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Rechtsprechung
   BGH, 31.05.1990 - I ZR 228/88   

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https://dejure.org/1990,345
BGH, 31.05.1990 - I ZR 228/88 (https://dejure.org/1990,345)
BGH, Entscheidung vom 31.05.1990 - I ZR 228/88 (https://dejure.org/1990,345)
BGH, Entscheidung vom 31. Mai 1990 - I ZR 228/88 (https://dejure.org/1990,345)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Zeitungsunternehmen - Werbeanzeige - Entgegennahme eines Auftrags - Dipositionen - Anzeigenkunde - Beauftragter

  • werbung-schenken.de

    Anzeigenauftrag

    UWG § 13
    Haftung des Betriebsinhabers

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 13 Abs. 4
    Anzeigenauftrag; Begriff des Beauftragten; Verantwortlichkeit des Auftraggebers für einen durch einen Anzeigenvertreter vorgegebenen Anzeigentext

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1990, 3204
  • NJW-RR 1991, 233 (Ls.)
  • MDR 1990, 983
  • GRUR 1990, 1039
  • BB 1990, 2358
  • ZUM 1991, 138
  • afp 1990, 210
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BGH, 07.10.2009 - I ZR 109/06

    Partnerprogramm

    Andererseits war die Werbetätigkeit der 0049-net GmbH aber auch nicht auf solche bloß ausführenden Verrichtungen beschränkt, die außerhalb des Bereichs der regelmäßigen Tätigkeiten eines mit dem Vertrieb von Waren befassten Unternehmens wie der Beklagten liegen und deshalb der Annahme einer Eingliederung in deren geschäftlichen Betrieb entgegenstehen könnten (vgl. BGH, Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039, 1040 = WRP 1991, 82 - Anzeigenauftrag).
  • BGH, 11.03.2010 - I ZR 123/08

    Espressomaschine

    Dabei kann dahinstehen, ob der Betreiber des vom Beklagten genutzten Preisvergleichsportals, wie das Berufungsgericht gemeint hat, nach den in der Senatsentscheidung "Anzeigenauftrag" (Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039 = WRP 1991, 79) aufgestellten Grundsätzen als Beauftragter i.S. des § 8 Abs. 2 UWG anzusehen ist.
  • BGH, 19.12.2002 - I ZR 119/00

    Verwertung von Kundenlisten

    Der Betriebsinhaber, dem die Wettbewerbshandlungen seiner Angestellten oder Beauftragten zugute kommen, soll sich bei einer wettbewerbsrechtlichen Haftung nicht hinter den von ihm abhängigen Dritten verstecken können (vgl. BGH, Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039, 1040 = WRP 1991, 79 - Anzeigenauftrag, m.w.N.; Köhler/Piper, UWG, 3. Aufl., § 13 Rdn. 38).
  • OLG Köln, 24.05.2006 - 6 U 200/05

    Beauftragtenhaftung des Merchant für seinen Affiliate

    aa) Der Begriff des "Beauftragten" ist wie bei § 8 Abs. 2 UWG mit Rücksicht auf den Zweck der Vorschrift, zu verhindern, dass der Betriebsinhaber sich bei Wettbewerbsverstößen hinter mehr oder weniger von ihm abhängigen Dritten verstecken kann, weit auszulegen (BGH GRUR 1990, 1039, 1040 - Anzeigenauftrag; BGH GRUR 1995, 605, 607 - Franchise-Nehmer zu § 8 Abs. 2 UWG; BGH WRP 2005, 1248, 1249 - Meißner Dekor II zu § 14 Abs. 7 MarkenG).

    Was Werbung angeht, gehören nach BGH GRUR 1990, 1039, 1040 - Anzeigenauftrag zur normalen Tätigkeit eines mit dem Vertrieb von Waren befassten Unternehmens die Auftragsvergabe für Werbemaßnahmen, nicht dagegen die Ausführungen der einzelnen für die Durchführung der Werbung erforderlichen Maßnahmen, so dass ein Dritter, der - wie etwa eine Werbeagentur oder ein ständig mit Werbeaufgaben für das Unternehmen befasster Handelsvertreter - die Auftragsvergabe für das Unternehmen übernimmt, als Beauftragter im Sinne des § 8 Abs. 2 UWG in Betracht kommt, nicht dagegen ein Unternehmen, das nur einen bestimmten Anzeigenauftrag ausführt.

