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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 06.06.1997 - 7 U 2912/96   

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OLG Dresden, 06.06.1997 - 7 U 2912/96 (https://dejure.org/1997,6789)
OLG Dresden, Entscheidung vom 06.06.1997 - 7 U 2912/96 (https://dejure.org/1997,6789)
OLG Dresden, Entscheidung vom 06. Juni 1997 - 7 U 2912/96 (https://dejure.org/1997,6789)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1998, 285
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Celle, 27.03.2000 - 13 U 147/99

    Kosten der Streithilfe: Hauptsacheerledigung durch Prozeßvergleich und Aufhebung

    Nach der ganz herrschenden Ansicht in Rechtsprechung und Literatur (BGH NJW 1961, 460 f.; OLG Bremen MDR 1998, 1310 f.; OLG Celle, Report 2000, 60, 61; OLG Dresden NJW-RR 1998, 285 f.; OLG Köln NJW-RR 1985, 1215; Baumbach/Lauterbach-Hartmann, ZPO, 58. Aufl., § 101 Rn. 25; Stein-Jonas-Bork, ZPO, 21. Aufl., § 101 Rn. 7) ist dieser Fall wie eine hälftige Teilung der außergerichtlichen Kosten der Prozessparteien zu behandeln und den Streithelfern deshalb die Hälfte ihrer außergerichtlichen Kosten vom Gegner der unterstützten Partei zu erstatten.

    Ein über die bloß formal abweichende, rechtstechnische Ausgestaltung hinausgehender Grund für eine nach § 101 Abs. 1 ZPO unterschiedliche Behandlung der Kostenaufhebung und der hälftigen Kostenteilung ist insofern nicht ersichtlich (OLG Bremen MDR 1310 f.; OLG Celle Report 2000, 60 f.; OLG Dresden, NJW-RR 1998, 285 f.).

  • OLG Frankfurt, 21.09.2001 - 1 W 27/01

    Erstattung von Streithelferkosten bei Kostenaufhebung

    Die überwiegende Meinung folgt für diesen Fall der Auffassung des BGH, wonach die Anwendung des § 98 ZPO auf die Interventionskosten zur hälftigen Kostenteilung führt (vgl. BGH NJW 1961, S. 460, 461; OLG Dresden NJW-RR 1998, S. 285 f; OLG Köln NJW-RR 1995, S. 1215; OLG Hamburg JurBüro 1997, S. 482, Zöller-Herget aaO, Rdnr. 11 m.w.N.; zum Meinungsstreit insgesamt Schwarz MDR 1993; S. 1052 mit zahlreichen Nachweisen).
  • OLG Nürnberg, 19.11.2002 - 4 W 3038/02

    Streithilfkosten bei Kostenaufhebung im Prozeßvergleich

    Demgegenüber billigt die herrschende Meinung im Falle der Kostenaufhebung dem Streithelfer gegen den Gegner der von ihm unterstützen Partei einen Anspruch auf die Hälfte seiner außergerichtlichen Auslagen zu (BGH NJW 1967, 983; 1961, 460; OLG München - 17. Zivilsenat -, MDR 2002, 114; OLG München - 28. Zivilsenat -, MDR 1998, 989; OLG Schleswig, NJW-RR 2000, 1093; Hans. OLG Bremen, OLG-Report 1999, 219; OLG Düsseldorf, OLG-Report 1999, 127; OLG Dresden - 7. Zivilsenat -, NJW-RR 1998, 285; OLG Frankfurt - 9. Zivilsenat -, OLG-Report 1998, 298; Stein-Jonas/Bork, ZPO, 21. Aufl., § 101 Rn. 7; Zöller-Herget, ZPO, 23. Aufl., § 101 Rn. 11; Musielak-Wolst, aaO., § 101 Rn 8; Wieczorek-Steiner, ZPO, 3. Aufl., § 101 Rn. 10; MüKo-Belz, ZPO, § 101 Rn 30; Baumbach-Lauterbach-Albers-Hartmann, ZPO, 61. Aufl., § 101 Rn 23/26; Thomas-Putzo, ZPO, 24. Aufl., § 101 Rn 4).
  • OLG Stuttgart, 20.12.2002 - 6 W 72/02

