Rechtsprechung
   BGH, 10.10.1989 - VI ZR 247/88   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch einer Patienten gegenüber ihrem Arzt auf Ersatz ihrer Kosten für den Ausfall ihrer Arbeitskraft als Hausfrau und Mutter nach rechtskräftiger Verurteilung des Arztes zum Ersatz jeglicher Schäden aus einer fehlgeschlagenen operativen Behandlung ihres rechten Armes - Annahme eines schadensbedingten Hausarbeitsdefizits von 16 bis 24 Wochenstunden bei einem Haushalt mit drei Kindern und einer erheblichen Einschränkung der Bewegungsfähigkeit des rechten Arms und der rechten Hand der Hausfrau und Mutter - Gehalt einer geprüften Hauswirtschaftsmeisterin als bei der Schadensberechnung in Ansatz zu bringendes Gehalt - Möglichkeit der Entlastung des Schädigers durch eine freiwillige Zuwendung des Ehemannes in Form der Einstellung einer Haushaltshilfe - Verlust der Fähigkeit zur Verrichtung von Haushaltsarbeiten als ersatzfähiger Erwerbsschaden oder als ersatzfähige Vermehrung der Bedürfnisse - Zulässigkeit des Rückgriffs auf Erfahrungswerte als Anhaltspunkte für eine Schätzung des Hausarbeitsschadens bei Berücksichtigung der konkreten Behinderung - Berücksichtigung der Zurverfügungstellung einer Haushaltshilfe durch den Ehemann auch bei Nichtbehinderung der Ehefrau bei der Schadensbemessung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 249, 843; ZPO § 287

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1990, 34
  • MDR 1990, 231
  • NZV 1990, 21
  • FamRZ 1990, 31
  • VersR 1989, 1247
  • VersR 1989, 1273



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Wird zitiert von ... (42)  

  • BGH, 19.02.1991 - VI ZR 171/90  

    Kosten von Besuchen naher Angehöriger bei stationärem Krankenhausaufenthalt des

    Anders als in dem Fall, der dem von der Revision zitierten Senatsurteil vom 10. Oktober 1989 - VI ZR 247/88 = VersR 1989, 1247 zugrundelag, werden vorliegend nicht Aufwendungen für eine pflegerische Betreuung des Klägers geltend gemacht, die nach § 843 BGB als dessen Mehrbedarf erstattungsfähig wären.
  • OLG Saarbrücken, 18.10.2011 - 4 U 400/10  

    Verkehrssicherungspflicht des Betreibers eines Supermarktes; Zurechnung des

    Die Haushaltsführung stellt eine sinnvolle wirtschaftliche Verwertung der Arbeitskraft bzw. - sofern sie zugunsten von Familienangehörigen erfolgt - eine Erwerbstätigkeit i. S. d. §§ 842, 843 BGB dar, so dass im Rahmen des Schadensersatzes wegen einer Verletzung des den Haushalt führenden Ehegatten diesem auch der durch die Nichtausübung dieser Tätigkeit entstandene Nachteil als materieller Schaden zu ersetzen ist (vgl. BGH, VersR 1968, 852; VersR 1972, 1075; VersR 1974, 1016; VersR 1989, 1273; Palandt-Sprau, aaO., § 843 BGB, Rdnr. 8; Geigel-Pardey, aaO., Kap. 4, Rdnr. 140; Küppersbusch, Ersatzansprüche bei Personenschäden, 10., Auflage, Rdnr. 180 u. 182).
  • BGH, 18.02.1992 - VI ZR 367/90  

    Schadensersatz wegen verletzungsbedingten Mehraufwands

    In derartigen Fällen bemißt sich der nach § 843 BGB zu ersetzende Mehraufwand nach dem Nettolohn, der für die verletzungsbedingt nicht mehr ausführbaren oder nicht mehr zumutbaren Hausarbeiten an eine Hilfskraft hätte gezahlt werden müssen (st. Rspr.; vgl. Senatsurteil vom 10. Oktober 1989 - VI ZR 247/88 - VersR 1989, 1273, 1274).
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