    Das Landgericht dürfte allerdings den von der Beklagten bereits erstinstanzlich gezogenen Vergleich mit der im Urteil des Bundesgerichtshofs in der Rechtssache "Anzeigenauftrag" (GRUR 1990, 1039 ff.) beurteilten Situation eines Zeitungsverlegers missverstanden haben, indem es gemeint hat (Seite 11 des Urteils), die Beklagte sehe sich als Zeitungsverlag, dem es nicht zuzumuten sei, jede Werbung der xxxx-o. GmbH zu überprüfen.

    Für die Beurteilung der Frage, ob die xxxx-o. GmbH als Beauftragte der Beklagten gehandelt hat, kommt es - wie sich aus dem zitierten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH GRUR 1990, 1039, 1041) ergibt - nicht darauf an, ob sie als "Publisher" einem Verleger aus der Offline-Welt ähnelt.

  • BGH, 05.04.1995 - I ZR 133/93

    Franchise-Nehmer - Haftung des Betriebsinhabers; Sonderpreis

    Nach dem Zweck der Vorschrift soll verhindert werden, daß der Betriebsinhaber sich bei Wettbewerbsverstößen hinter mehr oder weniger von ihm abhängige Dritte verstecken kann (RGZ 151, 287, 292 - Alpina; BGHZ 28, 1, 10 [BGH 06.06.1958 - I ZR 33/57] - Buchgemeinschaft II; BGH, Urt. v. 8.11.1963 - Ib ZR 25/62, GRUR 1964, 263, 266 - Unterkunde; Urt. v. 22.9.1972 - I ZR 19/72, GRUR 1973, 208, 209 - Neues aus der Medizin; Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039, 1040 - Anzeigenauftrag).
  • OLG Hamm, 05.03.2013 - 4 U 139/12

    Verwechslungsgefahr zweier Zeichen

    Der Begriff ist weit auszulegen (BGH GRUR 1990, 1039 - Anzeigenauftrag ; Fezer, 4. Aufl., § 14 MarkenG Rdnr. 1062).
  • OLG Köln, 15.07.2011 - 6 U 59/11

    Schriftgröße von Fußnotenhinweisen in Zeitungsanzeigen

    Inwieweit der Beklagten eine weisungswidrige Umsetzung des erteilten Druckauftrags durch den Zeitungsverlag zuzurechnen wäre (vgl. BGH, GRUR 1990, 1039 = WRP 1991, 79 - Anzeigenauftrag; Senat, MD 2001, 151), kann vor diesem Hintergrund auf sich beruhen.
  • BGH, 01.12.1994 - I ZR 139/92

    "Kosten bei unbegründeter Abmahnung"; Aufklärungspflicht des Empfängers einer

    Die Beklagte haftet auch nicht nach § 13 Abs. 4 UWG für das Handeln des Zeitungsverlags; denn ein Zeitungsunternehmen, das - wie hier - lediglich einen Auftrag zur Veröffentlichung einer Werbeanzeige entgegennimmt und ausführt, ist nicht Beauftragter des Anzeigenkunden im Sinne dieser Vorschrift (vgl. BGH, Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039, 1040 = WRP 1991, 79, 80 - Anzeigenauftrag; BGHZ 124, 230, 237 - Warnhinweis).
  • BGH, 16.01.1992 - I ZR 36/90

    Lehrtätigkeit eines beamteten Hochschulprofessors einschließlich der Beschaffung

    Der Begriff des Arbeitnehmers ist deshalb - ebenso wie der Begriff des Angestellten im Sinne des § 13 Abs. 4 UWG - weit auszulegen (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 31.05.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039, 1040 = WRP 1991, 79, 80 - Anzeigenauftrag (zu § 13 Abs. 4 UWG)).
  • BGH, 22.01.1998 - I ZR 18/96

