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   BGH, 20.01.2006 - V ZR 214/04   

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https://dejure.org/2006,1373
BGH, 20.01.2006 - V ZR 214/04 (https://dejure.org/2006,1373)
BGH, Entscheidung vom 20.01.2006 - V ZR 214/04 (https://dejure.org/2006,1373)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 2006 - V ZR 214/04 (https://dejure.org/2006,1373)
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Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 873 Abs. 1, 894, 1018; GBO §§ 19, 39 Abs. 1
    Bei Grundbuchunrichtigkeit hat sowohl Einigung wie Eintragungsbewilligung durch den wahren Berechtigten zu erfolgen; erforderlich ist allerdings dessen Voreintragung durch Grundbuchberichtigung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Sittenwidrigkeit eines Grundstückskaufvertages; Durchgreifen der Sittenwidrigkeit des Verpflichtungsgeschäfts auf das Verfügungsgeschäft ; Berechtigung des nicht in dem Grundbuch eingetragenen wahren Rechtsinhabers zu der Abgabe der für eine Rechtsänderung erforderlichen ...

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Sittenwidrigkeit von Verfügungsgeschäften; dingliche Einigung (§ 873 BGB) und formelle Zustimmung (§ 19 GBO) durch den wahren Berechtigten bei Nachweis der Unrichtigkeit des Grundbuchs

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 873 Abs. 1; GBO § 19 § 39 Abs. 1
    Wirksamkeit der Auflassungserklärung des nicht im Grundbuch eingetragenen wahren Berechtigten

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Grundbucherklärungen durch nicht eingetragenen Rechtsinhaber

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB §§ 873 Abs. 1, 894, 1018; GBO §§ 19, 39 Abs. 1
    Bei Grundbuchunrichtigkeit hat sowohl Einigung wie Eintragungsbewilligung durch den wahren Berechtigten zu erfolgen; erforderlich ist allerdings dessen Voreintragung durch Grundbuchberichtigung

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Voreintragung und Bewilligungsbefugnis

Besprechungen u.ä.

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Sittenwidrigkeit von Verfügungsgeschäften; dingliche Einigung (§ 873 BGB) und formelle Zustimmung (§ 19 GBO) durch den wahren Berechtigten bei Nachweis der Unrichtigkeit des Grundbuchs

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.01.2006, Az.: V ZR 214/04 (Abgabe der Grundbuchbewilligung durch den materiell Berechtigten)" von Prof. Roland Böttcher, original erschienen in: NotBZ 2006, 205 - 208.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2006, 888
  • MDR 2006, 1163
  • DNotZ 2006, 520
  • DB 2006, 892
  • Rpfleger 2006, 316
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 09.05.2014 - V ZR 305/12

    Schadensersatzanspruch eines Großhändlers für Presseerzeugnisse wegen der

    Dieses ist nur dann ebenfalls nichtig, wenn die Unsittlichkeit gerade im Vollzug der Leistung liegt, wenn also mit dem dinglichen Rechtsvorgang sittenwidrige Zwecke verfolgt werden oder in ihm die Sittenwidrigkeit begründet ist (Senat, Urteile vom 24. Mai 1985 - V ZR 47/84, NJW 1985, 3006, 3007 und vom 20. Januar 2006 - V ZR 214/04, NJW-RR 2004, 888, 889; BGH, Urteil vom 22. Januar 1992 - VIII ZR 374/89, NJW-RR 1992, 593, 594).
  • BGH, 12.04.2016 - XI ZR 305/14

    Gefahr einander widersprechender Entscheidungen bei Zurückverweisung der Sache im

    Allerdings ist in diesem Fall zu berücksichtigen, dass es primär auf die Sittenwidrigkeit des schuldrechtlichen Sicherungsvertrags ankommt, dessen Unsittlichkeit und Nichtigkeit ausnahmsweise auch das seiner Umsetzung dienende - abstrakte und damit an sich wertneutrale - dingliche Erfüllungsgeschäft erfasst, wenn die Unsittlichkeit gerade im Vollzug der Leistung liegt (vgl. BGH, Urteile vom 14. Juli 1952 - IV ZR 1/52, NJW 1952, 1169, 1170 [insoweit in BGHZ 7, 111 nicht abgedruckt], vom 20. Juni 1962 - VIII ZR 128/61, WM 1962, 818, 819, und vom 20. Januar 2006 - V ZR 214/04, NJW-RR 2006, 888, 889; Bülow, Recht der Kreditsicherheiten, 8. Aufl., Rn. 1102; Palandt/Ellenberger, BGB, 75. Aufl., § 138 Rn. 20; Palandt/Bassenge, BGB, 75. Aufl., § 930 Rn. 15, 20).
  • BGH, 15.07.2010 - V ZB 107/10

    Grundbuchverfahren: Eintragungsbewilligung durch einen nicht

    Das betroffene Recht muss so eingetragen sein, wie es der materiellen Rechtslage und der sich anschließenden neuen Eintragung entspricht (Senat, BGHZ 16, 101; Urt. v. 20. Januar 2006, V ZR 214/04, NJW-RR 2006, 888, 890).

    Eine vorherige Eintragung der Zessionarin ist dagegen auch vor dem Hintergrund des Zwecks des Voreintragungsgrundsatzes nicht geboten, dass das Grundbuch nicht nur den aktuellen Grundbuchstand, sondern auch seine Entwicklung richtig wiedergeben soll (RGZ 133, 279, 283; Senat BGHZ 16, 101; Urt. v. 20. Januar 2006, V ZR 214/04, aaO).

