Rechtsprechung
   BGH, 01.02.1993 - II ZR 106/92   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Vermögensausgleich nach Auflösung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

  • Jurion

    Nichteheliche Lebensgemeinschaft - Gemeinschaftliche Leistungen - Aufwendungen - Eingetragenes Anwesen - Grundbuch - Anwendbarkeit - Gesellschaftsvertrag

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 705
    Vermögensausgleich nach Auflösung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1993, 774
  • DNotZ 1994, 857
  • FamRZ 1993, 939



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Wird zitiert von ... (26)  

  • BGH, 09.07.2008 - XII ZR 179/05  

    Auseinandersetzung nichteheliche Lebensgemeinschaft

    Gemeinschaften dieser Art sei - ähnlich wie einer Ehe - die Vorstellung grundsätzlich fremd, für Leistungen im gemeinsamen Interesse könnten ohne besondere Vereinbarung "Gegenleistung", "Wertersatz", "Ausgleich" oder "Entschädigung" verlangt werden (BGHZ 77, 55, 58 f.; BGH Urteile vom 4. November 1991 - II ZR 26/91 - FamRZ 1992, 408; vom 1. Februar 1993 - II ZR 106/92 - FamRZ 1993, 939, 940; vom 8. Juli 1996 - II ZR 193/95 - NJW-RR 1996, 1473; vom 25. September 1997 - II ZR 269/96 - FamRZ 1997, 1533 und vom 6. Oktober 2003 - II ZR 63/02 - FamRZ 2004, 94).
  • BGH, 26.01.2005 - VIII ZR 79/04  

    Zustandekommen von Kaufverträgen im Internet bei falscher Kaufpreisauszeichnung

    Soweit der Beklagte in der Revisionsbegründung die Auffassung vertritt, er habe über den Kaufpreis hinaus zumindest Anspruch auf die von ihm gezahlten Versandkosten (§ 122 Abs. 1 BGB), und hierin die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrecht gegenüber dem Herausgabeverlangen der Klägerin zu sehen sein sollte (§ 273 Abs. 1 BGB), kann diese Einrede, die auf einen neuen Gegenanspruch gestützt wird, aus prozessualen Gründen nicht berücksichtigt werden, da sie erstmals in der Revisionsinstanz erhoben wurde (vgl. BGH, Urteil vom 1. Februar 1993 - II ZR 106/92, NJW-RR 1993, 774 unter B m.w.Nachw.).
  • BGH, 03.02.2010 - XII ZR 53/08  

    Gesamtschuldnerausgleich nach Beendigung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

    Insofern werden etwa Beiträge geleistet, sofern Bedürfnisse auftreten und, wenn nicht von beiden, so von demjenigen erbracht, der dazu in der Lage ist (BGHZ 77, 55, 58 f.; BGH Urteile vom 4. November 1991 - II ZR 26/91 - FamRZ 1992, 408; vom 1. Februar 1993 - II ZR 106/92 - FamRZ 1993, 939, 940; vom 8. Juli 1996 - II ZR 193/95 - NJW-RR 1996, 1473; vom 25. September 1997 - II ZR 269/96 - FamRZ 1997, 1533 und vom 6. Oktober 2003 - XII ZR 63/02 - FamRZ 2004, 94).
  • BGH, 24.11.2006 - LwZR 6/05  

    Rechtsnatur des Zurückbehaltungsrechts wegen Nichtaushändigung einer Urkunde über

    a) Für die Einrede aus § 273 BGB ist dies in der Rechtsprechung anerkannt (BGH, Urt. v. 1. Februar 1993, II ZR 106/92, NJW-RR 1993, 774, 776; Urt. v. 26. Januar 2005, VIII ZR 79/04, NJW 2005, 976, 977).

    Sie kann in der Revisionsinstanz auch dann nicht mehr erhoben werden, wenn die Tatsachen, auf die das Zurückbehaltungsrecht gestützt wird, in den Tatsacheninstanzen bereits vorgetragen wurden (BGH, Urt. v. 1. Februar 1993, aaO, m.w.N.).

