Rechtsprechung
   OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2000,1224
OLG Köln, 19.09.2000 - 9 U 43/00 (https://dejure.org/2000,1224)
OLG Köln, Entscheidung vom 19.09.2000 - 9 U 43/00 (https://dejure.org/2000,1224)
OLG Köln, Entscheidung vom 19. September 2000 - 9 U 43/00 (https://dejure.org/2000,1224)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Wolters Kluwer

    Kaskoversicherung; Grobe Fahrlässigkeit; Erforderliche Sorgfalt ; Straßenverkehr; Telefonieren

  • RA Kotz

    Vorsicht!

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AKB § 12 Abs. 1 II 2e; VVG § 61
    Telefonieren mit dem Handy bei schwierigen Verkehrsverhältnissen; Versicherung; grobe Fahrlässigkeit; Unfall wegen Handybenutzung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2001, 22
  • VersR 2001, 580 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Düsseldorf, 27.02.2007 - 24 U 93/06

    Zur Haftung des gewerblichen Mieters eines Kfz für durch angestellten Fahrer

    Ein Kraftfahrer, der unter den hier obwaltenden schwierigen äußeren Fahrbedingungen (Dunkelheit, Kurvenverlauf) und bei unverminderter Geschwindigkeit (ein Abbremsen bei Beginn des "Suchmanövers" trägt der Beklagte nicht vor und wurde im "Schadensformular" -GA 20- auch nicht behauptet) seine Aufmerksamkeit vollständig von der Fahrbahn ablenkt und dadurch einen Unfall verursacht, handelt regelmäßig grob fahrlässig (vgl. Senat ZMR 2006, 276 = Schaden-Praxis 2007, 20; OLG Frankfurt OLGR Frankfurt 2001, 157 und 1993, 221; OLG Köln NJW-RR 2001, 22; OLG Hamm ZfSch 2000, 347; NJW-RR 1990, 929 und VersR 1987, 353 = ZfSch 1987, 20; OLG Stuttgart VersR 1999, 1359; OLG Zweibrücken RuS 1999, 406; OLG Düsseldorf (4.
  • OLG Düsseldorf, 27.09.2005 - 24 U 9/05

    Grob fahrlässige Unfallverursachung bei Bedienung des Autoradios während

    Die Unaufmerksamkeit dauerte nämlich so lange, dass er die veränderte Straßenführung (Übergang von gerader Strecke in eine "kurze und relativ enge Kurve" erst so spät bemerkte, dass eine der Straßenführung und der eingehaltenen Geschwindigkeit angemessene Lenkbewegung nicht mehr möglich war, er deshalb die Kontrolle über das Kraftfahrzeug verlor und mit ihm schwer verunglückte. Ein Kraftfahrer, der unter den hier obwaltenden schwierigen Fahrbedingungen bei unverändert hoher (wenn auch unter Einhaltung der höchstzulässigen) Geschwindigkeit seine Aufmerksamkeit vollständig von der Fahrbahn ablenkt und dadurch einen Unfall verursacht, handelt regelmäßig grob fahrlässig (vgl. OLG Frankfurt OLGR Frankfurt 2001, 157 und 1993, 221; OLG Köln NJW-RR 2001, 22; OLG Hamm ZfSch 2000, 347; NJW-RR 1990, 929 und VersR 1987, 353 = ZfSch 1987, 20;OLG Stuttgart VersR 1999, 1359; OLG Zweibrücken RuS 1999, 406; OLG Düsseldorf (4.
  • LG Potsdam, 26.06.2009 - 6 O 32/09

    Schadensersatzanspruch des Kfz-Eigentümers: Auffahrunfall infolge Bedienung des

    Insbesondere begründet Unaufmerksamkeit des Fahrers wegen anderer - nicht verkehrsbedingter - Tätigkeiten den Vorwurf grober Fahrlässigkeit (vgl. OLG Köln NVersZ 2001, 26; OLG Hamm, r+s 2000, 229; OLG Stuttgart, r+s 1999, 56; OLG Zweibrücken, r+s 1999, 406).
  • LG Bonn, 28.10.2016 - 1 O 110/15

    Grober Fahrlässigkeit, Autovermietung, Kaskoversicherungsschutz

    Im Bereich des Straßenverkehrs liegt sie vor, wenn das Verhalten des Versicherungsnehmers objektiv grob verkehrswidrig und subjektiv schlechthin unentschuldbar ist (OLG Köln, Urteil vom 19.09.2000 - 9 U 43/00 = juris Rd.6; OLG Köln VersR 1997, 57).
  • LG Köln, 26.07.2004 - 4 O 13/04
    Indem der Beklagte sich gleichwohl nach der heruntergefallenen Karte gebückt hat, hat er sich aber über das, was jedem einleuchten muss, hinweggesetzt, dabei leichtsinnig Leben und Eigentum anderer gefährdet und damit grob fahrlässig gehandelt (vgl. OLG Köln NJW-RR 2001, 22 [OLG Köln 19.09.2000 - 9 U 43/00] ; MDR 2000, 950 [OLG Köln 10.05.2000 - 26 U 49/99] ; OLG Frankfurt NVersZ 2001, 322; OLG Hamm RuS 2000, 229; OLG München Schaden-Praxis 2000, 173).

    Daraus ist zu schließen, dass ihm die Leichtsinnigkeit seines Handelns während der Fahrt bewußt war (vgl. OLG Köln NJW-RR 2001, 22 [OLG Köln 19.09.2000 - 9 U 43/00] ).

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