Rechtsprechung
   BFH, 17.08.1989 - VII B 70/89   

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BFH, 17.08.1989 - VII B 70/89 (https://dejure.org/1989,597)
BFH, Entscheidung vom 17.08.1989 - VII B 70/89 (https://dejure.org/1989,597)
BFH, Entscheidung vom 17. August 1989 - VII B 70/89 (https://dejure.org/1989,597)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 157, 494
  • NJW 1990, 1752 (Ls.)
  • NVwZ 1990, 504
  • BB 1989, 2104
  • BB 1990, 271
  • BStBl II 1989, 899
 
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Wird zitiert von ... (30)

  • BGH, 11.07.2007 - IV ZB 38/06

    Richterablehnung im Tatbestandsberichtigungsverfahren

    Nach vollständigem Abschluss einer Instanz ist ein Ablehnungsgesuch grundsätzlich nicht mehr zulässig, weil damit die beteiligten Richter ihre richterliche Tätigkeit im konkreten Verfahren beendet haben; die getroffene Entscheidung kann von dem Gericht, dem die im Anschluss daran abgelehnten Richter angehören, nicht mehr geändert werden (allgemeine Meinung, vgl. nur BGH, Urteil vom 8. Februar 2001 - III ZR 45/00 - NJW 2001, 1502 unter I 4, 5; BFHE 157, 494, 495 f. = BB 1990, 271 = juris Tz. 10 ff.; BVerwG MDR 1970, 442; Musielak/Heinrich, ZPO 5. Aufl. § 44 Rdn. 3; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 65. Aufl. § 42 Rdn. 6, jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 16.04.1997 - 6 C 9.95

    Befangenheitsrüge nach Zustellung des Berufungsurteils - Besetzung der

    aa) Bisher entsprach es nahezu einhelliger Rechtsprechung, daß nach Beendigung der Instanz ein Richter wegen Besorgnis der Befangenheit nicht mehr abgelehnt werden kann, sofern nicht noch nachträglich über besondere Anträge, z.B. auf Berichtigung des Tatbestandes, zu entscheiden ist (Urteil vom 30. Oktober 1969 - BVerwG 8 CB 129 und 130.67 - Buchholz 310 § 54 VwGO Nr. 5; Urteil vom 15. April 1977 - BVerwG 4 C 31.76 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 16; Urteil vom 31. Juli 1984 - BVerwG 9 C 46.84 - Buchholz 402.25 § 32 AsylVfG Nr. 4; Beschluß vom 6. Oktober 1989 - BVerwG 4 CB 23.89 - NVwZ 1990, 460 f.; BGH, Urteil vom 3. Oktober 1962 - V ZR 212/60 - NJW 1963, 46; BGHZ 120, 141, 144 f. [BGH 09.11.1992 - II ZR 230/91]; BFH, Beschluß vom 17. August 1989 - VII B 70/89 - NVwZ 1990, 504; BFHE 130, 20).
  • OLG Frankfurt, 08.02.2012 - 1 W 5/11

    Befugnis des Zivilbeschwerdegerichts zur Entscheidung über die Begründetheit

    Deshalb ist auch im Tatbestandsberichtigungsverfahren (vgl. BGH, Beschl. v. 11.07.2007, NJW-RR 2007, 1653 [juris Rn. 7]; Urt. v. 03.10.1962, NJW 1963, 46; BFH, Beschl. v. 17.08.1989, NVwZ 1990, 504 [juris Rn. 11]) oder - wie hier - im Protokollberichtigungsverfahren ein Ablehnungsgesuch gegen den oder die beteiligten Richter statthaft.

    Als rechtsmissbräuchlich, weil prozessual widersprüchlich, und damit als unzulässig wegen fehlenden Rechtsschutzbedürfnisses wird ein solches Ablehnungsgesuch zwar dann angesehen, wenn gleichzeitig ein Antrag auf Tatbestands- oder Protokollberichtigung gestellt wird, der aber - sofern das Ablehnungsgesuch Erfolg hätte - nicht mehr beschieden werden könnte, weil ausschließlich die abgelehnten Richter die beantragte Tatbestandsberichtigung gem. § 320 Abs. 4 Satz 2 ZPO oder die Protokollberichtigung gem. § 164 Abs. 3 Satz 2 ZPO vornehmen könnten (vgl. zum Tatbestandsberichtigungsantrag: BGH, Beschl. v. 11.07.2007, a.a.O.; BFH, Beschl. v. 17.08.1989, a.a.O.; zum Protokollberichtigungsantrag: BFH, Beschl. v. 18.03.1997 - VII B 147/96 -, juris Rn. 6; LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 29.05.2006 - L 1 SF 70/06 -, juris Rn. 3).

