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   VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.02.1985 - VerfGH 8/84   

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VerfGH Nordrhein-Westfalen, 15.02.1985 - VerfGH 8/84 (https://dejure.org/1985,5617)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15.02.1985 - VerfGH 8/84 (https://dejure.org/1985,5617)
VerfGH Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15. Februar 1985 - VerfGH 8/84 (https://dejure.org/1985,5617)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NVwZ 1986, 463
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 19.05.1992 - VerfGH 5/91

    Prüfungskompetenz des Verfassungsgerichtshofs - Erhöhung der

    Antragsteller in derartigen Verfahren können auch die politischen Parteien und ihre Landesverbände sein (BVerfGE 73, 40, 65; VerfGH NW NVwZ 1986, 463).

    Parteien können sich nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Verfassungsgerichtshofs (BVerfGE 44, 125, 137; 73, 40, 65 f; VerfGH NW NVwZ 1986, 463; NWVBI 1982, 14) im Organstreit auf eine Verletzung ihres verfassungsrechtlichen Status durch einen Verstoß gegen das Demokratieprinzip, die Chancengleichheit der Parteien und die Staatsfreiheit der Parteien berufen.

    Allerdings führt das Organstreitverfahren nicht zu einer in jeder verfassungsrechtlichen Hinsicht umfassenden objektiven Prüfung der beanstandeten Maßnahme; im Organstreit einer politischen Partei sind vielmehr nur solche Rügen zu beachten, die einen Verfassungsverstoß betreffen, der auf den verfassungsrechtlichen Status der Antragstellerinnen einwirken kann (vgl. BVerfGE 73, 1, 30; 80, 188, 212; VerfGH NW NVwZ 1986, 463).

    Für den im vorliegenden Verfahren maßgebenden Art. 21 GG ist dies anerkannt (BVerfGE 6, 367, 375; 60, 53, 61; VerfGH NW NVwZ 1986, 463); dies gilt aber auch für die Vorschriften über die Gesetzgebungskompetenz (BVerfGE 60, 175, 206; BayVerfGH, ES VGH 26, 28, 33 f.; 38, 51, 58; Hess. StGH ESVGH 32, 20, 24; Burmeister und Tilch, in: Landesverfassungsgerichtsbarkeit, Teilband 11, S. 428 ff., 558 ff.; Pestalozza, Verfassungsprozeßrecht, 3. Auf1., S. 228; Wahl AöR 112, 31).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.1988 - 15 A 924/86

    Grenzen der gemeindlichen Öffentlichkeitsarbeit in Wahlkampfzeiten

    Diese Maßstäbe zur Abgrenzung zulässiger Öffentlichkeitsarbeit von verbotener Wahlbeeinflussung sind in der späteren Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts - vgl. den Beschluß vom 23. Februar 1983, a.a.O., 242 ff. - bekräftigt, von der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung der Länder - vgl. VerfGH Saarland, Urteil vom 26. März 1980 - Lv 1/80 -, NJW 1980, 2181 (2182 f.); StGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. Februar 1981 - GR 1/80 -, ESVGH 31, 81 (85 ff.); StGH Bremen, Entscheidung vom 30. November 1983 - St 1/83 -, DVBl. 1984, 221 (222 f.); VerfGH NW, Urteil vom 15. Februar 1985 - VerfGH 8/84 -, DVBl. 1985, 691, übernommen, im Schrifttum zustimmend aufgegriffen - vgl. z.B. Zuck, ZRP 1977, 144 ff.; Häberle, JZ 1977, 361 ff.; Seifert, DÖV 1977, 288 ff.; Berkemann, JR 1977, 445 (454), und EuGRZ 1977, 189 (191 f.); Kempen, Der Staat 1979, 81 ff. - und in der Praxis - soweit ersichtlich - weitgehend befolgt worden.
  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 14.07.2020 - VerfGH 6/20

    Organstreitverfahren um Ablehnung von Beweisanträgen im "Parlamentarischen

    Es dient maßgeblich der gegenseitigen Abgrenzung der Kompetenzen von Verfassungsorganen oder ihren Teilen in einem Verfassungsrechtsverhältnis, nicht der davon losgelösten Kontrolle der objektiven Verfassungsmäßigkeit eines bestimmten Organhandelns, soll seiner Funktion nach aber auch eine objektive Klärung der zwischen den Beteiligten streitigen verfassungsrechtlichen Fragen herbeiführen (vgl. VerfGH NRW, Urteile vom 15. Februar 1985  VerfGH 8/84, DVBl. 1985, 691 = juris, Rn. 7, vom 29. April 1997  VerfGH 9/95, OVGE 46, 282 = juris, Rn. 29 f., und vom 30. Oktober 2012  VerfGH 12/11, OVGE 55, 285 = juris, Rn. 40).
  • VerfGH Berlin, 17.06.1993 - VerfGH 21/92

    Zum Anspruch einer politischen Partei, die sich im Rahmen einer Listenvereinigung

    Diese Prämisse ist nicht selbstverständlich (vgl. kritisch z.B. Schlaich, Das Bundesverfassungsgericht, 2. Aufl., 1991, 59; Isensee, 56. OJT, 1986, Q 10), muß aber - wie auch die Mehrheit anspricht - für das Berliner Verfassungsprozeßrecht zugrunde gelegt werden, weil Art. 72 Abs. 2 Nr. 1 VvB, § 14 Nr. 1 VerfGHG insoweit erkennbar dem parallelen Bundesrecht nachgebildet sind und damit die diesbezügliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (und von Verfassungsgerichten der Länder, s. etwa VerfGH NW, NVwZ 1986, 463) rezipiert wurde.
  • VGH Hessen, 10.10.1991 - 6 UE 2578/90

    Unzulässige Werbung von Amtsträgern im Kommunalwahlkampf

    Dieser Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts haben sich zahlreiche andere Gerichte, insbesondere auch der Hessische Staatsgerichtshof angeschlossen (vgl. Saarl.VerfGH, Urteil vom 26. März 1980 - Lv 1/80 - NJW 1980, 2181 ff.; Bad.-Württ.StGH, Urteil vom 27. Februar 1981 -GR 1/80- ESVGH 31, 81 ff., 84 ff.; BremStGH, Entscheidung vom 30. November 1983 - St 1/83 - NVwZ 1985, 649 ff.; NRWVerfGH, Urteil vom 15. Februar 1985 - VerfGH 8/84 - NVwZ 1986, 463 f.; Hess.StGH, Urteil vom 11. Januar 1991 - P.St. 1114 - ESVGH 41, 1 ff., 3 ff., BVerwG, Beschluß vom 17. November 1988 - 7 B 169/88 - NVwZ-RR 1989, 262 f.; VGH Bad.- Württ., Urteil vom 7. November 1983 - 1 S 1311/83 - DVBl. 1985, 170 ff.; OVG Münster, Urteil vom 19. August 1988 - 15 A 924/88 - NVwZ-RR 1989, 149 ff.; dasselbe, Urteil vom 22. Februar 1991 - 15 A 1518/90 - NVwZ-RR 1991, 420 ff. = NWVBl.
  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 23.05.1996 - LVerfG 1/95

    Chancengleichheit von Parteien - Öffentlichkeitsarbeit der Regierung - Abgrenzung

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