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   BGH, 24.05.2016 - VI ZR 496/15   

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BGH, 24.05.2016 - VI ZR 496/15 (https://dejure.org/2016,15989)
BGH, Entscheidung vom 24.05.2016 - VI ZR 496/15 (https://dejure.org/2016,15989)
BGH, Entscheidung vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 (https://dejure.org/2016,15989)
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Volltextveröffentlichungen (17)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    Art 1 Abs 1 GG, Art 2 Abs 1 GG, § 823 Abs 1 BGB, § 823 Abs 2 BGB, § 186 StGB
    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts: Geldentschädigungsanspruch bei groben Beleidigungen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit; Entnahme der Gründe des Begehrens des Berufungsführers aus dem Gesamtzusammenhang des Berufungsantrags

  • kanzlei.biz

    Kein Anspruch auf Schmerzensgeld bei Beleidigungen per SMS

  • debier datenbank

    Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Die Bezeichung "kleiner Bastard" begründet keinen Schadensersatzanspruch, wenn die Aussage im persönlichen Umfeld geäußert worden ist

  • rewis.io
  • recht.help

    Keine Geldentschädigung bei Beileidigung unter vier Augen und Unterlassungstitel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit; Entnahme der Gründe des Begehrens des Berufungsführers aus dem Gesamtzusammenhang des Berufungsantrags

  • rechtsportal.de

    Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit; Entnahme der Gründe des Begehrens des Berufungsführers aus dem Gesamtzusammenhang des Berufungsantrags

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kein "Schmerzensgeld" wegen Beleidigung per SMS!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (21)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Schmerzensgeld: Geldentschädigung bei groben Beleidigungen nicht zwingend

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung bei groben Beleidigungen ohne Breitenwirkung

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Kein Schmerzensgeld für "Schweinebacke"

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Grobe Beleidigung per SMS - Unterlassungsanspruch aber kein Schmerzensgeld bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit.

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Geldentschädigung bei groben Beleidigungen

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Vermieter beleidigt per SMS: "Du Lusche allerersten Grades"...

  • lto.de (Kurzinformation)

    Beleidigung in Kurznachrichten: Beleidigende SMS kein Grund für Geldentschädigung

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Schmerzensgeld bei groben Beleidigungen durch den Vermieter?

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Zum Anspruch auf Zahlung von Schmerzensgeld bei groben Beleidigungen

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Zum Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit.

  • vermieter-ratgeber.de (Kurzinformation/Auszüge)

    Vermieter beleidigt Mieter als "Schweinebacke"

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Grobe Beleidigungen per SMS begründen keinen Schmerzensgeldanspruch

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Wann hat man wegen Beleidigung (auch) Anspruch auf eine Geldentschädigung und wann nicht?

  • urheberrecht-leipzig.de (Kurzinformation)

    Kein Anspruch auf Schmerzensgeld bei Beleidigung durch SMS

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung wegen grober Beleidigung im persönlichen Umfeld

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Vermieter darf Mieter beleidigen

  • tw-law.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung nach Beleidigungen per SMS

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Kein Schmerzensgeld für Mieter wegen beleidigender SMS

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Vermieter darf Mieter als Schweinebacke beschimpfen

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Keine Geldentschädigung für Beleidigungen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Beleidigende Äußerungen des Vermieters rechtfertigen kein Schmerzensgeld bei Kompensation durch Unterlassungstitel und Möglichkeit des Privatklageverfahrens - Verletzung des Persönlichkeitsrechts bleibt nicht sanktionslos

Besprechungen u.ä. (2)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    § 823 BGB; Art. 2, 1 GG
    Keine Geldentschädigung wegen grober Beleidigungen im persönlichen Umfeld

  • new-media-law.net (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Geldentschädigung bei groben Beleidigungen per SMS im persönlichen Umfeld

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2016, 1136
  • MDR 2016, 1086
  • GRUR-RR 2016, 526
  • VersR 2016, 1001
  • MMR 2016, 849
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • OLG Hamm, 20.02.2017 - 3 U 138/15

    Intimes Foto unerlaubt im Internet veröffentlicht - 7.000 Euro Schmerzensgeld

    Es ist in ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nämlich anerkannt, dass zum Ausgleich eines durch eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts verursachten immateriellen Schadens ein - vom Schmerzensgeld zu unterscheidender - Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung nach § 823 Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 1, 2 GG bestehen kann (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 9, juris m.w.N.).

    Es handelte sich entsprechend der von der Rechtsprechung entwickelten anspruchsbegründenden Voraussetzung auch um einen schwerwiegenden Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Klägerin, wobei die dadurch verursachte Beeinträchtigung nicht in anderer Weise als durch eine Geldentschädigung befriedigend aufgefangen werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, Rn. 9, juris m.w.N.).