    Kostenerstattungsanspruch des Streithelfers bei Kostenaufhebung im Vergleich

    Dessen Anspruch unterliege nicht der Disposition der Parteien (OLG Köln MDR 1993, 472 und NJW-RR 1995, 1215; OLG Nürnberg MDR 2001, 415; OLG Dresden NJW-RR 1998, 285; Thomas/Putzo, ZPO 24. Aufl., § 101 Rn. 4 und Zöller/Herget, ZPO, 23. Aufl., § 101 Rn. 8).
  • OLG Brandenburg, 21.05.2001 - 11 W 107/00

    Rechtsmissbräuchlichkeit eines Antrages eines Streithelfers; Behandlung des

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  • OLG Koblenz, 15.03.2000 - 3 W 148/00

    Erstattung der Kosten des Streithelfers bei Abschluss eines Vergleichs

    Wenngleich die außergerichtlichen Kosten von Kläger und Beklagtem sich in der Höhe stark unterscheiden können, so entspricht doch die Aufhebung der Kosten gegeneinander - wie die Regelung bezüglich der Gerichtskosten zeigt - i. d. R. einer Halbierung, weshalb von der ganz überwiegenden Meinung mit Recht ein hälftiger Erstattungsanspruch des Streithelfers bejaht wird (ebenso der 2. Zivilsenat in MDR 1968, 159; OLG Köln NJW-RR 1995, S. 1215; OLG Dresden NJW-RR 1998, S. 285, 286; OLG Düsseldorf NJW-RR 1998, S. 1691, 1692; Münchener Kommentar aa0. Rdnr. 34; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO , 58. Aufl., § 101 Rdnr. 26; Musielak, ZPO , § 101 Rdnr. 8).
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Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 28.07.1997 - 4 W 4/97   

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https://dejure.org/1997,6726
OLG Schleswig, 28.07.1997 - 4 W 4/97 (https://dejure.org/1997,6726)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 28.07.1997 - 4 W 4/97 (https://dejure.org/1997,6726)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 28. Juli 1997 - 4 W 4/97 (https://dejure.org/1997,6726)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1998, 285
  • MDR 1997, 971
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 30.05.2006 - VI ZB 64/05

    Voraussetzungen des sofortigen Anerkenntnisses im schriftlichen Vorverfahren

    Nach der Gegenansicht kann der Beklagte jedenfalls dann, wenn er innerhalb der Frist gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO zunächst nur seine Verteidigungsbereitschaft anzeigt, jedoch keinen Sachantrag ankündigt, noch innerhalb der anschließenden Frist zur Klageerwiderung "sofort" anerkennen (vgl. OLG Bamberg, NJW-RR 1996, 392, 393 f.; OLG Brandenburg, MDR 2005, 1310; OLG Hamburg, MDR 2002, 421 f.; OLG Karlsruhe, OLGR 2004, 513, 514; OLG Nürnberg, NJW 2002, 2254, 2255; OLG Schleswig, MDR 1997, 971, 972; Zöller/Herget, ZPO, 25. Aufl., § 93 Rn. 4; Zöller/Greger, aaO, § 276 Rn. 13; Deichfuß, MDR 2004, 190, 192; Meiski, NJW 1993, 1904, 1905; Vossler, NJW 2006, 1034, 1035).
  • BGH, 28.09.2006 - IX ZB 312/04

