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   OLG Hamm, 25.01.1996 - 23 W 348/95   

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OLG Hamm, 25.01.1996 - 23 W 348/95 (https://dejure.org/1996,3274)
OLG Hamm, Entscheidung vom 25.01.1996 - 23 W 348/95 (https://dejure.org/1996,3274)
OLG Hamm, Entscheidung vom 25. Januar 1996 - 23 W 348/95 (https://dejure.org/1996,3274)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 91 Abs. 1 S. 2; ZuSEG § 2 Abs. 2 S. 1

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1997, 767
  • MDR 1997, 206
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • KG, 13.03.2007 - 1 W 257/06

    Kostenfestsetzungsverfahren: Berücksichtigung eines Entschädigungsanspruchs wegen

    a) Wie die Klägerin zu Recht geltend macht, findet § 91 Abs. 1 Satz 2 ZPO entgegen früherer Auffassung nicht nur dann Anwendung, wenn es um die Zeitversäumnis einer Partei geht, die eine natürliche Person ist, sondern auch bei der Zeitversäumnis einer juristischen Person oder - wie dies hier der Fall ist - einer Personenhandelsgesellschaft (vgl. Senat, MDR 1985, 851 = VersR 1985, 1072; OLG Rostock OLGR 2000, 237; OLG Stuttgart OLGR 2001, 391 = Justiz 2001, 361 = JurBüro 2001, 484; OLG Hamm NJW-RR 1997, 767; Zöller/Herget, ZPO, 26. Aufl., § 91 Rn. 13 Stichwort " Zeitversäumnis").

    Eine Beschränkung der Entschädigung wegen des Fehlens eines konkreten Nachweises über den zeitbedingten Verdienst-, Gewinn- oder Erwerbsausfall ist nicht gerechtfertigt (so aber Senat, MDR 1985, 851 = VersR 1985, 1072; ebenso wohl OLG Hamm NJW-RR 1997, 767 allerdings zu fiktiv zu berechnenden Kosten einer Informationsreise; von Eicken/Hellstab/Mathias, Die Kostenfestsetzung, 19. Aufl., B 455).

  • BGH, 07.05.2014 - XII ZB 630/12

    Kostenfestsetzung nach Kindesunterhaltsklage eines Jobcenters aus übergegangenem

    Schließlich wird auch vertreten, dass ein öffentlich-rechtlicher Rechtsträger zwar nicht den Verdienstausfall des Mitarbeiters, aber Ersatz für die durch die Terminswahrnehmung entstandene Zeitversäumnis nach § 20 JVEG beanspruchen könne (OLG Stuttgart MDR 1990, 635; OLG Karlsruhe OLGR 1993, 329; OLG Hamm NJW-RR 1997, 767; LAG Sachsen-Anhalt JurBüro 2000, 535; BeckOK ZPO Vorwerk/Wolf/Jaspersen/Wache [Stand: 1. Januar 2014] § 91 Rn. 159).
  • BVerwG, 29.12.2004 - 9 KSt 6.04

    Kosten; Kostenfestsetzungsbeschluss; Erinnerung; Zuständigkeit;

    b) An dieser Auffassung ist auch in Ansehung der von einer gegenteiligen Ansicht (vgl. OLG Stuttgart, NJW-RR 1990, 1341; OLG Bamberg, JurBüro 1992, 242; OLG Karlsruhe, Rpfleger 1993, 484; OLG Hamm, NJW-RR 1997, 767) daran in jüngerer Zeit zunehmend geäußerten Kritik festzuhalten (vgl. ferner aus dem Schrifttum Olbertz, in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 162 Rn. 21-24; Belz, in Münchener Kommentar zur ZPO, Bd. 1, 2. Aufl. 2000, § 91 Rn. 81; von Oppeln-Bronikowski, Rpfleger 1984, 342, jeweils m.w.N.).
  • OLG Stuttgart, 03.04.2001 - 8 W 494/00

    Lostenerstattung - Zeitversäumnis - Parteivertreter - juristische Person -

    a) Die Ansicht, die den Vertretern juristischer Personen überhaupt keine Entschädigung für Zeitversäumnis zugebilligt hat, weil die in Bezug genommene Norm des § 2 ZSEG auf natürliche Personen zugeschnitten sei, ist inzwischen für juristische Personen des Privatrechts weithin aufgegeben (vgl. zB OLG Hamm NJW-RR 1997, 767 = MDR 1997, 206 = JurBüro 1997, 143 unter Aufgabe von JurBüro 1978, 596 und MDR 1984, 673; OLG Köln JurBüro 2000, 84 unter Aufgabe von JurBüro 1986, 1708; OLG Rostock, OLGR 2000, 237 mwNw; Zöller / Herget, 22. Aufl., Rn 13 "Zeitversäumnis"; MünchKommZPO / Belz, 2. Aufl., Rn 23, 81; Baumbach / Hartmann, 58. Aufl., Rn 294; Stein / Jonas / Bork, 21. Aufl., Rn 91; Wieczorek / Steiner, 3. Aufl., Rn 120, je zu § 91 ZPO, je mNw.