  • OLG Köln, 27.08.2020 - 15 U 185/19
    (a) Bei der gebotenen Gesamtwürdigung ist zwar anerkanntermaßen ein - wie hier schlussendlich der Fall - erwirkter Unterlassungstitel zu berücksichtigen; der Titel und die mit ihm verbundenen Vollstreckungsmöglichkeiten können einen Geldentschädigungsanspruch beeinflussen oder im Einzelfall auch ausschließen (st. Rspr., vgl. BGH v. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, ZUM-RD 2016, 571 Rn. 9; v. 21.04.2015 - VI ZR 245/14, NJW 2015, 2500 Rn. 33; v. 30.06.2009 - VI ZR 340/08, BeckRS 2009, 20080 Rn. 3; dies billigend etwa auch BVerfG v. 02.04.2017 - 1 BvR 2194/15, NJW-RR 2017, 879; EGMR v. 17.03.2016 - 16313/10, NJW 2017, 2891 Rn. 75).

    Indes ist - wie der Klägervertreter selbst anführt und oben geschildert - auch nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung bei der Einzelfallabwägung ein sachlogisch ebenfalls erst nach der Veröffentlichung erwirkter Unterlassungstitel zu berücksichtigen, welcher einen (entstandenen) Geldentschädigungsanspruch "beeinflussen und im Zweifel sogar ausschließen kann" [vgl. erneut BGH v. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, ZUM-RD 2016, 571 Rn. 9; v. 21.04.2015 - VI ZR 245/14, NJW 2015, 2500 Rn. 33; v. 30.06.2009 - VI ZR 340/08, BeckRS 2009, 20080 Rn. 3; BVerfG v. 02.04.2017 - 1 BvR 2194/15, NJW-RR 2017, 879; EGMR v. 17.03.2016 - 16313/10, NJW 2017, 2891 Rn. 75; von einer (nachträglichen) "Verringerung" spricht hier etwa Korte , Praxis des Presserechts, 2. Aufl. 2018, § 5 Rn. 176].

  • OLG Köln, 26.11.2020 - 15 U 39/20
    "Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein erwirkter Unterlassungstitel den Anspruch auf Geldentschädigung berühren oder diesen sogar gänzlich zum Wegfall bringen (vgl. BGH, Beschl. v. 30.6.2009 - VI ZR 340/08, juris; BGH, Urt. v. 24.11.2009 - VI ZR 219/08, AfP 2010, 74; BGH, Urt. v. 17.12.2013 - VI ZR 211/12, AfP 2014, 135; BGH, Urt. v. 15.9.2015 - VI ZR 175/14, AfP 2015, 564; BGH, Urt. v. 24.5.2016 - VI ZR 496/15, MDR 2016, 1086; ebenso: OLG Hamburg, Urt. v. 4.11.2008 - 7 U 71/08 n.v.; OLG Düsseldorf, Urt. v. 13.8.2015 - 16 U 121/14, BeckRS 2016, 02919; vgl. auch BVerfG, Beschl. v. 23.9.2009 - 1 BvR 1742/09, juris; BVerfG, Beschl. v. 2.4.2017 - 1 BvR 2194/15, AfP 2017, 228; EGMR, Urt. v. 17.3.2016 - 16313/10, AfP 2016, 527; kritisch dagegen Burkhardt in: Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung, 6. Auflage, Kap. 14 Rn. 125).
  • BGH, 14.11.2017 - VI ZR 534/15

    Schmerzensgeld bei schwerer Persönlichkeitsrechtsverletzung: Schwere Beleidigung

    Hierbei sind insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie der Grad seines Verschuldens zu berücksichtigen (vgl. Senatsurteile vom 9. Juli 1985 - VI ZR 214/83, BGHZ 95, 212, 214 f.; vom 24. November 2009 - VI ZR 219/08, BGHZ 183, 227 Rn. 11; vom 17. Dezember 2013 - VI ZR 211/12, BGHZ 199, 237 Rn. 38 ff.; vom 21. April 2015 - VI ZR 245/14, VersR 2015, 898 Rn. 33; vom 15. September 2015 - VI ZR 175/14, BGHZ 206, 347 Rn. 38; vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15, VersR 2016, 1001 Rn. 9).
  • LG Duisburg, 17.10.2016 - 3 O 381/15

