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   BGH, 23.10.1990 - VI ZR 329/89   

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https://dejure.org/1990,1504
BGH, 23.10.1990 - VI ZR 329/89 (https://dejure.org/1990,1504)
BGH, Entscheidung vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89 (https://dejure.org/1990,1504)
BGH, Entscheidung vom 23. Januar 1990 - VI ZR 329/89 (https://dejure.org/1990,1504)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Verkehrssicherungspflicht - Flugsportverein - Mitglieder als Landehelfer - Gefährdungshaftung

  • tis-gdv.de

    Schmerzensgeld, leichtfertiges Verhalten, Versicherungspflicht Verein

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Gefährdungshaftung nach § 33 I 1 LuftVG und zur Verkehrssicherungspflicht eines Flugsportvereins

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823; LuftVG § 33 Abs. 1 Satz 1
    Umfang der Gefährdungshaftung nach LuftVG; Verkehrssicherungspflicht eines Flugsportvereins

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1991, 281
  • MDR 1991, 327
  • NZV 1991, 112
  • VersR 1991, 341
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 17.02.2004 - VI ZR 69/03

    Haftung des Eisenbahninfrastrukturunternehmens für Schäden an einem Eisenbahnzug

    Dasselbe gilt für § 33 LuftVG bei einem Zusammenstoß mehrerer Luftfahrzeuge in der Luft, also zwischen Teilnehmern am Luftverkehr (Senat, Urteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89 - VersR 1991, 341; Geigel/Schönwerth, aaO, Kap. 29 Rn. 21 zu § 33 LuftVG; Tschersich, VersR 2003, 962, 965; Tavakoli, aaO, S. 242; vgl. auch zur Tierhalterhaftung die Senaturteile vom 12. Januar 1982 - VI ZR 188/80 - VersR 1982, 366, 367 m.w.N.; vom 9. Juni 1992 - VI ZR 49/91 - VersR 1992, 1145, 1146 f. und vom 22. Dezember 1992 - VI ZR 53/92 - VersR 1993, 369).

    Er hat auch in § 8 Nr. 2 StVG als Ausfluß eines allgemeinen Rechtsgedankens Niederschlag gefunden (vgl. Senatsurteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89 - VersR 1991, 341 f.; ferner: Geigel/Kunschert, aaO, Kap. 25 Rn. 284; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 37. Aufl., § 17 StVG, Rn. 3; Wussow/Baur, aaO, Kap. 17 Rn. 95; Römer, ZfS 2002, 313, 327 m.w.N.).

  • BGH, 08.11.2016 - VI ZR 694/15

    Luftfahrzeughalterhaftung: Schadenersatzanspruch eines Flugsicherungsunternehmens

    Die Luftfahrzeughalterhaftung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 LuftVG greift im Allgemeinen nur zugunsten von solchen Geschädigten, die am Betrieb des schadensstiftenden Luftfahrzeugs in keiner Weise beteiligt waren (Festhaltung Senatsurteil vom 23. Oktober 1990, VI ZR 329/89, VersR 1991, 341).

    Danach greift die Vorschrift im Allgemeinen nur zugunsten von solchen Geschädigten, die am Betrieb des schadensstiftenden Luftfahrzeugs in keiner Weise beteiligt waren (Senatsurteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89, VersR 1991, 341).

    Zwar trifft es zu, dass die von der Revision zitierten Senatsentscheidungen (Urteile vom 15. März 2005 - VI ZR 356/03, VersR 2005, 801; vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89, VersR 1991, 341; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 248/69, MDR 1971, 918; Beschluss vom 8. Mai 1962 - VI ZA 6/62, VersR 1962, 530) ausnahmslos Fälle betreffen, in denen eine natürliche Person an Leben, Körper oder Gesundheit verletzt wurde.

    Nach den dargestellten Grundsätzen greift § 33 Abs. 1 Satz 1 LuftVG nur zugunsten Geschädigter, die am Betrieb des schadensstiftenden Luftfahrzeugs in keiner Weise beteiligt waren (Senatsurteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89, VersR 1991, 341); nachdem die Klägerin über den bei ihr beschäftigten Lotsen den Landevorgang maßgeblich beeinflusste und sie die beschädigten Betriebseinrichtungen zudem - durch deren Positionierung hinter der Landebahn im Übrigen auch physisch - den Gefahren des Luftverkehrs aussetzte, kann hiervon im Streitfall nicht ausgegangen werden.