  • BGH, 09.07.2008 - XII ZR 39/06  

    Gegenseitige Ansprüche der Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft nach

    Gemeinschaften dieser Art sei - ähnlich wie einer Ehe - die Vorstellung grundsätzlich fremd, für Leistungen im gemeinsamen Interesse könnten ohne besondere Vereinbarung "Gegenleistung", "Wertersatz", "Ausgleich" oder "Entschädigung" verlangt werden (BGHZ 77, 55, 58 f.; BGH Urteile vom 4. November 1991 - II ZR 26/91 - FamRZ 1992, 408; vom 1. Februar 1993 - II ZR 106/92 - FamRZ 1993, 939, 940; vom 8. Juli 1996 - II ZR 193/95 - NJW-RR 1996, 1473; vom 25. September 1997 - II ZR 269/96 - FamRZ 1997, 1533 und vom 6. Oktober 2003 - II ZR 63/02 - FamRZ 2004, 94).
  • BGH, 31.10.2007 - XII ZR 261/04  

    Anspruch des Erben auf Rückzahlung von Zuwendungen im Rahmen einer nichtehelichen

    Denn Gemeinschaften dieser Art ist - ähnlich wie einer Ehe - die Vorstellung grundsätzlich fremd, für Leistungen im gemeinsamen Interesse könnten ohne besondere Vereinbarung "Gegenleistung", "Wertersatz", "Ausgleichung" oder "Entschädigung" verlangt werden (BGHZ 77, 55, 58 f.; BGH Urteile vom 4. November 1991 - II ZR 26/91 - FamRZ 1992, 408; vom 1. Februar 1993 - II ZR 106/92 - FamRZ 1993, 939, 940; vom 8. Juli 1996 - II ZR 193/95 - NJW-RR 1996, 1473; vom 25. September 1997 - II ZR 269/96 - FamRZ 1997, 1533 und vom 6. Oktober 2003 - II ZR 63/02 - FamRZ 2004, 94).
  • OLG Frankfurt, 20.01.2006 - 8 U 75/04  

    Nichteheliche Lebensgemeinschaft: Nutzungsentschädigungs- bzw. Ausgleichsanspruch

    Wenn die Partner diesbezüglich nichts besonderes vereinbart haben, werden dementsprechend persönliche und wirtschaftliche Leistungen nicht gegeneinander aufgerechnet (BGHZ 77, 55 ff., 58; BGH NJW 1985, 1841 ff. = MDR 1985, 741 ff.; NJW-RR 1993, 774 ff. = FamRZ 1993, 939 ff.).

    Dies kann auch für den Fall gelten, dass beide Partner durch gemeinsame Leistungen zum Bau eines zwar auf den Namen des einen Partners eingetragenen, aber als gemeinsames Vermögen betrachteten Anwesens beigetragen haben (BGH NJW-RR 1993, 774 ff. = FamRZ 1993, 939 ff.).

  • LG Kiel, 14.12.2007 - 12 O 453/06  

    Nichteheliche Lebensgemeinschaft: Ausgleichsanspruch wegen Leistungen für ein

    Wenn die Parteien nicht etwas Besonderes unter sich geregelt haben, werden dementsprechend persönliche und wirtschaftliche Leistungen nicht gegeneinander aufgerechnet (vgl. BGHZ 77, 55, 58; BGH NJW-RR 1993, 774 - 776; BGH NJW 1992, 906 - 907; BGH NJW-RR 1996, 1473 - 1474; OLG Schleswig SchlHA 2002, 84 - 86; OLG Celle NJW-RR 2000, 1675 - 1676; OLG Braunschweig MDR 1998, 1294 - 1295).

    Dies gilt namentlich für den Fall, dass beide Partner in nichtehelicher Lebensgemeinschaft durch gemeinsame Leistungen zum Bau und zur Erhaltung eines zwar auf den Namen des einen Partners eingetragenen, aber als gemeinsames Vermögen betrachteten Anwesens beigetragen hatten (vgl. BGHZ 77, 55, 56; BGH NJW-RR 1993, 774 - 776; BGH NJW 1992, 906 - 907; BGH WM 2000, 522 - 523; OLG Schleswig a.a.O.; OLG Celle a.a.O.).

    Mindestvoraussetzung dafür ist aber, dass die Parteien überhaupt die Absicht verfolgt haben, mit dem Erwerb des Vermögensgegenstandes einen - wenn auch nur wirtschaftlich - gemeinschaftlichen Wert zu schaffen, der von ihnen für die Dauer der Partnerschaft nicht nur gemeinsam benutzt werden, sondern ihnen nach ihrer Vorstellung auch gemeinsam gehören sollte (BGH NJW-RR 1993, 774 - 776; BGH NJW 1992, 906 - 907; BGHZ 77, 55, 56 f.; OLG Schleswig a.a.O.; OLG Celle a.a.O.).

    Hiernach kann die Position der Beklagten als Alleineigentümerin des Grundstücks noch nicht als ausschlaggebendes Indiz gegen eine - wirtschaftlich gesehen - gemeinschaftliche Wertschöpfung herangezogen werden (vgl. BGH NJW-RR 1993, 774 - 776).

