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   LG Ulm, 31.05.2006 - 1 S 16/06   

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https://dejure.org/2006,4236
LG Ulm, 31.05.2006 - 1 S 16/06 (https://dejure.org/2006,4236)
LG Ulm, Entscheidung vom 31.05.2006 - 1 S 16/06 (https://dejure.org/2006,4236)
LG Ulm, Entscheidung vom 31. Mai 2006 - 1 S 16/06 (https://dejure.org/2006,4236)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Verkehrssicherungspflicht: Haftung für abgehende Dachlawinen und Pflicht zur Anbringung von Schneefanggittern

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Schneefanggitter

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Schadensersatz wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht und Anforderung an die Sicherheitspflichten betreffend die Haftung für Dachlawinen

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Dachlawine - Schadensersatz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Wann müssen Eigentümer Schneefanggitter anbringen?

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Dachlawine beschädigt parkendes Auto - Ist dafür der Hauseigentümer verantwortlich?

  • fahrschule-online.de (Kurzinformation)

    Besitzer muss Schnee-Fanggitter anbringen

  • taxi-zeitschrift.de (Kurzinformation)

    Besitzer muss Schnee-Fanggitter anbringen

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Haftung des Hauseigentümers für Dachlawine

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Hauseigentümer haftet für Dachlawine

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    StVG § 7 Abs. 1 § 17 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 1
    Haftungsverteilung bei Beschädigung eines PKW durch eine Dachlawine

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2006, 3218 (Ls.)
  • NJW-RR 2006, 1253
  • NZV 2006, 589
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • AG Donaueschingen, 12.12.2017 - 2 C 8/17

    Dachlawine - Haftung des Hauseigentümers für Schäden an einem geparkten Pkw

    Solche können sich insbesondere aus der allgemeinen Schneelage des Ortes, der Beschaffenheit und Lage des Gebäudes, der Ortsüblichkeit, den konkreten Schneeverhältnissen, der Art und des Umfanges des gefährdeten Verkehrs sowie der Gefahrenwahrscheinlichkeit ergeben (vgl. AG Bruchsal vom 23.11.2010, Az. 3 C 81/10; LG Ulm, NJW-RR 2006, 1253; LG Karlsruhe vom 22.01.1999, Az. 9 S 440/98; OLG Karlsruhe vom 18.03.1983, Az. 15 U 280/82; OLG Zweibrücken vom 09.07.1999, Az. 1 U 181/98; AG Brandenburg vom 23.08.2012, Az. 34 C 127/11; OLG Düsseldorf vom 17.02.2012, Az. 24 U 217/11; LG Duisburg vom 22.10.2012, Az. 2 O 259/11; AG Münster vom 14.11.2012, Az. 48 C 4303/11; AG Leipzig vom 04.04.2013, Az. 105 C 3717/10; OLG Hamm vom 14.08.2012; Az. 9 U 119/12; OLG Düsseldorf vom 28.02.2014, Az. 22 U 152/13; AG Hannover vom 15.07.2014, Az. 438 C 12642/13; OLG München vom 11.04.1997, Az. 14 U 879/96; AG München vom 16. Juni 2011, Az. 275 C 7022/11, sowie umfassend Birk, NJW 1983, 2911 m.w.N.).

    Zu berücksichtigen ist außerdem die Dachneigung (vgl. LG Ulm, NJW-RR 2006, 1253, wonach in schneereichen Gebieten eine Pflicht zur Anbringung von Schneefanggittern zum Schutz gegen eine Gefährdung der Verkehrssicherheit bereits bei Dächern mit einer Neigung von mehr als 35 Grad in Betracht kommt, während in schneeärmeren Gebieten eine solche Pflicht erst bei einer Dachneigung von 45 Grad anzunehmen ist).