    So lässt sich insbesondere dem Gesetz über Maßnahmen auf dem Gebiete des Verkehrsrechts und Verkehrshaftpflichtrechts vom 16. Juli 1957 (BGBl. I S. 710), mit dem Flugschüler aus dem durch die Gefährdungshaftung für Luftfahrzeughalter geschützten Personenkreis ausgenommen wurden, eine Abkehr von der Annahme entnehmen, eine im persönlichen Schutzbereich unbeschränkte Gefährdungshaftung des Luftfahrzeughalters sei notwendig (vgl. Senatsurteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89, VersR 1991, 341, auch unter Hinweis auf das Vierte Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes vom 26. Januar 1943 [RGBl. I 69], mit dem die Luftfahrzeughalterhaftung auf die außervertragliche Haftung für nicht im Luftfahrzeug beförderte Personen und Sachen beschränkt worden ist).

  • BGH, 15.03.2005 - VI ZR 356/03

    Keine Haftung nach §§ 44 ff. Luftverkehrsgesetz für "Schnupperflüge" potentieller

    Sie betrifft nur Personen und Sachen, die sich im Unfallzeitpunkt nicht im Flugzeug befinden (vgl. Senatsbeschluß vom 8. Mai 1962 - VI ZA 6/62 - VersR 1962, 530; Senatsurteile BGHZ 88, 70, 72; vom 25. Mai 1971 - VI ZR 248/69 - VersR 1971, 863 und vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89 - VersR 1991, 341; Giemulla/Schmid, Frankfurter Kommentar zum Luftverkehrsrecht, § 33 Luftverkehrsgesetz, Rdnr. 3; Hofmann/Grabherr, § 33 Luftverkehrsgesetz, Rdnr. 5; Schleicher/Reymann/Abraham, 3. Aufl., § 33 Luftverkehrsgesetz, Anm. 4; Geigel/Mühlbauer, Haftpflichtprozeß, 24. Aufl., 29. Kap., Rdnr. 21).
  • BGH, 27.05.1993 - III ZR 59/92

    Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer Amtspflichtverletzung,

    Das für den Anspruch aus §§ 33, 53 LuftVG aufgestellte Erfordernis eines unfallartigen Schadensereignisses (Hofmann/Grabherr a. a.O. § 53 Rn. 8) darf aber für diese strengste Gefährdungshaftung des deutschen Privatrechts (Giemulla a. a.O. § 33 Rn. 1; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89 - BGHR LuftVG § 33 Abs. 1 Satz 1 Schutzbereich 1), die unabwendbare Ereignisse und höhere Gewalt einschließt, von der Rechtsprechung nicht aufgegeben werden.
  • OLG Düsseldorf, 24.11.2015 - 1 U 62/15

    Haftung des Halters eines Luftfahrzeugs für die Beschädigung von

    Bei der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 23.10.1990 (Az. VI ZR 329/89, "Landehelfer-Urteil") handele es sich um eine Einzelfallentscheidung, bei welcher bereits fraglich sei, ob überhaupt die Voraussetzungen für eine teleologische Reduktion vorlägen.

    Hieraus ist abzuleiten, dass die Vorschrift allgemein nur zu Gunsten von Geschädigten eintritt, die am Betrieb des schadensstiftenden Luftfahrzeuges in keiner Weise beteiligt waren (BGH, Urteil vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89 = NJW-RR 1991, 281).

    In der Entscheidung des BGH vom 23.10.1990 wurde lediglich der Ausnahmetatbestand des § 33 Abs. 1 S. 3 LuftVG damit erläutert, dass sich auch der Flugschüler von sich aus in den Gefahrenbereich des Flugzeugs begebe und deshalb nicht in gleicher Weise schutzbedürftig sei wie der außenstehende Dritte (BGH, Urteil vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89 juris Rn. 6).