    Kostenentscheidung nach Anerkenntnis eines Anspruchs auf Feststellung einer

    Jedenfalls mit Einreichung der Klageerwiderungsschrift im schriftlichen Vorverfahren, mit der ein Antrag auf Klageabweisung angekündigt wird, verliert der Beklagte das Kostenprivileg des § 93 ZPO (vgl. OLG Bamberg NJW-RR 1996, 392, 393; OLG Hamburg MDR 2002, 421 f; OLG Nürnberg NJW 2002, 2254 f; OLG Schleswig NJW-RR 1998, 285; Musielak/Wolst, ZPO 4. Aufl. § 93 Rn. 5; Saenger/Gierl, ZPO § 93 Rn. 27; Zöller/Herget, ZPO 25. Aufl. Rn. 4).
  • KG, 16.02.2006 - 20 W 52/05

    Sofortiges Anerkenntnis: Anerkenntnis nach Anzeige der Verteidigungsanzeige und

    Die Gegenansicht (u. a. Zöller/Herget, ZPO, 25. Aufl., ZPO, § 93 Rdnr.4; Schneider MDR 1998, 254; Deichfuß MDR 2004, 190; OLG Bamberg, Beschluss vom 15.3.1995 2 WF 12/95, FamRZ 1995, 1075; OLG Schleswig, Beschluss vom 28.7.1997 - 4 W 4/97 -, NJW-RR 1998, 285; OLG Hamburg, Beschluss vom 2.11.2001 - 12 W 25/01-, MDR 2002, 421; OLG Nürnberg, Beschluss vom 22.5.2002 - 3 W 1144/02-, NJW 2002, 2254) vertritt die Auffassung, dem Beklagten müsse eine angemessene Überlegungsfrist bleiben.
  • OLG Karlsruhe, 02.12.2003 - 11 W 75/03

    Kostenentscheidung: Sofortiges Anerkenntnis im schriftlichen Vorverfahren

    Nach der Gegenansicht kann der Beklagte jedenfalls dann, wenn er zunächst innerhalb der Frist gemäß § 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO nur seine Verteidigungsbereitschaft anzeigt, jedoch keinen Sachantrag stellt, noch innerhalb der anschließenden Frist zur Klagerwiderung "sofort" anerkennen (OLG Bamberg, Beschl. v. 15.3.1995 - 2 WF 12/95, NJW-RR 1996, 392; OLG Celle, Beschl. v. 17.12.1996 - 12 WF 272/96, FamRZ 1997, 1416; OLG Schleswig, Beschl. v. 28.7.1997 - 4 W 4/97, MDR 1997, 971; OLG Stuttgart, Beschl. v. 13.9.2000 - 17 WF 316/00, OLGReport Stuttgart 2001, 45; OLG Hamburg, Beschl. v. 2.11.2001 - 12 U 38/01, OLGReport Hamburg 2002, 351; OLG Nürnberg, Beschl. v. 22.5.2002 - 3 W 1144/02, OLGReport Nürnberg 2003, 20.; Meiski, NJW 1993, 1904; Greger in Zöller, ZPO, 24. Auflage, § 276 Rdn. 13).
  • OLG Hamburg, 02.11.2001 - 12 U 38/01

    Sofortiges Anerkenntnis; Schuldanerkenntnis; Vorverfahren; Klageerwiderungsfrist;

    Der Senat folgt daher der von Schneider (MDR 1998, 254) als im Vordringen bezeichneten Auffassung, dass auch im schriftlichen Vorverfahren das in der Klageerwiderung erklärte Anerkenntnis noch als ein sofortiges im Sinne des § 93 ZPO zu werten ist (so auch OLG Bamberg, FamRZ 1995, 1075; OLG Schleswig, MDR 1997, 971; Meiski, NJW 1993, 1904).
  • OLG Zweibrücken, 19.02.2001 - 4 W 2/01

    Sofortiges Anerkenntnis bei schriftlichem Vorverfahren

    Soweit die Gegenmeinung auf eine weniger strenge Beurteilung bei vorangegangenem Mahn- oder Versäumnisverfahren abstellt (vgl., etwa OLG Schleswig MDR 1997 971), vermag sie nicht zu überzeugen.
  • OLG Karlsruhe, 08.11.2002 - 2 WF 205/01