    Allerdings wird auch hier die Begrenzung auf den Mindestsatz vertreten (Mümmler in Anm zur Senatsentscheidung JurBüro 1990, 891; Hamm NJW-RR 1997, 767).

  • OLG Rostock, 03.02.2000 - 8 W 44/00

    Entschädigungsanspruch einer juristischen Person des Privatrechts für

    Nach der in Literatur und Rechtsprechung inzwischen wohl ganz überwiegenden Meinung ist eine Entschädigung für Zeitversäumnis auch für juristische Personen des Privatrechts und für Handelsgesellschaften anerkannt (vgl. OLG Hamm, MDR 1997, 206 = OLGR 97, 97 = NJW-RR 97, 767 unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung (MDR 1984, 673); OLG Stuttgart, …

    § 91 Abs. 1 Satz 2 ZPO regelt den Entschädigungsanspruch für Zeitversäumnis, ohne daß es auf den Eintritt eines konkreten (Verdienst-) Ausfallschaden ankäme (so auch OLG Hamm, MDR 97, 206).

  • OLG Naumburg, 22.07.2002 - 11 W 173/02

    Der Zeitverlust des Vertreters einer juristischen Person ist grundsätzlich

    Dass das Rechtsmittel dennoch in geringem Umfang Erfolg hat, beruht darauf, dass nach der ganz herrschenden Auffassung (OLG Köln, JurBüro 2000, 84 f.; OLG Hamm, MDR 1997, 206 f.; OLG Saarbrücken, JurBüro 1981, 1078, 1079; OLG Koblenz, JurBüro 1982, 1056, 1057; KG, JurBüro 1986, 278, 279; OLG Frankfurt, JurBüro 1987, 908, 909; OLG Hamburg, JurBüro 1991, 1090; OLG Schleswig, SchlHA 1992, 84; OLG Karlsruhe, RPfl 1993, 484; OLG Brandenburg, OLGR 1997, 15 f.; OLG Rostock, OLGR 2000, 237 f.; OLG Stuttgart, JurBüro 2001, 484; Herget, in: Zöller, ZPO, 23. Aufl., § 91 Rn. 13 Stichwort "Zeitversäumnis"; von Eicken, in: von Eicken/Lappe/Madert, Kostenfestsetzung, 17. Aufl., B 454; Hartmann, in: Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 60. Aufl., § 91 Rn. 295), der sich auch der Senat angeschlossen hat (Beschluss vom 18. Juli 2002, 11 W 113/01), der Zeitverlust der gesetzlichen Vertreter juristischer Personen grundsätzlich ersatzfähig ist.

    Da auch eine abweichende Höhe nicht dargelegt und belegt wurde, verbleibt es bei der Berücksichtigung des Mindestsatzes nach dieser Norm (ebenso: OLG Koblenz, JurBüro 1982, 1056, 1057; KG, JurBüro 1986, 278, 279; OLG Schleswig, SchlHA 1992, 84; OLG Hamm, MDR 1997, 206, 207).

  • OLG Köln, 28.07.1999 - 17 W 70/99

    Kostenfestsetzungsbeschluß; Sofortige Beschwerde; Erinnerung; Abänderung;

    Fällt ihre Arbeitskraft zeitweise aus, weil sie für die von ihnen vertretene Gesellschaft an Gerichtsterminen teilnehmen müssen, dann stellt sich dies bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise für die juristische Person in der Regel als erstattunsfähiger Nachteil dar (vgl. OLG Düsseldorf OLGR 1997, 360; OLG Brandenburg OLGR 1997, 15; OLG Hamm Beschluß vom 25. Januar 1996 - 23 W 348/95 - OLG Hamburg JurBüro 1991, 1089 -m.w.N.-).
  • OLG Frankfurt, 04.11.2002 - 3 WF 168/02