  • BFH, 08.05.2003 - IV R 63/99

    Änderung von Urteilstatbestand und -begründung

    Denn der Antrag auf Tatbestandsberichtigung ist unzulässig, so dass es auf die Erinnerung der an dem Urteilsverfahren beteiligten Richter nicht ankommt, die allein für die Mitwirkung an einer Entscheidung gemäß § 108 FGO maßgebend ist (vgl. BFH-Beschluss vom 17. August 1989 VII B 70/89, BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899).
  • BGH, 11.07.2007 - IV ZR 254/06

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde mangels Verletzung des rechtlichen

    Die mit dem Tatbestandsberichtungsantrag begehrte Richtigstellung und Ergänzung des mündlichen Parteivorbringens hat der Senat unbeschadet der Begründetheit des Berichtigungsantrages zugrunde gelegt (vgl. BAG AP Nr. 2 zu § 320 ZPO; BFHE 157, 494; Zöller/Vollkommer, ZPO 26. Aufl. § 320 Rdn. 1).
  • BFH, 18.03.1997 - VII B 147/96

    Beschwerde bezüglich einer Ablehnung der im erstinstanzlichen Verfahren

    Das FG lehnte den Antrag auf Protokollberichtigung ab und verwarf den Ablehnungsantrag unter Bezugnahme auf den Senatsbeschluß vom 17. August 1989 VII B 70/89 (BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899) als unzulässig.

    Wie der Senat in seinem Beschluß in BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899 erkannt hat, fehlt in einem solchen Fall für das Ablehnungsgesuch das Rechtsschutzinteresse.

  • BFH, 13.05.2015 - I B 64/14

    Technisch fehlgeschlagene Aufzeichnung von Zeugenaussagen - Richterablehnung nach

    Denn die Rüge der Befangenheit kann schon deshalb keinen Erfolg haben, weil nach Beendigung der Instanz (hier: Urteilsverkündung am 24. März 2014 und Zurückweisung des Protokollberichtigungsantrags mit Beschluss vom 9. Mai 2014) ein Richter wegen Besorgnis der Befangenheit nicht mehr abgelehnt werden kann (BFH-Urteil vom 2. Juni 1978 III R 48/77, BFHE 125, 243, BStBl II 1978, 475; BFH-Beschlüsse vom 17. August 1989 VII B 70/89, BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899; vom 10. November 2011 IV B 60/11, BFH/NV 2012, 426).
  • LSG Bayern, 20.08.2015 - L 15 SF 238/15

    Unzulässiger Befangenheitsantrag nach Abschluss des Verfahrens in der Hauptsache

    Ihm fehlt das Rechtsschutzbedürfnis, da die in der Hauptsache ergangene Entscheidung unabhängig davon, ob ein Befangenheitsgrund vorgelegen hat oder nicht, nicht mehr durch das angegangene Gericht abänderbar ist und das Ablehnungsgesuch daher prozessual überholt ist (ständige Rspr., vgl. z.B. BSG, Urteil vom 27.01.1993, Az.: 6 RKa 2/91, und Beschluss vom 06.06.2007, Az.: B 8 KN 8/07 B; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 30.10.1969, Az.: VIII CB 129, 130.67, VIII CB 129.67, VIII CB 130.67; Bundesfinanzhof - BFH -, Beschluss vom 17.08.1989, Az.: VII B 70/89; Bundesgerichtshof - BGH -, Urteil vom 08.02.2001, Az.: III ZR 45/00, und Beschluss vom 11.07.2007, Az.: IV ZB 38/06).