  • BGH, 03.05.2012 - V ZB 112/11

    Vormerkung für Rückauflassungsanspruch von Ehegatten als Gesamtgläubigern:

    Für die dem Betroffenen zustehende Bewilligungsberechtigung nach § 19 GBO ist grundsätzlich die Grundbuchposition maßgebend (Senatsurteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 214/04, NJW-RR 2006, 888, 889 Rn. 14).
  • VGH Bayern, 21.01.2020 - 8 ZB 19.192

    Sittenwidrigkeit, Verwaltungsgerichte, Zulassungsantrag, Prozessvergleich,

    In einem solchen Fall erfasst die Sittenwidrigkeit des Verpflichtungsgeschäfts auch die Auflassung (vgl. BGH, U.v. 20.1.2006 - V ZR 214/04 - NJW-RR 2006, 888 = juris Rn. 8; OVG Berlin-Bbg, U.v. 8.12.2016 - OVG 2 B 7.14 - juris Rn. 24 f.).

    Entgegen der Auffassung des Zulassungsantrags kann der "wahre" Eigentümer auch die formellrechtliche Eintragungsbewilligung nach § 19 GBO wirksam abgegeben; bewilligungsberechtigt ist er und nicht der "Bucheigentümer" (BGH, U.v. 20.1.2006 - V ZR 214/04 - NJW-RR 2006, 888 = juris Rn. 11 ff.).

  • OLG München, 10.05.2012 - 23 U 4635/11

    Anwaltliches Berufsrecht: Umgehung des Verbots von Erfolgshonoraren durch einen

    Allerdings ist das Erfüllungsgeschäft dann gleichfalls nichtig, wenn die Unsittlichkeit gerade im Vollzug der Leistung liegt, wenn also mit dem Erfüllungsgeschäft sittenwidrige Zwecke verfolgt werden oder in ihm die Sittenwidrigkeit begründet ist (BGH WM 1985, S. 1269, 1270; BGH WM 1996, S. 133, 135; BGH, NJW-RR 2006, S. 888, 889).
  • OLG Frankfurt, 22.03.2010 - 20 W 67/10

    Voraussetzungen der Löschung einer Buchgrundschuld

    Neben der Erleichterung der Legitimationsprüfung für das Grundbuchamt und dem Schutz des eingetragenen Berechtigten soll durch den Voreintragungsgrundsatz auch erreicht werden, dass der Rechtsstand des Grundbuchs und seiner Änderungen nicht bloß im Endziel richtig, sondern in allen Entwicklungsstufen klar und verständlich wiedergegeben wird (BGH Rpfleger 2006, 316, 317; Oberlandesgericht Köln Rpfleger 2006, 646, 647; KG Rpfleger 1992, 430; BayObLG Rpfleger 2003, 25; Oberlandesgericht München MittBayNot 2006, 496; Demharter, aaO., § 39, Rdnr. 1).
  • OLG Nürnberg, 26.11.2015 - 15 W 1757/15

    Prüfung des Verbots des Selbstkontrahierens durch das Grundbuchamt bei Handlungen

    Anderenfalls käme es zu einer Perpetuierung der Unrichtigkeit des Grundbuchs, die jedoch seinem Zweck widerspräche, über die privatrechtlichen Verhältnisse an einem Grundstück zuverlässig Auskunft zu geben (BGH NJW-RR 2006, 888 Rn. 14 nach juris).
  • OLG Frankfurt, 13.07.2010 - 20 W 248/10

    Grundbuchverfahren: Löschung einer Sicherungshypothek bei Erlöschen der

    Wenn die Vermutung des § 891 Abs. 1 BGB, die auch für das Grundbuchamt gilt, widerlegt ist, kann auf Grund einer Löschungsbewilligung allein des Buchberechtigten nicht gelöscht werden, sondern die Löschung muss der wahre Berechtigte bewilligen (BGH Rpfleger 2006, 316, 317; BayObLGZ 1992, 341, 342; Senat Beschluss vom 24.06.2003 -20 W 274/2002; Demharter: GBO, 27. Aufl., § 27, Rdnr. 20; Schöner/Stöber: Grundbuchrecht, 12.Aufl., Rdnr. 2728).

    Da das Grundbuchamt nicht zu einer Perpetuierung des Widerspruchs zwischen materieller Rechtslage und Grundbuchinhalt beitragen darf (BGH Rpfleger 2006, 316, 317) hätte die Zwischenverfügung nicht die Löschungsbewilligung der Rechtsnachfolger der C, sondern der Rechtsnachfolger der wahren Berechtigten, nämlich der Frau D, zum Gegenstand haben müssen, samt Nachweis von deren Rechtsnachfolge.

  • OLG München, 23.05.2019 - 34 Wx 255/19

    Nachweis der Änderung der Rechtsinhaberschaft - Umwandlung der Zwangshypothek zu

    Denn die Löschung muss vom wahren Berechtigten bewilligt werden (BGH NJW-RR 2006, 888; Demharter § 27 Rn. 20).
  • OLG Köln, 08.05.2006 - 2 Wx 2/06

    Technische Rückdatierung von Grundbucheintragungen

  • OLG Koblenz, 27.11.2014 - 3 U 437/14

    Beginn der Berufungsbegründungsfrist bei Gewährung von Wiedereinsetzung in den

  • OLG Frankfurt, 04.02.2013 - 16 U 161/11

    Streit um die Herausgabe antiker Gefäße zwischen einem Staat und einer

  • KG, 11.07.2006 - 1 W 113/06

    Grundbuchverfahrensrecht: Löschung der zu Lasten des Bucheigentümers

  • OLG Hamm, 14.02.2013 - 22 U 14/12

    Unwirksame Zwischenveräußerung kein Eintragungshindernis!

  • LG Frankfurt/Main, 12.06.2013 - 13 S 175/10

    Wohngeldanspruch der Wohnungseigentümergemeinschaft: Auswirkungen der

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