    Verlagsverschulden II - BGB - Erfüllungsgehilfe

    Die vom Berufungsgericht angeführte Senatsentscheidung "Anzeigenauftrag" (BGH, Urt. v. 31.5.1990 - I ZR 228/88, GRUR 1990, 1039 = WRP 1991, 79) steht dieser Beurteilung nicht entgegen, da sie zu § 13 Abs. 4 UWG ergangen ist und diese Bestimmung nicht die Zurechnung eines Verhaltens Dritter im Rahmen einer vertraglichen Haftung betrifft.
  • OLG Köln, 08.02.2008 - 6 U 149/07

    Beauftragtenhaftung des Merchants für Affiliates

  • OLG Stuttgart, 27.11.2008 - 2 U 60/08

    Unlautere Internetwerbung für Neufahrzeuge: Klagebefugnis eines

  • OLG Köln, 12.10.2007 - 6 U 76/07

    "Werbung über Suchmaschine" - Keyword-Advertising als markenmäßige Benutzung

  • BGH, 25.11.1993 - I ZR 259/91

    Warnhinweis - Vorsprung durch Rechtsbruch

  • OLG Köln, 25.11.2005 - 6 U 129/05

    Bluerate Tarif-Wunder - Zur Haftung für unrichtige Angaben in der Sendung eines

  • OLG Hamm, 13.09.2012 - 4 U 71/12

    Verletzung einer Marke durch Verwendung in einer Google-Ad-Words-Anzeige

  • OLG Hamm, 05.04.2011 - 4 U 193/10

    Haftung eines Stromlieferanten für irreführende Äußerungen eines Werbers

  • LG Berlin, 16.08.2005 - 15 O 321/05

    Haftung des Merchants für seinen Affiliate

  • LG Karlsruhe, 30.01.2014 - 15 O 101/13

    Wettbewerbsverstoß: Internet-Werbepartner als Verpflichteter eines

  • LG Köln, 29.05.2008 - 31 O 845/07

    Zur Störerhaftung des Auftraggebers einer Werbeagentur für rechtswidrige Inhalte

  • LG Frankfurt/Main, 26.02.2009 - 3 O 384/08

    Markenrechtsverletzung: Haftung des Betreibers einer Internetplattform für

  • OLG Köln, 17.11.2000 - 6 U 69/00

    Werbung für Autofinanzierung - Verstoß gegen Preisangabenverordnung -

  • OLG Celle, 17.08.2006 - 13 U 130/06
  • OLG Düsseldorf, 13.09.2001 - 2 U 27/01

    Immobilienmakler; Unlauterer Wettbewerb; Gefahr einer Wiederholung ;

  • OLG Hamm, 08.06.1999 - 4 U 35/99

    Unterlassung einer Versendung von Informationsmarial bezüglich eines

  • OLG Schleswig, 06.01.2010 - 6 U 35/09
  • KG, 26.09.1994 - 25 U 203/94

    Änderung der gesetzlichen Vorschriftenüber die Klagebefugnis von

  • LG Berlin, 24.02.2015 - 91 O 135/14

    Mauerentfeuchtungsgeräte - Wettbewerbsverstoß: Zuwiderhandlungen des Beauftragten

  • OLG Frankfurt, 12.12.2002 - 6 U 130/02

    Mitstörerhaftung des Merchants für seinen Affiliate

  • OLG Oldenburg, 26.11.1992 - 1 U 102/92

    Unterlassung, Werbevergleich, Zeitungsversehen, Zurechenbarkeit, Vertragsstrafe,

  • LG Berlin, 23.03.2007 - 96 O 144/06
  • LG Berlin, 05.04.1991 - 15 O 1294/90

    Klage eines Wettbewerbsvereins gegen ein Immobilienunternehmen und eine Druckerei

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Rechtsprechung
   BGH, 05.04.1990 - I ZB 7/89   

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https://dejure.org/1990,1014
BGH, 05.04.1990 - I ZB 7/89 (https://dejure.org/1990,1014)
BGH, Entscheidung vom 05.04.1990 - I ZB 7/89 (https://dejure.org/1990,1014)
BGH, Entscheidung vom 05. April 1990 - I ZB 7/89 (https://dejure.org/1990,1014)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Inländischer Schutz - Telle-quelle-Marke - Eintragungsverbot für Buchstaben - Registriertes Buchstabenzeichen - Verbandsland