    Hierfür ist es im Übrigen auch nicht erforderlich, dass sich der Beteiligte (ebenfalls) in der Luft befindet, hierfür genügt es, dass die Beteiligung - wie hier - vom Boden aus stattfindet (BGH, Urteil vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89 juris Rn. 8).

  • LG Stuttgart, 13.07.2018 - 3 O 38/15

    Zur Verkehrssicherungspflicht eines Kletterhallenbetreibers

    Er schafft die Gefahrenlagen, die sich für sich in der Kletterhalle aufhaltenden Personen ergeben können, indem er die Kletterveranstaltung organisiert und durchführt, damit also einen gefährlichen Zustand herbeiführt und andauern lässt (vgl. zur Haftung von Sportstättenbetreibern bzw. Veranstaltern von Sportereignissen BGH, Urteil vom 21.03.2000 - VI ZR 158/99, juris-Rn. 7 = VersR 2000, 984; BGH, Urteil vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89, juris-Rn. 10 f. = VersR 1991, 341; BGH, Urteil vom 26.11.1974 - VI ZR 164/73, juris-Rn. 16 = VersR 1975, 329; BGH, Urteil vom 02.04.1962 - III ZR 15/61, juris-Rn. 10 = NJW 1962, 1245; Wagner in MüKo, BGB, 7. Aufl. 2017, § 823 Rn. 657 m.w.N.).

    Erst recht durfte sie nicht ihrerseits durch eine ungeeignete Ausgestaltung des Kletterbetriebs dazu beitragen, dass sich das Gefahrpotential für die Hallenbenutzer noch erhöhte (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89, juris-Rn. 11 = VersR 1991, 341).

  • BGH, 28.05.1991 - VI ZR 291/90

    Entgeltliche und geschäftsmäßige Personenbeförderung

    Die Angabe näherer Einzelheiten ist nicht erforderlich, wenn diese Einzelheiten für die Rechtsfolge nicht von Bedeutung sind (BGH, Urteil von 12. Juli 1984 VII ZR 123/83 - NJW 1984, 2888, 2889; vgl. auch Senatsurteil vom 23. Oktober 1990 - VI ZR 329/89 - VersR 1991, 341, 342).
  • BGH, 06.02.1991 - IV ZR 49/90

    Verkehrssicherungspflicht eines Sportvereins; Verletzung spielender Kinder durch

    Dem Turn- und Sportverein W. e.V. oblag auf seinem Sportplatz die Verkehrssicherungspflicht (vgl. BGH Urteil vom 23.10.1990 - VI ZR 329/89 - zur Veröffentlichung im Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofes bestimmt).
  • LG Düsseldorf, 12.01.2015 - 9 O 324/06

    Schadensersatzanspruch aus einem Flugunfall aufgrund Sachschadens

    Die Vorschrift greift nicht zugunsten von Geschädigten ein, die am Betrieb des Luftfahrzeugs beteiligt waren, sondern nur zugunsten von Geschädigten, die ohne irgendwie geartete Beteiligung an dem Betrieb des schadenstiftenden Luftfahrzeugs zu Schaden kommen (BGH in NZV 1991, 112).

    Denn es kommen - neben Abstürzen - auch Fälle in Betracht, bei denen Flugzeuge in der Luft zusammenstoßen oder bei denen sich die späteren Geschädigten leichtsinnig in die Nähe eines startenden oder landenden Flugzeugs begeben (BGH in NZV 1991, 112).

  • OLG Stuttgart, 12.02.2003 - 4 U 180/02

    Eisenbahnunfall: Schadenersatzanspruch des Eisenbahnverkehrsunternehmers gegen

    Ebenso greift die Gefährdungshaftung des Luftfahrzeughalters gem. §§ 33 ff LuftVG nicht nur zum Schutze unbeteiligter Dritter am Boden bei einem Absturz ein, sondern auch bei einer Kollision zweier Flugzeuge in der Luft (BGH VersR 1991, 341 ff.; Geigel/Schönwerth, Der Haftpflichtprozess, 22. Aufl. 1997, 29. Kap., § 33 LuftVG Rdn. 18 u. 19; je m.w.N.).
  • OLG Dresden, 26.01.2004 - 1 U 2167/03
  • OLG Celle, 10.06.1993 - 14 U 228/91

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

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