Rechtsprechung
   BGH, 18.07.2018 - 2 StR 150/18   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2018,28052
BGH, 18.07.2018 - 2 StR 150/18 (https://dejure.org/2018,28052)
BGH, Entscheidung vom 18.07.2018 - 2 StR 150/18 (https://dejure.org/2018,28052)
BGH, Entscheidung vom 18. Juli 2018 - 2 StR 150/18 (https://dejure.org/2018,28052)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Wolters Kluwer

    Bemessen des Unrechtsgehalts der Tat bei der Prüfung der Schwere der Schuld i.R.d. Verhängung der Jugendstrafe (hier: schwerer Raub)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    JGG § 17 Abs. 2 Alt. 2
    Bemessen des Unrechtsgehalts der Tat bei der Prüfung der Schwere der Schuld i.R.d. Verhängung der Jugendstrafe (hier: schwerer Raub)

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Jugendstrafe - und die Schwere der Schuld

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NStZ 2018, 728
  • JR 2019, 38
 
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Wird zitiert von ...

  • LG Traunstein, 30.11.2018 - KLs 450 Js 12135/18

    Hauptverhandlung, Angeklagte, Erkrankung, Asylbewerber, Gemeinde,

    Die Voraussetzungen der "Schwere der Schuld" bestimmen sich nicht primär nach dem äußeren Unrechtsgehalt der Tat, dem keine selbständige, sondern nur indizielle Bedeutung zukommt, sondern maßgeblich nach der inneren Tatseite (Persönlichkeit, Tatmotivation, Bezug zur Tat, Grad der Schuldfähigkeit); dabei sind zur Bestimmung der zurechenbaren Schuld auch die Strafrahmen des allgemeinen Strafrechts einschließlich etwaiger gesetzlich vertypter Milderungsgründe als Maßstab heranzuziehen, weil darin die gesetzgeberische Einstufung des Tatunrechts zum Ausdruck kommt; der äußere Unrechtsgehalt der Tat ist dann noch insofern von Belang, als aus ihm Schlüsse auf die Persönlichkeit, die charakterliche Haltung und die Tatmotivation des Jugendlichen oder Heranwachsenden gezogen werden können (BGH, Beschluss vom 17.12.2014, 3 StR 521/14, NStZ-RR 2015, 155/156, und Beschluss vom 22.01.2014, 5 StR 555/13, NStZ-RR 2014, 119/120; BGH, Urteil vom 09.01.2018 - 1 StR 239/17, NStZ 2018, 659; Urteil vom 18.07.2018 - 2 StR 150/18, NStZ 2018, 728 f.).

    Bei schweren Gewalt- oder Gefährdungsdelikten kann die Schwere der Schuld auch eigenständige Bedeutung erlangen; der Strafzweck des gerechten Schuldausgleichs darf dann - gerade bei einem Heranwachsenden, der zur Tatzeit fast schon 21 Jahre alt war - nicht völlig hinter dem Erziehungsgedanken zurücktreten (BGH, Urteil vom 18.07.2018 - 2 StR 150/18, NStZ 2018, 728 f.).

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