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Rechtsprechung
   BGH, 21.10.1982 - 4 StR 526/82   

Eingriff in den Zweikampf

§ 231 StGB nF, 'Schlägerei', 'Angriff'

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion

    Verurteilung wegen Totschlags und wegen fahrlässiger Körperverletzung - Voraussetzungen für eine Beteiligung an einer Schlägerei - Vorliegen eines Zusammenwirkens mit Angriffswillen

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Begriff des »von mehreren gemachten Angriffs« im Sinne von § 227 StGB

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB (1975) § 227

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BGHSt 31, 124
  • NJW 1983, 581
  • MDR 1983, 144
  • NStZ 1983, 168 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 19.12.2013 - 4 StR 347/13  

    Beteiligung an einer Schlägerei (Begriff der wechselseitigen Tätlichkeiten:

    Eine Schlägerei im Sinne des § 231 Abs. 1 1. Alt. StGB ist eine mit gegenseitigen Tätlichkeiten verbundene Auseinandersetzung, an der mehr als zwei Personen aktiv mitwirken (BGH, Urteile vom 12. März 1997 - 3 StR 627/96, NStZ 1997, 402, 403; vom 21. Oktober 1982 - 4 StR 526/82, BGHSt 31, 124, 125; vom 21. Februar 1961 - 1 StR 624/60, BGHSt 15, 369, 370).
  • BGH, 20.12.1984 - 4 StR 679/84  

    Schuß auf Angreifer - § 231 StGB, Schlägerei, 'Angriff mehrerer',

    Unter einem "von mehreren gemachten Angriff" im Sinne der 2. Alternative des § 227 StGB ist die in feindseliger Willensrichtung unmittelbar auf den Körper eines anderen abzielenden Einwirkung von mindestens zwei Personen zu verstehen (BGHSt 31, 124, 126 [BGH 21.10.1982 - 4 StR 526/82] m.w.N.).

    Ein gemeinschaftliches Handeln als Mittäter ist zwar nicht notwendig (BGHSt 31, 124, 127 [BGH 21.10.1982 - 4 StR 526/82]; RGSt 59, 264, 265), hat hier aber vorgelegen.

  • BGH, 29.06.1983 - 2 StR 150/83  

    laute Unterhaltung - § 227 StGB, Eingreifen eines Dritten

    Darunter ist die in feindseliger Willensrichtung unmittelbar auf den Körper eines anderen abzielende Einwirkung von mindestens zwei Personen zu verstehen, wobei vorausgesetzt wird, daß bei den Angreifenden Einheitlichkeit des Angriffs, des Angriffsgegenstands und des Angriffswillens besteht (BGHSt 31, 124, 126 f [BGH 21.10.1982 - 4 StR 526/82] mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 02.10.1990 - 2 StR 351/90  

    Voraussetzungen an der Beteiligung an einer Körperverletzung mit Todesfolge

    Voraussetzung für eine Verurteilung wegen Beteiligung an einer Schlägerei ist, daß sich der Angeklagte an dem die schwere Folge verursachenden in feindlicher Willensrichtung geführten Angriff im Zusammenwirken mit (einem) anderen beteiligt hat (vgl. BGHSt 31, 124, 126 f) [BGH 21.10.1982 - 4 StR 526/82].
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Rechtsprechung
   BGH, 11.11.1982 - 4 StR 406/82   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen durch einen Rechtsanwalt - Verurteilung wegen Untreue - Bestehen einer Vermögensbetreuungspflicht in einer Verkehrsunfallsache - Unterlassene Durchsetzung einer Forderung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 461
  • MDR 1983, 242
  • NStZ 1983, 168



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BVerfG, 10.03.2009 - 2 BvR 1980/07  

    "Nachteil" beim Untreuetatbestand (schadensgleiche Vermögensgefährdung: Kriterien

    Das soll vor allem gelten, wenn lediglich bedingter Vorsatz in Betracht kommt oder der Täter nicht eigennützig gehandelt hat (vgl. BGH, Urteil vom 27. Februar 1975 - 4 StR 571/74 -, NJW 1975, S. 1234 ; BGH, Urteil vom 11. November 1982 - 4 StR 406/82 -, NJW 1983, S. 461; BGHSt 47, 295 ; BGH, Beschluss vom 26. August 2003 - 5 StR 188/03 -, wistra 2003, S. 463 ).
  • BGH, 05.03.2013 - 3 StR 438/12  

    Untreue (keine Vermögensbetreuungspflicht eines Rechtsanwalts bei fehlender

    Sie hat jedoch ausdrücklich offen gelassen, ob dies immer der Fall ist und im Zusammenhang mit der Beauftragung des Rechtsanwalts zur Einziehung und Durchsetzung von Forderungen auf den Einzelfall abgestellt (BGH, Urteile vom 29. April 1960 - 4 StR 544/59, NJW 1960, 1629; vom 6. Februar 1961 - AnwSt (R) 3/60, BGHSt 15, 372; vom 11. November 1982 - 4 StR 406/82, NJW 1983, 461).

    Danach wurde eine strafbewehrte Pflicht zur Betreuung fremden Vermögens etwa unter der Voraussetzung angenommen, dass der Rechtsanwalt eine Geldforderung von beträchtlicher Höhe geltend zu machen hatte, er damit wegen seiner besonderen Sachkunde betraut war, es ihm überlassen war, wie er die Forderung durchsetzte, er an besondere Weisungen oder Beschränkungen nicht gebunden und zum Abschluss eines Vergleichs ermächtigt war (BGH, Urteil vom 11. November 1982 - 4 StR 406/82, NJW 1983, 461).