    Dies begründet sich dadurch, dass das einzige Ziel eines Befangenheitsantrags gemäß § 60 SGG i.V.m. §§ 42 ff. ZPO sein kann, den abgelehnten Richter an einer weiteren Tätigkeit in dem betreffenden Verfahren zu hindern (vgl. BFH, Beschluss vom 17.08.1989, Az.: VII B 70/89).

  • BFH, 12.09.1996 - IV B 8/96

    Anforderungen an den Ausschluss eines ehrenamtlichen Richters von der weiteren

    Der Bundesfinanzhof (BFH) hat deshalb entschieden, daß in einem solchen Fall das Rechtsschutzinteresse für das Ablehnungsgesuch fehlt (Beschluß vom 17. August 1989 VII B 70/89, BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899, m. w. N.).

    Ob dies auch hinsichtlich der angestrebten Tatbestandsberichtigung der Fall ist (dazu BFH in BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899) kann offenbleiben.

  • BFH, 24.03.1997 - IX B 93/96

    Ablehnungsgesuch gegen einen Richter, der nunmehr laut Geschäftsverteilungsplan

    Mit der Richterablehnung nach § 51 Abs. 1 Satz 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) i. V. m. § 42 der Zivilprozeßordnung (ZPO) kann nur das Ziel verfolgt werden, den abgelehnten Richter an einer weiteren Tätigkeit in dem betreffenden Verfahren zu hindern (Beschlüsse des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 17. August 1989 VII B 70/89, BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899, und vom 14. Mai 1996 VII B 257/95, BFH/NV 1996, 904, m. w. N.).

    Da die Vorschriften in § 51 Abs. 1 FGO i. V. m. §§ 42ff. ZPO für alle Verfahrensabschnitte gelten, in denen das Richteramt ausgeübt wird (BFH in BFHE 157, 494, BStBl II 1989, 899, und in BFH/NV 1996, 904), bleibt ein Ablehnungsantrag jedoch zulässig, wenn mit ihm ein Mitwirken des abgelehnten Richters an einer Protokollberichtigung i. S. des § 94 FGO i. V. m. § 164 ZPO verhindert werden soll (vgl. BFH-Beschluß vom 29. Oktober 1993 XI B 95/92, BFH/NV 1994, 565; Wieczorek, Zivilprozeßordnung und Nebengesetze, 2. Aufl., § 164 Anm. B I a 3).

  • BFH, 14.05.1996 - VII B 257/95

    Unzulässigkeit eines Ablehnungsgesuches wegen Fehlens des

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 B 154.93

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Trennung von Verfahren als

  • BFH, 18.12.1998 - III S 7/98

    Notanwalt; Richterablehnung; Befangenheit

  • VerfGH Nordrhein-Westfalen, 02.07.2019 - VerfGH 5/19

    Verfassungsbeschwerde wegen Verstoßes gegen das Recht auf den gesetzlichen

  • LSG Bayern, 05.05.2017 - L 20 SF 72/17

    Keine Besorgnis der Befangenheit aus einer publizistischen Tätigkeiten

  • BFH, 20.08.2003 - IV R 63/99
  • FG Hamburg, 25.07.2013 - 3 K 145/12

    Gegenvorstellung und Richterablehnung nach Urteilsverkündung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.07.2007 - 12 E 1515/06
  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 PKH 13.93

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Trennung von Verfahren als

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.05.2006 - L 1 SF 70/06

    Ablehnung des Richters wegen Besorgnis der Befangenheit

  • BFH, 14.10.1993 - V B 62/93

    Herabsetzung von Umsatzsteuerbescheiden - Befangenheit eines Richters

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 PKH 16.93

    Ablehnungsgesuch eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit - Beurteilung

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 B 157.93

    Ablehnungsgesuch eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit - Beurteilung

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 PKH 14.93

    Ablehnungsgesuch gegen einen Richter wegen Besorgnis der Befangenheit -

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 B 158.93

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Verfahren wegen Nichtzulassung der Revision

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 B 155.93

    Ablehnungsgesuch gegen einen Richter wegen Besorgnis der Befangenheit -

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 PKH 17.93

    Bewilligung von Prozesskostenhilfe im Verfahren wegen Nichtzulassung der Revision

