Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 21.11.1985 - 4 VAs 53/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,1470
OLG Stuttgart, 21.11.1985 - 4 VAs 53/85 (https://dejure.org/1985,1470)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21.11.1985 - 4 VAs 53/85 (https://dejure.org/1985,1470)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21. November 1985 - 4 VAs 53/85 (https://dejure.org/1985,1470)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1985,1470) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Jugendrichter; Vollstreckungsleiter; Gericht des ersten Rechtszuges; Vollstreckungsbehörde; Ermessensfehler; Richterliche Zustimmung; Versagung

Papierfundstellen

  • MDR 1986, 429
  • NStZ 1986, 141
  • Rpfleger 1986, 63
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Hamm, 25.04.1989 - 1 Ws 123/89
    Denn die Unanfechtbarkeit der Zustimmungsverweigerung des Gerichts des 1. Rechtszuges ergibt sich daraus, daß das Gesetz hierfür ein Rechtsmittel nicht vorsieht, insbesondere nicht die Beschwerde gemäß § 304 StPO (vgl. OLG Celle MDR 1985, 345; OLG Stuttgart NStZ 1986, 141 ; OLG Hamm JR 1988, 259 [260]).

    Auch eine Inzidentprüfung der angefochtenen Entscheidung im Rahmen der Anfechtung der ablehnenden Entscheidung der Vollstreckungsbehörde im Verfahren nach den §§ 23 ff. EGGVG kommt nach herrschender Auffassung nicht in Betracht (vgl. OLG Hamm a.a.O.; OLG Hamm MDR 1983, 254; OLG Stuttgart NStZ 1986, 141 [142]; Körner, BtMG , 2. Aufl. § 35 Rdnr. 48; Katholnigg NStZ 1981, 417; Tröndle, MDR 1982, 1 ff.; Joachimski, Betäubungsmittelrecht, 4. Aufl. § 35 Anm. 8; a.A. OLG Frankfurt Beschluß vom 23.06.1983 - VAs 26/83), da es sich nicht um einen Justizverwaltungsakt, sondern um eine strafrichterliche Entscheidung unter richterlicher Unabhängigkeit handelt, die daher einer Überprüfung nach §§ 23 ff. EGGVG entzogen ist.

  • OLG Hamm, 13.10.1987 - 1 VAs 83/87

    Überprüfungsmöglichkeit im Rechtsweg zum Oberlandesgericht; Verweigerung der

    Er hat jedoch, nicht nur als Vollstreckungsleiter, sondern zugleich als Gericht des 1. Rechtszuges (vgl. OLG Stuttgart NStZ 1986, 141 [142]; Brunner, JGG , 7. Auflage, § 33 Rdn. 9, § 30 Abs. 2 GVG ) seine Zustimmung zur Zurückstellung der Vollstreckung verweigert.
  • OLG Stuttgart, 28.09.1993 - 4 VAs 21/93

    Vollstreckungsbehörde; Strafvollstreckung; Rechtszug; Zurückstellung;

    a) Bis zum Inkrafttreten des § 35 Abs. 2 BtMG i.d.F. des Art. 1 Nr. 5 a des Gesetzes vom 9. September 1992 (BGBl. I S. 1593), am 16. September 1992 war nach h.M. ein Antrag auf Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Zurückstellung der Strafvollstreckung gemäß § 35 Abs. 1 BtMG erst dann zulässig, wenn zuvor das Beschwerdeverfahren durchgeführt worden war, da die in § 21 StVollstrO vorgesehene Beschwerde einen förmlichen Rechtsbehelf im Sinne des § 24 Abs. 2 EGGVG darstellt (so der Senat in ständiger Rechtsprechung, vgl. Beschluß vom 21. November 1985, NStZ 1986, 141 ; KG StV 1989, 26 (27); OLG Oldenburg NStZ 1991, 512; Körner, BtMG , 3. Aufl. 1990, § 35 Rdn. 62; Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO u. GVG , 41. Aufl., § 24 EGGVG Rdn. 5; Pohlmann/Jabel, StVollstrO , 6, Aufl., § 21 Rdn. 2; vgl. auch Körner/ Sagebiel NStZ 1992, 616 f.; a.A. OLG Hamm StV 1982, 428 [429]).
  • OLG Hamm, 06.03.1990 - 1 VAs 78/89

    Strafvollstreckung; Vollstreckungsbehörde; Gericht des ersten Rechtszuges;

