 140
  • WM 1990, 1344
  • BB 1990, 1021
  • DB 1990, 1911



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 17.10.2006 - XI ZR 205/05  

    Beratungspflichten der Bank bei Abschluss eines Grundstückskaufvertrages zum

    Hierbei darf aber nicht unberücksichtigt bleiben, dass Ersatzansprüche des Geschädigten aus culpa in contrahendo bis zur Geltung des neuen Schuldrechts grundsätzlich der allgemeinen dreißigjährigen Regelverjährung im Sinne des § 195 BGB a.F. unterlagen (siehe BGH, Urteil vom 30. März 1990 - V ZR 13/89, NJW 1990, 1658, 1659; MünchKommBGB/Grothe 4. Aufl. § 195 Rdn. 13 m.w.Nachw.), so dass die Beklagte noch über einen langen Zeitraum mit einer Inanspruchnahme seitens der Kläger rechnen musste.
  • BGH, 26.04.1991 - V ZR 165/89  

    Haftung des Verkäufers für Pflichtverletzung des Verhandlungsgehilfen; Werbung

    Dem steht hier nicht entgegen, daß die Vorschriften der §§ 459 ff BGB auch insoweit eine vorgehende Sonderregelung für die Haftung des Verkäufers sind, als es um zusicherungsfähige Eigenschaften der Kaufsache gemäß § 459 Abs. 2 BGB geht, die im Einzelfall nicht zugesichert worden sind (BGHZ 60, 319, 322 f.; 88, 130, 134; BGH, Urt. v. 12. Mai 1976, VIII ZR 33/74, WM 1976, 740; Senatsurt. v. 10. Juli 1987, V ZR 236/85, NJW-RR 1988, 10 f.; v. 30. März 1990, V ZR 13/89, NJW 1990, 1658 f.; BGH, Urt. v. 16. Januar 1991, VIII ZR 335/89, Umdruck S. 11; anders noch Senats urteile BGHZ 79, 183, 185 und v. 30. Oktober 1987, V ZR 144/86, WM 1988, 48, 51).
  • BFH, 11.02.2010 - V R 2/09  

    Änderung der Bemessungsgrundlage beim Verkauf einer Gewerbeimmobilie

    Die in der Abweichung der Ist- von der Sollmiete liegende Leistungsstörung im weiteren Sinne konnte im Jahr des Vertragsschlusses nur deshalb keine Mängelfolgeansprüche i.S. des § 459 BGB in der im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Fassung begründen, weil nach der Rechtsprechung zu § 459 BGB Umsatz- und Ertragsangaben grundsätzlich keine zusicherungsfähigen Eigenschaften eines Unternehmens darstellten, wenn sie sich nicht über einen längeren, mehrjährigen Zeitraum erstrecken und deshalb keinen verlässlichen Anhalt für die Bewertung der Ertragsfähigkeit und damit für die Ermittlung des Wertes des Unternehmens geben (vgl. BGH-Urteile vom 30. März 1990 V ZR 13/89, Neue Juristische Wochenschrift 1990, 1658, unter II., sowie vom 5. Oktober 1988 VIII ZR 222/87, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht 1988, 1700, 1702).
  • BGH, 10.02.1992 - II ZR 54/91  

    Verjährung von Ansprüchen eines Gesellschafters gegen eine GbR

    Der geltend gemachte Schadenersatzanspruch folgt daher aus Verschulden bei Vertragsschluß (BGH Urt. v. 30. Oktober 1987 aaO S. 50; v. 20. November 1987 - V ZR 66/86, WM 1988, 95, 96; v. 30. März 1990 - V ZR 13/89, WM 1990, 1344).

    Damit ist auch für die Anwendung des § 477 BGB kein Raum (BGHZ 79, 183, 186 f.; BGH, Urt. v. 30. Oktober 1987 aaO S. 51; v. 28. März 1990 - VIII ZR 169/89, NJW 1990, 1659, 1661; v. 30. März 1990 aaO).

  • BGH, 03.07.1992 - V ZR 97/91  

    Culpa in contrahendo und Sachmangelhaftung bei Verkauf einer Gaststätte

    Das Vorliegen der zum vorsätzlichen Verschulden bei Vertragsschluß ebenfalls erforderlichen Vorstellung, daß die Kl. den wirklichen Verhältnissen, jedenfalls möglicherweise, Bedeutung für den Kaufabschluß beigemessen hätten (Senat, NJW 1990, 1658 = LM § 459 BGB Nr. 98 = WM 1990, 1344), ist schlüssig behauptet.
  • BGH, 02.06.1995 - V ZR 52/94  

    Haftung des Verkäufers für ein Verschulden in die Verkaufsverhandlungen

    Diese Normen stellen eine abschließende Sonderregelung nur insoweit dar, als sich das haftungsbegründende Verschulden des Verkäufers auf Fehler oder zusicherungsfähige Eigenschaften der Kaufsache bezieht (Senatsurt. v. 30. März 1990, V ZR 13/89, NJW 1990, 1658, 1659 m.w.N.).

    Neben den physischen Eigenschaften können allerdings auch alle solchen tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse, welche die Beziehung der Sache zu ihrer Umwelt betreffen und wegen ihrer Art und Dauer die Brauchbarkeit oder den Wert der Sache beeinflussen, zusicherungsfähige Eigenschaften sein (Senat, Urt. v. 30. März 1990, V ZR 13/89, NJW 1990, 1658 m.w.N.).