  • rechtsportal.de

    "IR-Marke FE"; Inländischer Schutz einer Marke

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 111, 134
  • NJW 1990, 3083
  • NJW-RR 1991, 233 (Ls.)
  • MDR 1990, 898
  • GRUR 1991, 838
  • GRUR Int. 1991, 46
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BGH, 06.04.2017 - I ZB 39/16

    Schokoladenstäbchen III - Entziehung des Schutzes für eine IR-Marke:

    Die Schutzentziehung gemäß § 107 Abs. 1, § 115 Abs. 1, § 50 Abs. 1 und 2 MarkenG einer im Ursprungsland vorschriftsmäßig eingetragenen IR-Marke setzt nach Art. 5 Abs. 1 MMA voraus, dass ein in Art. 6quinquies Abschn. B Satz 1 Nr. 1 bis 3 PVÜ genannter Grund vorliegt (vgl. BGH, Beschluss vom 5. April 1990 - I ZB 7/89, BGHZ 111, 134, 135 - IR-Marke FE; Beschluss vom 17. November 2005 - I ZB 12/04, GRUR 2006, 589 Rn. 12 = WRP 2006, 900 - Rasierer mit drei Scherköpfen; BGH, GRUR 2013, 929 Rn. 10 - Schokoladenstäbchen II).
  • BGH, 28.02.2013 - I ZB 56/11

    Schokoladenstäbchen II

    a) Die Schutzentziehung gemäß § 107 Abs. 1, § 115 Abs. 1, § 50 Abs. 1 und 2 MarkenG einer im Ursprungsland vorschriftsmäßig eingetragenen IR-Marke setzt nach Art. 5 Abs. 1 MMA voraus, dass ein in Art. 6 quinquies Abschn. B Satz 1 Nr. 1 bis 3 PVÜ genannter Grund vorliegt (vgl. BGH, Beschluss vom 5. April 1990 - I ZB 7/89, BGHZ 111, 134, 135 - IR-Marke FE; Beschluss vom 17. November 2005 - I ZB 12/04, GRUR 2006, 589 Rn. 12 = WRP 2006, 900 - Rasierer mit drei Scherköpfen; Bodenhausen, Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums, 1971, Seite 96).
  • BGH, 06.07.1995 - I ZB 27/93

    "Füllkörper" - wirksame Inanspruchnahme des telle-quelle-Schutzes

    Auf die Bestimmungen des nationalen Rechts - hier des Warenzeichengesetzes und der §§ 3, 8 i.V. mit § 156 Abs. 1 MarkenG - darf nicht zurückgegriffen werden (BGHZ 100, 26, 27 - Litaflex; BGHZ 111, 134, 135 - IR-Marke FE; BGH - Z-TECH aaO.).

    Da Art. 6 quinquies PVÜ - im Gegensatz zu der bis zum 31. Dezember 1994 geltenden nationalen Regelung des § 4 Abs. 2 Nr. 1 WZG - einen Schutzversagungsgrund für Zahlen (wie auch für Buchstaben) ausdrücklich nicht vorsieht (BGHZ 111, 134, 136 - IR-Marke FE), bedeutete es eine unzulässige Einschränkung des internationalen telle-quelle-Schutzes, eine Zahlenangabe der hier gewählten Form dem Schutzversagungsgrund der Mengen- oder Wertangabe des Art. 6 quinquies Abschn. B Nr. 2 PVÜ zu unterstellen.

    b) Die Beurteilung, ob die Form eines Zeichens, welche durch die Ware selbst bedingt ist, als Marke schutzfähig ist, ist vielmehr - wie das Bundespatentgericht auch selbst dargelegt hat - eine Frage der Unterscheidungskraft, über welche nach Art. 6 quinquies Abschn. B Nr. 2 i.V. mit Abschn. C Abs. 1 PVÜ von den Behörden des Anmeldestaates zu entscheiden ist (BGHZ 22, 1, 16 - Flava-Erdgold; BGH, Beschl. v. 23.1.1974 - I ZB 12/72, GRUR 1974, 777, 779 - LEMONSODA; BGHZ 111, 134, 137 - IR- Marke FE; BGH, Beschl. v. 21.6.1990 - I ZB 11/89, GRUR 1991, 136, 137 - NEW MAN; Baumbach/Hefermehl aaO. Rdn. 4) und welche deshalb weder durch die Voreintragung der telle-quelle-Schutz beanspruchenden Marke im Ursprungsland noch in anderen Verbandsländern präjudiziert sein kann.