  • BGH, 09.05.2012 - 4 StR 381/11  

    Untreue bei Vertretung von Schadensersatzansprüchen (tatsächliche Begründung der

    Weil nach alledem eine Vermögensbetreuungspflicht hinsichtlich derjenigen Geschädigten, deren Schäden noch in der Berufungsinstanz geltend gemacht wurden, ohne dass sie dies genehmigt hatten, nicht rechtsfehlerfrei festgestellt ist und das Landgericht keine Feststellungen dazu getroffen hat, wie hoch deren Anteil an den 1.538 zuletzt noch "vertretenen" Geschädigten war, lässt sich den Urteilsgründen nicht entnehmen, bei wie vielen Geschädigten das Landgericht von einer - grundsätzlich möglichen (vgl. Senatsurteil vom 11. November 1982 - 4 StR 406/82, NStZ 1983, 168) - rechtsgeschäftlich begründeten Vermögensbetreuungspflicht durch eine in der mit Schreiben vom 3. Juli 2000 erbetenen Genehmigung liegende Mandatierung ausgegangen ist.
  • VG Arnsberg, 14.12.2016 - 2 K 2373/13  

    Anspruch einer Gemeinde auf Schadensersatz gegen einen bei ihr beschäftigten

    vgl. etwa BGH, Urteile vom 11. November 1982 - 4 StR 406/82 -, juris Rn. 11, und vom 27. Februar 1975 - 4 StR 571/74 -, juris Rn. 24.
  • OLG Brandenburg, 17.01.2008 - 5 U 13/07  

    Anwaltshaftung: Frage des Mitverschuldens des Mandanten bei der Versäumung der

    Die Prüfung der Verjährungsfrage gehört zu den wichtigsten Pflichten eines Anwalts (BGH MDR 1983, 242).
  • BGH, 29.11.1985 - 3 StR 362/85  

    Nichtigkeit einer Honorarvereinbarung eines Rechtsanwaltes wegen Verstoßes gegen

    Weil dann hinsichtlich dieser Beträge das die Untreue begründende Merkmal fremdnütziger Vermögensfürsorge (vgl. hierzu BGH MDR 1983, 242 m.w.N.; BGHSt 24, 386, 387) nicht erfüllt wäre, hätte insoweit dann keine Pflicht des Angeklagten zur Interessenwahrnehmung im Sinne des § 266 StGB bestanden.
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Rechtsprechung
   BGH, 08.12.1982 - 3 StR 397/82   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Aufklärungsrüge bei Nichausschöpfung eines Beweismittels durch den Tatrichter in der Hauptverhandlung - Vergewaltigung bei zuvor erfolgter Einwilligung in die Ausübung des Beischlafs nach Aufgabe des weiteren Widerstandes - Endgültige Entziehung der Fahrerlaubnis bei Gefährdung des Maßregelzwecks - Verbot der Schlechterstellung nach bereits erfolgter eingeschränkter Entziehung der Fahrerlaubnis

  • rechtsportal.de

    StGB § 177 Abs. 1, § 69 Abs. 1, § 69a Abs. 2

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NStZ 1983, 168



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Brandenburg, 16.09.2008 - 1 Ss 60/08  

    Jugendstrafrecht: Verbot der reformatio in peius; Nichteinbeziehung früherer

    Ein Verstoß gegen das Verschlechterungsverbot liegt stets dann vor, wenn die Gesamtschau aller verhängten Ahndungsmaßnahmen eine dem allgemeinen Berufungsführer nachteilige Veränderung erkennen lässt (BGHSt 24, 11, 14; BGHSt 29, 269, 270; BGH NStZ 1983, 168).
  • BGH, 17.02.1983 - 4 StR 716/82  

    Trunkenheit im Verkehr als Dauerstraftat - Aufspaltung einer Trunkenheit im

    Der neue Tatrichter wird darauf zu achten haben, daß es nach §§ 69, 69 a StGB nicht zulässig ist, von der Entziehung der Fahrerlaubnis bestimmte Arten von Kraftfahrzeugen auszunehmen (vgl. BGH, Urteil vom 8. Dezember 1982 - 3 StR 397/82 - m.w.N.).
  • OLG Celle, 13.09.2000 - 33 Ss 73/00  

    Reformatio in peius im Jugendstrafverfahren: Berufungsgerichtliches Absehen von

    Ein Verstoß gegen das Verbot liegt stets dann vor, wenn die Gesamtschau aller verhängten Ahndungsmaßnahmen eine dem alleinigen Berufungsführer nachteilige Veränderung erkennen lässt (BGHSt 24, 11; 29, 269, 270; NStZ 83, 168; Kleinknecht/Meyer-Goßner a. a. O. § 331 Rn. 12 m. w. N.).
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Rechtsprechung
   BGH, 07.12.1982 - 1 StR 725/82   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Voraussetzungen für die Einordnung umzäunter Grundstücke als "umschlossener Raum" - Diebstahl - Besonders Schwerer Fall

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NStZ 1983, 168 (Ls.)
  • StV 1983, 149
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