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   BGH, 17.01.2014 - V ZR 292/12   

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https://dejure.org/2014,2835
BGH, 17.01.2014 - V ZR 292/12 (https://dejure.org/2014,2835)
BGH, Entscheidung vom 17.01.2014 - V ZR 292/12 (https://dejure.org/2014,2835)
BGH, Entscheidung vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12 (https://dejure.org/2014,2835)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 912 Abs 1 BGB, § 921 BGB, § 1004 Abs 1 BGB, § 35 NachbG NW, § 50 NachbG NW
    Nachbarschutz in Nordrhein-Westfalen: Anspruch auf Beseitigung einer Einfriedigung in Form einer Leitplankenkonstruktion; Anspruch auf Unterlassung des Abrisses überbauter Garagenwände nach erfolgtem Anbau

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 912 Abs. 1; BGB § 921; BGB § 1004 Abs. 1; NachbG NRW § 35
    Kein Beseitigungsanspruch gegen unästhetische Einfriedungen

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    BGB § 1004 Abs. 1; NachbG NRW §§ 35, 50; BGB § 912 Abs. 1, § 921
    Spätere Zweckbestimmung einer Nachbarwand und keine Beseitigung der ästhetisch unschönen Einfriedung

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Nachbarrechtlicher Anspruch auf Beseitigung einer ästhetisch unschönen Einfriedigung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Kein Anspruch auf Beseitigung einer landesrechtskonformen hässlichen Einfriedung von solitärem Erscheinungsbild; Zweckbestimmung einer Nachbarwand durch nachträgliche nachbarliche Vereinbarung; Überbau; Leitplankenkonstruktion

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Voraussetzungen der Beseitigung einer Einfriedung (hier 2 m hohe Leitplanke)/Rechtliche Einordnung von auf Grundstücksgrenze errichteten Garagenwänden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    NachbG NRW § 35
    Nachbarrechtlicher Anspruch auf Beseitigung einer ästhetisch unschönen Einfriedigung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Nachbarrecht: Keine Beseitigungspflicht "ästhetisch unschöner" Einfriedung!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Gartenzaun und der Geschmack des Nachbarn

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Eigentumsverhältnisse an der Nachbarwand

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Kein Anspruch auf Beseitigung einer landesnachbarrechtskonformen Einfriedigung

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Kein Beseitigungsanspruch bei ästhetisch unschöner Einfriedigung

  • haerlein.de (Ausführliche Zusammenfassung)

    Nachbarrecht - Überbau - Zu den Eigentumsverhältnissen an überbauten Gebäudeteilen

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Nachbarrecht: Keine Beseitigungspflicht "ästhetisch unschöner" Einfriedung! (IMR 2014, 346)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2014, 973
  • MDR 2014, 460
  • NZM 2014, 404
  • BauR 2014, 1193
  • BauR 2014, 1528
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 20.10.2017 - V ZR 42/17

    Nachbarrecht: Tatsächliche Vermutung einer Errichtung einer Grenzanlage mit dem

    a) Eine Grenzeinrichtung in diesem Sinne liegt vor, wenn die Anlage - nicht notwendigerweise in der Mitte (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 3; Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 35) - von der Grenzlinie geschnitten wird und beiden Grundstücken nutzt, auf denen sie errichtet worden ist (Senat, Urteil vom 18. Mai 2001 - V ZR 119/00, NJW-RR 2001, 1528, 1529; Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, 143 ff.; Urteil vom 21. Oktober 2011 - V ZR 10/11, NJW-RR 2012, 346 Rn. 33).

    Erforderlich für das Vorliegen einer Grenzeinrichtung ist, dass beide Nachbarn ihrer Errichtung als einer gemeinsamen Grenzanlage zustimmen (Senat, Urteil vom 25. Mai 1984 - V ZR 199/82, BGHZ 91, 282, 286 f.; Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 5; Urteil vom 21. Oktober 2011 - V ZR 10/11, NJW-RR 2012, 346 Rn. 35; Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 40).

    Denn die Regelung in den §§ 921, 922 BGB haben zum Ziel, Streit über Vorgänge in der Vergangenheit zu vermeiden (so zutreffend MüKoBGB/Brückner, 7. Aufl., § 921 Rn. 12); eine scheinbare Grenzeinrichtung soll im Zweifel als eine wirkliche gelten (so im Zusammenhang mit dem Grenzverlauf ausdrücklich Motive III, S. 275 f.; vgl. auch Protokolle III, S. 131; sowie Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 4; Senat, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 35).