  • BGH, 15.06.2000 - I ZB 4/98

    Buchstabe "K"; Unterscheidungskraft eines als Wortmarke angemeldeten

    In der Entscheidung "IR-Marke FE" (BGHZ 111, 134, 137 f.) ging es nicht um die Frage der Unterscheidungskraft der Buchstabenfolge "FE" als solcher, sondern um die konkrete besondere graphische Gestaltung dieser Buchstaben; in der "Füllkörper"-Entscheidung (BGH, Beschl. v. 6.7.1995 - I ZB 27/93, GRUR 1995, 732, 733) stand - soweit im vorliegenden Zusammenhang von Interesse - allein die besondere graphische Gestaltung der Ziffer "8" in Rede.
  • BGH, 08.12.1994 - I ZB 15/92

    "U-Key"; Unterscheidungskraft und Freihaltebedürfnis bei einem fremdsprachigen

    Rechtsfehlerfrei ist das Bundespatentgericht allerdings davon ausgegangen, daß der IR-Marke der Markeninhaberin der Schutz in Deutschland nur nach Maßgabe des Art. 5 Abs. 1 MMA, mithin nur nach Prüfung in den Grenzen des Art. 6 quinquies Abschn. B PVÜ versagt werden kann (BGHZ 111, 134, 135 f. [BGH 05.04.1990 - I ZB 7/89] - IR-Marke FE; BGH, Beschl. v. 4.7.1991 - I ZB 9/90, GRUR 1991, 839, 840 - Z-TECH).
  • BGH, 25.03.1999 - I ZB 22/96

    PREMIERE II

    Denn die Vorschriften, nach denen die Bewilligung der Schutzerstreckung gemäß §§ 107, 113, 37 MarkenG zu prüfen ist, nämlich Art. 5 Abs. 1 MMA i.V. mit Art. 6quinquies Abschn. B Nr. 2 PVÜ (vgl. Begründung zum Regierungsentwurf BT-Drucks. 12/6581, S. 113 = BlPMZ 1994, Sonderheft, S. 107; s. auch BGHZ 111, 134, 135 - IR-Marke FE; BGH, Beschl. v. 4.7.1991 - I ZB 9/90, GRUR 1991, 839, 840 - Z-TECH) haben sich nicht geändert.
  • BGH, 14.05.1992 - I ZB 12/90

    Weinberg-Lagenamen als IR-Marke

    Sollte das Bundespatentgericht, wie die Rechtsbeschwerde aus Seite 5 Abs. 2 des angefochtenen Beschlusses und dem Fehlen von Erörterungen zu Art. 6 quinquies Abschn. B Nr. 3 PVÜ ableitet, angenommen haben, aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wie sie in der Entscheidung "IR-Marke FE" (BGHZ 111, 134 [BGH 05.04.1990 - I ZB 7/89]) zum Ausdruck kommt, könne entnommen werden, daß bei der Prüfung von IR-Marken nach § 3 BeitrG MMA eine Schutzversagung stets nur auf die in Art. 6 quinquies Abschn. B Nr. 2 PVÜ genannten Gründe gestützt werden könne und die Nr. 3 der genannten Bestimmung unbeachtet bleiben müsse, könnte dem allerdings nicht beigetreten werden, denn die angeführte Entscheidung des Bundesgerichtshofs bezieht sich ausdrücklich auf den gesamten Abschnitt B von Art. 6 quinquies PVÜ (BGHZ aaO., 135), ein Anlaß, die Prüfung in dem von der Rechtsbeschwerde vermuteten Umfang zu beschränken, ist weder aus einer ausdrücklichen Bestimmung des Markenrechts, noch aus sonstigen Gründen abzuleiten.