    Dagegen spricht auch nicht, daß gegen die Verweigerung der Zustimmung durch das Gericht des ersten Rechtszuges ein Rechtsmittel nicht gegeben ist (vgl. OLG Hamm JR 1988, 259 m.zust.Anm. Katholnigg = MDR 1988, 255 ; NStZ 1989, 443 = GA 1989, 517 = MDR 1989, 1020 = NSTE Nr. 7 zu § 304 StPO]; OLG Celle MDR 1985, 345; OLG Stuttgart NStZ 1986, 141 = NSTE Nr. 2 zu § 35 BtMG ; OLG Karlsruhe NStZ 1986, 288 = StV 1986, 257 = NSTE Nr. 3 zu § 35 BtMG ), was auch verfassungsrechtlich unbedenklich ist (vgl. hierzu BVerfGE 4, 49; 45, 375; 49, 342; 54, 291; 65, 91).
  • OLG München, 16.04.1993 - 3 VAs 8/93
    Vor Inkrafttreten des § 35 Abs. 2 BtMG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des BtMG vom 09.09.1992 (BGBl. I 1593 f.) am 16.09.1992 war es herrschende Meinung, daß die Ablehnung der Zurückstellung der Vollstreckung einer Freiheitsstrafe durch die Vollstreckungsbehörde gemäß § 35 Abs. 1 BtMG im Rechtsweg nach den §§ 23 ff. EGGVG überprüft werden kann, in diesem Verfahren Einwendungen nach § 21 StVollstrO einen förmlichen Rechtsbehalf im Sinne des § 24 Abs. 2 EGGVG darstellen und deshalb die gerichtliche Entscheidung des Oberlandesgerichts nach § 23 EGGVG erst nach Entscheidung über diese Einwendungen durch die nach § 21 StVollstrO zuständige Behörde begehrt werden kann (so z.B. OLG München, NStZ 1983, 236 und OLG Stuttgart, NStZ 1986, 141 f.; siehe auch Körner/Sagebiel, Die Vorschaltbeschwerde gegen die Verweigerung der Zurückstellung der Strafvollstreckung, NStZ 1992, 216 ff., und Kleinknecht/Meyer, StPO , 40. Aufl., Rdn. 16 zu § 23 EGGVG , jeweils m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 11.10.1988 - 3 VAs 34/88
    Unter Aufgabe seiner bisherigen Auffassung (Beschluß vom 23. Juni 1983, 3 VAs 26/83) schließt sich der Senat der herrschenden Meinung (vgl. dazu OLG Hamm, NStZ 1983, S. 55 ff. ; OLG Stuttgart, NStZ 1986, S. 141 f. ; OLG Zweibrücken, MDR 1983, S. 254 f.; LG Hamburg, MDR 1988, 886 ; Katholnigg, NStZ 1981, S. 417 ff.; Adams/Eberth, NStZ 1983, S. 139 ff. Katholnigg, NStZ 1984, Seite 497 , Tröndle, MDR 1982, S. 1 ff. ; Körner Betäubungsmittelgesetz , 2. Aufl., § 35 Rdn. 48; Joachimski, Betäubungsmittelrecht 4. Auflage, S. 316; Endriß/Malek, Betäubungsmittelstrafrecht Rdn. 658; a. M. Eberth/Müller Betäubungsmittelrecht § 35 Rdnr. 41) an, wonach die Verweigerung der Zustimmung zur Zurückstellung der Vollstreckung der Freiheitsstrafe durch das Gericht des ersten Rechtszuges im Verfahren nach den §§ 23 EGGVG nicht überprüfbar ist, und zwar auch nicht mittelbar, wenn die Staatsanwaltschaft den Antrag gem. § 35 Abs. 1 BtMG ablehnt, weil es an der erforderlichen Zustimmung des Gerichts fehlt.
  • OLG Saarbrücken, 04.08.1995 - VAs 3/95
    Die Verweigerung der Teilnahme an einer stationären Therapie bzw. deren Abbruch allein kann bei erklärter Bereitschaft, eine ambulante Therapie anzutreten, die Versagung der Zustimmung zur Zurückstellung nicht begründen (vgl. Körner, BtMG , 4. Aufl., § 35 Rdn. 81; OIG Stuttgart NStZ 1986, 141 ; StV 1994, 30 ; OLG Oldenburg, StV 1994, 262 ).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht