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   OLG Hamm, 12.01.2007 - 19 U 98/06   

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https://dejure.org/2007,6300
OLG Hamm, 12.01.2007 - 19 U 98/06 (https://dejure.org/2007,6300)
OLG Hamm, Entscheidung vom 12.01.2007 - 19 U 98/06 (https://dejure.org/2007,6300)
OLG Hamm, Entscheidung vom 12. Januar 2007 - 19 U 98/06 (https://dejure.org/2007,6300)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf Nachforderungen aus einem Stromlieferungsvertrag; Ausschluss des Anspruchs auf Nachforderungen wegen Berechnung der Leistungen anhand einer Schätzung; Bindungswirkung einer zunächst fehlerhaften Abrechnung; Ausschlussfrist bei Nachforderungen wegen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AVBEltV § 21
    Keine kurze Verjährung nach § 21 Abs. 2 AVBEltV bei nachträglicher Verbrauchsberechnung bei zuvor erfolgter Schätzung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG Bielefeld - 6 O 657/05
  • OLG Hamm, 12.01.2007 - 19 U 98/06

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2007, 1650
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 16.10.2013 - VIII ZR 243/12

    Energieversorgungsvertrag: Rechtsfolgen einer unzulässigen Verbrauchsschätzung

    aa) Wenn eine vorprozessuale Verbrauchsschätzung durch das Versorgungsunternehmen unzulässig war und eine Ablesung der Zählerstände nicht mehr möglich ist, muss das Versorgungsunternehmen den tatsächlichen Verbrauch, sofern er bestritten ist, im gerichtlichen Verfahren zur Überzeugung des Tatrichters nachweisen (vgl. OLG Hamm, NJW-RR 2007, 1650, 1651; OLG Düsseldorf, RdE 2009, 227, 228).
  • OLG Düsseldorf, 21.01.2009 - 3 U 28/08

    Nachberechnung von Stromlieferungen aufgrund von Schätzungen

    Die nachteiligen Rechtsfolgen erschöpfen sich in den Fällen, in denen nicht konkret abgelesen werden kann darin, dass der Energieversorger im Nachhinein auf andere Art und Weise den tatsächlichen Verbrauch darlegen muss (OLG Hamm NJW-RR 2007, 1650, 1651).
  • LG Kleve, 27.04.2007 - 5 S 185/06

    Zulässigkeit der Abrechnung von Stromlieferungen auf Grundlage einer infolge der

    Nicht erfasst werden Fehler bei der Vertragsanwendung und der Vertragsauslegung ( BGH NJW-RR 2004, 242; OLG I, Urteil vom 12.1.2007, Az.: 19 U 98/06, zitiert aus juris ).

    Die nachteiligen Rechtsfolgen erschöpften sich darin, dass der Energieversorger im Nachhinein auf andere Art und Weise den tatsächlichen Verbrauch darlegen müsse (vgl.: OLG I, Urteil vom 12.1.2007, Az.: 19 U 98/06, zitiert aus juris).

  • OLG Köln, 28.08.2013 - 11 U 209/12

    Nachforderungen eines Stromversorgers

    Ein solches Vertrauen kann jedoch derjenige nicht gewonnen haben, dem eine Abrechnung erkennbar auf Schätzbasis erteilt wurde (BGH NJW-RR 1987, 237; NJW-RR 2004, 1352; OLG Düsseldorf RdE 2009.227; OLG Hamm NJW-RR 2007, 1650; AG Bad Segeberg Urt. v. 1.12.2011 - 17a C 78/11, BeckRS 2011, 27253; AG Brandenburg Urt. v. 12.4.2010 - 34 C 119/09, BeckRS 2011, 05476; AG Essen Urt. v. 26.1.2009 - 131 C 531/08, BeckRS 2009, 21842).
  • LG Kleve, 18.05.2016 - 2 O 300/15

    Ermittlung der Jahresabrechnung anhand von Schätzungen durch den Stromanbieter;

    Wenn die Voraussetzungen für eine Schätzung nicht vorgelegen haben, ist der Kunde zwar berechtigt, die Unzulässigkeit der Schätzung geltend zu machen; ein eventueller Verstoß des Energieversorgers hat dabei jedoch keine Sanktionswirkungen zur Folge (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007 - Az. 19 U 98/06, zitiert nach juris, Rn. 5; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.01.2009 - Az. 3 U 28/08, zitiert nach juris, Rn. 48).

    Wenn der Verbrauch für einen oder mehrere Abrechnungszeiträume geschätzt wird, kann der Grundversorger eine Nachberechnung vornehmen, wenn sich bei einer späteren Ablesung herausstellt, dass die Schätzung zu niedrig war; dabei kommt es nicht darauf an, ob die Schätzung zulässig oder unzulässig war (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007 - Az. 19 U 98/06, zitiert nach juris, Rn. 5 zur alten AVBEltV; Morell , NADV/GasGVV, 2. Auflage, 2009, § 11 GasGVV Rn. 10).

    Eine zunächst (z.B. aufgrund von Schätzung) fehlerhafte Abrechnung entfaltet keine Bindungswirkung und lässt die Forderung dem Grunde und der Höhe nach unberührt (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007 - Az. 19 U 98/06, zitiert nach juris, Rn. 4).