  • BGH, 08.02.1995 - VIII ZR 8/94  

    Zusicherung der Ertragsfähigkeit eines Unternehmens

    Der Bundesgerichtshof hat zwar mehrfach entschieden, daß Angaben über die bis zum Verkauf erzielten Umsätze und Erträge grundsätzlich keine zusicherungsfähigen Eigenschaften eines Unternehmens darstellen, wenn sie sich nicht über einen längeren, mehrjährigen Zeitraum erstrecken und deshalb keinen verläßlichen Anhalt für die Bewertung der Ertragsfähigkeit und damit des Wertes des Unternehmens geben (Urteil vom 12. November 1969 aaO.; Urteil vom 25. Mai 1977 - VIII ZR 186/75 = WM 1977, 999 unter I 2 c; Urteil vom 5. Oktober 1988 - VIII ZR 222/87 = WM 1988, 1700 unter II 2; Urteil vom 30. März 1990 - V ZR 13/89 = WM 1990, 1344 unter II, jeweils m.w.Nachw.).
  • OLG Saarbrücken, 14.12.2004 - 4 U 478/02  

    Vermittelter Eigentumswohnungskauf zur Kapitalanlage: Haftung des Verkäufers für

    Die Vorschriften der §§ 459 ff BGB a. F. stellen insoweit eine abschließende Sonderregelung für alle Nachteile, die dem Käufer aus der Mangelhaftigkeit der Kaufsache entstehen, dar und gehen daher als lex specialis vor (vgl. BGHZ 60, 319; 88, 130 (136 f); BGH, NJW-RR 1988, 10 (11); NJW 1989, 1793 (1794); JZ 1991, 257; Staudinger-Honsell, Bürgerliches Gesetzbuch, 13. Bearbeitung, Vorbem. zu §§ 459 ff BGB, Rdnr. 56; MünchKomm(BGB)-Westermann, 3. Auflage, § 459 BGB, Rdnr. 89).
  • BGH, 10.02.1992 - II ZR 298/90  

    Schadensersatzansprüche der Erwerber von Eigentumswohnungen aufgrund unrichtiger

    Der geltend gemachte Schadenersatzanspruch folgt daher aus Verschulden bei Vertragsschluß (BGH, Urt. v. 30. Oktober 1987 a.a.O. S. 50; v. 20. November 1987 - V ZR 66/86, WM 1988, 95, 96; v. 30. März 1990 - V ZR 13/89, WM 1990, 1344 [BGH 30.03.1990 - V ZR 13/89]).

    Damit ist auch für die Anwendung des § 477 BGB kein Raum (BGHZ 79, 183, 186 f. [BGH 19.12.1980 - V ZR 185/79]; BGH, Urt. v. 30. Oktober 1987 a.a.O. S. 51; v. 28. März 1990 - VIII ZR 169/89, NJW 1990, 1659, 1661; v. 30. März 1990 a.a.O.).

  • BGH, 10.02.1992 - II ZR 297/90  

    Schadensersatzansprüche der Erwerber von Eigentumswohnungen aufgrund unrichtiger

    Der geltend gemachte Schadenersatzanspruch folgt daher aus Verschulden bei Vertragsschluß (BGH, Urt. v. 30. Oktober 1987 a.a.O. S. 50; v. 20. November 1987 - V ZR 66/86, WM 1988, 95, 96; v. 30. März 1990 - V ZR 13/89, WM 1990, 1344 [BGH 30.03.1990 - V ZR 13/89]).

    Damit ist auch für die Anwendung des § 477 BGB kein Raum (BGHZ 79, 183, 186 f. [BGH 19.12.1980 - V ZR 185/79]; BGH, Urt. v. 30. Oktober 1987 a.a.O. S. 51; v. 28. März 1990 - VIII ZR 169/89, NJW 1990, 1659, 1661; v. 30. März 1990 a.a.O.).

  • BGH, 10.02.1992 - II ZR 296/90  

    Schadensersatzansprüche der Erwerber von Eigentumswohnungen aufgrund unrichtiger

  • OLG Düsseldorf, 17.09.2002 - 24 U 1/02  

    Mietvertrag über Fitness-Center: Anfechtung wegen arglistiger Täuschung oder

  • OLG Naumburg, 27.10.1998 - 11 U 148/98  

    Wohnungseigentumskauf: Unmöglichkeit der Vertragserfüllung - Rückabwicklung

  • OLG Hamburg, 03.06.1994 - 11 U 90/92  

    Culpa in contrahendo (c.i.c.) bei Unternehmenskauf; Auskunftsverpflichtung des

  • OLG Köln, 24.11.1999 - 26 U 11/99  

    Annahme eines Vergleichsangebotes - Scheckeinreichung - rechtsgeschäftliche

  • OLG Köln, 24.01.1999 - 26 U 11/99  

    Abschluss eines Abfindungsvertrags

  • OLG Düsseldorf, 19.12.1997 - 22 U 113/97  
  • BGH, 06.11.1992 - V ZR 99/91  

    Kauf eines mit einem Mietshaus bebauten Grundstücks - Zusicherung besonderer

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Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 25.01.1990 - 8 U 3751/89   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Betretensrecht; Augenscheinseinnahme; Sachverständiger; nachbarliches Gemeinschaftsverhältnis; Schallschutz; Messungen

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Verpflichtung zur Duldung des Augenscheins aus einem vertraglichen Rechtsverhältnis; Übertragung der Grundsätze über das nachbarschaftliche Gemeinschaftsverhältnis auf die Mietnachbarschaft ; Auferlegung gesetzlich nicht geregelter Duldungspflichten; Eindringen staatlicher Organe und ihrer Gehilfen zum Zweck der Augenscheinseinnahme in eine Wohnung ; Eingriff in den Schutzbereich der Unverletzlichkeit der Wohnung; Fragliche Eingriffslegitimation des Rechtsinstituts der nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnisse

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Kann ein Mieter von seinem Nachbarn verlangen, daß ein Schallschutz-Sachverständiger seine Wohnung untersucht? (IBR 1990, 560)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 908



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