Rechtsprechung
   BGH, 18.09.2002 - 2 StR 125/02   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • HRR Strafrecht

    § 212 StGB; § 15 StGB; § 16 StGB; § 21 StGB; § 213 Alt. 2 StGB; § 261 StGB
    Totschlag; direkter Vorsatz; bedingter Vorsatz; verminderte Schuldfähigkeit; tiefgreifende Bewusstseinsstörung; Beweiswürdigung; kein notwendiger Einfluss eines Affekts iSd § 21 StGB auf den Vorsatz

  • lexetius.com
  • openjur.de

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2003, 8



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 03.07.2007 - 1 StR 3/07

    Zu Belehrungspflichten der Strafverfolgungsbehörden

    Hinsichtlich der Auswirkung einer affektiven Erregung auf das Mordmerkmal der Verdeckungsabsicht ist - zumal bei uneingeschränkter Schuldfähigkeit - auch zu berücksichtigen, dass eine affektive Erregung ohnehin bei den meisten Tötungsdelikten den Normalfall darstellt (BGH NStZ-RR 2003, 8) und für Verdeckungstötungen sogar typisch ist (vgl. BGH NJW 1999, 1039, 1041).
  • BVerfG, 12.09.2005 - 2 BvR 1361/05

    Verfassungsmäßigkeit der Strafbarkeit des passlosen Aufenthalts

    Die teilweise von der Rechtsprechung geteilte Ansicht (vgl. OLG Frankfurt, NStZ-RR 2003, S. 7; NStZ-RR 2003, S. 8 ; a.A. BayObLG, StV 2005, S. 213 mit zustimmender Anmerkung Kudlich), wer Anspruch auf eine Duldung habe, könne damit zugleich die Ausstellung eines Ausweisersatzes beanspruchen, ist verfassungsrechtlich jedoch nicht geboten.
  • LG Düsseldorf, 31.03.2016 - 1 Ks 20/15

    Verona Pooths Ex-Bodyguard zu 13 Jahren Haft verurteilt

    Dabei hat die Kammer auch bedacht, dass bei den meisten vorsätzlichen Tötungsdelikten eine gewisse affektive Erregung der Normalfall ist (vgl. BGH Urteil vom 18. September 2002 - 2 StR 125/02 - NStZ-RR 2003, 8).
  • LG Düsseldorf, 18.08.2014 - 1 Ks 6/14

    Feststellung der Schuldigkeit wegen Totschlags; Übertragung der Spuren nach der

    Dies gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass bei den meisten vorsätzlichen Tötungsdelikten eine gewisse affektive Erregung der Normalfall ist (vgl. BGH Urteil vom 18. September 2002 - 2 StR 125/02 - NStZ-RR 2003, 8).
  • VG Oldenburg, 10.09.2003 - 13 B 3126/03

    Vorsätzliche Verminderung des eigenen Vermögens und Anspruch auf Hilfe zum

    Überlegtes und zielgerechtes Handeln und eine andere, möglicherweise auf Affekt gegründete Absicht, die mit der in Rede stehenden Tat gleichsam gleichermaßen verbunden ist, schließen sich grundsätzlich nicht aus (s. BGH, Urteil vom 18. September 2002, Az.: 2 StR 125/02 - NsTZ-RR 2003, 8. Diese strafrechtliche Begriffsbildung ist auch für den direkten Vorsatz i.S.v. § 25 Abs. 2 Nr. 1 BSHG zugrunde zu legen. Ist ein subjektives Moment Voraussetzung für eine Leistungsgewährung oder -kürzung im Sozialrecht, so ist auf das individuelle Einsichtsvermögen abzustellen.).
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