  • BGH, 15.07.2016 - V ZR 195/15

    Überbau im Beitrittsgebiet: Anspruch auf Ankauf der überbauten Flächen nach dem

    Die Gestattung eines Überbaus kann nämlich im Unterschied zu einem kraft Gesetzes zu duldenden entschuldigten Überbau (zu diesem: Senat, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 24; Staudinger/Roth, BGB [2016], § 912 Rn. 35) entsprechend dem Willen der daran Beteiligten auch die Duldung des Wiederaufbaus, der Erneuerung oder der Ersetzung der erlaubten Anlage durch eine andere umfassen.
  • LG Landshut, 18.01.2017 - 13 S 2208/15

    Keine Beseitigung eines Holzflechtzauns wegen rein optischer Veränderung des

    c) Nach Auffassung der Kammer liegt auch die erforderliche Zustimmung der Nachbarn (vgl. BGH NJW-RR 2012, 346 Rn. 35 und BGH NJW-RR 2014, 973 Rn. 40) des nicht näher bekannten Rechtsvorgängers des Beklagten zu dem Maschendrahtzaun als Grenzeinrichtung, vor.
  • BGH, 05.07.2018 - III ZR 273/16

    Verjährung, Aufwendungsersatzanspruch - Geschäftsführung ohne Auftrag: Verjährung

    (1) Ein alleiniges Eigentum einer Partei an dem Brückenbauwerk - das im Falle der Klägerin eine Fremdgeschäftsführung ausgeschlossen hätte - aufgrund eines rechtmäßigen Überbaus (vgl. BGH, Urteile vom 22. Februar 1974 - V ZR 103/73, BGHZ 62, 141, 145 f und vom 16. Januar 2004 - V ZR 243/03, NJW 2004, 1237) oder eines rechtswidrigen, aber entschuldigten und damit zu duldenden Überbaus im Sinne des § 912 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973, 974 Rn. 23) von einem der Partei beziehungsweise ihrem Rechtsvorgänger gehörenden Stammgrundstück kommt nicht in Betracht.
  • BGH, 27.03.2015 - V ZR 216/13

    Ufergrundstücke an einem Flusslauf im früheren Ostteil von Berlin:

    Der Senat hat die Frage bislang nicht allgemein entschieden (Urteile vom25. Mai 1984 - V ZR 19/82, BGHZ 91, 282, 287 und vom 15. Oktober 1999- V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 4), ist dem aber für den ungefällten Grenzbaum im Sinne von § 923 BGB (Urteil vom 2. Juli 2004 - V ZR 33/04, BGHZ 160, 18, 21 f.) und - bei einem unentschuldigten Überbau - für die Kommunmauer vor dem Anbau durch den Nachbarn gefolgt (Urteil vom 17. Januar 2014- V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 25 f.).

    Richtig ist zwar, dass an einer solchen Mauer hälftiges Miteigentum beider Grundstückseigentümer bestehen kann (Senat, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 26).

    Hälftiges Miteigentum entsteht an einer Kommunmauer aber nur, wenn ein Anbau tatsächlich erfolgt (Senat, Urteile vom 30. April 1958 - V ZR 178/56, BGHZ 27, 197, 199, vom 2. Februar 1965 - V ZR 247/62, BGHZ 43, 127, 129 und 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 26).

    Bei einem - wie hier - rechtmäßigen oder sonst nach § 912 BGB zu duldenden Überbau gehört der überbaute Teil des Bauwerks nicht dem Eigentümer des überbauten Grundstücks, hier der Spree, sondern entsprechend § 95 Abs. 1 Satz 2 BGB dem Eigentümer des Stammgrundstücks, hier der Klägerin als heutiger Eigentümerin des Ufergrundstücks (vgl. Senat, Urteil vom 17. Januar 2014- V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 22 f.).

  • BGH, 21.09.2018 - V ZR 302/17

    Verlangen der Beseitigung einer bereits vorhandenen Einfriedung von dem

    Die (vollständige) Beseitigung der Metallwand kann die Klägerin nämlich nur verlangen, wenn dies zur Erfüllung der gesetzlichen Einfriedungspflicht nötig ist, etwa weil die Metallwand die zu errichtende ortsübliche Einfriedung in ihrem Erscheinungsbild völlig verändern würde, diese also den Charakter als ortsübliche Einfriedung verlöre (vgl. Senat, Urteil vom 9. Februar 1979 - V ZR 108/77, BGHZ 73, 272, 274, 275; Urteil vom 22. Mai 1992 - V ZR 93/91, NJW 1992, 2569; Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 18), oder weil die ortsübliche Einfriedung nicht ohne Beseitigung der Metallwand errichtet werden könnte (vgl. Senat, Urteil vom 23. März 1979 - V ZR 106/77, NJW 1979, 1409, 1410).
  • OLG Hamm, 09.10.2017 - 5 U 146/16

