Rechtsprechung
   BGH, 19.07.2006 - 1 StR 87/06   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • HRR Strafrecht

    § 247 StPO; § 247a StPO; Artikel 6 Abs. 3 lit. d EMRK; § 338 Nr. 5 StPO; § 110b Abs. 3 StPO; § 96 StPO
    Fragerecht des Angeklagten (Konfrontationsrecht; verdeckter Ermittler; Zurückhaltung von Beweismitteln; Sperreklärung; audiovisuelle Zeugenvernehmung; Anwesenheitsrecht; Verhältnismäßigkeit)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Vorliegen eines Revisionsgrundes auf Grund der Entfernung des Angeklagten aus dem Sitzungszimmer; Erforderlichkeit des Ausschlusses während der unter optischer und akustischer Abschirmung durchgeführten audiovisuellen Zeugenvernehmung eines verdeckten Ermittlers; Vorliegen einer Gefährdungslage des Zeugen

  • nwb

    StPO § 110b Abs. 3, § 247, § 247 a, § 338 Nr. 5; EMRK Art. 6 Abs. 3 Buchst. d

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vernehmung unter optischer und/oder akustischer Abschirmung des verdeckten Ermittlers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ 2006, 648
  • StV 2006, 682
  • StV 2007, 507 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BVerfG, 29.03.2007 - 2 BvR 1880/06  

    Verfassungsmäßigkeit einer Zeugenvernehmung unter optischer und akustischer

    gegen a) den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 19. Juli 2006 - 1 StR 87/06 -,.
  • BGH, 07.03.2007 - 1 StR 646/06  

    Recht auf ein faires Verfahren und Konfrontationsrecht (audiovisuelle Vernehmung

    c) Der Senat hat mehrfach entschieden, dass die audiovisuelle Vernehmung einer Gewährsperson in Verbindung mit deren optischer und akustischer Verfremdung das bessere Beweismittel sowohl unter dem Gesichtspunkt der Wahrheitsfindung als auch unter dem der Verteidigungsmöglichkeiten sein kann (BGH NJW 2003, 74; NStZ 2005, 43; zuletzt NStZ 2006, 648 = StV 2006, 682).
  • VGH Hessen, 29.05.2013 - 8 B 1005/13  

    Anordnung der Zustimmung zur Vernehmung einer Vertrauensperson als Zeuge in einem

    Mit ihrer Entfernung aus dem Sitzungszimmer während der Vernehmung kann jedoch zum Schutze des Informanten verhindert werden, dass die Angeklagten ihre angesichts der inzwischen vergangenen Zeit mittlerweile möglicherweise verblasste Erinnerung wieder auffrischen und sich Erscheinungsbild, Mimik und/oder Gestik des Zeugen wieder ins Gedächtnis rufen bzw. ihre Kenntnisse aktualisieren können (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 19. Juli 2006 - 1 StR 87/06 -, juris m.w.N.).
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