Rechtsprechung
   BGH, 06.10.1994 - III ZR 165/93   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Beweislast beim Bereicherungsanspruch aus Leistungskondiktion - Feststellung des Gläubigers eines Girokontos - Vermögensvorteile aus Scheckveruntreuungen - Vollmachtsmissbrauch und Sittenwidrigkeit eines Insichgeschäfts

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht des Dritten zur Rückzahlung unterschlagener Gelder bei Gutschrift auf mit seiner Vollmacht eröffnetem Konto

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1995, 130
  • ZIP 1995, 456
  • WM 1994, 63
  • WM 1995, 20



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 262/07  

    Zur Darlegungs- und Beweislast beim Berufen auf das Fehlen der Vertretungsmacht

    Der Gläubiger eines Bereicherungsanspruchs trägt die volle Darlegungs- und Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des Mangels des rechtlichen Grundes (BGHZ 128, 167, 171; 154, 5, 9; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93, WM 1995, 20, 21, vom 27. September 2002 - V ZR 98/01, WM 2003, 640, 641 und vom 14. Juli 2003 - II ZR 335/00, WM 2004, 225, 226; Senat, Urteil vom 6. Dezember 1994 - XI ZR 19/94, WM 1995, 189, 190).
  • BSG, 14.10.2014 - B 1 KR 27/13 R  

    Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung - Krankenhausträger trägt im

    Erfordert eine tatsächlich erfolgte stationäre Behandlung - wie hier die ESWT bei IPP - regelhaft keine stationäre Krankenhausbehandlung, sondern kann sie regelmäßig nach den Regeln der ärztlichen Kunst ambulant erbracht werden, kann sich die KK auch im Erstattungsstreit wegen vorbehaltlos gezahlter Vergütung regelmäßig darauf beschränken, die vom Krankenhaus vor der Bezahlung mitgeteilten Rechtsgründe auszuräumen (vgl entsprechend zur Darlegungslast im Zivilprozess: BGH Urteil vom 6.10.1994 - III ZR 165/93, ZIP 1995, 456, 457 mwN) .

    Es käme hinzu, dass man damit die KK mit der objektiven Beweislast für eine Ausnahme beschweren würde, obwohl das Krankenhaus selbst zuvor nur über den Tatbestand der Regel informierte (vgl entsprechend zur Darlegungslast im Zivilprozess: BGH Urteil vom 6.10.1994 - III ZR 165/93, ZIP 1995, 456, 457 mwN) .

  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 253/07  

    Anforderungen an die Bezeichnung des Anspruchs im Mahnbescheid; Darlegungs- und

    Der Gläubiger eines Bereicherungsanspruchs trägt die volle Darlegungs- und Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des Mangels des rechtlichen Grundes (BGHZ 128, 167, 171; 154, 5, 9; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93, WM 1995, 20, 21, vom 27. September 2002 - V ZR 98/01, WM 2003, 640, 641 und vom 14. Juli 2003 - II ZR 335/00, WM 2004, 225, 226; Senat, Urteil vom 6. Dezember 1994 - XI ZR 19/94, WM 1995, 189, 190).
  • BGH, 18.02.2009 - XII ZR 163/07  

    Voraussetzungen der bereicherungsrechtlichen Rückabwicklung wegen Zweckverfehlung

    Durch die Darlegungslast des Bereicherungsschuldners ändert sich nach der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs im Falle streitigen Vortrags aber nichts an der grundsätzlichen Beweislast des Bereicherungsgläubigers (BGH Urteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93 - NJW-RR 1995, 130, 131) .
  • BGH, 14.07.2003 - II ZR 335/00  