    Ortsübliche Einfriedung

    Allerdings ist mit "Einfriedigung" i.S.d. § 35 I NachbG NW nach der BGH-Rechtsprechung nur die Einfriedigung i.S.d. § 32 NachbG NW gemeint, also eine Grenzeinrichtung, die auf Verlangen des Eigentümers des Nachbargrundstücks auf der gemeinsamen Grenze errichtet wird (BGH, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12 -, Rn. 13, juris; BGH, Urteil vom 22. Mai 1992 - V ZR 93/91 -, Rn. 5, juris).
  • AG Köln, 29.02.2016 - 142 C 360/14

    Zulässigkeit der einseitigen ortsüblichen Einfriedung trotz Verlangens des

    Diese Vorschrift greift allerdings nur ein, wenn einer der Nachbarn vom anderen die Einfriedigung nach § 32 NachbGNW verlangt (BGH, Urteil vom 23.11.2012 - V ZR 292/12 zitiert nach BeckRS 2014, 04356, BGH NJW-RR 1997, 17 ff) Ohne Verlangen besteht die Beschränkung auf ortsübliche Einfriedigungen nicht und verbleibt es bei dem aus seinem Eigentumsrecht nach § 903 BGB abgeleiteten Recht des Eigentümers sein Grundstück nach eigenem Ermessen einzufriedigen.

    Da es weiter für die Anwendbarkeit der §§ 32 ff NachbGNW alleine auf das Stellen eines Einfriedigungsverlangens ankommt, ist unabhängig davon ob die Einfriedigung vor oder nach dem Verlangen errichtet wurde zu prüfen, ob eine angesichts eines solchen Verlangens bereits vorhandene oder danach errichtete Einfriedigung ortsüblich ist (BGH Urteil vom 23.11.2012 a.a.O; BGH NJW 1992, 2569 (2570)).

  • BGH, 12.04.2019 - V ZR 51/18

    Verpflichtung eines Grundstückseigentümers zur Duldung des Zugangs zu mehrerer

    (2) Für den Fall, dass es im Verhältnis der Grundstücke I.  straße 37 und 39 an einem Stammgrundstück fehlte, das Gebäudeeigentum also auf deren Grundstücksgrenze vertikal geteilt wäre (vgl. Senat, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 25 mwN), wäre für den überbauten Gebäudeteil auf dem Grundstück L.   straße 111 das Grundstück I.  straße 37 das Stammgrundstück.
  • AG Berlin-Schöneberg, 19.04.2016 - 16 C 287/15
    Maßgeblich sind nämlich die Bedingungen, die zur Zeit der letzten mündlichen Verhandlung vorherrschen (BGH, Urt. v. 17.01.2014 - V ZR 292/12 -, juris, Rn. 12; Urt. v. 22.05.1992 - V ZR 93/91 -, juris, Rn. 7).

    Ein Verstoß gegen die Ortsüblichkeit würde daher im vorliegenden Fall ohnehin keinen Beseitigungsanspruch begründen (vgl. BGH, Urt. v. 17.01.2014 - V ZR 292/12 -, juris, Rn. 18; Urt. v. 22.05.1992 - V ZR 93/91 -, juris, Rn. 6).

    In Verbindung mit § 1004 Abs. 1 S. 1 BGB richtet sich der Anspruch auf Einfriedung zugleich auf Beseitigung einer bereits vorgenommenen Einfriedung, soweit sie dem Anspruch zuwiderläuft (vgl. BGH, Urt. v. 17.01.2014 - V ZR 292/12 -, juris, Rn. 9; Urt. v. 22.05.1992 - V ZR 93/91 -, juris, Rn. 6).

  • AG Leverkusen, 06.03.2018 - 21 C 230/15
  • VGH Bayern, 24.08.2016 - 9 CS 15.1695

    Nachbarrechtsschutz gegen grenzüberschreitenden Anbau

  • LG Frankfurt/Oder, 14.11.2018 - 16 S 125/17
  • OVG Sachsen, 13.03.2015 - 1 A 672/13

    Ersatzvornahme; unmittelbare Ausführung; Vollstreckungsschuldner; Störerauswahl;

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