    Rechtsfehlerfrei ist das Bundespatentgericht insoweit davon ausgegangen, daß die IR-Marke nicht nur nach § 3 BeitrG MMA überhaupt der Prüfung auf Schutzversagungsgründe nach Art. 5 Abs. 1 Satz 2 MMA i.V.m. Art. 6 quinquies Abschn. B Nr. 2 unterliegt (BGHZ 111, 134, 135 f. [BGH 05.04.1990 - I ZB 7/89] - IR-Marke FE), sondern daß das Patentamt auch den Schutzversagungsgrund der fehlenden Unterscheidungskraft in der nach Art. 5 Abs. 2 MMA vorgeschriebenen Art und innerhalb der Jahresfrist ordnungsgemäß dem Internationalen Büro angegeben hat.

  • BGH, 11.07.2002 - I ZB 24/99

    "BWC"; Beeinflussung der Unterscheidungskraft; Nachholung des Einverständnisses

    Nach der Vorschrift des Art. 6quinquies Abschn. A Abs. 1 Satz 1 PVÜ soll jede im Ursprungsland ordnungsgemäß eingetragene Marke, so wie sie im Ursprungsland eingetragen ist, in den Verbandsländern Wirkung und Schutz erhalten (vgl. hierzu auch BGHZ 111, 134, 135 f. - IR-Marke FE; 130, 187, 191 - Füllkörper).
  • BGH, 31.05.1990 - I ZB 6/89

    Inländischer Markenschutz für ausländische Telle-quelle-Marke aus

    Die Prüfung der Schutzfähigkeit des Zeichens der Markeninhaberin mit dem Ursprungsland Schweiz, das Mitgliedstaat der Pariser Verbandsübereinkunft ist, ist folglich nur in den Grenzen des Art. 6 quinquies Abschn. B PVÜ zulässig ( BGH, Beschl.v. 14.11.1975 - I ZB 9/74, GRUR 1976, 355, 356 - P-tronics; Urt.v. 5.2.1987 - I ZR 56/85, GRUR 1987, 525, 526 - Litaflex; Beschl.v. 5.4.1990 - I ZB 7/89 - IR-Marke FE - zur Veröffentlichung bestimmt).

    Die Regelung der Pariser Verbandsübereinkunft harmonisiert mit den Rechtsordnungen jener Verbandsländer, die abweichend von der Bundesrepublik Deutschland Zahlen- und Buchstabenzeichen nicht von vornherein vom Markenschutz ausschließen oder sie ausdrücklich als markenschutzfähig anerkennen (vgl. BGH, Beschl.v. 5.4.1990 - I ZB 7/89 - IR-Marke FE - zur Veröffentlichung bestimmt).

    Es kann deshalb einem Buchstabenzeichen, welchem der Schutz als Telle-quelle-Marke zukommt, neben dem Mangel der Unterscheidungskraft nur ein aktuelles Freihaltebedürfnis hinsichtlich der beanspruchten Ware, nicht aber das mit dem abstrakten Freihaltebedürfnis an Buchstaben begründete Eintragungsverbot des § 4 Abs. 2 Nr. 1, Altern. 2 WZG entgegengehalten werden ( BGH, Beschl.v. 5.4.1990 - I ZB 7/89 - IR-Marke FE - zur Veröffentlichung bestimmt).

  • BGH, 09.11.1995 - I ZB 29/93

    "UHQ"; Schutz reiner Buchstabenzeichen

    den Entscheidungen des Senats zugrunde, die zu Art. 6 quinquies Abschn. B Nr. 2 PVÜ ergangen sind, soweit der ausländische Anmelder unter Inanspruchnahme des Telle-quelle-Schutzes die Eintragung von Zahlen oder Buchstaben in die inländische Zeichenrolle begehrte (BGHZ 111, 134, 138 - IR-Marke FE; BGH, Beschl. v. 31.5.1990 - I ZB 6/89, GRUR 1991, 535, 536 - ST; Beschl. v. 4.7.1991 - I ZB 9/90, GRUR 1991, 839, 840 - Z-TECH; vgl. auch Beschl. v. 6.7.1995 - I ZB 27/93, Umdr. S. 9 - Füllkörper, zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).
  • BGH, 09.12.1993 - I ZB 23/91

