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   OLG Köln, 13.03.2007 - 9 U 26/05   

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https://dejure.org/2007,1177
OLG Köln, 13.03.2007 - 9 U 26/05 (https://dejure.org/2007,1177)
OLG Köln, Entscheidung vom 13.03.2007 - 9 U 26/05 (https://dejure.org/2007,1177)
OLG Köln, Entscheidung vom 13. März 2007 - 9 U 26/05 (https://dejure.org/2007,1177)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ausgestaltung des versicherungsrechtlichen Raubbegriffes; Geltendmachung von Ansprüchen aus einer Diebstahlschutz-Versicherung; Maßgeblichkeit des vom Versicherten erlittenen Sachschadens; Berücksichtigung des Neuwertes einer Uhr bei der Ermittlung ihres ...

  • Judicialis

    VVG § 1; ; VVG § ... 6 Abs. 3; ; VVG § 49; ; VHB 92 § 3 Nr. 2; ; VHB 92 § 5 Nr. 2 lit. a); ; VHB 92 § 12 Nr. 1; ; VHB 92 § 12 Nr. 6 Satz 2; ; VHB 92 § 18 Nr. 1 lit. a) Nr. 2; ; VHB 92 § 19 Nr. 1 lit. c; ; VHB 92 § 21 Nr. 1 lit. c; ; VHB 92 § 21 Nr. 3; ; ZPO § 287 Abs. 1 Satz 1; ; ZPO § 525 Satz 1; ; BGB § 187 Abs. 1; ; BGB § 286 Abs. 1; ; BGB § 286 Abs. 2 Nr. 3; ; BGB § 288 Abs. 1

  • RA Kotz

    Rolexraub - Wertersatz über Hausratsversicherung

  • RA Kotz

    Uhrenraub - Haftung der Hausratversicherung/Außenversicherung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • IWW (Ausführliche Zusammenfassung)

    Hausratversicherung - Raub einer wertvollen Uhr in Neapel

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Rolex auch in Neapel erlaubt

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Darf man in Neapel eine Rolex tragen? - Hausratversicherung will nach einem Raub nicht zahlen

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Versicherungsrecht: Rolex beim Einkaufsbummel in Neapel geraubt - Hausratversicherung muss zahlen

  • kompetenz-im-versicherungsrecht.eu (Leitsatz)

    Außenversicherung der Hausratversicherung: Versicherungsrechtlicher Raubbegriff; grob fahrlässige Herbeiführung des Raubes bei Tragen einer wertvollen Armbanduhr während eines mittäglichen Spaziergangs in Neapel

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Armbanduhr in Neapel geraubt - Versicherung muss zahlen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rolex in Neapel gestohlen: Versicherung muss zahlen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Rolex in Italien geraubt - Hausratversicherung muss zahlen - Versicherungsnehmer handelte nicht grob fahrlässig

Besprechungen u.ä.

  • bld.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Der Versicherungsfall Raub

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1473
  • MDR 2007, 1372
  • VersR 2007, 1270
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OLG Karlsruhe, 19.07.2016 - 12 U 85/16

    Außenversicherung der Hausratversicherung: Versicherter Raub einer wertvollen

    Zum Teil wird bereits das vom Opfer bemerkte plötzliche Wegreißen am Körper getragener Sachen als Raub im versicherungsrechtlichen Sinn eingeordnet (so - mit beachtlichen Argumenten - Bruck/Möller/Jula, VVG, 9. Aufl., § 3 Einbruchsdiebstahl Rn. 54; Prölss/Martin/Knappmann, VVG, 29. Aufl., VHB A. § 3 Rn. 13; zu abweichenden Versicherungsbedingungen vgl. auch BGH NJW 1977, 1059; OLG Köln VersR 2007, 1270; Versicherungsombudsmann r+s 2004, 198).

    Aber auch die restriktivere Gegenauffassung bejaht einen Raub zumindest dann, wenn das Opfer die Absicht des Täters rechtzeitig erkennt und die Sache über das zur Überwindung der Schwerkraft übliche Maß hinaus derart festhält, dass der Täter einen erheblichen Kraftaufwand entfalten muss (OLG Düsseldorf VersR 2015, 748; OLG Karlsruhe - 19. Zivilsenat - VersR 2009, 1360; vgl. auch Günther r+s 2007, 265, 269 mwN.).

    Grundsätzlich genügt es, wenn der Versicherungsnehmer lediglich nachweist, dass eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für eine versicherte Entwendungsart besteht (vgl. BGH NJW 1991, 3248; Prölss/Martin/Armbrüster aaO. AERB A. § 1 Rn. 53, 67 mwN.; Günther r+s 2007, 265).

    Daraus ergibt sich grundsätzlich auch dann kein Sorgfaltsverstoß, wenn es sich um eine wertvolle Uhr handelt und sie - innerhalb Deutschlands - auf der Straße getragen wird (vgl. OLG Köln VersR 2007, 1270; OLG Hamm r+s 1991, 29).