  • BVerwG, 30.12.1993 - 1 PKH 15.93

    Ablehnungsgesuch eines Richters wegen Besorgnis der Befangenheit - Beurteilung

  • VGH Baden-Württemberg, 25.05.1993 - 3 S 1080/93

    Fehlendes Rechtsschutzbedürfnis für eine Beschwerde gegen Zurückweisung eines

  • FG Sachsen, 31.07.1998 - 2 V 19/98

    Zuständigkeit von Richtern für eine Entscheidung über eine Tatsachenberichtigung

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Rechtsprechung
   VGH Hessen, 06.06.1988 - 3 N 3703/87, 3 N 3735/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,5657
VGH Hessen, 06.06.1988 - 3 N 3703/87, 3 N 3735/87 (https://dejure.org/1988,5657)
VGH Hessen, Entscheidung vom 06.06.1988 - 3 N 3703/87, 3 N 3735/87 (https://dejure.org/1988,5657)
VGH Hessen, Entscheidung vom 06. Juni 1988 - 3 N 3703/87, 3 N 3735/87 (https://dejure.org/1988,5657)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1988, 1150
  • NVwZ 1990, 504 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ...

  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.2008 - GRS 1/08

    Besetzung der Richterbank in vorläufigen Rechtsschutzverfahren betreffend eine

    In Konsequenz dieser Entscheidung - wegen gleicher Wirkungen wie bei einem positiven Vorlagebeschluss - ist in der Rechtsprechung auch für eine der Nichtvorlagebeschwerde abhelfende Entscheidung der Oberverwaltungsgerichte eine Besetzung mit fünf Richtern verlangt worden (vgl. Hess.VGH, Beschluss vom 06.06.1988 - 3 N 3735/87 -, NVwZ 1988, 1150).
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Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 20.09.1988 - 7 A 70/87   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1988,2147
OVG Rheinland-Pfalz, 20.09.1988 - 7 A 70/87 (https://dejure.org/1988,2147)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 20.09.1988 - 7 A 70/87 (https://dejure.org/1988,2147)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 20. September 1988 - 7 A 70/87 (https://dejure.org/1988,2147)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Entsorgung; Abfall; Bauschutt; Schadstoffe; Entsorgungspflicht

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    AbfG § 3 Abs. 1, Abs. 3

Papierfundstellen

  • NJW 1989, 733 (Ls.)
  • NVwZ 1989, 180
  • NVwZ 1990, 504 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • VG Freiburg, 07.10.1994 - 6 K 1574/94

    Anspruch auf Unterlassung eines Austausches des derzeitigen Restmüllbehälters

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  • BVerwG, 09.11.1989 - 7 C 85.88

    Entsorgungspflicht - Genehmigung für das gewerbsmäßige Einsammeln und Befördern

    Die Abweisung des Feststellungsantrages begründete das Oberverwaltungsgericht (Urteil vom 20. September 1988, NVwZ 1989, 180 = UPR 1989, 38 = ZfW 1989, 166) im wesentlichen damit, daß die Klägerin schon durch die in § 3 Abs. 1 AbfG angeordnete Anschluß- und Benutzungspflicht rechtlich gehindert sei, sich mit dem Einsammeln urrd Befördern belasteten, wenn auch nicht schadstoffverunreinigten Bauschutts im Gebiet des Beklagten zu befassen.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 20.08.1991 - 7 A 10042/91
    Auch der Senat hat in seiner bisherigen Rechtsprechung zwischen den Bauschuttarten unterschieden (vgl. Urteil vom 07.09.1988, 7 A 70/87).
  • BayObLG, 05.03.1993 - 3 ObOWi 18/93

    Ist Bauschutt Abfall?

    Innerhalb des Bauschutts kann zwischen sogenanntem unbelasteten Bauschutt, d.h. rein mineralischem Material aus vorwiegend Steinbaustoffen, Mörtel und Betonbruch, und belastetem Bauschutt, d.h. Material, das mit Holzbaustoffen, Stahlträgern, Kunststoffen, Versorgungsleitungen, Fußbodenbelägen, Teerpappen usw. vermischt ist, unterschieden werden (vgl. OVG Koblenz NVwZ 1989, 180), ohne daß diese Unterscheidung für die Beurteilung der Genehmigungsfreiheit nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AbfG von Bedeutung wäre.
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