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   BGH, 02.10.1991 - XII ZR 88/90   

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BGH, 02.10.1991 - XII ZR 88/90 (https://dejure.org/1991,2050)
BGH, Entscheidung vom 02.10.1991 - XII ZR 88/90 (https://dejure.org/1991,2050)
BGH, Entscheidung vom 02. Januar 1991 - XII ZR 88/90 (https://dejure.org/1991,2050)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Mietvertrag - Verlängerungsklausel - Apotheke - Geschäftsräume - Ablauf der Mietzeit - Mietlaufzeit - Miethöhe

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1992, 517
  • WM 1992, 240
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 06.12.2001 - III ZR 296/00

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Maklerprovision

    Bezieht sich - wie hier - die Lückenhaftigkeit des Vertrags auf die Höhe der Vergütung, so ist, wenn eine Bindung gleichwohl gewollt ist, diese Lücke entweder über eine ergänzende Vertragsauslegung oder über die (gegebenenfalls entsprechende) Anwendung einer gesetzlichen Regelung (§ 612 Abs. 2, § 632 Abs. 2 BGB) zu schließen (BGH, Urteile vom 2. Oktober 1991 - XII ZR 88/90 - NJW-RR 1992, 517 f und vom 20. Juni 1997 - V ZR 39/96 - NJW 1997, 2671, 2672).
  • BGH, 09.05.2012 - XII ZR 79/10

    Gewerberaummietvertrag: Leistungsbestimmungsrecht des Vermieters bei einer

    Angemessen ist der orts- und marktübliche Mietzins, worunter derjenige verstanden werden kann, der für vergleichbare Objekte bei einem Neuabschluss üblicherweise gefordert und gezahlt wird (Senatsurteil vom 2. Oktober 1991 - XII ZR 88/90 - NJW-RR 1992, 517, 518; vgl. auch Senatsurteil vom 3. Juli 2002 - XII ZR 39/00 - NJW 2002, 3016, 3018; BGH Urteil vom 4. Juni 1975 - VIII ZR 243/72 - NJW 1975, 1557, 1558).
  • BGH, 20.06.1997 - V ZR 39/96

    Vereinbarung der Zahlung einer der Höhe nach nicht bestimmten Miete in einem

    »Haben die Parteien eines Grundstückskaufvertrages für eine darin vereinbarte Wohnrechtsbestellung als Entgelt die "Zahlung von Miete" vereinbart und deren Höhe bewußt offengelassen, so ist der Vertrag nicht unter dem Gesichtspunkt fehlender Bestimmtheit einer Leistung unwirksam, sondern nach mietvertraglichen Grundsätzen (vgl. dazu BGH, Urt. v. 2. Oktober 1991, XII ZR 88/90, NJW-RR 92, 517) zu ergänzen.«.

    Alsdann gilt eine angemessene oder ortsübliche Miete als vereinbart, sei es im Wege ergänzender Vertragsauslegung oder entsprechend § 612 Abs. 2 , § 632 Abs. 2 BGB (vgl. BGH, Urt. v. 2. Oktober 1991, XII ZR 88/90, NJW-RR 1992, 517 ).

    Haben die Parteien bei Vertragsabschluß die genaue Entgelthöhe bewußt offengelassen, gleichwohl aber eine Bindung gewollt, dann muß diese Lücke entweder über eine ergänzende Vertragsauslegung oder über die analoge Anwendung einer gesetzlichen Regelung (§ 612 Abs. 2 , § 632 Abs. 2 BGB ) geschlossen werden, wobei lediglich fraglich sein kann, ob im Streitfall die Entgelthöhe sofort durch das Gericht bestimmt werden kann oder innerhalb des vorgegebenen Rahmens von den Erwerbern des Anwesens nach billigem Ermessen zu bestimmen ist (vgl. BGH, Urt. v. 2. Oktober 1991, aaO., S. 517, 518).

  • KG, 18.09.2008 - 8 U 2/07

    Bestimmung des Mietzinses bei Vertragsverlängerungsoption ohne Vereinbarung über

    Wenn sich die Parteien bindend zwar über eine entgeltliche Überlassung des Gebrauchs der Mietsache einigen, ohne eine Vereinbarung über die Höhe des Mietzinses zu treffen, gilt eine angemessene oder ortsübliche Miete als vereinbart, sei es im Wege ergänzenden Vertragsauslegung (so OLG Hamm NJW 1976, 1212; vgl. BGH NJW 1974, 364), sei es entsprechend §§ 612 Abs. 2, 632 Abs. 2 BGB (so Staudinger/Emmerich, BGB, 12. Auflage, vor § 535 BGB, Rdnr. 93), vgl. auch BGH NJW-RR 1992, 517.

    Dann aber entspricht es den Wertvorstellungen der Parteien, dass auch im Fall der Neufestsetzung des Mietzinses der nunmehr angemessene, d.h. der orts- und marktübliche Betrag maßgebend ist (BGH NJW 1975, 1557 = MDR 1975, 838; BGH NJW-RR 1992, 517; vgl. Senatsurteile vom 11. Mai 2000 - 8 U 6640/98 und 30. Juni 2003- 8 U 317/01, a.a.O.; vgl. auch Sternel, a.a.O., III, Rdnr. 471 ff. ).