    Sofortiges Anerkenntnis im schriftlichen Vorverfahren

    Die Gegenansicht (OLG Schleswig, NJW-RR 1998, 285; OLG Bamberg, FamRZ 1995, 1075, 1076; OLG Celle (12. ZS), FamRZ 1997, 1416; OLG Köln, FamRZ 1997, 1415; Meiski, NJW 1993, 1904;Zöller/Greger, aaO, § 276 Rn 13) vertritt die Auffassung, dem Beklagten müsse eine angemessene Überlegungsfrist bleiben.
  • OLG Hamburg, 02.11.2001 - 12 W 25/01

    Sofortiges Anerkenntnis; Schuldanerkenntnis; Vorverfahren; Klageerwiderungsfrist;

    Der Senat folgt daher der von Schneider (MDR 1998, 254) als im Vordringen bezeichneten Auffassung, dass auch im schriftlichen Vorverfahren das in der Klageerwiderung erklärte Anerkenntnis noch als ein sofortiges im Sinne des § 93 ZPO zu werten ist (so auch OLG Bamberg, FamRZ 1995, 1075; OLG Schleswig, MDR 1997, 971; Meiski, NJW 1993, 1904).
  • OLG Schleswig, 10.01.2001 - 6 W 44/00

    Sofortiges Anerkenntnis - Wettbewerbsprozeß - nach Abmahnung innerhalb

    Die Gegenauffassung (OLG Bamberg NJW-RR 1996, 392, 293; OLG Schleswig - 4. Zivilsenat - NJW-RR 1998, 285) verweist demgegenüber darauf, dass §§ 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO, 307 Abs. 2 ZPO den Erlaß eines Anerkenntnisurteils im schriftlichen Verfahren auch dann nicht verböten, wenn das Anerkenntnis erst - nach Verteidigungsanzeige - in der Klagerwiderung enthalten sei.
  • KG, 29.12.2005 - 8 W 81/05

    Kostenrecht: Sofortiges Anerkenntnis nach Verteidigungsanzeige im schriftlichen

    Nach überwiegende Ansicht in Rechtsprechung und Literatur liegt bei Anordnung des schriftlichen Vorverfahrens ein sofortiges Anerkenntnis nur vor, wenn das Anerkenntnis innerhalb der zweiwöchigen Notfrist des § 276 Abs. 1 Satz 1 ZPO bzw. in der innerhalb dieser Frist eingereichten Erklärungsschrift abgegeben wird, während ein nach vorheriger Erklärung der Verteidigungsbereitschaft erst in der späteren Klageerwiderung erklärtes Anerkenntnis nicht mehr als sofortiges anzusehen ist (Thomas/Putzo, ZPO; 27. Auflage, § 93 ZPO, Rdnr. 9; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 64. Auflage, § 93 ZPO, Rdnr. 97; Stein/Jonas/Bork, ZPO, 22. Auflage, § 93 ZPO), Rdnr. 6; Musielak, ZPO, 4. Auflage, § 93 ZPO, Rdnr. 5; OLG Karlsruhe OLG Report 2004, 513; OLG Brandenburg FamRZ 2003, 1573, 1575; OLG Dresden Beschluss vom 08.04.03 - 11 W 428/03 -, JURIS ; OLG Zweibrücken NJW-RR 2002, 138; OLG Köln OLG-Report 2002, 160; Kammergericht KG- Report 2001, 403; OLG Braunschweig JurBüro 1999, 36; OLG Celle NJW-RR 1998, 1370; OLG Nürnberg MDR 1998, 680; a.A. OLG Bamberg NJW-RR 1996, 392; OLG Schleswig MDR 1997, 971; OLG Hamburg MDR 2002, 421; Zöller/Herget, ZPO, 25. Auflage, § 93 ZPO, Rdnr. 4).
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