  • AG Hannover, 21.03.2012 - 560 C 2876/11

    Zur Schadensersatzpflicht eines Hauseigentümers bei Herabfallen von Schnee und

    Insoweit ist es jedoch sta?ndige Rechtsprechung, dass Passanten es in der Regel selbst u?berlassen bleibt, sich und ihr Eigentum durch Achtsamkeit zu schu?tzen, weil vom Hauseigentu?mer Sicherheitsregeln nur beim Vorliegen besonderer Umsta?nde verlangt werden ko?nnen (OLG Dresden WuM 1997, 377; OLG Du?sseldorf, 19.11.1992, 13 U 95/92; OLG Hamm NJW-RR 2003, 1463; OLG Karlsruhe NJW-RR 1986, 1404; OLG Ko?ln ZfSch 1989, 44 ; OLG Saarbru?cken VersR 1985, 299; LG Ulm, NJW-RR 2006, 1253).

    Dies soll regelma?ßig der Fall sein, wenn das Dach eine Neigung von 45 Grad u?berschreitet (so OLG Stuttgart, DAR 1964, 214; OLG Karlsruhe ZfSch 1984, 65; LG Ulm NJW-RR 2006, 1253, ebenso OLG VersR 1980, 1028, jedoch nur bei Ho?henlagen u?ber 400 u?ber NN).

  • OLG Köln, 20.01.2012 - 19 U 167/11

    Verkehrssicherungspflicht eines Hauseigentümers hinsichtlich abgehender

    Die Rechtsprechung, die eine Verkehrssicherungspflicht bei steilen Schrägdächern (über 45 Grad) bejaht, gründet sich in allen Fällen nicht ausschließlich auf das Vorhandensein eines außergewöhnlichen, die Gefahr erhöhenden Daches, sondern jeweils auf zusätzliche weitere Umstände, wie allgemeiner Schneereichtum, eine bestehende Ortsüblichkeit oder sogar eine bestehende behördlich angeordnete Schneefanggitterpflicht, die erst Recht eine Verkehrssicherungspflicht für das Aufstellen von Warnschildern begründen würden (so auch die vom Kläger zitierten Urteile OLG Karlsruhe, a. a. O., und LG Duisburg, jeweils a. a. O.; siehe auch LG Ulm, NJW-RR 2006, 1253 f., m.w.N.; OLG Celle, VersR 1980, 1028 f.).
  • AG München, 16.06.2011 - 275 C 7022/11

    Fahrzeugschaden durch Dachlawine

    Solche können sich nach der allgemeinen Schneelage des Ortes, der Beschaffenheit und Lage des Gebäudes, den konkreten Schneeverhältnissen und der Art und des Umfanges des gefährdeten Verkehrs ergeben (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 23.07.2003, NJW-RR 2003, 1463 ff, LG Ulm Urteil vom 31.05.2006, NJW-RR 2006, 1253 ff.).
  • AG Berlin-Spandau, 29.04.2011 - 15 C 26/11

    Vermieter trifft keine Sicherungspflicht zum Schutz vor Dachlawinen!

    Schutzmaßnahmen vor Dachlawinen werden etwa bei einer Dachschräge von 45 Grad für erforderlich gehalten (so etwa LG Ulm, Urt. v. 31.5.2006 -1 S 16/06 - juris Rn. 4; AG Halle, Urt. v. 25.11.2010 - 93 C 1526/10 - juris Rn. 18; Birk, NJW 1983, 2911, 2913; Hugger/Stallwanger, DAR 2005, 665, 667).
  • AG Saarbrücken, 12.07.2012 - 42 C 338/11

    Verkehrssicherungspflicht: Pflicht des Eigentümers eines Hausanwesens in

    Bei Gebäuden mit einer Neigung zwischen 35 und 45 Grad ist eine Verkehrssicherungserforderlichkeit dann anzunehmen, wenn besondere Umstände hinzutreten (vgl. LG Ulm v. 31.05.2006 - 1 S 16/06 - NJW-RR 2006, 1253-1254).
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