    Darlegungs- und Beweislast des Bereicherungsschuldners

    Jedoch kann er sich dabei regelmäßig darauf beschränken, die vom Schuldner - auch hilfsweise - behaupteten Rechtsgründe auszuräumen (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urt. v. 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93, ZIP 1995, 456, 457 m.w.N.); denn dem als Bereicherungsschuldner in Anspruch Genommenen obliegt eine - nach den Umständen des Einzelfalls ggf. gesteigerte - sekundäre Behauptungslast dahingehend, daß von ihm im Rahmen des Zumutbaren insbesondere das substantiierte Bestreiten einer negativen Tatsache unter Darlegung der für das Positivum sprechenden Tatsachen und Umstände verlangt werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 18. Mai 1999 - X ZR 158/97, NJW 1999, 2887, 2888 m.w.N.).
  • BGH, 23.09.2008 - XI ZR 263/07  

    Beginn der Verjährung bei unsicherer und zweifelhafter Rechtslage

    Der Gläubiger eines Bereicherungsanspruchs trägt die volle Darlegungs- und Beweislast für die tatsächlichen Voraussetzungen des Mangels des rechtlichen Grundes (BGHZ 128, 167, 171; 154, 5, 9; BGH, Urteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93, WM 1995, 20, 21, vom 27. September 2002 - V ZR 98/01, WM 2003, 640, 641 und vom 14. Juli 2003 - II ZR 335/00, WM 2004, 225, 226; Senat, Urteil vom 6. Dezember 1994 - XI ZR 19/94, WM 1995, 189, 190).
  • BGH, 17.01.1995 - XI ZR 225/93  

    Rückforderung eines wegen Verfolgung eines sittenwidrigen Zwecks unwirksamen

    Als Leistung im Sinne dieser Vorschrift sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur solche Zuwendungen anzusehen, die nach dem - nichtigen - Vertragsverhältnis endgültig in das Vermögen des Empfängers übergehen sollten (BGH, Urteile vom 29. November 1993 - II ZR 107/92 = WM 1994, 63, 66 = NJW-RR 1994, 291, 293 und vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93 = WM 1995, 20, 22 [BGH 06.10.1994 - III ZR 165/93], jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 10.12.1998 - III ZR 208/97  

    Kenntnis des Vertreters

    Es genügt allerdings regelmäßig der Beweis, daß die von dem in Anspruch Genommenen - auch hilfsweise - behaupteten Rechtsgründe nicht bestehen (vgl. nur Senatsurteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93 - NJW-RR 1995, 130, 131 m.w.N.).
  • BGH, 03.12.1998 - III ZR 288/96  

    Pflichtwidrige Verfügungen des treuhänderischen Verwalters von Wertpapieren;

    Die St. T. AG blieb infolgedessen unbeschadet eines etwaigen Wegfalls ihrer Bereicherung (vgl. § 818 Abs. 3 BGB) durch die unentgeltlichen Zuwendungen an die Beklagten zu 2 und 3 weiterhin der (verschärften) Bereicherungshaftung gegenüber der Klägerin ausgesetzt (vgl. Senatsurteil vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93 - NJW-RR 1995, 130, 132 m.w.N.).

    Mangelnde Durchsetzbarkeit des Anspruchs nur aus tatsächlichen Gründen löst, wie der Bundesgerichtshof bereits entschieden hat, die lediglich subsidiäre Durchgriffshaftung des Dritten nicht aus (BGH, Urteil vom 9. Januar 1969 - VII ZR 185/66 - NJW 1969, 605; Senatsurteil vom 6. Oktober 1994 aaO; vgl. auch RG JW 1938, 1025, 1028; KG OLGE 26, 61).

  • BGH, 15.03.2007 - III ZR 260/05  

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Bereicherungsansprüchen

    Zwar trägt derjenige, der einen Bereicherungsanspruch aus Leistungskondiktion geltend macht, grundsätzlich die Darlegungs- und Beweislast für die Tatsachen, aus denen er die von ihm begehrte Rechtsfolge herleitet, somit auch für die Umstände, aus denen sich das Nichtbestehen eines Rechtsgrundes für die erbrachte Leistung ergibt (z.B.: BGHZ 154, 5, 8; Senatsurteile vom 8. Juli 2004 - III ZR 435/02 - NJW 2004, 2897 und vom 6. Oktober 1994 - III ZR 165/93 - NJW-RR 1995, 130, 131 m.w.N.; BGH, Urteil vom 14. Juli 2003 - II ZR 335/00 - NJW-RR 2004, 556).

