Rechtsprechung
   BGH, 25.02.1997 - 1 StR 600/96   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Bestellung des ehemaligen Wahlverteidigers zum Pflichtverteidiger - Gründe für die Aufhebung einer Bestellung zum Pflichtverteidiger - Aussetzen der Hauptverhandlung zur Suche einer neuen Verteidigers als prozessuale Fürsorgepflicht des Gerichts - Selbstständige Verteidigungsführung durch den Rechtsanwalt - Kontinuität der Verteidigung - Entfernung des Angeklagten aus dem Sitzungssaal - Auswirkungen eines aggressiven Nachtatverhaltens auf den Strafausspruch - Verhandlungsfähigkeit eines Angeklagten - Aufklärungspflicht des Gerichts durch die Vernehmung von Zeugen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GVG § 177; StPO § 141, § 142, § 143, 205

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NStZ 1997, 401
  • JR 1998, 251



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 24.11.1999 - 3 StR 390/99  

    Unterbrechung, Aussetzung der Verhandlung, wenn Verteidiger nicht genügend zeit

    Der neu bestellte Verteidiger hat es als unabhängiges Organ der Rechtspflege, das die Verteidigung selbständig führt (BGH JR 1998, 251 unter Hinweis auf BGH bei Holtz MDR 1979, 108), in erster Linie selbst und in eigener Verantwortung zu beurteilen, ob er für die Erfüllung seiner Aufgabe hinreichend informiert und vorbereitet ist.
  • BGH, 12.02.2008 - 1 StR 649/07  

    Aussetzungsantrag (effektive Verteidigung; vorherige schriftliche

    Ob und unter welchen besonderen Umständen Ausnahmen von alledem in Betracht kommen können, etwa weil der Verteidiger Strafanzeige gegen den Angeklagten erstattet hat (vgl. BGH NStZ 1997, 401; BGHSt aaO 315 f. m.w.N.), kann hier offen bleiben, da Anhaltspunkte für derartige Besonderheiten hier nicht ersichtlich sind.
  • BGH, 13.02.2002 - 2 StR 10/02  

    Doppelverwertungsverbot; Strafzumessung; Vergewaltigung; eingeschränkte

    Es liegt daher nahe, daß gerade der psychopathologische Zustand des Angeklagten, der zur erheblichen Minderung seiner Schuldfähigkeit führte, Ursache der vom Landgericht als schulderhöhend gewerteten Modalitäten der jeweiligen Tatausführung gewesen ist; in diesem Fall können diese Umstände nicht uneingeschränkt straferhöhend wirken (vgl. BGHSt 16, 361, 364; BGH NStZ 1984, 548; 1986, 115; 1991, 581; 1997, 401; BGHR StGB § 46 Abs. 1 Schuldausgleich 1, 4; st. Rspr.).
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