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   BGH, 06.12.2007 - VII ZR 28/07   

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https://dejure.org/2007,520
BGH, 06.12.2007 - VII ZR 28/07 (https://dejure.org/2007,520)
BGH, Entscheidung vom 06.12.2007 - VII ZR 28/07 (https://dejure.org/2007,520)
BGH, Entscheidung vom 06. Dezember 2007 - VII ZR 28/07 (https://dejure.org/2007,520)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • IWW
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit einer verschuldensunabhängigen Vertragsstrafe in Höhe von 0,3 % der Auftragssumme pro Werktag in Allgemeinen Geschäftsbedingungen für ein Bauvorhaben; Zulässigkeit einer Vereinbarung einer verbindlichen und sich nicht durch witterungsbedingte ...

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    AGBG § 9
    Unwirksamkeit einer Vertragsstrafenklausel bei teilweiser Verschuldensunabhängigkeit der Verwirkung (hier: keine Verlängerung der Verwirkungsfrist bei witterungsbedingten Beeinträchtigungen)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Vertragsstrafe nur bei Verschulden; unbestimmte Bemessungsgrundlage der Vertragsstrafe

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Ermittlung der für die Zuständigkeit der Arbeitsgerichte maßgeblichen monatlichen Vergütung des Handelsvertreters

  • Judicialis

    AGBG § 9 Ch

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 9
    Formularmäßige Vereinbarung einer Vertragsstrafe in einem Werkvertrag; Ausschluss der Verlängerung von Ausführungsfristen bei witterungsbedingten Beeinträchtigungen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Fertigstellungsfrist trotz witterungsbedingten Verzugs verbindlich?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Vertragsrecht: BGH kassiert Vertragsstrafenklausel, die witterungsbedingte Gründe mit einschließt

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Vertragsstrafe in Höhe von 0,3% der Auftragssumme je Werktag ist nicht per se unangemessen

  • IWW (Kurzinformation)

    Vertragsrecht - BGH kassiert Vertragsstrafenklausel

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Keine Haftung des Bauhandwerkers für witterungsbedingte Verzögerungen

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Nichteinhalten der vereinbarten Bauzeit

  • schluender.info (Kurzinformation)

    Unwirksame Vertragsstrafenvereinbarung

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Vertragsrecht: BGH kassiert Vertragsstrafenklausel, die witterungsbedingte Gründe mit einschließt

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Vertragsrecht: Vertragsstrafenklausel, die witterungsbedingte Gründe mit einschließt

  • kapellmann.de (Kurzinformation)

    Unwirksamkeit einer Vertragsstrafenklausel wegen Einschränkung des Verschuldenserfordernisses der Vertragsstrafe

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Vertragsstrafenklausel auch für witterungsbedingte Verzögerung der Fertigstellung ist unwirksam

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Vertragsstrafenklausel auch für witterungsbedingte Verzögerung der Fertigstellung ist unwirksam

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Fertigstellungsfrist witterungsbedingt nicht verlängerbar: Vertragsstrafe in AGB unwirksam! (IBR 2008, 143)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 615
  • MDR 2008, 381
  • NZBau 2008, 376
  • WM 2008, 891
  • WM 2008, 892
  • BauR 2008, 282
  • BauR 2008, 508
  • ZfBR 2008, 356
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • BGH, 03.12.2015 - VII ZR 100/15

    Allgemeine Geschäftsbedingungen in einem Handelsvertretervertrag mit einem

    Der Verwender muss die tatbestandlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen so genau beschreiben, dass für ihn keine ungerechtfertigten Beurteilungsspielräume entstehen (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 2015 - VIII ZR 104/14, ZVertriebsR 2015, 243 Rn. 16; Urteil vom 5. Dezember 2012 - I ZR 23/11, GRUR 2013, 375 Rn. 35 - Missbrauch des Verteilungsplans; Urteil vom 6. Dezember 2007 - VII ZR 28/07, NJW-RR 2008, 615 Rn. 12 m.w.N.).
  • KG, 28.08.2018 - 21 U 24/16

    Architektenvertrag: Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich Werkmängeln und

    Nimmt die Vertragsstrafenklausel in den AGB eines Werkbestellers zur Bestimmung einerseits der Obergrenze und andererseits des Tages- oder Wochensatzes auf unterschiedliche Beträge Bezug (z.B.: einerseits Auftragssumme, andererseits Schlussrechnungssumme), wird die Klausel dadurch nicht intransparent (Abweichung von BGH, Urteil vom 6.12.2007, VII ZR 28/07).