    Kostenfestsetzung: Erstattungsfähigkeit der Kosten der Terminswahrnehmung einer

    Nachdem zwischenzeitlich überwiegend anerkannt wird, dass bei juristischen Personen des Privatrechts Kosten für Zeitversäumnisse als notwendige Kosten gemäß § 91 ZPO geltend gemacht werden können (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 1997, 767f sowie OLG Stuttgart, Juristisches Büro 2001, 484 m. w. N.) erscheint es nicht gerechtfertigt, diesen Anspruch Behörden oder sonstigen Personen des öffentlichen Rechts zu versagen.
  • OLG Stuttgart, 02.03.2000 - 8 W 1/00

    Kostenrechtliche Behandlung eines PKH-Antrags

    Auch wenn eine "Klagrücknahme" im Sinne dieser Nummer noch vor Zustellung der Klagschrift die Ermäßigung der zunächst dreifachen Gerichtsgebühr auf eine einfache Gerichtsgebühr bewirken kann (vgl. OLG Hamm MDR 1997, 206; KG JurBüro 1998, 428; OLG München MDR 1996, 1076; aA zB. OLG Oldenburg JurBüro 1995, 317), so liegt eine derartige Rücknahmeerklärung seitens der Antragsteller nicht vor.
  • OLG Köln, 19.08.1998 - 17 W 84/97

    Ausgestaltung der Anfechtung eines Kostenfestsetzungsbeschlusses wegen einer vom

    Fällt ihre Arbeitskraft zeitweise aus, weil sie für die von ihnen vertretene Gesellschaft an Gerichtsterminen teilnehmen müssen, dann stellt sich dies bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise für die juristische Person in der Regel als Nachteil dar, für den nach Maßgabe des § 2 ZSEG eine Entschädigung zuzubilligen ist (OLG Düsseldorf OLGR 1997, 360; OLG Brandenburg OLGR 1997, 15; OLG Hamm Beschluß vom 25. Januar 1996 - 23 W 348/95; OLG Hamburg JurBüro 1991, 1089 mwN.).
  • OLG Düsseldorf, 07.05.1997 - 10 W 65/97
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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 20.01.1997 - 13 W 2/97   

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https://dejure.org/1997,5133
OLG Karlsruhe, 20.01.1997 - 13 W 2/97 (https://dejure.org/1997,5133)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 20.01.1997 - 13 W 2/97 (https://dejure.org/1997,5133)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 20. Januar 1997 - 13 W 2/97 (https://dejure.org/1997,5133)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1997, 767
  • MDR 1997, 508
  • Rpfleger 1997, 276
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Nürnberg, 22.09.2010 - 4 W 1854/10

    Erstattungsfähigkeit von Rechtsanwaltsgebühren: Überprüfung der Schriftsätze des

    Wird der im Berufungsrechtszug mandatierte Anwalt jedoch zusätzlich zu dem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Anwalt im Revisionsrechtszug tätig, so sind die hierfür anfallenden Gebühren grundsätzlich nicht erstattungsfähig (vgl. auch OLG Karlsruhe, Beschl. v. 20.01.1997, NJW-RR 1997, 767; Gerold/Schmidt, RVG, 19. Aufl., VV 3403 Rn. 67).
  • OLG Hamburg, 20.08.2013 - 8 W 50/13

    Revisionsverfahren: Erstattungsfähigkeit der Kosten für die Hinzuziehung eines

    Dies beruht maßgeblich darauf, dass sich das Revisionsverfahren im Regelfall auf eine rechtliche Überprüfung des Berufungsurteils bezieht und daher weiterer Tatsacheninformationen in der Regel nicht mehr benötigt werden (s. OLG München MDR 1991, 524; OLG Karlsruhe MDR 1997, 508; Hanseatisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 14.01.2010, 4 W 323/09; Beschluss vom 25.03.2011.4 W 316/10; Hanseatisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 05.03.2012, 8 W 18/12, Rn. 3 - zitiert nach juris).
  • OLG Dresden, 14.08.1998 - 13 W 1163/98

    Erstattungsfähigkeit der Kosten eines Verkehrsanwalts im Revisionsverfahren

    Da sich dieses im Regelfall auf eine rechtliche Überprüfung des Berufungsurteils des Oberlandesgerichts beschränkt, werden weitere Tatsacheninformationen, deren Beschaffung allein Aufgabe eines Verkehrsanwalts sein könnte, nicht mehr benötigt (OLG Karlsruhe, MDR 1997, 508; OLG München MDR 1992, 524 ).
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