    Derjenige, der einen Kondiktionsanspruch geltend macht, kann sich regelmäßig darauf beschränken, die vom Empfänger - auch hilfsweise - behaupteten Rechtsgründe auszuräumen (ständige Rechtsprechung: z.B.: BGHZ aaO S. 9; Senatsurteil vom 6. Oktober 1994 aaO; BGH, Urteil vom 14. Juli 2003 aaO jew. m.w.N.).

  • BGH, 12.01.1995 - III ZR 136/93  

    Rechtsfolgen pflichtwidriger Verfügungen des Dienstverpflichteten über ein

  • OLG Stuttgart, 08.02.2006 - 14 U 63/04  

    BGB-Gesellschaft; Bereicherungsanspruch: (Un-)Wirksamkeit einer fristlosen

  • OLG Düsseldorf, 30.01.2004 - 16 U 62/03  
  • OLG Schleswig, 29.06.2016 - 9 U 22/16  

    Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines nach Eröffnung des

  • BGH, 31.10.1995 - XI ZR 69/95  

    Prüfungspflicht der bezogenen Bank bei der Einlösung von Orderschecks

  • OLG Frankfurt, 14.07.2014 - 23 U 132/13  

    Rückabwicklung des kreditfinanzierten Erwerbs eines Hotel-Appartments zu

  • FG Düsseldorf, 25.01.2017 - 4 K 509/16  

    Voraussetzungen für eine erbschaftsteuerliche Abzugsfähigkeit von Kosten als

  • OLG Frankfurt, 13.10.2014 - 23 U 109/13  

    "Schrottimmobilie"; Genehmigung bzw. Bestätigung des Darlehensvertrags durch

  • OLG Düsseldorf, 12.01.2007 - 7 U 262/05  

    Beweiswürdigung: Kein Rückzahlungsanspruch bezüglich eines als sog. Schmiergeld

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 4509/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrages wegen

  • OLG Frankfurt, 01.11.2010 - 23 U 181/08  

    Finanzierte Kapitalanlage: Rückabwicklung einer wirtschaftlichen Beteiligung an

  • OLG Frankfurt, 17.03.2010 - 23 U 218/06  

    Rückabwicklung einer kreditfinanzierten Fondsbeteiligung

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 5814/06  

    Rückabwicklungsverlangen für einen Darlehensvertrag zur Finanzierung einer

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 4689/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Darlehensvertrages wegen

  • StGH Hessen, 14.07.2010 - P.St. 2276  

    Beschluss über eine Grundrechtsklage zu einem Ausgangsverfahren, in dem

  • OLG München, 14.07.2009 - 5 U 2525/07  

    Finanzierte Kapitalanlage: Nichtigkeit eines Geschäftsbesorgungs- bzw.

  • VG Stuttgart, 25.09.2009 - 11 K 2527/09  

    Ausbildungsförderung; Rückforderung; Treuhandvereinbarung zur Erlangung von

  • KG, 12.06.2008 - 22 U 64/07  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Kollision zweier im Sondereinsatz befindlicher Fahrzeuge;

  • BGH, 27.04.1995 - III ZR 147/94  

    Annahme einer Revision - Vorliegen eines Stiftungsvertrags mit

  • BGH, 17.07.2003 - II ZR 335/00  

    BGB § 812 Abs. 1 Satz 1 1. Alt.

  • LG Köln, 16.07.2008 - 2 O 230/07  

    Anspruch auf Rückzahlung eines Gelddarlehens; Zahlung in Verbundenheit mit der

  • LG Bonn, 25.04.2008 - 18 O 60/05  

    Ungerechtfertigte Bereicherung bei Honorierungsansprüchen aufgrund einer

  • OLG München, 01.10.2002 - 30 U 205/02  
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