    Der Senat verkennt nicht, dass der BGH in der Vergangenheit insoweit möglicherweise eine andere Auffassung vertreten hat (vgl. BGH, Urteil vom 6. Dezember 2007, VII ZR 28/07, Rz. 14).

  • BGH, 21.03.2013 - VII ZR 224/12

    Nebenberuflicher Handelsvertreter: Wirksamkeit von Kündigungsfristen und

    Eine Vereinbarung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wonach eine Vertragsstrafe unabhängig von dem Verschulden des Vertragspartners verwirkt werden kann, benachteiligt diesen unangemessen (BGH, Urteile vom 6. Dezember 2007 - VII ZR 28/07, BauR 2008, 509 = NZBau 2008, 376 Rn. 9; vom 26. September 1996 - VII ZR 318/95, BauR 1997, 123 = ZfBR 1997, 23 unter I 2 a).
  • BGH, 24.11.2017 - LwZR 5/16

    Unwirksamkeit einer Klausel über ein Vorpachtrecht des Pächters

    Der Verwender muss die tatbestandlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen so genau beschreiben, dass für ihn keine ungerechtfertigten Beurteilungsspielräume entstehen (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 2015 - VIII ZR 104/14, ZVertriebsR 2015, 243 Rn. 16; Urteil vom 5. Dezember 2012 - I ZR 23/11, GRUR 2013, 375 Rn. 35 - Missbrauch des Verteilungsplans; Urteil vom 6. Dezember 2007 - VII ZR 28/07, NJW-RR 2008, 615 Rn. 12 mwN; Urteil vom 3. Dezember 2015 - VII ZR 100/15, NJW 2016, 401 Rn. 22).
  • OLG Köln, 05.07.2017 - 16 U 138/15

    Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts an dem Unternehmer durch den

    (d) Gegen den Inhalt der Vertragsstrafenklausel bestehen keine Bedenken, insbesondere werden die von der Rechtsprechung (vgl. BGH, Urt. v. 23.1.2003 - VII ZR 210/01, BauR 2003, 870 = NZBau 2003, 321; v. 6.12.2007 - VII ZR 28/07, BauR 2008, 508) aufgestellten Höchstgrenzen von 5 % insgesamt bzw 0, 3% pro Tag nicht überschritten.
  • LG Karlsruhe, 31.10.2022 - 10 O 129/22

    Intransparente Gerichtsstandsvereinbarung ist unwirksam!

    Es gibt nach zutreffender herrschender Ansicht, die auch der BGH in nahezu ständiger Rechtsprechung implizit zu Grunde legt (vgl. etwa BGH, Urteil vom 17. Juli 2018 - VI ZR 274/17 -, Rn. 9 ff. und 11; BGH, Urteil vom 18. Februar 2020 - VI ZR 135/19 -, Rn. 10; BGH, Urteil vom 6. Dezember 2007 - VII ZR 28/07 - BGH, Urteil vom 23. Februar 2011 - XII ZR 101/09 - vereinzelt geblieben dagegen BGH, Urteil vom 9. April 2014 - VIII ZR 404/12 -, BGHZ 200, 362-387, Rn. 35, 55), daher auch keinen Vorrang der Unklarheitenregel in dem Sinne, dass die Auflösung von Unklarheiten im Rahmen der Auslegung durch § 305c Abs. 2 BGB etwas daran ändern könnte, dass eine Bestimmung nicht klar und verständlich i.S.d. § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB ist (Rodi, in: Leuschner, AGB-Recht im unternehmerischen Rechtsverkehr, 2021, § 305c Rn. 108; Bonin, in: BeckOGK-BGB, Stand 01.09.2022, § 305c Rn. 87).
  • OLG Köln, 29.04.2009 - 6 U 218/08

    Unwirksamkeit einer vorformulierten Klausel im Rahmen eines Internet-Gewinnspiels

    Treu und Glauben verpflichten den Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen, die Rechte und Pflichten seines Vertragspartners möglichst klar und durchschaubar darzustellen, damit dieser sich bei Vertragsschluss hinreichend über die rechtliche Tragweite der Vertragsbedingungen klar werden kann (BGH NJW-RR 2008, 615, Tz. 12).
  • OLG Frankfurt, 08.03.2018 - 2 U 25/17

