Rechtsprechung
   OLG Hamm, 06.09.2004 - 2 Ss 234/04   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Burhoff online

    Jugendstrafe; Erforderlichkeit; Abwägung; Erziehungsgedanke; Strafzweck; Doppelverwertungsverbot; Strafzumessung; Verfahrensverzögerung

  • Judicialis

    Jugendstrafe; Erforderlichkeit; Abwägung; Erziehungsgedanke; Strafzweck; Doppelverwertungsverbot; Strafzumessung; Verfahrensverzögerung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    JGG § 17; StGB § 46; MRK Art. 6
    Jugendstrafe; Erforderlichkeit; Abwägung; Erziehungsgedanke; Strafzweck; Doppelverwertungsverbot; Strafzumessung; Verfahrensverzögerung

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Bestehen eines Anwendungsvorangs hinsichtlich der Anwendung von Jugendstrafrecht wegen Vorliegen einer Entwicklungsverzögerung oder wegen der Möglichkeit einer Jugendverfehlung; Bestimmung des maßgeblichen Zeitpunkts für die Beurteilung der Erforderlichkeit einer Jugendstrafe aus erzieherischen Gründen; Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot; Anwendung der für die Bemessung einer konkreten Jugendstrafe aufgestellten Grundsätze auf die Bestimmung der Schwere der Schuld

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NStZ-RR 2005, 58
  • StV 2005, 67



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Hamm, 07.03.2005 - 2 Ss 71/05  

    Jugendstrafe; Schwere der Schuld; Erziehungsgedanke

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats muss die Jugendstrafe überdies, wenn sie - wie hier - wegen der Schwere der Schuld verhängt wird, aus erzieherischen Gründen erforderlich sein ( so Senat, zuletzt noch Beschluss vom 6. September 2004 in 2 Ss 234/04 ).
  • OLG Düsseldorf, 27.08.2007 - 2 Ss 92/07  

    Erzieherische Gründe als Voraussetzung der Verhängung einer Jugendstrafe

    Das Urteil muss vor diesem Hintergrund erkennen lassen, dass das Tatgericht dem Erziehungsgedanken die ihm zukommende Bedeutung geschenkt hat, und Ausführungen dazu enthalten, welche erzieherischen Wirkungen von der Strafe ausgehen sollen; sind Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass der Tat Ausnahmecharakter zukommt, ist die Erforderlichkeit der Jugendstrafe mit besonderer Sorgfalt zu begründen (vgl. OLG Hamm NStZ-RR 2005, 58, 59).
  • KG, 07.10.2008 - 1 Ss 345/08  
    Die lediglich allgemein gehalte­ne, eher floskelhafte Wendung, die Verhängung der Jugendstrafe sei geboten, weil die Verhängung einer anderen Sanktion im Sinne einer Bagatellisierung der Taten als falsches Signal verstanden werden würde, genügt den besonderen Begründungser­fordernissen hinsichtlich eines aktuell bestehenden Erzie­hungsbedürfnisses nicht, da neben etwaigem strafrechtlich re­levanten Verhalten des Angeklagten vor der Tat vor allem auch eine etwaige positive Entwicklung nach derselben ausdrücklich zu berücksichtigen ist (vgl. OLG Hamm NStZ-RR 2005, 58), zumal das Gericht vorliegend davon ausgeht, dass es sich bei den Straftaten nur um eine kurze Episode im Leben des Angeklagten gehandelt habe (UA S. 8).
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