  • OLG Frankfurt, 26.07.2017 - 7 U 119/16

    Beschränkte Entschädigungspflicht einer Hausratversicherung für Golduhren

    Ob es sich bei den beiden Uhren - Rolex Yacht Uhr und die Damenuhr - um Schmucksachen handelt, kann dahinstehen; es ist nämlich unstreitig, dass sie aus massiven Gold hergestellt waren und somit unzweifelhaft das Tatbestandsmerkmal "Sachen aus Gold" erfüllen (OLG Karlsruhe, Urteil vom 16.12.1993, Az. 12 U 249/93; OLG Köln, Urteil vom 13.03.2007, Az. 9 U 26/05; OLG Köln, Beschluss vom 13.06.2005, Az. 9 U 36/05; zitiert nach Juris).
  • OLG Köln, 18.07.2017 - 9 U 183/16

    Begriff der Beraubung i.S. von § 5 Nr. 3a Hs. 1 VHB 2005; Eintrittspflicht der

    Ebenso wenig ergebe sich aus dem Urteil des OLG Köln vom 13.03.2007 - 9 U 26/05 - für den vorliegenden Fall ein Raub.
  • OLG Köln, 05.10.2010 - 9 U 76/10

    Begriff des Einbruchsdiebstahls

    Insoweit habe der Senat in der Entscheidung vom 13.03.2007 (9 U 26/05, r+s 2007, 157) zutreffend den Ansatz gewählt, dass in erster Linie der vom Versicherungsnehmer erlittene Sachschaden maßgeblich sei und erst dann die Begehungsweise.

    Es lassen sich auch nicht die Erwägungen aus der Senatsentscheidung vom 13.03.2007 - 9 U 26/05, abgedruckt in VersR 2007, 1270 - auf den vorliegenden Sachverhalt übertragen.

  • OLG Düsseldorf, 13.03.2015 - 4 U 183/13

    Anforderungen an den Nachweis eines bedingungsgemäßen Raubes in der

    Eine solche Regelung ist für den Versicherungsnehmer nicht überraschend im Sinne des § 307 BGB, weil er nach dem normalen Sprachgebrauch typischerweise davon ausgehen wird, dass kein Raub vorliegt, wenn die Entwendung durch seine Überraschung erreicht wird, auch wenn dabei eine gewisse Körperkraft eingesetzt wird, um den Gegenstand wegzunehmen, nicht aber, um einen tatsächlichen oder erwarteten Widerstand zu brechen (so bereits OLG Köln, NJW-RR 2007, 1473).
  • LG Köln, 27.10.2016 - 24 O 131/16
    Die Klägerin ist der Auffassung, vorliegend sei ein Raub im Sinne der Versicherungsbedingungen gegeben, zumal der Raubbegriff nicht strafrechtlich sondern versicherungsvertraglich auszulegen sei, so wie das OLG Köln dies auch in seiner Entscheidung vom 13.03.2007 - 9 U 26/05 - zu Recht betont habe.

    Maßgeblich für den versicherungsrechtlichen Raubbegriff ist nicht die strafrechtliche Differenzierung sondern der allgemeine Sprachgebrauch (s. OLG Köln, Urteil vom 13.03.2007 - 9 U 26/05 -).

  • OLG Köln, 17.05.2010 - 9 U 42/10

    Begriff des Raubes in der Hausratversicherung

    Der Hinweis der Klägerin auf die Entscheidung des Senats vom 13.3.2007 (9 U 26/05, a.a.O.) geht fehlt.
  • LG Köln, 12.11.2014 - 24 S 49/14

    Voraussetzungen für das Vorliegen eines Raubes im Sinne der Bedingungen einer

    Soweit der Berufungssenat in seinem Urteil vom 13.03.2007 - 9 U 26/05 - (zu recherchieren über juris) einen Raub auch dann angenommen hat, wenn der Täter überraschend zugreift, um den Träger des zu entwendenden Gegenstandes daran zu hindern, seiner von vornherein vorhandenen inneren Haltung entsprechend Widerstand zu leisten, ist diese Auslegung für die vorliegende versicherungsvertragliche Raubdefinition nicht zu übernehmen, da diese ausdrücklich bestimmt, dass Gewalt nicht vorliege, wenn versicherte Sachen ohne Überwindung eines bewussten Widerstandes entwendet werden.
  • OLG Saarbrücken, 12.12.2018 - 5 U 52/17

    Hausratversicherung: Nachweis des Versicherungsfalles "Raub" durch persönliche

    Eine wesentliche Voraussetzung dieses Nachweises ist es folglich, dass der Versicherungsnehmer, auf dessen alleiniger Schilderung der Beweis beruhen soll, uneingeschränkt glaubwürdig ist (Senat, Urt. v. 6.12.1995 - 5 U 955/94 - VersR 1996, 1490; OLG Köln, VersR 2005, 349; Günther: Der Versicherungsfall Raub - zugleich Besprechung von OLG Köln, Urteil vom 13.3. 2007, r + s 2007, 265).
  • LG Köln, 23.10.2008 - 24 S 19/08

    Anspruch aus einer Hausratversicherung auf Ersatz von bei einem Überfall während

    Auf die Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des OLG Köln zum versicherungsrechtlichen Raubbegriff (Urteil vom 13.03.2007 - 9 U 26/05 -) kommt es zur Entscheidung des Falles nicht an.
  • AG Köln, 28.01.2008 - 137 C 438/07
  • LG Kiel, 25.06.2010 - 11 O 320/09
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