    Anhaltspunkte für die Absicht der gemeinschaftlichen Wertschöpfung konnten sich nach alledem im Rahmen einer Gesamtwürdigung nur noch aus der Erbringung wesentlicher Beiträge des Partners, der nicht (Mit-)Eigentümer ist, hier des Klägers, ergeben (vgl. BGH NJW-RR 1993, 774 - 776).

  • KG, 08.10.2009 - 8 U 196/07  

    Wegfall der Geschäftsgrundlage: Ausgleichsanspruch eines Partners einer

    Die dingliche Zuordnung eines Vermögensgegenstandes kann vielmehr im Einzelfall in den Hintergrund treten, wenn eine Gesamtwürdigung zu dem Ergebnis führt, dass die Schaffung eines wirtschaftlich gemeinsamen Wertes beabsichtigt war (BGH FamRZ 1992, 08 = NJW 1992, 906; FamRZ 1993, 939; BGH NJW-RR 1996, 1473; NJW 1997, 3371 = FamRZ 1997, 1533; BGH WM 2000, 52, vgl. Hausmann/Hohloch, Das Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, 2. Auflage, 4. Kapitel, Rdnr. 76).
  • BFH, 18.07.2001 - X R 15/01  

    Wohneigentumsförderung bei wirtschaftlichem Eigentum

    In einem solchen Fall kann in entsprechender Anwendung gesellschaftsrechtlicher Grundsätze ein Ausgleichsanspruch nach § 731 ff. BGB bestehen (z.B. BGH-Urteile vom 4. November 1991 II ZR 26/91, NJW 1992, 906; vom 1. Februar 1993 II ZR 106/92, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht --FamRZ-- 1993, 939; vom 25. September 1997 II ZR 269/96, NJW 1997, 3371; vom 10. Januar 2000 II ZR 247/96, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht --WM-- 2000, 522, m.w.N.; Palandt/Sprau, Bürgerliches Gesetzbuch, 60. Aufl., § 705 Rz. 46; Weimar, Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 1997, 713; Messerle, Juristische Schulung --JuS-- 2001, 28).
  • BGH, 25.09.1997 - II ZR 269/96  

    Ausgleichsansprüche eines Partners bei gescheiterter nichtehelicher

  • OLG München, 28.01.2009 - 20 U 2673/08  

    Rückforderung von Zuwendungen aus der Ehezeit: Wegfall der Geschäftsgrundlage bei

  • BGH, 14.02.2008 - III ZR 145/07  

    Erwerb eines Grundstücks im Rahmen eines Treuhandauftrages

  • OLG Düsseldorf, 12.04.2011 - 23 U 67/10  

    Wann ist Vergleich über Mängelbeseitigung sittenwidrig?

  • BFH, 18.07.2001 - X R 111/96  

    Einkommensteuer - Ehegatten - Grundstück - Anschaffung - Anschaffungskosten -

  • BGH, 08.07.1996 - II ZR 193/95  

    Ausgleichsansprüche nach Beendigung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft;

  • OLG Schleswig, 20.07.2001 - 14 U 187/00  

    Ausgleichsansprüche bei Auflösung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

  • OLG Saarbrücken, 27.04.2010 - 4 U 41/09  

    Geschäftsgrundlage eines Factoring-Vertrages bei Bestehen einer Globalzession zu

  • OLG Nürnberg, 17.12.1998 - 8 U 993/98  

    Beendigung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft und Nachschußpflicht

  • OLG Brandenburg, 30.11.2007 - 7 U 94/07  

    Zulässigkeit der Vereinbarung eines Mindestumsatzes und einer diesbezüglichen

  • BayObLG, 02.06.2004 - 2Z BR 10/04  

    Umfang der Verpflichtung bei schuldrechtlich zur Einräumung von

  • OLG Frankfurt, 26.05.1999 - 19 U 98/98  

    Bewilligung der Löschung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit; Anpassung

  • OLG Braunschweig, 30.04.1998 - 7 W 9/98  

    Erfolgsaussicht der Klage als Voraussetzung für eine Prozeßkostenhilfebewilligung

  • AG Krefeld, 16.03.2007 - 7 C 530/06  

    Kündigung eines Leasingvertrags wegen Wegfalls der Geschäftsgrundlage; Wirksame

  • OLG Nürnberg, 19.11.1998 - 8 U 720/98  

    Rückzahlung von Geldleistungen für die Errichtung eines Wohnanwesens nach

  • OLG Bremen, 14.07.1998 - 3 U 22/98  

    Bestehen eines Ausgleichsanspruchs nach Beendigung der nichtehelichen

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