  • BGH, 03.07.2002 - XII ZR 39/00

    Auslegung eines Mietvorvertrages über noch zu errichtende Kinoräume

    Dann kann im konkreten Fall ein angemessener oder ortsüblicher Mietzins als vereinbart gelten (Senatsurteil vom 2. Oktober 1991 - XII ZR 88/90 - WuM 1992, 312, 313).
  • KG, 30.06.2003 - 8 U 317/01

    Geschäftsraummietvertrag: Neufestsetzung der Miete nach Ausübung einer

    Im Streitfall hat das Gericht die Höhe des Mietzinses gemäß § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB zu bestimmen (Senatsurteil vom 11. Mai 2000 - 8 U 6640/98 - unveröffentlicht; BGH NJW-RR 1992, 517, OLG Saarbrücken NJWE- MietR 1997, 104 = WiB 1997, 163, OLG Hamm NJW 1976, 1212; vgl. auch BGH NJW 1997, 2671; auch Sternel, Mietrecht, 3. Auflage, III, Rdnr. 464).

    Dann aber entspricht es den Wertvorstellung der Parteien, dass auch im Falle der Neufestsetzung des Mietzinses der nunmehr angemessenen, d.h. orts- und marktübliche Betrag maßgebend sein soll, wobei die Wert- und Äquivalenzvorstellungen der Parteien bei Vertragsschluss dann unbeachtlich sind (BGH NJW 1975, 1557; BGH NJW-RR 1992, 517).

    Nach der Rechtsprechung des BGH kann unter orts- und marktüblicher Mietzins derjenige verstanden werden, der für vergleichbare Objekte bei Neuabschluss üblicherweise gefordert und gezahlt wird (BGH NJW-RR 1992, 517,518; vgl. auch Senatsurteil vom 11. Mai 2000 - 8 U 6640/98).

    Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich ein angemessener Mietzins nicht mit einem konkreter Betrag, sondern nur als ein aus Höchst- und Mindestbetrag gebildeter Rahmen bestimmen läßt (BGH NJW-RR 1992, 517,518; vgl. auch Aufsatz von Haase, WiB 1997, 1141,1142).

  • BGH, 27.06.2012 - XII ZR 93/10

    Mietvertrag: Intransparenz einer Entgeltanpassungsklausel

    Angemessen ist der orts- und marktübliche Mietzins, worunter derjenige verstanden werden kann, der für vergleichbare Objekte bei einem Neuabschluss üblicherweise gefordert und gezahlt wird (Senatsurteil vom 2. Oktober 1991 - XII ZR 88/90 - NJW-RR 1992, 517, 518; vgl. auch Senatsurteil vom 3. Juli 2002 - XII ZR 39/00 - NJW 2002, 3016, 3018; BGH Urteil vom 4. Juni 1975 - VIII ZR 243/72 - NJW 1975, 1557, 1558).
  • AG Brandenburg, 07.07.2005 - 31 C 203/04

    Kfz-Mietvertrag: Höhe des Mietpreises bei Zusicherung der Übernahme der

    Selbst ohne jegliche Vereinbarung über die Miethöhe kann somit ein Mietvertrag zustande kommen, sofern sich die Parteien - wie hier - bindend über eine entgeltliche Überlassung des Gebrauchs einer Sache einigen (BGH, NJW 1997, 2671; BGH, NJW 2003, 1317;_ BGH, NJW-RR 1992, 517).

    Als dann gilt eine angemessene oder ortsübliche Miete als vereinbart, sei es im Wege ergänzender Vertragsauslegung oder entsprechend § 612 II bzw. § 632 II BGB (BGH, NJW-RR 1992, 517; BGH, NJW 1997, 2671; OLG Hamm, NJW 1976, 1212; BGH, NJW 1974, 364).

    Haben somit die Parteien bei Vertragsschluss die genaue Entgelthöhe offen gelassen, gleichwohl aber eine Bindung gewollte, dann muss diese Lücke dementsprechend entweder über eine ergänzende Vertragsauslegung oder über die analoge Anwendung einer gesetzlichen Regelung (§ 612 II BGB und § 632 II BGB) geschlossen werden (BGH, NJW 1997, 2671; BGH, NJW-RR 1992, 517; BGH, NJW 2003, 1317).

  • LG Berlin, 18.10.2016 - 29 O 407/15

    Verurteilung zu Räumung im Rechtsstreit gegen Theater und Komödie am

    Regelmäßig wird in solchen Fällen eine angemessene marktübliche Miete als vereinbart anzusehen sein (vgl. BGH NJW-RR 1992, 517; NJW 1997, 2671).
  • BGH, 18.02.2015 - XII ZR 85/14

    Gewerberaummiete: Einseitiges Leistungsbestimmungsrecht des Vermieters

    Daraus folgt kein einseitiges Leistungsbestimmungsrecht der Klägerin, sondern geschuldet wäre dann die angemessene oder ortsübliche Miete (Senatsurteil vom 2. Oktober 1991 - XII ZR 88/90 - NJW-RR 1992, 517 mwN).
  • LG Hamburg, 09.01.2015 - 311 O 7/13

    Gewerbemietvertrag: Auslegung einer Vereinbarung über eine Mieterhöhung

  • OLG Frankfurt, 10.03.2006 - 2 W 72/05

    Gewerbemietvertrag ohne Bestimmung der Miethöhe

  • OLG Düsseldorf, 03.06.2014 - 10 U 162/13

    Höhe des Mietzinses

  • LG Traunstein, 29.07.2005 - 5 S 2896/04

    Vergütung bei einem Werkvertrag bei fehlender Vereinbarung; Übliche Vergütung bei

  • OLG Saarbrücken, 31.10.1996 - 8 U 904/95

    Bewirkung der Verlängerung eines Mietvertrages durch Optionserklärung;

  • OLG Köln, 29.11.2000 - 11 U 153/98
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