    Nachbar darf nicht gefilmt werden

    Hierbei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob ein etwaiger zugesprochener Unterlassungsanspruch den erfolgten Eingriff nicht bereits hinreichend kompensiert (Vgl. nur BGH, Urt. V. 24.05.2016, - VI ZR 496/15 - m.w.N.).
  • BGH, 08.12.2020 - VIII ZR 71/20
    Vielmehr sind die Voraussetzungen, unter denen die Zubilligung einer Geldentschädigung wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung in Betracht kommt, in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs seit langem geklärt, wie sich unter anderem aus den vom Berufungsgericht selbst zitierten Entscheidungen ergibt (vgl. auch BGH, Beschluss vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15, NJW-RR 2016, 1136 Rn. 9 mwN).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.10.2020 - 1 L 72/19

    Dienstherrhaftung wegen Mobbings und nicht amtsangemessener Beschäftigung einer

    Hierbei sind insbesondere die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie der Grad seines Verschuldens zu berücksichtigen (vgl. etwa BGH, Urteile vom 24. Mai 2016 - VI ZR 496/15 -, juris Rn. 9, und vom 14. November 2017 - VI ZR 534/15 -, juris Rn. 19; BAG, Urteil vom 15. September 2016, a. a. O. Rn. 35).
  • LG Oldenburg, 07.03.2017 - 5 O 1595/15

    Ersatzfähigkeit Verbringungskosten & UPE-Aufschläge fiktiver

    Dies ist mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zum Persönlichkeitsrechtsschutz nicht vereinbar (vgl. BGH, NJW-RR 2016, 1136 m.w.N.).
  • LG Krefeld, 24.02.2017 - 1 S 68/16

    Schmerzensgeldbegehren wegen Verletzung des Totenfürsorgerechts; Voraussetzungen

    Erforderlich ist vielmehr, dass es sich um einen schwerwiegenden Eingriff handelt und die Beeinträchtigung nicht in anderer Weise befriedigend aufgefangen werden kann (vgl. BGH, Urt. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, juris).

    Demgemäß folgt gerade nicht aus jeder Persönlichkeitsrechtsverletzung auch ein Entschädigungsanspruch (vgl. nur BGH, Urt. v. 24.05.2016 - VI ZR 496/15, juris).

  • OLG Frankfurt, 20.07.2017 - 15 U 26/17

    Verletzung von Persönlichkeitsrecht durch Pressemitteilung in

    Zudem soll die Geldentschädigung der Prävention dienen (vgl. zu allem BGHZ 199, 237 = NJW 2014, 2029, Rdz. 38, 41 f. m.w.N.; BGH NJW-RR 2016, 1136).

    Bei der gebotenen Gesamtwürdigung ist auch ein erwirkter Unterlassungstitel zu berücksichtigen, weil dieser und die damit zusammenhängenden Ordnungsmittelandrohungen den Geldentschädigungsanspruch beeinflussen und im Zweifel sogar ausschließen können (BGH NJW 2012, 1728 [BGH 20.03.2012 - VI ZR 123/11] m.w.N.; BGH NJW-RR 2016, 1136 [BGH 24.05.2016 - VI ZR 496/15] ).

    (vgl. BGHZ 199, 237 = NJW 2014, 2029; BGH NJW-RR 2016, 1136).

  • OLG Hamm, 07.02.2017 - 7 U 85/16

    Anspruch auf Geldentschädigung; Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts;

  • OLG Frankfurt, 08.02.2018 - 1 U 112/17

    Keine Amtspflichtverletzung durch Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung

  • OLG München, 09.01.2018 - 18 U 778/17

    Verfahren wegen Unterlassung einer Wortberichterstattung über einen gegen den

  • OLG Hamm, 05.08.2020 - 11 W 2/20

    Prozesskostenhilfe, Beschwerde, Amtshaftung, allgemeines Persönlichkeitsrecht,

  • AG Stuttgart, 04.12.2020 - 3 C 3973/20

    Versagung einer Geldentschädigung wegen Verletzungen des allgemeinen

  • OLG Saarbrücken, 21.03.2019 - 4 U 118/17

    Amtshaftung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung durch unberechtigte

  • OLG Saarbrücken, 19.12.2018 - 5 U 53/18

    Geldentschädigung wegen einer identifizierenden Berichterstattung über einen

  • OLG Köln, 21.08.2017 - 15 W 47/17

    Voraussetzungen einer Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen

  • OLG Dresden, 30.07.2018 - 4 U 620/18

    Voraussetzungen der Zubilligung einer Geldentschädigung wegen Verletzung des

  • AG Mettmann, 14.12.2017 - 27 C 49/17

    Unterlassungsanspruch der Bezeichnung als Alkoholiker in einer schriftsätzlich

  • OLG Köln, 16.11.2017 - 15 U 71/17
  • LG München II, 25.05.2018 - 2 O 3/18

    Schadensersatz, Erkrankung, Schmerzensgeld, Gemeinde, Schadensersatzanspruch,

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