    Unwirksamkeit einer AGB für Abgeltung vorzeitiger Vertragsbeendigung

    Der Vertragspartner muss diese aus der Formularklausel unzweifelhaft erkennen und möglichst klar und einfach beurteilen können (BGH NJW 2006, 996 [997] [BGH 26.10.2005 - VIII ZR 48/05] ; BGH MDR 2008, 381 [BGH 06.12.2007 - VII ZR 28/07] ; Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht, 12. Aufl. 2016, § 307 BGB Rn. 335; Wurmnest in Münchener Kommentar zum BGB 7. Auflage 2016, § 307 Rn. 59).
  • BGH, 10.02.2021 - KZR 94/18

    Schadensersatz bei Quoten- und Kundenschutzkartell: Zulässigkeit und

    Die Auftragssumme ist ein im Auftragswesen vielfach verwendeter Begriff (vgl. zur Schadenspauschalierung BGHZ 131, 356 ff.; zur Vertragsstrafe BGH, Urteile vom 23. Januar 2003 - VII ZR 210/01, BGHZ 153, 311, 325; vom 6. Dezember 2007 - VII ZR 28/07, NJW-RR 2008, 615, 616).

    Eine Intransparenz der Regelung ergibt sich insbesondere auch nicht daraus, dass die Klägerin in einem anderen sachlichen Zusammenhang und in einem von den Zusätzlichen Vertragsbedingungen gemäß ZVB/E 215 gesonderten Klauselwerk (Besondere Vertragsbedingungen EVM (B) BVB 214), das ebenfalls Bestandteil der Verträge ist, den Begriff der Abrechnungssumme verwendet (vgl. zur Verwendung unterschiedlicher Begriffe innerhalb einer Klausel: BGH, NJW-RR 2008, 615, 616).

  • KG, 23.02.2017 - 21 U 126/16

    Allgemeine Geschäftsbedingungen im Bauvertrag: Inhaltskontrolle einer

    Mit der Berufung erscheint dies auch dem Senat zweifelhaft (trotz BGH, Urteil vom 6.12.2007, VII ZR 28/07, Rz 12 ff).
  • OLG Frankfurt, 17.10.2011 - 1 U 33/11

    Unwirksame Klauseln in Stromlieferungsverträgen

  • OLG Nürnberg, 24.03.2010 - 13 U 201/10

    Bauvertrag: Wirksamkeit einer Vertragsstrafenregelung bei Verzug des Unternehmers

  • OLG Zweibrücken, 06.10.2020 - 8 U 71/17

    Sanierung des Theaters im Pfalzbau

  • LG Osnabrück, 31.03.2011 - 4 O 122/11

    Handwerksbetrieb hat Anspruch auf Zahlung von Werklohn wegen Unwirksamkeit einer

  • LAG Berlin-Brandenburg, 12.11.2009 - 25 Sa 29/09

    Abwicklung eines Beschäftigungsverhältnisses in Anwaltssozietät

  • LG Kleve, 14.03.2012 - 2 O 272/11

    Wirksamkeit einer Vertragsstrafenregelung bei Vereinbarung einer Strafe von 0,2

  • LG Hamburg, 09.11.2017 - 307 O 370/14

    Verschuldensunabhängige Vertragsstrafenklausel ist ausnahmsweise wirksam!

  • OLG Köln, 14.02.2012 - 22 U 184/10

    Anforderungen an die Vereinbarung einer Vertragsstrafe

  • LSG Berlin-Brandenburg, 17.09.2010 - L 1 SF 98/10

    Krankenversicherung - Ausschreibung selektiver Lieferverträge zwischen einzelnen

  • OLG Köln, 17.08.2010 - 3 U 69/09

    Werklohnansprüche aus einem Bauvertrag über die Lieferung und Montage einer

  • OLG Düsseldorf, 26.07.2013 - 23 U 91/13

    Formularmäßige Vereinbarung einer Frist für die Annahme eines Angebots auf

  • OLG Hamburg, 03.02.2021 - 8 U 33/20

    "Unterkonstruktion nach Wahl des AN": Keine Zusatzvergütung für die

  • OLG Köln, 23.12.2011 - 19 U 24/11

    Angemessenheit eines Vertragsstrafeversprechens

  • VK Bund, 26.05.2009 - VK 2-30/09

    Abschluss von Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Absatz 8 SGB V

  • LG Berlin, 31.01.2012 - 63 S 233/11

    Anspruch eines Mieters auf Zahlung einer Vertragsstrafe aus einer

  • KG, 11.01.2010 - 27 U 70/09

    Bauvertrag: Formularsicherungsklausel mit einer Vertragserfüllungsbürgschaft ohne

  • OLG Hamm, 09.07.2013 - 21 U 121/10

    Begriff des Aushandelns i.S. von § 305 Abs. 1 S. 3 BGB

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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.2007 - VII ZR 114/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,1703
BGH, 20.12.2007 - VII ZR 114/07 (https://dejure.org/2007,1703)
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Volltextveröffentlichungen (12)