    "RIGIDITE II"; Bejahung eines Freihaltebedürfnisses für eine zur Beschreibung von

  • OLG Hamburg, 22.02.2006 - 5 U 3/05

    AOL I

  • BGH, 04.07.1991 - I ZB 9/90

    "Z-TECH"; Veranlassung der Schutzfähigkeitsprüfung durch einen

  • BPatG, 07.11.2018 - 29 W (pat) 63/17
  • BPatG, 03.04.2019 - 29 W (pat) 63/17
  • BGH, 25.03.1999 - I ZB 23/96

    Schutzfähigkeit und Freihaltungsbedürftigkeit des Wortes "Premiere"

  • BPatG, 10.12.2003 - 28 W (pat) 149/02
  • BPatG, 10.12.2003 - 28 W (pat) 147/02
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Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 24.07.1990 - 3 U 1817/90   

Zitiervorschläge
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OLG Nürnberg, 24.07.1990 - 3 U 1817/90 (https://dejure.org/1990,3611)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 24.07.1990 - 3 U 1817/90 (https://dejure.org/1990,3611)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 24. Juli 1990 - 3 U 1817/90 (https://dejure.org/1990,3611)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Verstoß gegen § 1 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) auf Grund der Anwendung unlauterer Mittel bei der Abwerbung von Kunden; Wettbewerbswidrigkeit der geleisteten Kündigungshilfe; Wettbewerbswidrigkeit der Kündigungshilfe, die über den bloßen Hinweis auf die ...

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    UWG § 1

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1991, 233
  • afp 1990, 309
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BGH, 07.04.2005 - I ZR 140/02

    Kündigungshilfe

    c) Die Frage, ob es wettbewerbsrechtlich unlauter ist, Kunden eines Mitbewerbers dadurch abzuwerben, daß ihnen vorformulierte Kündigungsschreiben zur Unterzeichnung vorgelegt werden, ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten (bejahend: OLG Köln GRUR 1990, 536; OLG München GRUR 1994, 136, 137; OLG Nürnberg NJW-RR 1991, 233, 234; v. Gamm, UWG, 3. Aufl., § 1 Rdn. 234; Nordemann, Wettbewerbsrecht Markenrecht, 10. Aufl., Rdn. 1439; Piper, GRUR 1990, 643, 645; verneinend: OLG Brandenburg VersR 2002, 759, 760 f.; OLG Schleswig OLG-Rep 1999, 340, 341; Baumbach/Hefermehl/Köhler, Wettbewerbsrecht, 23. Aufl., § 4 UWG Rdn. 10.39; Harte/Henning/Ahrens, UWG, Einl. F. Rdn. 155; Harte/Henning/Omsels ebd.
  • OLG Celle, 13.09.2001 - 13 U 46/01

    Wettbewerbsverstoß: Kündigungshilfe beim Kundengespräch

    Eine solche Unterstützung geht über eine zulässige Kündigungshilfe unabhängig davon hinaus, ob eine Möglichkeit zur außerordentlichen Kündigung tatsächlich besteht (für den Wettbewerb um Zeitschriftenabonnements: OLG Nürnberg, NJW-RR 1991, 233; OLG München WRP 1994, 54).
  • OLG München, 24.06.1993 - 29 U 2642/93

    Quartalsweise Abrechnung einer Buchhandlung als Wettbewerbsverstoß

    Im übrigen teilt der Senat die Auffassung des OLG Nürnberg (NJW-RR 1991, 233), daß die Kündigungshilfe auch in den Fällen als unlauter anzusehen ist, in denen sie erst zur Sprache gebracht wird, nachdem sich der Kunde bereits für einen Wechsel zur Antragsgegnerin entschieden hat, weil in diesem Fall der gefaßte Entschluß durch die Hilfeleistungen bei der Kündigung gefördert und der Kunde bei der Stange gehalten wird, ohne die Frage der Kündigung des alten Vertragsverhältnisses nochmals zu überdenken.
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