    Gegenüber diesem Nachberechnungsanspruch kann sich ein Kunde nicht auf die Ausschlussfrist des § 18 Abs. 2 GasGVV berufen, da es sich bei einer zu niedrig angesetzten Schätzung nicht um einen Berechnungsfehler i.S.d. Vorschrift handelt (vgl. zur entsprechenden Regelung des § 21 Abs. 2 AVBEltV, welcher bis zum 07.11.2006 in Kraft war: OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007 - Az. 19 U 98/06, zitiert nach juris, Rn. 5 f.; Morell , a.a.O., § 11 GasGVV Rn. 10).

  • AG Brandenburg, 29.01.2016 - 34 C 73/14

    Berechtigung eines Versorgungsunternehmens zur Schätzung des tatsächlichen

    Denn auch eine unzulässige Schätzung des Versorgungsunternehmens schließt spätere Nachforderungen bzw. Gutschrift nicht aus (BGH, Urteil vom 16.10.2013, Az.: VIII ZR 243/12, u.a. in: NJW 2014, Seiten 1298 ff.; BGH, Urteil vom 17.11.2010, Az.: VIII ZR 112/10, u.a. in: WuM 2011, Seite 21; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.01.2009, Az.: I-3 U 28/08, u.a. in: RdE 2009, Seiten 227 f.; OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007, Az.: 19 U 98/06, u.a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1650 f.; OLG Rostock, Urteil vom 29.09.2004, Az.: 6 U 160/03, u.a. in: OLG-NL 2006, Seiten 56 ff.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 28.10.2003, Az.: 4 U 686/02, u.a. in: OLG-Report 2004, Seiten 237 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11.11.1993, Az.: 5 U 23/93, u.a. in: RdE 1994, Seiten 196 f.; LG Itzehoe, Urteil vom 23.04.2014, Az.: 6 O 416/13, u.a. in: VersorgW 2014, Seite 304).

    Selbst wenn also die vorprozessuale Verbrauchsschätzung durch die Klägerin ggf. nicht analog § 18 StromGVV hier zulässig gewesen wäre, muss die Klägerin als Versorgungsunternehmen den tatsächlichen Verbrauch - sofern er vom Beklagten als Kunde der Klägerin bestritten wird - "nur" im gerichtlichen Verfahren zur Überzeugung des Gerichts nachweisen (BGH, Urteil vom 16.10.2013, Az.: VIII ZR 243/12, u.a. in: NJW 2014, Seiten 1298 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 21.01.2009, Az.: I-3 U 28/08, u.a. in: RdE 2009, Seiten 227 f.; OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007, Az.: 19 U 98/06, u.a. in: NJW-RR 2007, Seiten 1650 f.; OLG Saarbrücken, Urteil vom 28.10.2003, Az.: 4 U 686/02, u.a. in: OLG-Report 2004, Seiten 237 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11.11.1993, Az.: 5 U 23/93, u.a. in: RdE 1994, Seiten 196 f.; LG Frankfurt/Main, Urteil vom 10.03.2005, Az.: 32 O 142/03, u.a. in: "juris").

  • LG Kleve, 20.07.2012 - 5 S 156/11

    Fälligkeit der Schlussrechnungen bei einem Stromlieferungsvertrag nach

    So sei die Nachberechnung des aufgrund der Schätzung zu niedrig abgerechneten Verbrauchs selbst dann kein Berechnungsfehler, wenn die Voraussetzungen der Schätzung nicht vorlägen (OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007, Az. 19 U 98/06).

    Die nachteiligen Rechtsfolgen erschöpften sich darin, dass der Energieversorger im Nachhinein auf andere Art und Weise den tatsächlichen Verbrauch darlegen müsse (vgl.: OLG Düsseldorf, RdE 2009, 227; OLG Hamm, Urteil vom 12.1.2007, Az. 19 U 98/06, zitiert nach juris).

  • AG Meldorf, 21.10.2011 - 81 C 1105/11

    Notwendigkeit der Erfolglosigkeit von zwei mindestens eine Woche zuvor

    Ein Ablesefehler liegt nicht vor, wenn eine Ablesung gänzlich unterblieben ist (vgl. OLG Düsseldorf, RdE 2009, 227; OLGR Hamm 2007, 537; LG Kleve, 5 S 185/06 vom 27.04.2007).
  • LG Kleve, 14.06.2007 - 5 S 185/06
    Nicht erfasst werden Fehler bei der Vertragsanwendung und der Vertragsauslegung ( BGH NJW-RR 2004, 242; OLG I , Urteil vom 12.1.2007, Az.: 19 U 98/06, zitiert aus [...] ).

    Die nachteiligen Rechtsfolgen erschöpften sich darin, dass der Energieversorger im Nachhinein auf andere Art und Weise den tatsächlichen Verbrauch darlegen müsse (vgl.: OLG I , Urteil vom 12.1.2007, Az.: 19 U 98/06, zitiert aus [...]).

  • AG Essen, 26.01.2009 - 131 C 531/08

    Rückforderungen aus einem Energielieferungsverhältnis wegen einer Schätzung des

    Mit der herrschenden Rechtsprechung verneint das Gericht vorliegend die Voraussetzungen für eine analoge Anwendung des § 21 AVBEltV (vgl. u.a. OLG Hamm, Urteil vom 12.01.2007, Aktenzeichen 19 U 98/06).
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