Kurzfassungen/Presse

  • IWW (Kurzinformation)

    Honorarermittlung - Bewertungstabellen werden immer bedeutender: Auch der BGH wendet sie an

Besprechungen u.ä. (4)

  • vbi.de (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 68, 69, 22 HOAI
    Anlagengetrennte Abrechnung bei der Technischen Ausrüstung

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Technische Ausrüstung: Honorar für die Leistungsphasen 4 und 9? (IBR 2008, 163)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Technische Ausrüstung: Getrennte Honorarabrechnung über funktional selbstständige Anlagen? (IBR 2008, 1044)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Keine getrennte Honorarabrechnung bei mehreren technischen Anlagen einer Anlagengruppe! (IBR 2008, 162)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 615
  • MDR 2008, 379
  • MDR 2009, 542
  • NZBau 2008, 258
  • BauR 2008, 695
  • ZfBR 2008, 357
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Celle, 12.05.2016 - 13 Verg 10/15

    Vergabe von Planungsleistungen für eine Trinkwasseraufbereitungsanlage mit

    Anlagen einer Anlagengruppe sind ohnehin stets gemeinsam abzurechnen (BGH, Beschluss vom 20. Dezember 2007 - VII ZR 114/07, BauR 2008, 695 ff., juris Rn. 4), vgl. § 53 Abs. 2 i. V. m. § 54 Abs. 2 HOAI.
  • OLG Düsseldorf, 26.05.2015 - 23 U 80/14

    Umfang der Beauftragung eines Architekten

    Angesichts dessen, dass die Anlagengruppen gemäß § 68 HOAI verschiedene Anlagen umfassen, hätte § 69 Abs. 1 HOAI und die darin vorgesehene Zusammenrechnung praktisch nämlich kaum Bedeutung, wenn auf die selbständige Funktion der Anlagen abgestellt würde (BGH, Beschl. v. 20.12.2007 - VII ZR 114/07, BauR 2008, 695).
  • LG München I, 17.11.2009 - 11 O 19960/08

    Honorar des Architekten: Vorliegen mehrerer eigenständiger Anlagen bei der

    Das ist auch die Auffassung der Kammer und des BGH (20.12.2007, VII ZR 114/07 mit weiteren Nachweisen).

    Der Klägerin ist aber zuzugeben, dass der BGH (a.a.O. = 20.12.2007, VII ZR 114/07) meint, wenn die Verweisung § 69 Absatz 7 auf § 22 HOAI greife, d.h. wenn "mehrere Anlagen" im Sinne von §§ 69 Absatz 7, 22 HOAI vorliegen, dann sei die Kumulationsvorschrift (§ 69 Absatz 1 HOAI) gesperrt.

    Die Kammer ist überzeugt, dass die Leitentscheidungen hierzu zwar instruktiv sind (erörtert wurden im ersten Termin u.a. OLG Rostock, 23.5.2007, 2 U 2/06 und nachfolgend BGH 20.12.2007, VII ZR 114/07 mit Bezugnahme auf BGH 12.1.2006, VII ZR 293/04), aber alleine nicht weiterhelfen.

  • OLG Stuttgart, 06.05.2014 - 10 U 1/13

    Altrechtlicher Rahmenvertrag eines Generalplaners mit einem Subplaner über die

    Daraus kann nichts dafür hergeleitet werden, dass unterschiedliche Anlagen nur deshalb entgegen § 69 Abs. 1 HOAI getrennt abgerechnet werden, weil sie unterschiedlichen Funktionen dienen (BGH BauR 2008, 695, juris Rn. 4 f.).
  • LG München I, 26.01.2011 - 2 O 11692/08

    Architektenhonorar: Geltung des vergütungsrechtlichen Trennungsprinzips für

    Für Ingenieurbauwerke ergibt sich dies auf der Grundlage von § 67 Abs. 3 iVm § 22 Abs. 1 HOAI (siehe dazu z. B. Urteil des Bundesgerichtshofes vom 24. Januar 2002, Az. VII ZR 461/00) und für technische Ausrüstungen auf der Grundlage von § 69 Abs. 7 iVm § 22 Abs. 1 HOAI (siehe dazu zB Urteil des Bundesgerichtshofes vom 12. Januar 2006, Az. VII ZR 293/04 und Urteil des Bundesgerichtshofes vom 20. Dezember 2007, Az. VII ZR 114/07).
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